Ein Traumhaus in Schweden

Es gibt sie, die kleinen Architekturträume. Dieses schwedische Haus der Förstberg-Architekten sieht fantastisch aus, wird aber momentan erst gebaut. Es heisst «Haus für Mutter» und wurde für eine Architekturausstellung geplant.

Architektur: Förstberg Arkitektur

sweet home

Das Haus ist unterteilt in zwei Haupträume, von denen wiederum jeder ein eigenes kleines Haus darstellt. Die Fassade besteht aus gewelltem Aluminium. 

sweet home

Im Innenbereich spielt Holz eine zentrale Rolle, verbunden mit Beton. Die Einrichtung zeigt sich schwedisch leicht und reduziert.

sweet home

Mit Farbe werden die unterschiedlichen Wohnbereiche abgegrenzt. Hier ist der Essbereich naturbelassen, der Wohnbereich wurde weiss gestrichen.

1395225738773

Die Hauskomplexe stehen erhöht auf einem Fundament und wirken dadurch leicht und abgehoben.

sweet home

Das Bad ist als schlichter, offener Einbau geplant und mit weissen Kacheln und Betonboden ausgestattet.

sweet home

Ein Haus im Haus bietet den Raum für die Nasszellen, also Bad, Waschküche und Küche. Die Küche ist in grauer Farbe gehalten, verfügt über dieselben Kacheln wie das Bad und natürlich dominieren auch hier Holz und weisse Farbe.

sweet home

So wohnlich wirkt Architektur, sobald Bücher ins Spiel kommen. Die erwähnte Hausausstellung findet 2017 im schwedischen Linköping statt.

14 Kommentare zu «Ein Traumhaus in Schweden»

  • Knasterbusch sagt:

    Toller Schuppen In sowas hat man früher im südlichen Ontario Tabak getrocknet.

  • Schenk sagt:

    Mir gefällt es auch sehr gut , – auch das ‚Militärkasernen -Jugendherberge -Eiskalte‘ Badezimmer mit den weissen Plättli.
    Ich würde es aber mit mehr skandinavischen Möbel möblieren. Die schwedische Fröhlichkeit sollen die Menschen hineinbringen die darin wohnen.

  • Widerspenstige sagt:

    Das ist kreatives Wohnen wie ich es sehr vermisse hier in Helvetien. Diese fast schon im gothischen Stil gestalteten Räume mit viel Holz gefallen mir. Und dann die gigantische Bücherwand….wow! Der Name ‚House for Mother‘ kann wohl nur aus dem Land der Gleichstellung kommen, wunderbar! Nur im Bad würde ich mir auch Holz und wärmere Farbkacheln wünschen z.B. in Lachs oder Vanille. Aber die Idee mit den zwei separaten Wohnhäuschen ist doch einfach genial und bietet viel Freiraum für moderne Wohngemeinschaften. Chapeau nach Schweden!

  • rimaka sagt:

    Schön, klar. Wem es zu kühl ist, kann es ja mit mehr Farbe aufmotzen. Ich finds toll!

  • henri sagt:

    Hat es da wirklich überall Betonboden wie in einem Keller? Ich wette, die Bewohner werden sehr bald Teppiche drauflegen oder einen Holzboden einbauen. Allgemein Frage ich mich, wieso die Besitzer eine so kühle Architektur anstrebten. Schweden hat doch sonst so wunderbar fröhliche Häuser.

  • Lio sagt:

    Einmal (teilweise) *in Weiss“ zu wohnen ist eine Erfahrung wert. Es gibt Leute, die das gar nicht wollen (sogar können..), die erfrieren. Dann gibt es jene, die die allgegenwärtige Luftigkeit als himmlisch ansehen, nicht nur zum Schlaf, sondern immer, bedingungslos. Selbst (innere) Kälte kann in weisser Umgebung Vertrauen und zB. Trost finden.
    Für mich ist eine teilweise Kälte in der Einrichtung perfekt. Je nach Stimmung, je nach Ziel kann der Teil des Gebäudes gesucht werden, der passt: Hell, weiss, kalt bringt zB. Kreativität. Erdig, wärmer, bringt zB. Vertrauen, Geborgenheit.
    Sein Haus, seine Wohnung, sollte man sich nach seinen „Bewohn-Gefühl-Bedürnissen“ einrichten.

  • Eberhard Salter sagt:

    Duschtrakt Modell Campingplatz?
    Überhaupt hat das innen für mich den Charme einer Jugendherberge, die man mit einer Mehrzweckhalle gekreuzt hat.
    Man kann die Fassadengestaltung als „klar strukturiert“ und „zurückhaltend“ loben – man könnte sie aber auch als einfallslos und langweilig oder sogar als kalt und abweisend kritiseren.
    Ich tendiere eher zu Letzterem.

  • Ben sagt:

    Na ja, der Nasszellen Bereich sieht ein wenig aus wie damals in der Militärkaserne… und wo schläft man?

  • maru sagt:

    Soo weiss alles! Also, wer da drin nicht erfriert, hält wirklich einiges aus.

  • Agneta Chris Wenger-Östman sagt:

    Also – wir Schweden können besser… Eine Aluminiumfassade rüttelt wahrscheinlich im Wind und wehe ein Kindervelo, ein Rasenmäher oder ähnliches würde die Fassade berühren.. Blechschaden! Ansonsten – zeimlich anmutend!
    CHRIS Östman-Wenger
    Berga Ö / Nykvarn

  • Lorena sagt:

    Die Akustik duerfte ziemlich nerven.

  • Ursina h sagt:

    genau so möchte ich wohnen

  • yves b. sagt:

    Ziemlich weiss!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.