Ein Märchendorf auf Bali

Dieses kleine balinesische Villendorf sieht aus, als entstamme es einem Märchen. Mitten in den Wald gebaut, bietet die nachhaltige Architektur einen wunderschönen Bezug zur Natur.

Architektur: Ibuku

sweet home
Die Häuser sind aus Bambus gebaut und zeigen meist offene, typisch balinesische Räume. Das kleine Dorf besteht aus sieben Häusern, die alle auf die Wünsche der Besitzer hin gebaut wurden.
sweet home
Offene Räume und raffinierte Bambuskonstruktionen sind die Grundelemente der Architektur.
sweet home
Das ganze Dorf ist nachhaltig gebaut, als Baumaterial für die Häuser wurde ausschliesslich Bambus verwendet.
sweet home
Das Dorf steht in unmittelbarer Nähe der Green School, einer Schule, die Nachhaltigkeit und die Liebe zur Natur als wichtige Fächer in ihr Erziehungsprogramm einfliessen lässt. 
sweet home

In dem Green Village ist die Verbindung von Tradition und Moderne, Luxus und Nachhaltigkeit offenbar gelungen.

26 Kommentare zu «Ein Märchendorf auf Bali»

  • Beat sagt:

    Hier realer Kommentar: Green village looks great only when looked at from outside. Living here is more a nightmare than a miracle. We live here in constant noise because of the uncontrolled construction 7 days a week! We dont know why someone would call it green? It is true the houses are made of bamboo, but despite the traditional indonesian way of treating the bamboo with salt water against bugs and insects here it is treated with chemicals to save time… Selective waste collection is not even solved in the houses, we need to put all the rubbish into one large bin in the kitchen. There are no separate containers for paper, organic, plastic, glass etc. Developers did not pay any attention to make the place intimate with proper bamboo walls, climbers in between the houses, so we see each other and live together as we would live in a big common living room. This is simply the consequence they want to make the most out of it with selling the maximum units possible on the smallest plots imaginable. At this moment it is terrible to live here. You cant use the common pool due to the constant noise in the village. We were told that the pool has salt water in it, but we tasted it and tastes like sweet water and smells chlorine…, we have no idea what happens to the waste water (goes to straight to Ayung river?) So this whole “GREEN” image is only a marketing tool to attract more customers…

    Read more: The Green Village « Inhabitat – Sustainable Design Innovation, Eco Architecture, Green Building

  • christine sagt:

    bei diesem sommer bald die beste lösung noch ein bisschen Sonne tanken zu können,,,,

  • Tanja Berger sagt:

    Mit Strom- und schnellem Internetanschluss wäre das ein paradiesischer Ort für einen Arbeitsplatz. Allerdings nur bis zum nächsten Taifun…

    • Martin Huber sagt:

      Das Wort „nächsten“ können sie auch einfach weglassen. Taifune sind in Bali genauso selten wie in Uzwil.

      Bei Wind und Regen sind solche Häuser schon etwas problematisch, darum sind die Dächer viel grösser als das eigentliche Haus. Von der Festigkeit ist Bambus bei Wind oder auch bei Erdbeben (wenn richtig gebaut) ziemlich sicher. Wie gesagt, das Problem ist, dass Bambus nicht lange hält und ständig ersetzt werden muss. Zudem bieten die vielen Ritzen Raum für Insekten, Schimmel, etc.

      Ich würde mir sicher keine solche Hütte bauen.

  • Peter Goldstern sagt:

    Besitze selbst ein echtes Bali Haus in Tonga. Auf Pfosten mit selbst entwickelter 2000v Insektenbarriere um jeden Pfosten gegen Ameisen, Tausendfüßler, und Hundertfüßler. Fenster mit Mückengitter und gegen Millionen Insekts die in der Nacht einen ueberfallen wenn das Licht an ist. Meine Mutter sagte dass Reisen mit National Geographic sehr schön ist weil es da keine Insekten gibt. Dann gibt es noch nachhaltigeres Material, nämlich Kokusnussholz. Bisschen Wasser und Zeit dann ist alles Morsch. Romantisch träumen ist immer schöner als die Realität

    • ri kauf sagt:

      Gelbes Licht hilft gegen fliegende Insekten. Sie können es nicht wahrnehmen. Weisses schon. Habe ich in Kamerun gelernt. Wundere mich, dass das nicht mehr Menschen wissen.
      Von Hawaii weiss ich, dass dort die Badewannen manchmal im Garten stehen. Auch nicht schlecht.

  • Stefan Meier sagt:

    Und das Problem mit dem Zivilisationsmüll, wird in Bali einfach auf der Nachbarsinsel endgelagert….

  • Riko sagt:

    Empfehle Frau Marianne Kohler ein bisschen mehr Zeit auf Bali zu verbringen und dann zu schreiben. Ist zwar schön, hat aber überhaupt nichts mit Bali oder Balinesischer Architektur zu tun.
    Green School ist ja schon toll… for the rich Kids… mit der dortigen jährlichen Schul-Gebühr pro Kind könnten rund 250 Balinesische Kinder zur Schule gehen…

  • Rolf Mueller sagt:

    Ich habe lange auf Bali und Lombok gelebt. In der Tat, das Gezeigte ist nicht „Inselweiter“ Standard. ABER, es ist wunderschön. Ich kann einige Kommentar Schreiber beim besten Willen nicht verstehen – was ist es das uns Schweizer immer das Haar in der Suppe suchen lässt. Unglaublich enttäuschend und nervend. Als Information: Die Pools solcher Häuser brechen nicht auseinander wenn’s mal windet und Ratten hat man nicht mehr im Haus als in der Schweiz in jedem durchschnittlichen Bauernhaus.

  • Anne Baynor sagt:

    Erinnert mich sehr an Samoa. Dort findet man Ähnliches, und auch dort ist die Bauweise bezaubernd.

    • Yes, it’s the Tropical life. Doch das Offenkonzept ist nicht für alle. Auf Samoa leben die Einheimischen so, auf Bali doch nicht, auch wenn dort teilweise einfachste Behausungen genügen müssen. Hier geht es jedoch um Prestigeprojekte mit welchen gerne Bezug auf die Ursprünglichkeit genommen wird. Wasser- und Stromanschlüsse lassen grüssen.

  • Martin Huber sagt:

    Diese offene Bauweise ist zwar sehr angenehm, aber es sind eben nicht „typisch balinesische Räume“, zumindest nicht im traditionellen Stil. Das traditionelle balinesische Haus ist aus einem weichen (Sand?-) Stein in rot und grau gebaut und hat kleine, dunkle Räume. Die sind zwar schön, aber leider unpraktisch. In den letzten Jahren sind viele davon verschwunden, in den touristischen Regionen gibt es praktisch keine mehr davon.

    Der attraktive offene Baustil wurde in den letzen 20 Jahren von westlichen Architekten nach Bali gebracht.

    Die Bauweise mit Bambus hat einen weiteren Vorteil: die Arbeit geht nie aus, sobald man auf einer Seite fertig ist, muss man auf der anderen Seite schon mit renovieren beginnen. Bambus ist nicht sehr langlebig und muss ständig ersetzt werden. Da es aber schnell nachwächst und das billigste Baumaterial ist, ist das kein grosses Problem.

    Balinesen bauen zum Teil für Touristen in Bambus, für sich selber machen sie das nicht, ein Bambushaus ist ein Haus für arme Leute und ist unter den Einheimischen verpönt.

  • Charotte sagt:

    Wenn die Regenzeit daherkommt mit heftigen Winden und Regen quer dann ist das nicht mehr so toll – monsoonig feucht und schimmelig ist man hier schnell mal froh um eine etwas geschlossenere Bleibe. Trotzdem: schoen gemacht und net gelegen.

  • Georg sagt:

    Nicht schlecht, aber ich vermisse die traditionelle balinesische Handwerkskunst. Ich nehme an, dass diese Häuser nicht lange im feuchten Gebiet überleben werden?

  • Hans Rudolf Schneider sagt:

    Wunderbar anzusehen. Auf Bali gibt’s vielerlei Rückzugsorte in Form von Villen. Haben selbst auch welche wieder gebucht. Doch im aktuellen Beispiel mit dem Offenkonzept lassen heute schon die Bewohner aus dem grünen Dschungel in Ubud grüssen. Die Ratten werden sich hier vergnügen bei herumstehender Essware…..

  • Dodimi sagt:

    Nachhaltig wäre, den Wald, Wald sein zu lassen und weder Fauna noch Flora durch Eingriffe exzentrischer Verantwortlicher und deren Architekten nachhaltig zu stören!!!

  • Claudia sagt:

    Sieht super aus, da würde ich gerne drei Monate im Jahr verbringen!

  • Dort würde ich gerne Ferien machen.
    Es sieht wirklich aus wie im Märchen. Mit paradiesischer Anmutung zum Wohlfühlen und Geniessen.
    Sehr schöne Bilder.

    Liebe Grüsse

  • Emily sagt:

    Die haben ja auch keinen Winter, mir gefällt es nicht mal besonders. Vielleicht grad noch der Teich…ist das Teil stabil? Falls mal Wind kommt…

  • Peter Huber sagt:

    Naja, sieht aus wie jedes x-beliebige Häuschen von Hotels der Six Senses Kette in Asien. Die setzen ebenfalls auf Nachhaltigkeit, verwenden nur Baumatrialien aus der Umgebung, die Sanitärinstallationen sind vom lokalen Anbieter, bauen auch im Einklang mit der Natur… Was soll an diesem Beispiel nun so speziell sein soll?

    • adam gretener sagt:

      Mir egal, ob das wie irgendeine Kette sein soll. Ich würde da meine Turnschuhe ausziehen, Handy und Computer im hohen Bogen ins Meer werfen, mein Haupthaar wachsen lassen und nie weider ein Wort Schwyyzzerttütsch sprechen.

    • Heidi Arn sagt:

      Wenns schön ist, ists schön.

    • Speziell an diesem Beispiel ist, dass ich es hier zu lesen bekomme. Wäre es nicht so, würde ich diese Schönheit nicht geniessen können. Es löst Träume aus, man wünscht hier sein zu können. Es ist nicht wichtig oben es sich um traditionelle Architektur handelt, oder gemischt mit anderen Kulturen ist oder ob es einfach eine Fantasie der Architekten ist. Wichtig ist doch die Freude, welche diese Bilder auslösen können. Jedenfalls bei mir.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.