10 zündende Ideen für den 1. August – ohne Feuerwerk!

Wir fliehen vor dem 1. August jeweils an einen ruhigen Ort, damit unser Hündchen Miss C. bei der alljährlichen Knallerei nicht durchdreht. Deshalb finde ich, dass der Schweizer Nationalfeiertag auch anders begangen werden kann, ohne Feuerwerk und Explosionen, dafür mit Musse, Stil, Spielen und feinen Sachen. Hier finden Sie 10 Ideen und Inspirationen dafür.

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1 TISCH UND STUHL AUS HEUBALLEN
Heuballen geben tolle Sommer-Outdoormöbel ab. Sie sehen wunderschön aus und verbreiten bäuerliche Feststimmung. Belegen Sie sie mit hübschen Stoffen und decken einen feierlichen Tisch. (Bild über: Samitipi)
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2 MILCHKANNEN ALS BLUMENVASEN
Alte Milchkannen finden Sie auf Flohmärkten. Sie geben wunderschöne Blumenvasen für ein bäuerlich inspiriertes Sommerfest. (Bild über: Divaani)
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3 SACKHÜPFEN MIT STIL
Nähen Sie mit Filz oder uni Baumwollstoffen grosse Äpfel auf Leinensäcke und veranstalten ein Sackhüpfen-Rennen. Als Preis gibt es feinen Apfelkuchen. (Bild über: Bhg)

FRUCHTIGER APFELKUCHEN
Dieser Kuchen funktioniert eigentlich mit allen Früchten. Servieren Sie ihn leicht warm mit ein wenig Crème fraîche oder Schlagrahm.

Zutaten:

  • 4 dl Rahm
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 5 Eier
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg Äpfel, geschält, entkernt und in Schnitze geschnitten

Für den Guss:

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Mandelplättchen
  • 4 EL Milch

Zubereitung:

Den Rahm mit der abgeriebenen Zitronenschale, dem Zucker und dem Vanillezucker halb steif schlagen, die Eier einzeln unterrühren, Mehl, Backpulver und die Prise Salz sieben und unterrühren. Den Teig in eine grosse, flache Backform oder ein tiefes Blech geben (Form mit Backpapier auslegen). Die Apfelschnitze auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Im heissen Backofen bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit für den Guss Butter, Zucker und Milch aufkochen, die Mandelplättchen beigeben. Den Kuchen herausnehmen, den Guss darüber verteilen und dann den Kuchen weitere 15 Minuten fertig backen, diesmal auf der zweiten Schiene von oben. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.
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4 BAUERNBUFFET VOM BESTEN
Für eine 1.-August-Party mit Familie und Freunden eignet sich ein Bauernbuffet als Verpflegung. Decken Sie einen grossen Tisch mit Stoffen und servieren Sie darauf Leckereien. (Bild über: Themerrybride)

  • Backen Sie Prussiens mit Blätterteig und Zimtzucker.
  • Glasieren Sie Wilhelm-Tell-Äpfel mit Zuckerguss: Äpfel waschen, abtrocknen, den Stiel entfernen und an dessen Stelle Holzstäbchen hineinstecken. 150 g Zucker mit 80 ml Wasser in einem kleinen Topf rasch aufkochen und sprudelnd kochen lassen, bis das Zuckerthermometer 150° anzeigt. Den Topf sofort vom Herd ziehen. Die Äpfel nacheinander hineintauchen und drehen, bis sie völlig vom Sirup überzogen sind, auf eine Platte setzen und auskühlen lassen.
  • Machen Sie Cervelatsandwiches, indem Sie Bürli halbieren, die mit Butter und Senf bestreichen und mit dünn geschnittenen Cervelatscheiben belegen. Legen Sie einige halbierte Cornichons darauf und bedecken das Sandwich.
  • Als Getränk eignen sich Süssmost und leichte Landweine.
  • Mischen Sie Salate mit Kopfsalat, Käsescheiben, hart gekochten Eiern und Tomaten. Die Sauce mischen Sie mit Rapsöl, Kräuteressig, Honig, Senf und Salz.

 

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5 LAMPIONS AUS STOFFRESTEN
Anstelle der üblichen Papierlampions basteln Sie (mit Kindern) welche aus Stoff und Draht. Diese können auch als Lampenschirme dienen. Nähen Sie an Stoffrechtecke beidseitig feine Säume und ziehen einen Draht hindurch. Formen Sie Laternen und befestigen Sie mit Draht Aufhängeschlaufen. Hängen Sie die Lampions über Glühbirnen. (Bild über: Maisonfikoumikou)
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6 WÜRSTE AUS DEM OFEN
Würste können auch gut schmecken, wenn sie im Backofen gebraten werden. Braten Sie dafür Bratwürste in einer Pfanne beidseitig an. Schneiden Sie Peperoni und Zwiebeln in Streifen und legen alles zusammen in eine Gusseisenpfanne. Giessen Sie ein wenig Weisswein darüber und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Geben Sie Kräuter darüber wie Oregano, Majoran oder Rosmarin und backen Sie alles bei 200 Grad etwa 45 Minuten. Servieren Sie die Würste mit Bürli. (Bild über: Big flavor tiny kitchen)
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7 EIN TISCH IN ROTWEISS
Jedes Fest braucht einen hübsch gedeckten Tisch. Nehmen Sie als Tischtuch einen rot-weiss-karierten Stoff, decken Sie mit weissem Geschirr und weissen Stoffservietten. In alte Pelatidosen stellen Sie weisse Blumen oder Brombeerzweige. (Bild über: Stylishcorrespondence)
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8 SELBSTBEDIENUNG MIT STIL
Ein Buffet kann auch ganz anders daherkommen, als Einladung zu einem kleinen Picknick: Servieren Sie alle Speisen eingewickelt und in Dosen und Boxen. So können die Gäste sich selber das Picknick zusammenstellen und einen hübschen Platz im Garten oder Park suchen. Stellen Sie auch Decken bereit und wickeln Sie Servietten und Besteck mit hübschen rot-weiss-karierten Bändern zusammen. (Bild über: Aestheticnest
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9 FEUER IM KÜBEL
Anstelle eines offenen Feuers machen Sie eines in einem grossen Eisenkübel. Stellen Sie diesen aber auf eine dafür vorgesehene Feuerstelle und nicht etwa auf Parkrasen, da dieser damit zerstört würde.
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10 SONNENBLUMEN IM EINMACHGLAS
Dekorieren Sie Ihre Nationalfeier ländlich unkompliziert mit vielen Sonnenblumen, eingestellt in grosse Einmachgläser. Binden Sie Bast oder rot-weiss-karierte Bänder um die Gläser. (Bild über: Stylemepretty)

27 Kommentare zu «10 zündende Ideen für den 1. August – ohne Feuerwerk!»

  • Mowi sagt:

    Was bitte sollen die Dekos und Menuvorschläge mit dem nationalen Feiertag am 1. August zu tun haben?

  • Hans Dieter sagt:

    Ich finde auch das jeder Mensch diesen Tag feiern sollte wie ihm beliebt. Git Okay, also ein Freund von dieser Knallerei bin ich auch nicht.

  • Irene Strebel sagt:

    Einen schönen guten Tag allseits,

    Vielen Dank für die immer wieder fantasievollen Vorschläge ! Auch wenn die Ideen als „zündend“ beschrieben werden, geht es um Vorschläge und nicht um Knallerei !!!

  • Caroline Tschäppät sagt:

    Jeder soll den 1. august so feiern wie er mag! Genau so wünsche ich mir die Schweiz: tolerant und liebeswürdig

    In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen, hoffentlich regenfreien, 1. August!

  • eva honegger sagt:

    ich habe die Knallerei auch nicht gerne, sicher geht die Feier auch ohne.das wäre viel schöner, ich wünsche allen einen ruhigen und besinnlichen 1. August.

  • Jutta Maier sagt:

    Man könnte auch einfach in die Berge steigen und die Höhenfeuer geniessen. Der Anblick der vielen Feuer überall weckt noch am ehesten ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, im Gegensatz zu der teuren Knallerei.

    • Zora sagt:

      Das stimmt. Lange hat das so geklappt und ich konnte fliehen – bis sie auch auf der Bettmeralp mit der Knallerei begannen…. oberhalb der Baumgrenze sollte das Knallen verboten sein…

      • ri kauf sagt:

        Ja, wenigsten DA sollte Ruhe sein. Unsere Vorfahren haben ja auch nicht mit chinesischen Feuerwerkskörper um sich geworfen.

  • Baur Brigitte sagt:

    Das Apfelkuchenrezept macht mich schon gluschtig. Werde es ausprobieren,aber nicht am 1.August.

  • Irene feldmann sagt:

    Schweizer national Feiertag …..wie traurig das auch dieser ruhig über die Bühne gehen soll…..da gibts ja noch die höhenfeuer und den Abwurf von Feuer plus mehrheitlich Glut von den Bergmassiven, jedenfalls so oft im glarnerland, wenn nicht akute waldbrandgefahr besteht…..

  • Karl Knapp sagt:

    Nicht mal die Symbolik, dass die Schweizer derartig viel Geld übrig haben, dass sie es am Nationalfeiertag in Schall und Rauch aufgehen lassen müssen, zieht mehr richtig. An einem stillen Ort eine kalte Cervelat und ein Halbeli Rotwein reicht mir schon für mein Glück, wenn nur die dümmliche Knallerei weg ist. Und bitte keine Reden.

  • Heidi Arn sagt:

    Ich kenne niemanden, der die Knallerei mag. Und ich fange gleich an Pelatidosen zu sammeln.

    • adam gretener sagt:

      Fragen Sie mal in einem italienischen Restaurant ihres Vertrauens oder bei einem Pizza-Lieferdienst nach. Die haben auch diese ganz grossen Büchsen. Dan kann man dann auch Tomantenpflanzen drinn ziehen, was für eine Ironie.

    • Margrit sagt:

      sorry; ich kann nur sagen, dass ich die knallerei sehr mag es gehoert zum 1 august wie die trommel und das piccolo zur fasnacht……

      wuensche allen einen schoenen 1 august

      ideen hat es aber sehr schoene

      • Lisa sagt:

        Sorry ich auch,haben Sie mal an die Tiere gedacht deren Hörvermögen einiges stärker ist als unseres und somit diese irrsinnige Knallerei als Qual empfinden…….???

    • Zora sagt:

      ….Pelatidosen kann man auch für was anderes brauchen: – Etikette der Dose ablösen, Leimtupfen abwaschen – und fertig ist der gestylte Aufbewahrungsort für Stifte neben dem Kompi. Besonders schön sind dünne und dickere Dosen nebeneinander.

  • WildeHennne sagt:

    Ich mag das Geknalle am 1. August auch nicht, da kann ich gerne drauf verzichten. Von den schönen Ideen hier hingegen lasse ich mich gerne inspirieren.

  • Irene feldmann sagt:

    Schön!!!!!

  • ri kauf sagt:

    Die Bilder 1 und 2 sind ja so was von anmächelig! Besonders die Heuballen mit den Decken gefallen mir ausserordentlich!
    Alles schöne Ideen. Nur mag ich den 1. August überhaupt nicht. Ich hasse diese Knallerei. In meiner Wohngegend ist es besonders schlimm. seufz!

  • Silberdistel sagt:

    Tolle Ideen, aber warum so traditionell und folkloremässig?

    • Heidi Arn sagt:

      Na weil es Spass macht verschiedene Stile anzuschauen.

      • Dybli sagt:

        Weil der 1. August nun mal traditionell und folkloremässig ist.

      • Silvia Müller sagt:

        Vermutlich, weil es sich schließlich um Ideen für den Schweizer Nationalfeiertag handelt und nicht für den Wiener Opernball…

        • Astrid Meier sagt:

          Die Schweiz besteht scheint’s hauptsächlich aus Bauern, Landluft und Strohballen? Aber he nu! Am 1. August sind die Grossbanken ja zu, also können wir dort ja nicht feiern. Und Feuerchen auf dem Paradeplatz ist immer so 99% mässig.

          • Erwin Töss sagt:

            Tönt ja despektierlich. Haben Sie was gegen Bauern, Landluft und Strohballen? Ich hoffe, Sie sind nicht auf Nahrungsmittel angewiesen – aber die kommen ja aus dem Kühlschrank. Die Schweiz hat nun einmal bäuerliche Wurzeln. Und selbst unsere Grossstädte – verglichen mit dem Ausland – haben einen dörflichen Charakter. Also ich habe nichts dagegen, am 1. August unsere Wurzeln zu feiern. Sie können ja an den 364 anderen Tagen dieses Jahres ihre „99%“- Ideologien „feiern“.

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