10 Tricks, mit denen Sie Ihre Kochroutine durchbrechen können

Jeder Haushalt hat seine Gewohnheiten. Das gilt auch für unser täglich Brot, für das, was wir jeden Tag kochen und geniessen. Unser Repertoire an Alltagsgerichten ist in der Regel klein und bleibt gerne unverändert. Nicht, dass wir unsere Standardgerichte nicht lieben. Aber ab und zu tut ein bisschen Abwechslung auf dem Tisch gut: Diese Tipps helfen dabei, die Kochroutine auf eine einfache Art zu brechen.

 

Sweet Home bei Scarlett Gauss, Fork+Flower; Copyright Rita Palanikumar

1 — Lesen Sie Kochbücher 

Ja, Kochbücher sind auch zum Lesen gedacht. Obschon die Bilder allein inspirieren können. Wenn Sie aber die Rezepte studieren, dann denken Sie das nächste Mal beim Kochen daran und nehmen den einen oder anderen Tipp mit. Auch schmecken Gerichte, die man irgendwie aus der Erinnerung nachkocht, meist besonders gut. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die man lernt: eine andere Technik etwa, eine neue Zutat, Kombinationen, auf die man selber nicht gekommen wäre. Auch das Internet, die vielen spannenden Kochblogs etwa, Kochvideos auf Youtube oder die Rezepte auf Sweet Home helfen dabei, ein wenig aus dem Gewohnten auszubrechen und Neues zu versuchen. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home bei Scarlett Gaus)

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2 — Entdecken Sie neue Orte zum Einkaufen 

Klar, man geht dort einkaufen, wo es gerade am nächsten und bequemsten ist. Doch die Welt bietet weit mehr als Quartiersupermärkte. Gehen Sie öfter auf den Markt, suchen Sie neue Quartierläden auf, auch wenn Sie dafür noch 10 Minuten gehen müssen. Mit einem Einkaufswagen bringen Sie die Ware einfach und ohne Rückenschaden nach Hause. Bestellen Sie ein Gemüseabo, suchen Sie nach Heimlieferservices für frische Eier vom Bauernhof oder handgemachte Teigwaren. Die alternativen Angebote zu den grossen Supermarktketten werden immer grösser und attraktiver – und sie regen an, die Kochgewohnheiten zu ändern. (Foto: Sweet Home beim Marktstand von Rosetti in Oerlikon)

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3 — Kochen Sie vegetarisch 

Das typisch schweizerische Dreiermuster – Fleisch, Gemüse und Beilage – bringt auch nicht gerade Abwechslung auf den Tisch. Dazu kommt, dass Fleisch als Hauptnahrung weder gesund noch umweltverträglich ist. Bereichern Sie Ihren Menüplan mit regelmässigen, rein vegetarischen Gerichten. Manchmal sind einfache Dinge die feinsten: Kartoffeln, geschält und in Scheiben geschnitten, mit Olivenöl im Backofen geröstet, dazu knackiger Broccoli mit Olivenöl, Basilikum und Zitronensaft. Eine andere schnelle Idee: geraffelte Rüebli mit Haselnussöl und Zitronensaft angemacht, dazu Steinpilzrisotto oder ganz einfach Spaghetti mit frischer Tomatensauce. Raffinierte Rezeptideen finden Sie zum Beispiel in den Büchern von Yotam Ottolenghi oder auf Blogs wie The first mess oder The sprouted kitchen. (Bild über: Discordinatincontriedimaterie)

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4  — Wechseln Sie die Pfanne 

Manchmal genügt es einfach, die Pfanne zu wechseln, und aus den gleichen Zutaten wird ein völlig anderes Gericht. Statt etwas anzubraten, kann man es zum Beispiel als Eintopf zubereiten oder im Backofen rösten. (Bild über: My recipe)

Vier Zubereitungsarten von Pouletbrüstchen, Kartoffeln und Gemüse: 

In der Bratpfanne: 
Pouletbrüstchen mit Salz und Pfeffer würzen und in ein wenig Olivenöl anbraten. Die Kartoffeln mit Rüebli und Bohnen in Salzwasser kochen und mit ein wenig Crème fraîche und Schnittlauch servieren.

In der Bratpfanne: 
Schneiden sie die Pouletbrüstchen in kleine Stücke, und braten Sie sie mit ein wenig Olivenöl an. Herausnehmen und in demselben Bratfett geschnittene Schalotten und Champignons mit ein wenig Estragon anbraten. Weisswein und Bouillon dazugiessen, einköcheln lassen und danach Rahm oder Crème fraîche dazugeben. Mit den Kartoffeln machen sie eine rohe Rösti. Dafür raffeln Sie die Kartoffeln mit der Röstiraffel und pressen sie in einem Küchentuch gut aus. In Olivenöl rundum anbraten, dann zu einer Rösti formen und beidseitig golden und knusprig braten. Dazu gedämpfte grüne Bohnen oder Broccoli mit Olivenöl und Zitronensaft.

Im Gusseisentopf: 
Pouletbrüstchen würzen und rundum anbraten, zur Seite stellen. Im gleichen Bratfett 2 Schalotten, grob geschnitten, 2 Rüebli, in Würfel geschnitten, und eine Selleriestange, in Würfeli geschnitten, andünsten, Champignons dazugeben, anbraten und mit Weisswein ablöschen, Bouillon dazugiessen. Eine Handvoll Estragon dazugeben und geschälte Kartoffeln, je nach Grösse halbiert oder geviertelt, beigeben. Alles etwa 10 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln fast gar sind. Dann die Pouletbrüstchen dazugeben und nochmals 5 Minuten fertig kochen, servieren.

Im Backofen: 
Pouletbrüstchen mit ein wenig Olivenöl und Salz und Pfeffer einreiben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und darauf dünn geschnittene Kartoffelscheiben, die Pouletbrüstchen und Gemüse wie Lauch, Fenchel oder Peperoni, in grosse Stücke geschnitten, verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten rösten. In der Halbzeit wenden. Mit gehackten Kräutern und Zitronensaft servieren. 

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5 — Benutzen Sie neue Gewürze und Kräuter  

Rüebli, die mit Ingwer oder Curry gewürzt werden, Zimt im Fleischeintopf, Fenchelsamen mit den Würstchen, Pfefferminze im Salat, Lavendel im Dessert: Neue Gewürze und Kräuter können ein Gericht völlig verändern. (Bild über: Miss Moss)

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6 — Ersetzen Sie Gewohntes durch Neues 

Benutzen Sie statt Risotto einmal Quinoa, machen Sie Linsen statt Polenta, entscheiden Sie sich für schwarzen Reis oder weisse Polenta. Auch Bohnengerichte können Ihren Menüplan aufwerten. Porridge, ein einfaches und gesundes Mahl, kann zum Beispiel statt Konfitürenbrötchen zum Frühstück genossen werden. Oder Waffeln mit Käse oder Gemüse zum Lunch. (Bild über: Clutter and Chaos)

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7 — Lassen Sie sich von Menukarten inspirieren

Mittlerweile zeigen viele Restaurants ihre Menükarten auf der Webseite. Diese können zu neuen Gerichten inspirieren. Gerade weil das Rezept dazu ja fehlt, sind sie einfach nur Inspiration und lassen uns bloss umdenken. Wir müssen also nicht ein kompliziertes Gericht aus einem Kochbuch nachkochen. Auf der obigen Karte zum Beispiel machen Gerichte an wie eine Omelette mit Ratatouille, ein Ziegenkäse-Zwiebel-Kuchen oder ein Salade niçoise! 

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8 — Kreieren Sie neue Eintöpfe 

Alles in einem Topf ist einfach und erspart einen grossen Abwasch. Eintopfgerichte gehen auch mit Pasta. Letzte Woche haben Sie hier auf Sweet Home ein Rezept mit Nudeln und Rotwein gefunden. In diesem Topf sind Spaghetti, Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Oregano, ein wenig Weisswein, Bouillon, Salz und Pfeffer. Aber auch Gemüse als Eintopf schmeckt fantastisch. Versuchen Sie Rüebli, Erbsen, Kartoffeln und Bohnen mit ein wenig Bouillon zu kochen und dann mit Crème fraîche und frischen Kräutern zu servieren. Oder Sie braten Zwiebeln, Rüebli, Kartoffeln, Peperoni, Fenchel und Bohnen in ein wenig Olivenöl mit Harissa an, geben Knoblauch und  Tomaten dazu, löschen mit Weisswein ab, giessen etwas Bouillon dazu und köcheln alles, bis es fast gar ist. Dann Kichererbsen aus der Dose beigeben, 5 Minuten weiterkochen und servieren. (Bild über: Daily dose)

 

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9 —  Wechseln Sie die Technik

Sie schneiden den Blumenkohl immer in Röschen? Raffeln Sie ihn einmal und machen damit zum Beispiel einen rohen Salat mit karamellisierten Zwiebeln und Haselnussöl, das schmeckt zum Beispiel auch mit geraffelten Kohlräbli gut. Oder kochen Sie den Blumenkohl mit Bouillon weich, pürieren Sie ihn und geben ein wenig Crème fraîche dazu, je nach Vorliebe auch Trüffelöl. Auch Rüebli werden püriert zu einem völlig neuen Gericht und können zum Beispiel Kartoffeln als Beilage ersetzen. (Bild über: The bitten word)

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10 — Servieren Sie Gerichte neu 

Auch Abwechslung auf den Tisch bringt die Art und Weise, wie Sie Ihre Gerichte servieren. Stellen Sie zum Beispiel wie hier eine feine Suppe mit belegten Broten auf ein Brett. Aber auch alle Gerichte einzeln in Tassen serviert oder getürmt statt nebeneinander serviert geben das Gefühl, etwas völlig Neues zu geniessen. (Bild über: Imfrompoland)

28 Kommentare zu «10 Tricks, mit denen Sie Ihre Kochroutine durchbrechen können»

  • Hanspeter Martin sagt:

    Ich habe 2 Jahre in Griechenland gelebt, Kaum jemand kocht und frittiert mit etwas anderem als Olivenöl.
    Gibt auch viel weniger Herzkrankheiten.

  • Jacqueline sagt:

    Als Tip zur besseren Abwechslung des Speiseplans empfehle ich wöchentlich einen ungefähren Menuplan zu machen. Durch etwas Flexibilität kann man dann noch abändern, tauschen etc. Das macht Spass, man sucht sich neue Menus aus Kochbüchern und man kauft tendenziell nur das Nötigste, was das Portemonnai und den Platz im Kühlschrank entlastet.
    Ich mache es seit Jahren so und es funktioniert. Viel Spass.

  • Adalbert Beyeler sagt:

    Quinoa als Alternative zu Risotto würde ich nicht empfehlen, ,da wegen dem Quinoa-Hype bei uns, das Produkt sich massiv verteuerte und die Menschen in Peru und Bolivien sich ihr tägliches Getreide nicht mehr leisten können.

    • Douglas Bader sagt:

      Mit dem was Sie schreiben Herr Beyeler haben Sie recht. Seit anfangs 70er Jahren starte ich immer wieder ein Versuch mit Quinoa und es hat mir noch nie geschmeckt, auch nicht in Peru und Bolivien. Vom Geschmack und von der Konsistenz erachte ich es als ein sehr schlechter Ersatz für Risotto.

    • Isabel sagt:

      Geschälter Buchweizen ist allerdings wiederum eine köstliche Risottoalternative.

  • romeo sagt:

    Und immer wieder die Moralkeule gegen den Fleischkonsum… gäähn.

    • Hotel Papa sagt:

      Wo ist die Moralkeule? Wenn es natürlich schon zuviel verlangt ist, etwas anderes auch nur zu probieren…

      Die „Bolle Fleisch + etwas dazu“ Küche nach Schweizer Metzgermeisterverband ist eintönig.

      • D. Keller sagt:

        Fleisch gehört zu einer ausgewogenen Ernährung. Fleisch wie oben als ungesund zu bezeichnen ist falsch, oder eben einfach nur Moralkeule. Schade um den sonst interessanten Artikel.

        • Veronica sagt:

          Fleisch ist notwendig, aber in kleine Portionen und der Aufschnitt ist mit zu berechnen in den Tageseinahmen.
          Aufschnitt schmeckt nur dank die künstliche Geschmacksindustrie. Lese die Etiketten!

        • adam gretener sagt:

          Wie Frau Kohler völlig korrekt schreibt, ist Fleisch als Hauptnahrungsmittel nicht umweltverträglich und auch gesundheitsriskant. Für eine Kilogramm Rindfleisch benötigen man (inkl. Futtermittel) über 300 m2 Land und verbraucht für die Produktion ca. 15’000 Liter Wasser.

          Auch ich esse hie und da gerne ein Stück Fleisch, aber diese Negierung der Tatsachen ist einfach unehrlich.

          Im Vergleich dazu braucht man für ein Kilogramm Kartoffeln ca. 600 Liter Wasser und 5 m2 Land.
          Bei gewissen Leuten ist Fleisch zu einer Ersatzreligion mutiert. Fragen Sie mal ihre Grosseltern, wie die sich ernährt hatten.

          Römische Legionäre haben sich fast ausschliesslich von Getreide, Olivenöl und Nüssen ernährt. Herz- und Kreislauferkrankungen waren nahezu unbekannt, ausser bei den Schicht der römischen Dekadenz.

          Und ausser der Schweizer Fleischerei-Verband behauptet auch niemand mehr etwas anderes. Jedenfalls nicht ernsthaft.

          • Hans sagt:

            Vielen Dank, stimme völlig überein.

          • Bruno Menzi sagt:

            Wenn Sie, geehrter Herr Gretener, fünf Quadratmeter Land brauchen um in einem Jahr einen Ertrag von einem Kilogramm Kartoffeln zu erzielen, dann…können Sie auch gleich Fleisch essen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben ;o).

          • adam gretener sagt:

            Hallo Herr Menzi, ich musste auch leer schlucken, als ich das las. Nach einiger Recherche habe ich auch gelernt, dass man jeglichen Platz für Lagerung, Verarbeitung, Transport und Verkauf mit einrechnet.

  • Hans Widmer sagt:

    Ich lasse mich beim Einkaufen gerne durch die 50% leiten, die es am letzten möglichen Verkaufstag gibt. Da sind immer wieder Sachen dabei, die ich sonst gar nicht betrachten würde. Wenn ich einfach nach Zettel einkaufen würde, dann hätte ich einfach immer dieselben 10 Produkte im Korb, und das will ich eigentlich gar nicht.
    Erst kürzlich haben wir genau so ein Joghurt entdeckt, das jetzt fix auf der Einkaufsliste steht.

  • Heidi Merz sagt:

    Immer wieder lese ich von „anbraten mit (wenig) Olivenöl…“, aber jede Ernährungsberaterin und jede Köchin raten mir davon ab, mit Olivenöl anzubraten, weil dieses nicht dazu gedacht ist, hoch erhitzt zu werden. Zum Anbraten soll man ein geeignetes (hocherhitzbares) Raps- oder Sonnenblumenkernöl nehmen.
    Ansonsten finde ich den Text wiedermal sehr inspirierend. :-)

    • Chefkoch sagt:

      Herzlichen Dank Heidi. ich sehe dies auch so. Es ist sogar schädlich wenn Olivenöl zu hoch erhitzt wird. Alternativ zu Deinem Raps- und Sonnenblumenkernöl kann ich Bratbutter wärmstens empfehlen.

      • Hans Widmer sagt:

        Wenn man denn anbraten möchte, hätte Chefkoch sicher recht. Aber wenn die Leute von „Anbraten in ein wenig Olivenöl“ sprechen, dann meinen sie eigentlich immer Dünsten. Niemand versucht ein zweites mal Olivenöl zum Anbraten zu verwenden. Falls man den Versuch nicht schon beim ersten mal aufgrund der Beträchtlichen Rauchentwicklung abbricht.

        Eigentlich schade, dabei wären die Begriffe so klar. ZB oben: Überall wo sie von Braten spricht meint sie eigentlich dünsten. Und dort wo sie dann eigentlich braten meinen würde, spricht sie von rösten. Ich hoffe doch stark, dass sie das Ofengemüse nicht wirklich geröstet haben will. Das gäbe sonst ein zähes Menu.

      • Marianne Berta sagt:

        Eine gute und fein schmeckende Alternative ist Kokosöl oder-fett. Eignet sich gut zum Erhitzen und ist gesund.

    • sam steiner sagt:

      ..und ich koche praktisch nur mit Olivenöl. Letzthin habe ich gelesen, dass das erhitzen von Olivenöl bis ca. 180°C völlig unbedenklich ist. Somit geht es selbst zum frittieren. Wenn es anfängt zu rauchen, ist die Temperatur zu hoch.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Das ist in Irrtum, dass Olivenöl nicht hitzebständig sein soll, Heidi Merz. Es handelt sich um eine Legende, wie diejenige, dass Spinat giftig würde, wenn er ein zweites Mal erhitzt werde – oder dass Rharbarber nach dem 24. Juni giftige Säuren entwickle und deshalb nicht mehr geerntet werden dürfe. Beides ist nachweislich falsch. Und die Sache mit dem Olivenöl, das nicht hoch erhitzt werden soll, ebenso. Das Fraunhofer Institut hat sich dieser Sache mal angenommen und wissenschaftlich festgestellt: kaltgepresstes Olivenöl ist unter den pflanzlichen Ölen dasjenige, das mit am höchsten eritzt werden darf. Der Rauchpunkt liegt bei rund 180 Grad, einer Temperatur also, da man beim Fleisch nicht mehr von anbraten, sondern fast schon von kremieren spricht. Auch zum Frittieren ist es geeignet, so man den Geschmack mag. MIt Olivenöl anbraten ist also völlig korrekt – und die Ernährungsberaterinnen und Köchinnen, die Gegenteiliges behaupten, sind schlicht falsch gewickelt. Nebenbei: der Rauchpunkt von Rapsöl liegt bei etwa 160 Grad, unraffiniertes Sonnenblumenöl beginnt sogar schon bei etwas über 100 Grad zu rauchen.

    • Mäse sagt:

      Rapsöl? Also jenes Öl, welches unzählige chemischen Prozesse hinter sich hat?

    • Hanna B. sagt:

      Stimme da gar nicht überein! Olivenöl hat je nach Qualität/Sorte einen Rauchpunkt von bis zu 240 Grad. Zudem ist es unbedenklich, wenn es verbrennt. Sehr bedenklich da krebserzeugende Stoffe produzierend ist aber Sonnenblumenöl und alles, was viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Also davon unbedingt Hände weg. Auch hoch erhitzbar ist z.B. raffiniertes Erdnussöl. Alternativen sind zudem speziell gezüchtete Sorten wie High-Oleic Raps- oder Sonnenblumenöl. Aber nochmals: Hände weg von mehrfach ungesättigten Fettsäuren beim Anbraten!!

    • andrea sagt:

      also erstens kann Olivenöl relativ hoch erhitzt werden und zum Zweiten sollte eh nicht zu heiss angebraten werden, da Fleisch, Fisch oder was auch immer sonst verbrennt. Gut anbraten geschieht bei mittlerer Hitze, dauert dafür etwas länger. So gibt es beispielsweise beim Fleisch eine feine, goldbraune Kruste und und nicht eine dunkelbraune harte. Bei Fisch ist dies besonders wichtig. Mit dieser Art von Anbraten ist Olivenöl genau das richtige, sofern einem der Geschmack zusagt und das Olivenöl auch zum Bratgut/Gericht passt.

  • Tipp 7 finde ich gut. Man lernt in den Restaurants häufig über Geschmackskombinationen, die man sich als Hobbykoch nicht getraut hätte.

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