Die 10 besten Weihnachtsrezepte

Weihnachten ist auch die Zeit der grossen Festessen. Wir kochen, laden ein, werden eingeladen und essen und essen… Die meisten haben traditionelle Gerichte, die sie jedes Jahr geniessen. Doch falls Sie dieses Jahr mal etwas anderes ausprobieren, eine eigene oder neue Tradition beginnen möchten, finden Sie hier die 10 besten Weihnachtsrezepte von Sweet Home. Es ist eine Mischung aus Rezepten, die Sie bereits kennen, solchen, die abgeändert wurden, und neuen Rezepten. 

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DER FESTLICHE TISCH
Geniessen Sie diese festliche Zeit – nicht nur mit der Familie, sondern auch mit Freunden und ihren Liebsten. Decken Sie den Tisch mit Kerzen, Blumen und schönem Geschirr, und feiern Sie gemütlich, persönlich und entspannt. (Bild über: Freepeople)

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1 BOUCHÉE À LA REINE – PASTETLI MIT KALBFLEISCH UND PILZEN
In unserer Familie sind Pastetli das traditionelle Essen an Heiligabend, es ist ein festliches, feines und elegantes kleines Essen. Genau richtig für den festlichen Abend oder für andere Einladungen in dieser Zeit.

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 8–12 Pastetli aus Blätterteig, am besten vom Bäcker
  • 2 Esslöffel Butter
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 400 Gramm Pouletfleisch, von Hand geschnitten
  • 400 Gramm Kalbfleisch, von Hand geschnitten
  • 400 Gramm Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 2 Deziliter Rahm
  • 1 Deziliter Hühnerbouillon
  • 1 Deziliter trockenen Weisswein
  • 3 Esslöffel frische Kräuter wie Estragon, Petersilie, Rosmarin, gehackt
Zubereitung:

In einer Pfanne Butter schmelzen und die Schalotten sanft anbraten, die Champignons und die Kräuter dazugeben, zur Seite stellen. Das Fleisch im Olivenöl anbraten, bis es goldbraun ist, mit Salz und Pfeffer würzen, Mehl beigeben, nochmals kurz anbraten und mit Weisswein und Bouillon ablöschen. Die Flüssigkeit zur Hälfte einkochen lassen, die Pilze und den Rahm beigeben, kurz aufkochen. In der Zwischenzeit die Pastetli im Ofen erwärmen. Die Pastetli mit der Fleischmischung füllen, mit frischen Kräutern garnieren und servieren.

 

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2 ROSENKOHL MIT CRANBERRYS
Rosenkohl liebt man, oder man hasst ihn. Aber er gehört ganz einfach in die Weihnachtszeit. Versuchen Sie ihn einfach zuzubereiten, knackig und ohne weisse Sauce. (Bild über: Two peas in their pod)

Zutaten für 4–6 Personen: 
  • 1 Kilogramm Rosenkohl, gerüstet und halbiert
  • 2 Esslöffel Butter, flüssig
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Honig
  • 150 Gramm getrocknete Cranberrys
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • den Saft und die abgeriebene Schale von 1 Orange
  • 1 Esslöffel Ingwer, gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, gerieben
Zubereitung: 

Rüsten Sie den Rosenkohl und schneiden die Röschen in zwei Hälften. Mischen Sie die Butter mit dem Olivenöl und dem Honig, und geben Sie die Orangenschale, den Ingwer, den Knoblauch und die Gewürze bei. Nun mischen Sie den Rosenkohl mit der Buttermischung und verteilen ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten rösten. Wenden Sie die Röschen in der Halbzeit. Dann nehmen Sie das Backblech heraus und geben den Orangensaft und die getrockneten Cranberrys dazu, mischen alles gut und geben es für weitere 10 Minuten zurück in den Backofen.

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3 BEEF WELLINGTON
Ein Filet im Teig ist eine einfache Mahlzeit für die Festtage. Man kann es gut vorbereiten und muss es so am Schluss nur noch in den Backofen schieben. Dieses Rezept schmeckt auch gut mit einem Kalbs- oder Schweinefilet. (Bild über: Food.com)

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 1 Rindsfiletsteak, ca. 1 kg
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 250 Gramm Champignons
  • 3 Esslöffel gehackte Kräuter wie Thymian, Estragon, Petersilie
  • 1 Esslöffel Dijonsenf
  • 2 Esslöffel Butter
  • 10 Scheiben gekochten Schinken
  • 1 Deziliter trockenen Weisswein
  • 1 Packung Blätterteig, rechteckig ausgewallt
  • 2 Eigelb
Zubereitung:

Braten Sie das Rindsfilet im Olivenöl rundum an, nehmen Sie es vom Feuer, und würzen Sie es mit Salz, Pfeffer und reiben es mit dem Dijonsenf ein. Kalt stellen. Die Pilze ganz klein schneiden und die Kräuter hacken. Die Pilze und die Kräuter in der Butter braten, mit dem Weisswein ablöschen und den Wein ganz einkochen lassen, zur Seite stellen. 1 grosses Stück Plastikhaushaltsfolie bereitstellen, die Schinkenscheiben drauflegen, die Hälfte der Pilzmasse in die Mitte der Schinkenscheiben legen, das Rindsfilet drauflegen, die zweite Hälfte der Pilzmasse auf das Filet legen. Mithilfe der Folie in die Schinkenscheiben einwickeln, 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Danach die Folie sorgfältig entfernen und das Filet auf den ausgewallten Blätterteig legen, ein Paket machen, evtl. übrig gebliebenen Teig abschneiden. Den Teig mit dem verquirlten Eigelb einstreichen. Das Filet im heissen Ofen bei 200 Grad ca. 20–30 Minuten backen. Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen. 

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4 SÜSSKARTOFFELN MIT PEKANNÜSSEN
Kartoffeln im Backofen sind immer ein kleines Fest. Süsskartoffeln mit Gewürzen und Nüssen passen gut zu Weihnachten und geben eine reichhaltige würzig-süsse Beilage ab. (Bild über: McCormick)

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 1,5 Kilogramm Süsskartoffeln
  • 150 Gramm getrocknete Cranberrys
  • 200 Gramm Pekannüsse
  • 1 Esslöffel Honig
  • den Saft von 1 Orange
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Esslöffel Ingwer, gerieben
  • 50 Gramm Butter
  • 1 Deziliter Bouillon
Zubereitung: 

Rüsten Sie die Kartoffeln, und schneiden Sie sie in Würfel. Mischen Sie den Orangensaft mit der Bouillon, dem Honig, Salz und Pfeffer und einer Prise Zimt. Buttern Sie eine Gratinform aus und geben die Kartoffeln rein, vermischen Sie sie mit der Flüssigkeit und den Cranberrys. Geben Sie einige Butterflocken über die Kartoffeln und rösten alles mit Folie zugedeckt 20 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. In der Zwischenzeit nehmen Sie eine Handvoll Nüsse und zerstampfen diese ein wenig im Mörser. Dann vermischen Sie die ganzen und die zerstampften Nüsse mit der Butter. Nehmen Sie die Kartoffeln aus dem Backofen, verteilen Sie die Nüsse darüber und schieben alles nochmals für ca. 20 Minuten in den Backofen.

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5 TRUTHAHN MIT MARRONI-WURST-FÜLLUNG
Bei uns ist der Truthahn der Weihnachtsklassiker, und er schmeckt uns am besten mit ein wenig Frucht-, Zimt- und Estragongeschmack. Sie können ihn zum Beispiel mit gerösteten Früchten und einem Hagebuttenzweig dekorieren. Wer möchte, kann die Füllung mit ein wenig Hagebuttenkonfitüre anreichern.

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 1 Truthahn, ca. 6 kg
  • ca. 750 Gramm bis 1 kg Füllung (siehe Rezept Füllung)
  • 200 Gramm Butter
  • die Rinde von 1 Orange
  • die Rinde von 1 Mandarine
  • Estragon
  • Zimt, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Mixen Sie die Butter mit der geraffelten Rinde, dem Estragon, Salz, Pfeffer und Zimt in einer Küchenmaschine. Halbieren Sie die Butter, lösen Sie die Haut mit den Fingern, und streichen Sie die Butter unter die Haut. Ein Viertel der Butter streichen Sie auf die Haut, den Rest stecken Sie in die Füllung. Stopfen Sie den Truthahn mit der Füllung, und nähen Sie die Öffnung zusammen. Streichen Sie den Truthahn grosszügig mit Butter ein, und schieben Sie ihn in einer Pfanne auf einen Rost in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen. Reduzieren Sie die Hitze auf 160 Grad. Nach den ersten 20 Minuten bestreichen Sie den Truthahn regelmässig alle 15 Minuten mit Butter. Bedecken Sie ihn mit einer Alufolie. Braten Sie den Truthahn ca. 15–20 Minuten per 450 Gramm. Die letzten 30 Minuten backen Sie den Vogel ohne Alufolie.

Zutaten Füllung:
  • 2 Schalotten
  • 500 Gramm Wurstfleisch von guten Bratwürsten oder Salsiccia
  • 500 Gramm Marroni, gefroren
  • die Rinde von 1 Orange und 1 Mandarine
  • das Fruchtfleisch der Orange und Mandarine, filetiert
  • 100 Gramm Preiselbeeren
  • 1 gute Handvoll Estragon
  • 50 Gramm Brot, in Bouillon aufgeweicht
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer und Zimt
Zubereitung der Füllung:

Schmelzen Sie die Butter in einer Pfanne, und kochen Sie die Marroni mit der Butter und 1 Esslöffel Zitronensaft. Abkühlen lassen. Die Schalotte rüsten und in der Küchenmaschine grob zerhacken, die Marroni und die Preiselbeeren beigeben und nochmals ein wenig zerkleinern. Die Kräuter hacken und daruntermischen, das Wurstfleisch beigeben, das Brot ausdrücken und daruntermischen, das Ei dazugeben, würzen und am Schluss die Orangen- und Mandarinenstücke daruntermischen. Den Truthahn mit der Füllung füllen, übrige Füllung kann separat in einer Bratform bei 180 Grad ca. 40 Minuten gebacken werden.

Zutaten für die Bratensauce:
  • Truthahnsaft
  • 3 Esslöffel Mehl
  • 5 Deziliter Bouillon
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung der Bratensauce:

Giessen Sie den Saft des Truthahns ab, entfernen sie überschüssiges Fett, und kochen Sie die Flüssigkeit in einer Pfanne mit 3 Esslöffeln Mehl. Geben Sie die Bouillon bei, und kochen Sie die Bratensauce ca. 10 Minuten, bis sie schön cremig ist. Nach Geschmack würzen. Am besten servieren Sie die Sauce in kleinen Kännchen und verteilen diese auf dem Tisch.

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6 KÜRBIS, RANDEN UND NÜSSE
Gut als festliche Beilage eignen sich gemischte geröstete Gemüsesorten. Rüsten Sie Kürbis und rohe Randen, und schneiden Sie sie in Würfel. Verteilen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und mischen sie grosszügig mit Olivenöl oder/und Butter. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zimt und Muskat. Mischen Sie Nüsse nach Ihrer Wahl darunter. Fein sind Pistazienkerne, Pekannüsse oder Haselnüsse. (Bild über: The roastet root)

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7 IN HONIG GERÖSTETER SCHINKEN
Der süsse, amerikanische Schinken eignet sich sehr gut als Festmenü in diesen Tagen, denn er schmeckt auch kalt fantastisch und gibt so noch einige Zeit frische Schinkenbrote ab, die man dann geniessen kann – am besten vor dem Cheminée, mit einem Glas Wein, einem alten Film oder einem guten Buch. ( Bild über: Foodnetwork)

Zutaten:
  • 1 gekochter Schinken, ca. 2–3 kg
  • Nelken zum Bestecken
  • 200 Gramm dunkler Zucker
  • 250 Gramm Honig
  • 2 Esslöffel Sherry-Essig
  • 1 Deziliter Marsala
Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ziehen Sie die Haut vom Schinken, und schneiden Sie das Fett in einem Rautenmuster ein. Stecken Sie in jede Kreuzung eine Nelke. Geben Sie den Zucker, den Essig, den Honig und den Wein in eine Pfanne, und erhitzen Sie alles sanft, bis der Zucker geschmolzen ist. Bestreichen Sie den Schinken mit der süssen Masse, und geben Sie ihn in den Backofen. Rösten Sie ihn 1½–2 Stunden. Nehmen Sie den Schinken heraus, und lassen Sie ihn vor dem Servieren 15 Minuten ruhen.

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8 DER WEIHNACHTSKUCHEN
In England gehört ein mit Brandy durchtränkter, mit weissem Frosting oder einer Marzipanschicht überzogener, hübsch dekorierter Fruchtkuchen ganz einfach zu Weihnachten. (Bild über: Call me cupcake)

Zutaten:
  • 450 Gramm Rosinen
  • 350 Gramm Sultaninen
  • 50 Gramm getrocknete Cranberrys
  • 50 Gramm kandierte Orangen, in kleine Stücke geschnitten
  • 3 Esslöffel Brandy
  • 230 Gramm Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Prise Ingwerpulver
  • 230 Gramm Butter
  • 230 Gramm brauner Zucker
  • 4 Eier
  • 50 Gramm gehackte Mandeln
  • 50 Gramm gehackte Haselnüsse
  • 1 Esslöffel Honig
  • 1 Esslöffel Orangenmarmelade
  • abgeriebene Schale von 1 Orange
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
Zubereitung:

Mischen Sie alle Früchte zusammen, und geben Sie den Brandy dazu. Über Nacht ruhen lassen. Am anderen Tag den Backofen auf 140 Grad vorheizen. Das Mehl mit dem Salz und den Gewürzen mischen. In einer anderen Schüssel die Butter mit dem Zucker verrühren, die Eier beigeben, dann die Mehlmischung beigeben und unter die Buttermischung falten. Nun können Sie die in Brandy eingelegten Früchte, die Nüsse und den Honig daruntermischen. Am Schluss kommen die abgeriebenen Schalen von der Zitrone und der Orange dazu. Eine runde Backform (20 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Den Kuchen auf der untersten Rille 4½ bis 4¾ Stunden backen. Den Kuchen 30 Minuten in der Form auskühlen lassen, danach auf ein Gitter legen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, mit Holzspiesschen Löcher reinstechen und kaffeelöffelweise Brandy eingiessen. Den Kuchen in Backpapier einwickeln und danach in Alufolie. Er kann 1–4 Wochen vor Weihnachten gebacken werden und in regelmässigen Abständen mit Brandy «gefüttert» werden.

Vor dem Servieren kann der Kuchen mit Frosting überzogen werden. Dieses mischt man mit Cream-Cheese und Puderzucker. Dekorieren Sie den Kuchen mit Preiselbeeren, kleinen Zweiglein, Beeren und Bändern.

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9 BREAD-AND-BUTTER-PUDDING MIT PANDORO UND ORANGENMARMELADE
Mein Lieblingsdessert ist der Bread-and-Butter-Pudding. Ich koche ihn nur um die Weihnachtszeit, und das mit Pandoro. Momentan habe ich einen Orangenmarmelade-Craze beim Kochen. Ich mag die Marmelade nicht zum Frühstück, habe aber ein Riesenglas im Küchenschrank, das von einem Fotoshooting übrig blieb. Also begann ich, die Marmelade ähnlich wie Honig im Kochbereich einzusetzen, und das Resultat ist sowohl im süssen wie im würzigen Bereich fantastisch (Bild über: williams-sonoma)

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 6 Scheiben Pandoro, ca. 1,5 cm dick
  • 50 Gramm weiche Butter
  • 2 Esslöffel Whisky
  • 50 Gramm Sultaninen
  • 3 Esslöffel Orangenmarmelade
  • 3 Deziliter Rahm
  • 1 Deziliter Milch
  • 3 Eier
  • 50 Gramm brauner Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
Zubereitung:

Die Sultaninen 3 Stunden im Whisky einlegen. Die Pandorostücke jeweils in 4 Stücke schneiden und diese grosszügig buttern und mit Orangenmarmelade bestreichen. Die Hälfte der Sultaninen mit dem Whisky auf dem Boden einer Gratinform verteilen, die Pandorostückchen reinlegen, mit der gebutterten Seite nach oben, und die zweite Hälfte der Whisky-Frucht-Mischung darüber verteilen. Nun in einer Schüssel Rahm, Milch, Eier, Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Mischung über die Pandorostücke giessen und den Pudding im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten golden backen.

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10 DER ENGLISCHE TRIFLE
Wir haben den Coupe, in England gibts den Trifle. Nicht ganz das Gleiche, aber definitiv ein Rezept, das es in die Top Ten der Weihnachtsrezepte schafft. Denn man kann den Trifle so ziemlich mit allem machen, das gerade zur Verfügung steht. Das Prinzip sind Schichten von Kuchen, Alkohol, Creme, Früchten und Rahm. Sie brauchen eine grosse Schüssel, schöner aber ist ein Glasgefäss auf einem Fuss. Dann beginnen Sie mit der ersten Schicht. Schneiden Sie einen Kuchen in Stücke und drücken diese auf den Boden, beträufeln Sie den Kuchen grosszügig mit Alkohol, dann kommen eine Schicht Creme, eine Schicht Früchte und dann wieder eine Schicht Kuchen. (Bild über: A spicy perspective)

 3 feine, festliche Trifle-Mischungen: 
  • Magenbrot oder Lebkuchen, Marsala, Granatapfelkompott und Vanillecreme
  • Schokoladenkuchen, Kirsch, Rahm und eingelegte Kirschen
  • Pandoro, Grand Marnier, filetierte Orangen und Mandarinen und Vanillecreme

 

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CASSATA ALLA SICILIANA
Eine Cassata alla siciliana vervollkommnet ein festliches Mahl. Dafür kann ich leider kein Rezept bieten, denn dafür braucht es höhere Zuckerbäckerkunst. Ein gutes und hübsches Rezept finden Sie zum Beispiel über Giallo Zafferano. Sie können aber auch eine Cassata in einer italienischen Bäckerei bestellen oder einfach einen Kuchen dramatisch mit Marzipan und kandierten Früchten verzieren.

20 Kommentare zu «Die 10 besten Weihnachtsrezepte»

  • Hermann Klöti sagt:

    Neue Traditionen? Diese Kombination muss mir jetzt aber jemand erklären!

  • Dieter Neth sagt:

    Vielen Dank für die schönen Rezepte. Ich habe mich am Truthahn versucht, endlich wieder einmal, und darf sagen, dass Ihr Rezept spektakulär angekommen ist. Ich habe lediglich die Preiselbeeren gegen Cranberries vertauscht, aber anders als bei anderen Rezepten funktioniert Ihres sehr gut und das Resultat sprach für sich. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Vielen Dank und noch frohe restliche Festtage!

    • Marianne Kohler sagt:

      Das freut mich – unser Truthahn hat auch geschmeckt … es sind auch Cranberries gemeint – irgendwie werden die immer mit Preiselbeeren übersetzt. Aber Cranberries sind in deutsch Moosbeeren – aber mit diesem Namen eigentlich unbekannt. Weiterhin wunderschöne Festtage

  • Hannelore sagt:

    Ich bin begeistert von den Rezepten der Ideenreichtum hilft mir sehr. Bitte was ist PANDORO?

  • korrektuer sagt:

    gute Rezepte…

    ist zwar nebensächlich, aber es sei erwähnt…die cassata ist ein typisches ostergebäck…;-)

    • Flo sagt:

      kann aber durchaus zu allen Jahreszeiten genossen werden – und lösen in mir wunderbare Erinnerungen an „mein Leben“ auf sizilien aus!

  • Marcus Ballmer sagt:

    Den Honigschinken und das Wellington finde ich sehr festlich, die anderen Rezepte eher weniger. Aber eben, alles Geschmacksache. Hauptsache, keine in Suppe gebadeten Fleischfötzeli namen Fondue Chinoise.

    • adam gretener sagt:

      Lieber Herr Ballmer. wir kommentieren nun schon eine ganze Weile gemeinsam auf dieser Plattform. Und ich bin mit ihnen einverstanden. Möchte Sie grüssen zu den Feiertagen.

      Aber. Festlichkeit schafft man nicht nur über das Essen. Eine mir befreundete Beizerin hat mit der Gemeinde organisiert, dass alle Sozialhilfebezüger am 24. im Lokal eingeladen sind. Es gibt Suppe und/oder Salat, ein Tomaten-Risotto, als Hauptspeise Rindsbraten mit Röselichöl, Kartoffelstock mit Saucen-See und Minzenrüebli, anschliessend ein Tirami-Su.

      Das sind oft Menschen, die jeglichen sozialen Kontakt zur „Aussenwelt“ verloren haben. Es geht ja nicht mal ums Essen.

      Das ist mein Geschenk dieses Jahr. Für mich. Wünsche Ihnen und ihrer Familie nur das Beste.

      • Flo sagt:

        was für eine tolle Idee – das mit der Essenseinladung am 24.!
        Sonst finden solche Anlässe meist nicht an den eigentlichen Feiertagen,sondern viel früher statt.

  • Simon Moser sagt:

    An die Frau Kohler

    Ihr – wie immer – sehr gelungener, sinnlicher und wunderschön bebildeter Blog ist einfach fantastisch und bereitet meinem Freundeskreis und mir ganzjährig viel Freude. Danke dafür.

    Nun wünsche ich Ihnen – ja, euch allen – besinnliche Weihnachten.

    Gleichzeitig – und etwas bangend: Viel Spass und Erfolg euch und auch mir beim Ausprobieren dieser augenscheinlich unwiderstehlichen Rezepte.

    PS: Warum offenbaren Sie uns Lesern beim Pastetli Ihren Kauftipp, währenddessen Sie dies beim Truthahn dann doch unterlassen? Da bin ich ein wenig unschlüssig.

  • Christoph Bögli sagt:

    Auch wenns nicht so elegant ist, aber bei den Pastetli empfehle ich dringend, diese direkt auf dem Tisch zu befüllen und dann umgehend mit dem Essen zu beginnen. Pastetli werden leider in null komma nichts vollgesogen mit Sauce und dadurch weich. Und es gibt nichts traurigeres als ein „sumpfiges“, glibberiges Pastetli. Darum einfach in diesem Fall die ach so stilvolle, grosse Servier-Zerenomie weglassen und alles erst im letzten Moment zusammensetzen.

  • Andreas sagt:

    Cassata-Eis
    5 Eigelb
    50g Puderzucker
    100g feinster Zucker
    – über heissem Wasserbad in einer Metallschüssel aufschlagen bis die Masse heller und fester wird.
    – kalt weiterschlagen
    600g Ricotta
    .- unterheben
    ca. 200g diverse Zutaten (ich habe Pistazien, Goji-Beeren, Wallnüsse, Cashew-Kerne, Marzipanstücke, helle und dunkle Rosinen genommen)
    – kleinhacken und beigeben
    Saft 1 Limette
    – zugeben
    – Masse in eine Form geben, ggf. vorher mit Frischhaltefolie auslegen und im Tiefkühler kaltstellen

    Ein optischer Knüller und super cremig auch ohne Eismaschine. Das kommt daher, weil keine Zutaten mit Wasser – welches Kristalle bilden würde – dabei sein.
    Serviert habe ich sie in Scheiben mit einem Klecks Hagebuttenmarmelade und einem Keksröllchen.

    • Lichtblau sagt:

      Das hört sich wunderbar an, Andreas. Ich erinnere mich an bunte Cassata aus meiner Kindheit. Die gehört in eine Reihe mit nächtlichen Autofahrten auf dem Rücksitz, Vespas, gutaussehenden Ragazzi in T-Shirts und Salat zum Selbstanmachen auf Restaurantterrassen am Meer. Und immer das eine oder andere coole modische Accessoire vom italienischen Markt, mit dem man in der Schule punkten konnte.

      Danke, Frau K., für die weihnachtlichen Inspirationen. Pandoro ist grundsätzlich eine tolle Sache. Ersetzt für mich in der Vorweihnachtszeit das Frühstück. Mit Puderzucker überstäuben, in der der Tüte wild schütteln, ein Stück abschneiden, einpacken und mit dem ersten Kaffee am Arbeitsplatz geniessen.

  • Irene feldmann sagt:

    Mercie …..eine Krönung, diese Ausgabe!!!!

  • Yves sagt:

    Hallo Frau Kohler, viele Ihrer Rezepte gefallen mir eigentlich gut. Die heutige Auswahl haut mich jetzt aber nicht gerade um und beim Filet Wellington haben Sie vergessen zu erwähnen, woher das Fleisch kommt. Ich hoffe doch schwer, dass Sie bei den Fiechter Schwestern waren ;-)

    Schöne Weihnachtszeit und ich freue auf viele spannende Rezepte nächstes Jahr!

    • alessandro portmann sagt:

      Hallo Frau Kohler
      Wiedermal einen super Beitrag, eine Krönung wohl war. Werde in den nächsten 3-4 Wochen alle diese Rezepte durch probieren. Und dass beim Filet-Wellington die „Herkunft“ fehlt stört mich am aller wenigsten..
      Ihre Beiträge sind immer voll lesenswert und heben sich von anderen deutlich ab, freue mich auf den nächsten.
      Gratulation und frohe Festtage!

  • lieberlecker sagt:

    Bei Bread and Butter Pudding rennen Sie bei mir offene Türen ein, ich liebe ihn. Sie verwenden dabei aber nicht Botterorangen Konfitüre, oder doch?
    Und natürlich ist dies eine Steilvorlage für meine eigenen Weihnachtsmenüs (Amanda aus Bern, bitte nicht böse sein) ;-)
    Allen genussvolle und frohe Weihnachten,
    Andy

    • Yves sagt:

      Ach Andy, verlinke nur weiter. Dein Blogg, gehört neben Robert und Claudio, zu meinen Favorites.

      Schöne Weihnachtszeit!

    • lieberlecker sagt:

      Ich meinte natürlich nicht Botter- und auch nicht Butter-, sondern Bitterorangen Konfi!
      @Yves: Danke für Dein dickes Lob :-) Freude herrscht!
      PS. Robert ist lamiacucina und Claudio findet man unter anonymeköche („flüsteran – Links auf meinem Blog – flüsteraus“)

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