Alles unter dem Dach

Normalerweise ist das Dach auf dem Haus. Nicht so bei diesem interessanten australischen Haus von den Architekten Oof, denn Sie haben das Dach als dominantes Stilelement benutzt.

Architektur: Oof

SWEET HOME

Wenn das Dach eigentlich das Haus ist, dann sind alle Fenster gemütliche Dachluken. Die Architekten lassen die Fenster mit schwarzen Rahmen freundlich aus der Holzfassade herausgucken. Hier werden die Fenster schön als die schwarzen Kästchen sichtbar, die sich senkrecht in das konische Dach einbetten.

 
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Diese Kästchenelemente wiederholen sich hier im Erdgeschoss mit passenden Blumenbeeten.

 
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In den Räumen schaffen die Dachlukenfenster spannende Lichteinflüsse. Der Platz unter den Fenstern dient als Ausstellungsfläche für hübsche Dinge. 

 
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Auf der Gartenseite treten die Fenster zugunsten von kleinen schwarzen Balkonen zurück, die wie übergrosse Blumenkistchen aus dem Dach heraushängen. Das Haus bietet Platz für zwei Wohnungen. 

9 Kommentare zu «Alles unter dem Dach»

  • Van spronsen sagt:

    Zu viel Design, zu weinig praktisch . Ausserdem keine klimatologische Nachhaltigkeit in ein Land als Australien.

  • Veronica sagt:

    Hilfe! Dachluken statt Fenster. Und das schräge Fenster ohne Luke in einem loderndheisen Lande.

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Das Prinzip funktioniert nur durch die rosarote weichzeichnende Ökobrille. In der Praxis wird das Holz unter der UV-Bestrahlung
    vergrauen und reissen. Holz kann unter dem UV-Licht bestehen, wenn es erstens geschützt wird durch einen UV-Licht blockierenden Anstrich sowie durch eine Anordnung, die Wasser ablaufen lässt. Ich habe schon viele neue Häuser ähnlicher Art gesehen, die meisten sind heute grau und unansehnlich. Horizontale Nuten im Holzdach sind wenig sinnvoll.

  • Kobi Stalder sagt:

    Es dürfen keine Einstockhäuser, flache Aldis und Landis… sprich Kulturlandfressende Bauten mehr gebaut werden. Es dürfen keine neuen Grünflächen mehr überbaut werden. Du Lufträume über den bestehenden Flachbauten und über Autobahnabschnitte dürfen verkauft werden. Es müssen 10+stöckige Gebäude über den Flachbauten und Autobahnen gebaut werden. Die bestehende Grünfläche in der Schweiz muss erhalten bleiben oder ausgeweidet werden dürfen.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Beruhigen Sie sich wieder: das Haus steht in Australien. Da hat es noch den einen oder anderen Quadratmeter, um einstöckige Häuser zu errichten. Nicht ganz verstanden habe ich, was Sie unter „ausweiden“ verstehen. Der Begriff bedeutet ja, einem geschlachteten Tier die Eingeweide zu entnehmen. Wie soll das bei einer bestehenden Grünfläche vor sich gehen…?

  • Martin Berlinger sagt:

    Überaus schwer und düster. Definitiv nicht mein Stil

  • M.M. sagt:

    Sicher sehr gelungen, doch mir fehlt das Licht.
    Ob wohl so ein wunderschönes Dach auch lange wetterbeständig ist?

  • Markus sagt:

    Für mich sieht das sehr abweisend und nicht gemütlich oder freundlich aus. Die Fenster erinnern eher an Schiessscharten. Innen sieht es spannend aus, allerdings habe ich auch schon Erfahrungen gemacht mit Dachfenstern im Australischen Klima: Kaum kommt die Sonne raus, wird man gegrillt.

    • Hanna sagt:

      Sehe ich auch so. In Norddeutschland würds vielleicht noch in die Umgebung passen. Dort haben sie ja diese Häuser mit den Strohdächern bis zum Boden. Aber es wirkt auf mich auch eher verschlossen als einladend und die Dachfassade etwas zu streng (gerade eben wenn man an die Strohdächer denkt, die verspielter wirken).
      Schiessschaften find ich sehr treffend.

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