Gemütliche Spätsommergerichte

Nach einem ganz normalen Arbeitstag hat man Lust auf einen feinen Znacht, der ein wenig das Gemüt verwöhnt, nicht allzu viel Arbeit bereitet, aber umso mehr gute Stimmung. Diese 5 schnellen, supereinfachen Rezepte sind da genau richtig.  

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1 EIERSANDWICH MIT RUCOLA UND BÜNDNERFLEISCH
Wenn ein Gericht immer und zu jeder Zeit gut schmeckt, dann sind das Spiegeleier. Machen Sie sich dieses feine Turmsandwich und geniessen Sie ein Bier oder aber auch ein Glas Milch dazu. Setzen Sie sich mit einer Kuscheldecke aufs Sofa und geniessen Sie es ganz einfach, zu Hause zu sein. Kaufen Sie auf jeden Fall Bio-Eier oder Eier direkt vom Bauern, von dem Sie wissen, dass er die Hühner gut hält. Und achten Sie auch bei Bündnerfleisch und Butter auf Bio. (Bild über: Bratos-traversas)

Und so gehts: Schneiden Sie Schwarzbrot in grosse Scheiben und toasten Sie sie ein wenig. Braten Sie so viele Spiegeleier in Butter, wie Sie Lust haben, so 2-3 funktionieren bei diesem Gericht gut. Bestreichen Sie die Brotscheiben mit Butter, belegen Sie sie mit ein wenig Rucola und Bündnerfleisch und legen Sie dann die Spiegeleier auf eine Brotscheibe. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit der anderen Brotscheibe zudecken und in zwei Hälften schneiden, dabei fliesst auch Eigelb raus. Anschliessend die belegten Brote türmen und geniessen.
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2 ZERSTAMPFTE KARTOFFELN IM OFEN
So ähnlich wie mit den Spiegeleiern gehts uns mit Bratkartoffeln. Sie vermitteln das gute Gefühl von feiner Hausmannskost, bei der einem immer das Herz ein bisschen springt. Diese Bratkartoffeln werden im Backofen fertiggeröstet und schmecken fantastisch. (Bild über: damnedelicious)

Und so gehts: Kartoffeln, je nach Sorte mit oder ohne Schale weichkochen. Ich koche Kartoffeln oft in ein wenig Bouillon, so schmecken Sie würzig. Das muss aber nicht sein, Salzwasser genügt vollkommen. Sind die Kartoffeln weich, legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und zerdrücken sie leicht. Geben Sie ein wenig Olivenöl darüber, würzen Sie mit Salz und Pfeffer und geben Sie ein wenig Kräuter bei wie Thymian oder Rosmarin. Im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen etwa 20–30 Minuten goldbraun rösten. Viel schneller geht das Gericht natürlich mit Kartoffeln, die am Vorabend gekocht wurden. Geniessen Sie die Kartoffeln zu einem Salat oder rohem Gemüse wie Fenchel und Rüebli, die einfach mit ein wenig Zitronensaft und Olivenöl beträufelt wurden. 
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3 GEBRATENES POULET MIT CHAMPIGNONS
Schnell was in die Pfanne hauen kann sehr köstlich und raffiniert sein. Schneiden Sie für dieses Gericht Pouletbrüstchen in kleine Stücke und vierteln Sie Champignons. Braten Sie zuerst das Poulet an und würzen Sie es mit Salz und Pfeffer, gehacktem Rosmarin und ein wenig gehacktem Estragon. Wenn das Poulet knusprig ist, geben sie 1 gehackte Schalotte und die Pilze bei. Braten Sie alles gut an, geben Sie einen Schuss Cognac darüber und geniessen Sie es mit einem guten Stück Brot oder den Bratkartoffeln von Rezept 2. Kaufen Sie Schweizer Biopoulet, am besten von einem Metzger. Bei Fleisch gilt immer, lieber weniger essen und ein bisschen mehr zahlen, dafür aber bessere Qualität. Und wenn ein Tier schon das Leben lassen musste, dann sollte es wenigsten davor ein möglichst anständiges Leben gehabt haben. (Bild über: Paleofoodiekitchen)
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4 KARTOFFELSUPPE MIT MAIS UND SPECK
Jetzt ist endlich wieder Suppenzeit. Eine, die schnell und einfach geht, ist diese Kartoffelsuppe. Braten Sie Kartoffelwürfeli und Biospeckwürfeli in Butter an, geben Sie gehackte Schalotten und ein wenig Thymian bei und giessen Sie dann eine feine Bouillon darüber. Alles weichkochen und anschliessend die Suppe pürieren. Erhitzen Sie die Suppe nochmals und geben Sie eine Handvoll Maiskörner und Rahm dazu. Servieren Sie die Suppe mit Extra-Speckwürfeli, Schnittlauch, frischem Thymian und schwarzem Pfeffer aus der Mühle. Selbstverständlich schmeckt auch Gemüse besser vom Markt oder von einem Bauern, der das Gemüse selber anbaut. (Bild über: damnedelicious)
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5 POULETBRUST MIT ZITRONE UND THYMIAN
Pouletbrüstchen geben immer eine schnelle, feine und leichte Mahlzeit ab. Fleisch essen sollte ein kleines Fest bleiben, etwas Besonderes. Deshalb lieber gute, biologische Stücke kaufen als Massenprodukte, bei denen man nicht wissen möchte, wie die Tieren gehalten wurden. Zerstampfen Sie in einem Mörser Thymian, Estragon und Rosmarin mit einer Knoblauchzehe und ein wenig Meersalz. Geben Sie 2 Esslöffel Olivenöl dazu und den Saft von 1 Zitrone. Bestreichen Sie die Pouletbrüstchen mit dieser Mischung und lassen Sie sie 20 Minuten ruhen. Nun braten Sie die Pouletbrüstchen rundum langsam an und geben sie für ca. 10 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. Währenddessen kochen Sie die restliche Marinade auf, geben ein wenig Mehl dazu und giessen dann ca. 2 Esslöffel Zitronensaft dazu, dann 1 Kaffeelöffel Honig beigeben und mit Pfeffer und Salz würzen. Anschliessend mit frischem Thymian und Zitronenschnitzen zu Brot servieren. (Bild über: Savourysweetlife)

49 Kommentare zu «Gemütliche Spätsommergerichte»

  • déjà-vu sagt:

    die bratkartoffel aus dem ofen sind hammermässig gut! wieso bin ich nie selbst drauf gekommen??? jetzt isst sogar unsere liebe tochter mit härdöpfel-phobie nach mehrwöchigen oxford aufenthalt mit täglicher baked potatoes fütterung wieder kartoffeln :-) DANKE, liebe marianne!

  • Grunder sagt:

    Die Suppe werde ich machen – alles mit Mais ist bei den Kindern ein Hit! Speckwürfeli pürieren kommt mir aber etwas seltsam vor, da bleibe ich beim Originalrezept.

  • TRIXI55 sagt:

    Hallo liebes Sweet Home Team

    Ich finde diese Gerichte ganz toll und werde sie sicher nachkochen.
    Herzlichen Dank!

  • Marcel Lockhart sagt:

    Ich soll Biohuhn kaufen? Also genauso ein behindertes Huhn wie sonst auch, dafür aber weit mehr zahlen? Sie wissen schon, dass Biohühner auch Hybridhühner sein dürfen? Hybridhühner sind genetisch veränderte Hühner die nicht reproduzierbar sind, also wie wenn man Ihnen ein Bein abtrennt und Sie dann ein Baby gebähren das zwei Beine hat. Genauso gib es aus den Eiern der Hybridhühner wieder Hühner die weder erhöht Fleisch ansetzen noch Eier en masse produzieren.
    Solange die Biolabels Solches zulassen, kann mir dieser Zirkus gestohlen bleiben. Ich kaufe was ich mir leisten kann und was schmeckt.

  • Georg André Schlager sagt:

    Es ist so schade, dass man Ihre wunderbaren Rezepte nicht mehr ausdrucken kann. Der PC lässt sich nicht an den Herd stellen, und Abschreib-Übungen sind mir zu langweilig.

  • Love in der Luft sagt:

    Kein Wunder gibt es Krieg; wenn schon Bio und Fleisch solche Diskussionen auslösen. Sonst noch Probleme?

  • Paolo Caldini sagt:

    ABC

  • Irene feldmann sagt:

    OMG….also, tolle Rezepte, schöne Bilder, kochplausch, zufriedener Magen und deshalb EINE BOMBENSTIMMUNG. Was meckert ihr hier fast alle EIGENDLICH??? Um was gehts??? Lest die Frau Köhler, nehmt was ihr möchtet aber bitte, kontrolliert eure Gefühle ein bisschen, dies ist eine öffentliche Plattform und nicht eure private Stube, sternlein nochäämal…….

    • adam gretener sagt:

      Richtig Frau Feldmann. Mir hat es hier heute zu viel Schaum vor dem Mund und zu wenig gelassene Freundlichkeit und gemeinsamen Spass am Kochen.

  • Thomas Müller sagt:

    Besten Dank für diese feinen Rezeptideen. Aber bitte unterlassen Sie doch den belehrenden Unterton. Erziehung ist nicht die Aufgabe eines Kochbuches oder eines unabhängigen Newsportals. Bei mir kommt so oder so nur Schweizer Fleisch auf den Teller. Freundliche Grüsse.

  • Onkel Arnold sagt:

    Die Bio-Diskussion hier zeigt mal wieder ganz schön die Natur des Bio-Labels als Marktturbo und Gewissenspflaster. Wer auch nur fünf Minuten mit ernst gemeinter Recherche im Internet verbrächte, wüsste, dass auch männliche Bioküken nach dem Schlüpfen vergast werden, dass auch Biomilchkühe vergewaltigt und ihrer Kinder beraubt werden, dass auch Bioschweine ihr kurzes Leben in der Regel ohne Tageslicht oder frische Luft fristen müssen. Die Antwort auf diese Greueltaten heisst nicht „Bio“, sondern „Vegan“. Wer jetzt argumentiert, dass das Leben nichtmenschlicher Tiere eh nichts wert wäre und diese ihm egal seien, weshalb kauft der/die dann Bioprodukte? Entweder sind Tiere empfindsame und beusste Lebewesen, dann verbietet sich aus ethischen Gründen jegliche Nutzung von selbst, oder es handelt sich bei ihnen um sowas wie Möbel, dann wird aber auch der sogenannte „Tierschutz“ hinfällig.

    • déjà-vu sagt:

      die kommentare werden immer belehrender, obwohl ja gerade das kritisiert wird …
      ‚das leben nichtmenschlicher tiere’…?? da kann man ja nur noch staunen oder sagen, nochmals schwein gehabt ;-)

  • Ruchti Hanne sagt:

    Warum um alles in der Welt immer Poulet? Haben die Leute das Gefühl sie essen dann leichter und gesünder?

  • twocents sagt:

    Wenn die Diskussion ums Fleisch geführt wird:
    Sicher sollten die Tiere vorm Schlachten ein möglichst gutes Leben gehabt haben, das gebietet der Respekt vor der Kreatur, finde ich.
    Aber dieser Respekt gebietet auch, dass möglichst viel vom toten Tier verwendet wird.
    Ein Poulet besteht nicht nur aus Brust und Keule, ein Kalb nicht nur aus Schnitzeln. Wenn Fleisch, dann auch „minderwertige“ Teile. Die sind sicher nicht so allgemein vermittelbar, man muss sie ggf. länger kochen/dünsten/schmoren.Oder etwas essen, das ungewohnt ist (Innereien) – aber mit asiatischer Küche geht’s ja auch, das Ungewohnte. Das ist nicht „bäh“ , und
    auch Innereien sind’s nicht. Dort erkennt man aber die Qualität des Fleisches (und damit auch die Lebensbedingungen des Tieres) deutlicher als beim Standard-Steak.

    • Margrith sagt:

      Sie haben vollkommen recht, so viel wie möglich sollte vom Tier verwendet werden. Vor noch nicht allzu langer Zeit war z.B. Zunge ein Festmahl (mit Tomaten Kapern Sauce.)

    • Veronica sagt:

      Kühe werden fast total bearbeitet im Schlachthaus. Es bleibt nur sehr wenig Abfall überig. Ich habe mal einen Film vom Prozedur im Schlachthaus gesehen. Es bleibt nur sehr wenig Abfall überig. Das Störende im ganzen Arbeitsgang, war die grobe Weise wie das Vieh hineingetrieben wird.

  • Silvano Camenisch sagt:

    Alles wunderbar! Lese mit Begeisterung jeden Artikel.
    Aber liebe Frau Oberlehrerin Kohler, wir wissen es wirklich alle, BIO ist besser als nicht-BIO… (es nervt).
    Das Turmsandwich gibt’s grad zum Zmittag.

  • Heidi Arn sagt:

    Ich finde, Frau Kohler darf so viel „Bio“ schreiben, wie sie will. Es sind ihre Beiträge, Anregungen (wie fürs Einrichten), und ich verwende sie (oder eben nicht) auf meine Art. Die Kartoffeln machen mich an. Das Turmsandwich sieht aber unpraktisch aus, das ergibt vielleicht paar hübsche Fotos beim Versuch es zu essen ;-)

  • Ach so einfach und doch so gut – genau so muss es sein!
    Das Zitronen-Pouletbrust wird ganz sicher nachgekocht!

  • Daniel R. sagt:

    Warum die Backofenkartoffeln vor dem 20- bis 30-minütigem backen erst noch weichkochen? Erscheint mir etwas energieverschwenderisch. Mann kann sie auch einfach direkt roh in zwei Hälften schneiden, mit (Oliven- oder Raps-)Öl bestreichen, salzen (oder mit einem Pinsel Pommes-Frites-Gewürzsalz darauf verstreichen!) und 25 Minuten im Backofen garen. Mache ich ständig, immer wieder mal variiert mit verschiedenen Ölen und verschiedenen Gewürzen. Salz, Knoblauchpulver, Paprikapulver, Rosmarin, Zwieberinge – geht alles.

    • déjà-vu sagt:

      knoblauch-PULVER, frites-GEWÜRZSALZ…
      da ruft die maggi- ménagère aus der beiz von vorchristi! gottlob gibts auch frische kräuter!
      sorry, lieber herr daniel 8-)

  • Paloma sagt:

    Liebe Frau Kohler – ich lese seit Jahren Ihr „sweet-home“. Immer interessant.

    Dass Sie vermehrt auf Bio und artgerechte Haltung von Tieren hinweisen finde ich besonders wichtig. Was sind das für Menschen, die das noch kalt lässt? Wie die Tiere gezüchtet, gehalten und geschlachtet werden, die dann bei uns auf dem Teller landen. Dass unnötig Gift auf Pflanzen landet?
    Ich achte sehr auf all das und es stört mich nicht im Geringsten, diese Ratschläge immer wieder zu lesen.
    Machen Sie weiter so; Sie haben das Herz auf dem richtige Fleck! Vielen Dank!!

    • Marcus Ballmer sagt:

      Und Sie glauben allen ernstes, dort wo Bio draufstehe würden die Tiere besser gehalten, wie in anderen Betrieben? Auf nicht als Bio deklariertem Gemüse sei Gift drauf, bzw. auf Biogemüse nicht? Ähm, ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber das ist dann noch etwas arg naiv. Es gibt selbstverständlich konventionelle Betriebe, die ihre Tiere hervorragend halten und Nicht-Bio-Gemüsebauern, deren Produkte einwandfrei sind. Andererseits gibt es unter den Bio-Produzenten Trittbrettfahrer, die sich das Bio-Mäntelchen nur deswegen umhängen, weil damit mehr Gewinn zu erzielen ist, deren Tierhaltung unter aller Kanone ist und bei denen Bio zwar auf dem Gemüse steht, aber nicht drin ist.

      Wenn Sie wirklich Fleisch nur aus artgerechter Haltung und tatsächlich biologisch einwandfreie Produkte wollen, wird es aufwendig – denn es gibt nur einen Weg dazu: den Produzenten persönlich kennen zu lernen und sich exakt darüber informieren, wie er produziert. Das sortiert dann praktisch alle Handelskanäle aus…

  • Die Ofenkartoffeln schmecken köstlich.
    Und mit feinen Kräuter kochen und zubereiten ist immer ein Genuss.
    Genau wie zu Grossmutters Zeiten.

    Liebe Grüsse

  • marak sagt:

    Guten Morgen Frau Koller
    Besten Dank für die Rezepte.
    Bitte sparen Sie sich die in letzter Zeit zunehmenden Belehrungen betreffen Bio und welches Fleisch man kaufen sollte. Das Terrain ist hochgradig vermint und es gibt neben schwarz und weiss auch eine beträchtliche Grauzone.
    Jeder darf selber entscheiden ob er ein abgetackeltes Industriehuhn oder was Richtiges reinhauen will. Das gilt auch für die Eier. Auch ist es nicht angebracht, darauf hinzuweisen, dass nicht übermässig Fleisch konsumiert werden sollte.
    Es handelt sich hier um Kochrezepte und es sollte dem Konsumenten überlassen werden, wie er sein Gewissen beruhigen will. Oder eben nicht.

    • Sabine sagt:

      Natürlich ist es jedem selber überlassen, was er kocht. Aber wenn Sie Frau Kohler schon konsultieren für die Rezepte, darf sie ruhig auch sagen, was sie empfiehlt z.B. Bio-Fleisch. Wenn Sie kein Bio-Fleisch verwenden wollen, sind Sie ja sicher flexibel genug, es einfach durch konventionelles Fleisch zu ersetzen (als Hilfe: die Mengen bleiben gleich…). Ich sehe das Problem nicht ganz…
      Mir wäre es übrigens überhaupt nicht aufgefallen, wenn hier keine Kommentare dazu abgegeben worden wären. Kann es sein, dass sich bei Ihnen das schlechte Gewissen meldet?…
      Liebe Frau Kohler, herzlichen Dank für die tollen Rezepte, die Sie uns wöchentlich präsentieren, mit/ohne was für Fleisch immer…

      • marak sagt:

        Geschätzte Sabine. Das hat nichts mit dem Gewissen zu tun. Aber wie hoch der ideale Felsichkonsum ist, wie gut die Hühner behandelt werden und was wirklich drin ist wenn Bio draufsteht sind Themen, dass nicht einfach so mit ein paar gut gemeinten Empfehlungen abgehandelt werden können. Da sind alle für sich eigene Diskussionen, die heute schon mehr Blogs füllen als es Batteriehühner gibt.

        Mit Verlaub. „Bio Fleisch“ ist keine Empfehlung. Eine Empfehlung wäre Fleisch vom Bauer XY. Natürlich kann sie das nicht mache,n weil sonst Bauer Z welcher mit gleich viel Hingabe seine Rinder hält verärgert.

        Bio-Eier oder Eier direkt vom Bauernhof von dem man weiss wie der die Hühner hält. Ja, wie halten dann die Bauern der Hühner? Stapfen alle, die einen Hofladen aufsuche um den Hof herum?

        Die so genannten Ratschläge von Frau Kohler sind sicher gut gemeint, haben aber so keinen Inhalt und wirken für mich belehrend im Ton aber eben, Worthülsen.

      • déjà-vu sagt:

        merci, genau so ist es!

    • Mark Huber sagt:

      GENAU!!!! Sie sprechen mir aus der Seele!!!!! Es nervt einfach nur diese „Erziehung“ der Leser

    • Gourmeta sagt:

      Genau der Meinung von marak bin ich auch.
      Solche Fleischkommentare im Rezept sind überflüssig und wenn die dann sogar mehrfach vorkommen degradiert Sie das massiv – mich haben die Belehrungen dermassen abgetörnt dass ich nun weder davon was kochen noch weiter Ihre Beiträge lesen werde. Adieu

    • Christine sagt:

      Genau und so wie jeder selber entscheiden darf, wo er das Fleisch einkauft, darf Frau Kohler auch selber entscheiden, wie oft sie in Ihrem Blog auf Bio und auf übermässigen Fleischkonsum hinweisen möchte. Ich erachte es als völlig unangebracht, dies als „nicht angebracht“ zu bezeichnen. Lassen Sie doch Frau Kohler die Freiheit.
      @ Frau Kohler: Ich bin Fan von Ihrem Blog. Herzlichen Dank dafür!

      • ina müller sagt:

        Liebe Frau Kohler, ich finde, Sie machen das genau richtig. Sie sind überhaupt nicht dogmatisch und präsentieren einfach gute Rezepte. Den Einen ist es zu wenig vegetarisch/vegan, den andern ist es schon zuviel, wenn „Bio“ erwähnt wird. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen dafür, dass Sie genau in der Mitte stehen – Danke!

    • lieberlecker sagt:

      Es ist wie mit allem – allzuviel ist ungesund. Ich hoffe eigentlich, der/die heutige Konsument/in ist soweit, dass er/sie weiss, wenn unsere Brieftasche nicht leidet, dann leidet das Tier! Ab und zu auf diese Thematik hinweisen ist sicher richtig, in jedem Rezept, bei jeder Zutat Bio erwähnen dürfte der Sache nicht förderlich sein.
      Aber Frau Kohler macht ja so vieles richtig, da verziehen wir ihr den Bio Overflow doch gerne.
      Andy

    • Melanie sagt:

      Interessant, dass sie sich über das Fleischthema streiten: vier von fünf Rezepten enthalten Fleisch, sehr viel meiner Meinung nach (bin nicht Vegetarierin) – da meldet sich vielleicht auch bei der Autorin das „schlechte Gewissen“ bezüglich dem Fleischkonsum. Ich bin jedoch der Meinung, dass man in einem solchen Blog durchaus seine persönliche Meinung mit einfliessen lassen darf, also darauf hinweisen darf, dass man Bio-Fleisch benutzen könnte. Ansonsten können Sie ja einfach ein Kochbuch kaufen, dort finden sie sehr wahrscheinlich weniger persönlichen Charakter. Alleine die Tatsache, dass sie sich scheinbar von den „erzieherischen Kommentaren“ genervt fühlen ist für mich eine klare Indikation dafür, dass irgendwo das schlechte Gewissen schlummert und man mühsamer weise darauf aufmerksam gemacht wurde…naja, Essen macht bis zu 30% unserer Umweltbelastung aus, man könnte also meinen man könnte in diesem Bereich mit wenig (Verzicht) viel erreichen..aber vielleicht bleiben wir lieber beim Fleisch und müssen in Zukunft damit rechnen das sich die Extremwetterereignisse nur noch so häufen..jeder hat die Wahl..

    • francesca sagt:

      super Marak, ganz deiner meinung, abgesehen davon ist bio nicht immer bio und nicht immer das beste.
      ok, ich kaufe NUR freilandhuhn und auch nur freilandeier……aber sonst würde ich nie bio kaufen
      liebe grüsse aus südafrika

  • Truninger Kurt sagt:

    Bei Rezept vier: Müssen der Schnittlauch und der Thymian nicht auch zwingend aus biologischer Produktion sein damit die Kartoffelsuppe essbar ist? Bio ist gut und recht, aber übertreiben wir es bitte nicht. Die Vorschläge kann ich mir aussert dem Eiersandwiches gut vorstellen zu kochen. Dieses sieht nicht wirklich „anmächelig“ aus, und bekanntlich isst das Auge ja mit.

    • Gabriella Laura sagt:

      Hr. Truninger, wenn Sie wüssten, wie das erst aussieht, wenn ich dieses Sandwiche esse …… egal, es ist köstlich und ich geniesse es in vollen Zügen. In meiner Wohnung, ohne Publikum zum Glück ;)

      Danke Frau Kohler, wieder mal wird alles ausprobiert. Auf die Suppe freue ich mich besonders!

      • Truninger Kurt sagt:

        Liebe Frau Laura, das finde ich toll. Auch ich habe Rezepte, welche sich nicht jedermann (jede Frau ) vorstellen kann zu essen, und dazu noch begeistert. Wir dürfen dies alles von Herzen geniessen und unseren „Lieblingskompositionen“ frönen.

    • Sarah sagt:

      Ich pflichte Ihnen bei, mich nervt dieses Bio-Gehabe.. Ich selber kaufe praktisch immer Bio aber ich finde, jeder muss selber entscheiden und diese Pseudo-Erziehung der Köche hat in einem Blog nichts zu suche finde ich.. Und eben, wieso muss die Kartoffel dann nicht auch Bio sein?!?

      • ina müller sagt:

        Sicher besser, die Kartoffel ist auch bio. Bei mir ist sie sogar aus dem eigenen Gemüsegarten. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Weil das Leiden (UND der Geschmacksunterschied, sofern noch vom Hof des Vertrauens) der UN-bio-Kartoffel/Biokartoffel in keinem Verhältnis steht zu dem des Un-Bio oder eben Bio-Hühnchens. Das Hühnchen ist ein Tier!

        • theresa sagt:

          danke Sarah du schreibst mir aus dem Herzen. Seit 30 Jahren hört man daselbe.
          Früher war es da noch die Demeter Frage.
          Dabei ist es doch ganz einfach.
          Wer will, dass die Lebensmittel einen guten Geschmak haben und nicht nach Plastik schmecken.
          Ist doch klar was man kauft.

        • Hotel Papa sagt:

          Schon, aber einmal erwähnt auf der Seite reicht. Die Wiederholung bei jedem Rezept weckt irgendwann Widerstand.

  • lieberlecker sagt:

    Ach Frau Kohler, Sie schaffen es, dass ich schon vor dem Frühstück sabbernd ;-) am Bildschirm sitze!
    Das ist ja alles richtiges Comfort Food.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  • Melanie sagt:

    Etwas gar Fleischlastig…ansonsten sicher interessant.

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