Grün im Haus

Der Winter ist die Jahreszeit, in der wir von Zimmerpflanzen besonders angetan sind. Der Trend geht hier ganz klar Richtung Understatement: Klein, fein und filigran zeigt sich das Grün im Haus. Hier ein paar schöne Beispiele, die Lust machen, das Thema Zimmerpflanzen neu zu sehen und anzugehen.

 

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1 — Diskrete Schönheiten 

Gewisse Wohnungen haben Blumenfenster. In den 40er- und 50er-Jahren war das im Trend, und Gebäude bekamen leicht herausstehende Fenster mit breiten Fenstersimsen. Darauf wucherten dann die Gummibäume, Spinnenpflanzen und Schwiegermutterzungen. So ähnlich, aber schicker, leichter und moderner zeigt sich hier das Fenster auf dem Bild, das ich bei Atelier deco entdeckt habe. Der grosse Unterschied: Die einzelnen Pflanzen sind klein und stehen fein säuberlich in hübschen Gefässen. 

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2 — Filigranes in Metall 

Kupfer, Messing und Co. haben sich im Heimaccessoirebereich einen festen Platz ergattert. So geben denn auch Übertöpfe aus Metall einen hübschen Hingucker ab. Passend dazu sind filigrane Pflanzen und Gräser. (Bild über: Eclectic trends)

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3 — Hier wächst was aus der Teetasse 

Wer keinen grünen Daumen hat und trotzdem gerne etwas wachsen sieht in der Wohnung, entscheidet sich für hübsche, kleine Sukkulenten. Hier gucken sie aus eleganten, antiken Teetässchen heraus und sind so gleich doppelt schön anzuschauen. (Bild über: Chic Cham)

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4 — Es grünt auch ganz unerwartet 

So ähnlich geht das auch im Badezimmer. Ein leeres Glas einer edlen Duftkerze dient hier stilvoll als neues Zuhause für einen kleinen Kaktus – und erinnert auch charmant an regelmässiges Rasieren! (Bild über: Atelier deco)

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5 — Die schönsten Pflanzenständer der Saison 

Die dänische Firma Ferm Living hat es geschafft, mit diesen Pflanzenständern einen Riesenhit zu landen. Denn sie passen ganz einfach gut in die Wohnung, sind praktisch, schön und machen aus Zimmerpflanzen kleine Skulpturen. 

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6 — Miniaturen mit Charme 

Genauer hinschauen ist hier angesagt, das sind Kleinstpflanzen in Nussschalen, Muscheln und hübschen Töpfchen, die zum Nachmachen inspirieren. (Bild über: Sfgirlbybay)

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7 — Der schönste Platz für Pflanzen 

Dieses raffinierte Gestell von House Doctor kann sowohl eine praktische Garderobe abgeben wie auch die perfekte Pflanzenbank. Sie bietet Platz für hochwachsende Pflanzen auf der Bank und für Hängepflanzen an den Haken.

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8 — Das Gewächshaus für die Fensterbank 

Ein hübsches Gewächshaus ist auch in der PS Kollektion von Ikea zu finden. Es eignet sich zum Beispiel perfekt für Küchenkräuter auf der Fensterbank. 

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9 — Natürliche Schönheiten 

Die schlichten Blumentöpfe aus Ton sehen am schönsten aus, wenn sie schon ein wenig Lebensspuren zeigen. Sie machen sich gut – wie hier auf einer antiken Holzkonsole – mit interessanten, ganz unterschiedlichen Pflanzen und bringen so ein Stück Natur ins Haus. (Bild über: Eget rom)

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10 — Leben im Glas 

Eine saubere Lösung ist es, Pflanzen in ein Glas zu stellen. Das Spezielle daran ist, dass man so auch die Erde und zum Teil sogar die Wurzeln sehen kann. Foto: Pia Ulin

14 Kommentare zu «Grün im Haus»

  • BeMe sagt:

    Bei jedem Kauf sollte etwas mehr Bedacht dabei sein. Die Bilder und Vorschläge gefallen mir alle sehr, und wenn wir alle bedachter handeln, ist allen gedient. Ich werde einiges daraus mitnehmen.

  • Heidi Arn sagt:

    Habe soeben viele kleine süsse Pflänzchen gegessen (Nüsslisalat).

  • adam gretener sagt:

    Frau Kohler, Sie sind echt nicht zu beneiden. Manche Kommentatoren stehen den Sukkulenten an Stachligkeit in nichts nach.

  • filosof sagt:

    Pflanzenfreundin: wieso missbraucht? Auch Schnittblumen werden irgendwann weggeworfen. Pflanzen werden gegessen, getreten auf Wanderungen, gemäht etc…. Pflanzen sind dazu da, uns zu ernähren und uns zu erfreuen. Unschön gewordene kommen auf den Kompost oder in den Müll. Wer will schon serbelnde, faulblättrige, aus der Form geratenes Gestrüpp in den Wohnungen? Also: Pflanzen als Dekoration – wieso nicht? Ich sehe darin keinen Missbrauch, sondern Gebrauch, was uns die
    Pflanzenwelt bietet. Alles ist zeitlich, vergessen Sies nicht.

  • The it sagt:

    Mein Geschmack 100points!!!!

  • Pflanzenfreundin sagt:

    Und was macht man, wenn die Minipflanzen Pkt. 6 wachsen? Ruckzuck ist es dann vorbei mit dem Charme. Gerade die abgebildeten Tillsandien, die bei richtiger Pflege wunderbar blühen und auch sehr alt werden, werden oft als Dekoelemente missbraucht. Dagegen ist ja auch überhaupt nichts zu sagen, wenn man ihr Wachtum bedenkt und vorsorgt. Aber wenn nicht? Kommen sie dann in den Kompost? Das Gleiche gilt für Pkt. 1. Was passiert, wenn die Pflanzen nicht mehr klein und schick, sondern gross sind? Ich mag diese Wegwerfmentalität überhaupt nicht. Pflanzen sind Lebewesen, die einen passenden Platz und Pflege brauchen, ansonsten doch bitte lieber Kunstblumen.

    • HomeImprovementQueen sagt:

      Zu Bild 6 kann ich dich beruhigen: das sind Tillandsien, die werden nicht viel grösser. Und pflegeleicht sind sie auch, sie leben praktisch von Luft und Liebe. Und es gibt sie im Moment übrigens in der Landi zu kaufen.

      • Pflanzenfreundin sagt:

        Na dann….. meine Tillsandsien sind im Laufe der Zeit min. 3x so gross geworden durch immer neue Kindelbildung und blühen min. 2x/Jahr. Da die abgeblühte Pflanze abstirbt und vorher neue Kindel bildet, bleiben sie auch nahezu ewig. Vielleicht pflege ich sie besser?

    • regi sagt:

      Weshalb denn gleich weg werfen. Es gibt immer noch genügend Alternativen: Weiterverschenken, Umtopfen, anderes arrangieren…

    • Hans Dampf sagt:

      Warum wegwerfen? Mein Elefantenfuss ist bald so gross wie ich und gedeiht prächtig. Die Monstera war eine 1/2 Preis Pflanze in der Migros in einem 20cm Töpfchen und jetzt haben die einzelnen Blätter allein mehr als 40cm Durchmesser. Monstera halt. Einzig mit Tillandsien aus der Landi wäre ich ein bisschen vorsichtig. Die kommen häufig aus Raubbau aus den Tropen und nicht aus Zucht, was ich für eher wenig sinnvoll halte.

    • BeMe sagt:

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