10 Wohntrends zum Selbermachen

Der Januar ist leider der Monat, in dem die meisten von uns ans Sparen denken müssen. Das heisst aber nicht, dass wir nicht trotzdem Lust auf Neues haben. Wer ein wenig Arbeit nicht scheut und gerne selber Dinge kreiert, kann nämlich viele der neuen Wohntrends selber machen. 

 

sweet home

1 — Industrial Chic

Der Industrial Chic im Wohnbereich ist immer noch ganz oben auf der Trendliste, nur zeigt er sich künftig sanfter, eleganter und persönlicher. Setzen Sie Akzente mit einer oder mehreren Industrieleuchten. Diese hier sind von Ikea und haben schöne Farben per Spraydose bekommen.

SWEET HOME

2 — Geometrie 

Geometrische Formen sind dieses Jahr gross angesagt, aber auch Strukturen, Materialien und Texturen. Bringen Sie alles in einem schönen Bild unter und machen diese tolle Idee aus dem Anunkblog nach. Alles was Sie dazu brauchen, sind unterschiedliche Selbstklebefolien mit Holz-, Marmor- und Steinmustern, eine Schere und einen Schaumkarton. Kreieren Sie ein geometrisches Muster und schneiden die verschiedenen Elemente aus den Folien aus. Rahmen Sie alles in einen schlichten Holzrahmen – und schon haben Sie ein eigenes Kunstwerk.

sweet home

3 — Kästchenregale 

Sie lieben diese kleinen kastenförmigen Wandregale, die momentan überall zu sehen sind? Bestimmt haben Sie noch alte Weinkisten im Keller oder kennen jemanden, der welche hat. Diese lassen sich mit Pinsel und Farbe schmücken und so in günstige Trendstücke verwandeln. (Bild über: Woonblog)

SWEET HOME

4 — Kuriositätenkabinet 

Möbelstücke, die anders, kurios und patchworkartig daherkommen, sind neu und wichtig im Designbereich. Ein solches Traumstück können Sie aber auch leicht aus einem alten Hocker und einem Koffer selber machen. Montieren Sie beides geschickt zusammen und lackieren es danach mit einer Lieblingsfarbe. (Bild: The budget decorator)

 

SWEET HOME

5 — Kunst an die Wand 

Sie wünschen sich etwas Besonderes an der Wand? Gehen Sie ins Brockenhaus und suchen nach alten Kitschbildern. Übermalen Sie diese zur Hälfte mit bunten Farben – und fertig ist das Kunstwerk. (Bild über: Decor8)

SWEET HOME

6 — Coole Haustiere 

Tiere sind momentan überall zu finden, als Skulpturen, kleine Keramikfiguren, auf Stoffen oder gar als Möbelstücke. Wenn Sie auch mit einigen fröhlichen Haustieren das Haus aufpeppen möchten, geht das auch einfach und günstig. Suchen Sie in der Spielzeugkiste Ihrer Kinder nach Plastiktieren und verwandeln diese mit weisser Farbe und einem Loch für einen Kerzenhalter in prächtige Kerzenständer. 

SWEET HOME

7 — Natur  

Die Natur im Haus geht auch ohne Designboutique. Einen oder mehrere Äste ein wenig glatt schmirgeln und mit weisser Farbe in eine schicke Garderobe oder eine Raumskulptur verwandeln. (Bild über: Vintage de Karmela)

SWEET HOME

8 — Partiell Gefärbtes 

Sanfte Färbungen, die ineinanderfliessen, Aquarellfarben, Dégradées, Batik und andere Aussparfärbetechniken werden wir diesen Frühling und Sommer stark antreffen. Verwandeln Sie mit einer Abbindefärbung langweilige Dinge in neue. Das können Servietten sein, Tischtücher oder Kissenbezüge. Falten Sie den sauberen Stoff und färben ihn danach. (Bild über: Clementine daily)

SWEET HOME

9 — Holzbestecke mit Farbe 

Momentan wird Kochbesteck aus Holz mit farbigen Griffen angeboten. Das können Sie leicht nachmachen und geben ganz einfach mit Lackfarbe ihren alten Kochlöffeln ein frisches Frühlingskleid. (Bild über: Lauratj)

SWEET HOME

10 — Streifemuster in Schwarz-Weiss 

Schwarze und weisse Streifen ziehen sich durch den Interiorbereich. Geben Sie damit einer alten Kommode ein neues Aussehen. Streifen lassen sich einfach durch Abdecken mit Malerklebeband und mit Kunstharzlackfarbe streichen. (Bild über: Sulia)

 

13 Kommentare zu «10 Wohntrends zum Selbermachen»

  • Natalija sagt:

    Wieder ein super Blogeintrag – sehr inspirierend!
    Bild Nr. 7 finde ich den Hammer! Ich glaube, dies werde ich auch versuchen. Bei der Befestigung muss man sich wirklich etwas einfallen lassen.
    Bitte weiter so!

  • Dana sagt:

    Ich suche seit Jahren leere Weinkisten. Hat jmd einen Tipp?

    • RMD sagt:

      Dana, versuch es mal in einer Weinhandlung oder in der Wein-Abteilung eines grossen Warenhauses. Ich hole die leeren Weinkisten immer beim Jelmoli in Zürich. Am Dienstag erhalten die neuen Lieferungen und haben dann Kisten übrig. Für 2.- ins Kafikässeli kannst du eine mitnehmen, sie suchen dir auch extra schöne raus. Einfach fragen! :-)

    • adam gretener sagt:

      Einen Weinhändler kontaktieren, welcher Bordeaux-Weine führt.

      Erledigt.

  • Karmela sagt:

    Hola Marianne, ante todo muchas gracias por citar mi blog del Rincon Vintage¡¡¡ Y segundo me ha encantado tu post, es sencillamente genial, y recoge a la perfección esta tendencia cada vez mas en auge que es la recuperación y el uso de materiales sostenibles creando cosas por tí mismo. Gracias y recibe un cariñoso saludo :)

  • László D. Pauli sagt:

    Müll und Kitsch wird durch Bemalen auch nicht zu Kunst.

  • Beat Weissbrot sagt:

    Nummer 5 – die übermalten Bildern. Mir graut vor jenen Design-Fetischisten, die jegliche Kunst dem Chic unterordnen! Die Gemälde gefallen ihnen nicht? Sie sind auch nicht für Sie gemalt! Also lassen Sie sie im Brocki stehen, bis jemand kommt, der den Kunstsinn und den Aufwand zu schätzen weiss. Monocrhrom übermalt… das bricht jedes gefühlvolle Herz!

    • Ruth sagt:

      @ Beat Weissbrot
      Da bin ich ganz Ihrer Meinung! Ein partiell übermalter Kitsch ist immer noch Kitsch, bestenfalls schlechte Deko, bestimmt keine Kunst.
      Trotzdem ein paar tolle Tips, die spontan Anstoss zu neuen Ideen gibt.

    • Markus sagt:

      War auch mein erster Gedanke. Genau so wie der Tipp in einem vergangenen Blog, schöne Stiche aus Bildbänden zu reissen und an die Wand zu hängen. Die übermalten Bilden werden spätestens beim nächsten Neu-Einrichten auf dem Müll landen, und schon hat unsere Generation wieder geschafft etwas schönes, altes zu zerstören.

      Dagegen gefällt mir die Kommode im letzten Bild!

  • Anita R. sagt:

    Sehr schöne, einfach zu realisierende Vorschläge, danke!
    Nr. 7 wollte ich auch schon realisieren. Dies scheiterte aber bis jetzt an der Befestigungsidee (Nagel oder Schraube in Parkettboden? Dito bei vergipster Decke?) Für Befestigungs-Tipps an dieser Stelle bin ich dankbar.

    • HomeImprovementQueen sagt:

      DAS hab ich mich auch gerade gefragt. Ich sehe zwei Möglichkeiten:

      1. den Ast mit 3 – 4 U-Beschlägen an die Wand montieren. Ob es sowas im einschlägigen Baumarkt zu kaufen gibt (der Abstand zur Wand muss doch mind. 15 cm sein), weiss ich nicht, aber auch wenn man es beim Handwerker / versierten Heimwerker anfertigen lässt, dürfte das nicht die Welt kosten. Zumal der Ast ja gratis ist.

      2. in den 70ern gab es diese unsäglich hässlichen aber praktischen Bücherregale, die man mittels Klemmstangen frei im Raum platzieren konnte. Für die Astgarderobe die Endstücke einer solchen Stange absägen, den Ast oben und unten passend ausbohren und die Klemmvorrichtung im Ast versenken. Für Gipsdecken aber wohl eher nicht geeignet, wegen des Druckes.

      Happy DIY-ing!

  • adam gretener sagt:

    Die Kleiderständer finde ich sehr chick, frage mich nur gerade, wie man den unten auf dem Parkett fixiert, ohne diesen zu beschädigen. Kautschuk-Antirutsch-Matten für Teppiche? Hält das?

    Auch die Idee mit den Kochlöffel ist schön und vorallem, rasch und ohne grosse Sauerei umgesetzt. Da würde ich allerdings aufpassen, das er lackierte Teil nicht unbedingt mit dem Risotto in Berührung kommt.

    Alles in allem, wunderbar.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.