Der Duft des Sommers

Lassen Sie sich vom kühleren Wetter und dem Regen nicht unterkriegen und kochen ein Gericht, das so richtig fein nach Sommer duftet und natürlich auch danach schmeckt.

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POULET MIT KRÄUTERN AUS DER PROVENCE
Ein feines Poulet zaubert Festtagsstimmung auf den Tisch, ist schnell gemacht, unkompliziert in der Vorbereitung und gelingt auch Kochanfängern. Servieren Sie ein Poulet zum Beispiel frühlingshaft frisch mit Salaten, Gemüse und einem guten Brot. Aber auch Kartoffeln, die im Ofen mitgebacken werden, schmecken fantastisch. Legen Sie einfach einige geschälte, in gleichmässige Stücke geschnittene Kartoffeln auf ein Blech, beträufeln Sie diese mit Olivenöl, würzen mit Salz und streuen ein wenig Rosmarin darüber. 

Zutaten:
  • 1 Bio-Poulet
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Estragon, gehackt
  • 1 Handvoll Rosmarin
  • die abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 Glas Rosé
  • 1 Zitrone, geviertelt
  • 2–3 Rüebli, längs halbiert
  • 2–3 Schalotten, halbiert
  • 1 Bund Petersilie
Zubereitung:
Waschen Sie das Poulet und tupfen Sie es mit Küchenpapier trocken. Zerstossen Sie die Knoblauchzehen mit ein wenig Meersalz und dem Rosmarin in einem Mörser, geben Sie Olivenöl bei, den gehackten Estragon und die abgeriebene Zitronenschale. Nun reiben Sie das Poulet mit dieser Mischung ein und geben auch etwas davon unter die Haut. Würzen Sie mit schwarzem Pfeffer. Stossen Sie die geviertelte Zitrone und den Bund Petersilie ins Poulet, belegen Sie die Backform mit den Rüebli und den Schalotten, giessen den Wein dazu und schieben es in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Das Poulet wird nun während 1 Stunde goldbraun gebacken. Stecken Sie einen Spiess ins Poulet. Wenn der Saft klar herauskommt, ist das Poulet fertig.
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PASTA MIT TOMATEN UND THUNFISCH
Pasta mit Thunfisch ist fast ein Stückchen Italien am Meer. Sie können nach Geschmack die Sauce auch noch mit Oliven und Kapern anreichern. (Bild über: eat well)

Zutaten:
  • 1 Stange Sellerie mit Blättern
  • 1 grosses Rüebli
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 5 Sardellenfilets
  • 1 Dose nachhaltig gefischten Thunfisch, abgegossen und evtl. gewaschen
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 gute Handvoll zerrissenes Basilikum mit Stängel
  • 400 Gramm gehackte Tomaten oder Passata
  • 400 Gramm Rigatoni
Zubereitung:
Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne, sodass es den Pfannenboden deckt. Hacken Sie die Zwiebel, die Selleriestange mit den Blättern und das Rüebli fein. Dünsten Sie alles zusammen ca. 10 Minuten im Olivenöl, geben Sie die Sardellenfilets und den Knoblauch bei und, wenn Letzterer zu duften anfängt und die Sardellenfilets geschmolzen sind, die Tomaten. Alles würzen, das Basilikum beigeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen, den Thunfisch beigeben und 10 Minuten weiterköcheln. Dann schieben Sie den Thunfisch an den Pfannenrand, sodass er nicht verkocht. Die Rigatoni fast al dente kochen, abgiessen und in der Sauce fertigkochen. Mit gehackter Petersilie servieren.
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POULETSPIESSCHEN MIT TEQUILAMARINADE
Marinieren Sie Pouletstückchen mal mit Tequila und geniessen die ein bisschen anderen Grillspiesschen. (Bild über: Pinch of yum)

Zutaten:
  • 6 Pouletbrüstchen
  • 1 dl Limonensaft
  • 1 dl Tequila
  • 4 Knoblauchzehen, feingehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Esslöffel Paprika
  • 1 Esslöffel Olivenöl
Zubereitung:
Mischen Sie den Tequila und den Limonensaft mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika und Olivenöl. In einem verschliessbaren Plastiksack vermischen Sie zwei Drittel der Marinade mit dem Poulet und lassen es 30 Minuten marinieren. Nun grillieren Sie die Pouletbrüstchen beidseitig ca. 6 Minuten und bestreichen sie während des Grillierens mit der restlichen Marinade.
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NUDELN MIT SALSICCIA, PEPERONI UND PILZEN
Für starken Geschmack sorgen hier Wurst, Fenchelsamen und Pilze. Diese Sauce ist würzig und bringt ganz einfach Italien auf den Tisch.

Zutaten:
  • Olivenöl
  • 400 Gramm gehackte Tomaten oder Passata
  • 1 Salsiccia, enthäutet und in Stücke geschnitten
  • 1/2 Esslöffel Fenchelsamen
  • 1/2 Peperoncino, gehackt
  • 1/2 rote Peperoni, in Streifen geschnitten
  • 1/2 gelbe Peperoni, in Streifen geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Zwiebel gehackt
  • 1 Handvoll Steinpilze, in warmem Wasser eingelegt
  • 1 dl trockener Weisswein oder Rosé
  • 1 dl Bouillon
  • 1 gute Handvoll Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • 400 Gramm Nudeln
Zubereitung:
Olivenöl in eine Gusseisenpfanne geben, die Zwiebel andünsten, die Fenchelsamen, den Knoblauch und den Peperoncino beigeben. Sobald der Knoblauch zu duften anfängt, die ausgedrückten Steinpilze beigeben, andünsten, die Peperoni beigeben, mit dem Wein ablöschen, Bouillon beigeben, einköcheln lassen. Dann die Tomaten beigeben, aufkochen, die Salsiccia beigeben, würzen, das Basilikum beigeben und alles zugedeckt ca. 40 Minuten auf kleinem Feuer köcheln lassen. Die Sauce muss sich trennen, dann ist sie fertiggekocht. Nudeln fast al dente kochen, abgiessen und in der Sauce fertigkochen. Mit geriebenem Parmesan und gehackter Petersilie servieren.

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GRILLSPIESSCHEN AUF GRIECHISCHE ART
Diese griechischen Grillspiesschen können Sie mit Zaziki, Fladenbrot und einem Glas griechischem Weisswein servieren. (Bild über: Simply delicious)

Zutaten:
  • 800  Gramm Pouletfleisch, in Würfel geschnitten
  • 1 dl Olivenöl
  • den Saft von einer Zitrone
  • 1 Esslöffel getrockneter Oregano
  • 1 Esslöffel getrocknete Pfefferminze
  • 2–3 Lorbeerblätter, zerdrückt
  • 2 Esslöffel griechischer Weisswein
  • 3 Knoblauchzehen, geraffelt oder fein geschnitten
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Mischen Sie alle Zutaten zusammen und marinieren Sie die Pouletfleischwürfel darin, mindestens 2 Stunden lang. Danach spiessen Sie die Fleischstücke auf. Falls Sie Holzspiesse verwenden, diese zuerst in Wasser einlegen, damit sie nicht brennen. Die Spiesschen sind nun grillbereit.
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TROFIE AL PESTO GENOVESE
Eine echte Pesto-Genovese-Pasta bringt das Meer und den Sommer auf den Tisch. Am besten schmeckt der Pesto, wenn er mit viel Geduld in einem Mörser zerstossen wird. Da aber für dieses Prozedere oft die Zeit fehlt, wird die Sauce schnell und unkompliziert auch in einer Küchenmaschine zubereitet.

Zutaten für 4 Personen:
  • 400 Gramm Trofie
  • 2 Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten
  • eine gute Handvoll feine grüne Bohnen
  • 3 grosse Büschel frisches Basilikum
  • 1 Tasse gutes Olivenöl
  • 1–3 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
  • 1 gute Handvoll frisch geriebener Parmesan
  • 1 gute Handvoll frisch geriebener Pecorino
  • 2 Esslöffel Pinienkerne
  • 1 Prise Meersalz
Zubereitung:
Die Pasta mit den Kartoffeln und den Bohnen in Salzwasser al dente kochen. Das Basilikum und den Knoblauch in die Küchenmaschine geben, kurz zerhacken, die Pinienkerne dazugeben, danach den Käse und am Schluss das Olivenöl reingiessen, bis der Pesto schön cremig ist. Die Pasta und das Gemüse abgiessen, eine Tasse heisses Teigwarenwasser zur Seite stellen. In einer warmen Schüssel die Pasta mit dem Pesto vermischen und so viel heisses Teigwasser dazugeben, bis die Pasta cremig ist. Sofort auf vorgewärmten Tellern servieren.

18 Kommentare zu «Der Duft des Sommers»

  • Rainer sagt:

    Wieveil Gramm ist eigentlich „1 Salsiccia“?
    Es gibt ja verschieden grosse.

  • WildeHennne sagt:

    Die Nudeln mit der Salsiccia haben es mir besonders angetan. Nicht wegen der Wurst, sondern vor allem weil da Fenchelsamen im Gericht sind. Ich bin absoluter Fenchel-Fan. Allerdings scheint mir ein halber Esslöffel Fenchelsaat doch ein bisschen arg viel. Ich stosse Fenchelsamen im Mörser immer leicht an, also nur so die äussere Schale leicht aufbrechen. Mit der Methode reicht dann ein Espressolöffel Fenchelsaat für die angegebene Menge Pasta längstens. Denn Fenchel ist recht intensiv im Geschmack und neigt dazu, alles andere zu übertünchen.

  • Anika sagt:

    Sehr schöne Rezepte wir werden auf alle Fälle diese mal bei uns Nach-kochen und vielleicht bei der nächsten Verkostung anbieten! Freuen uns schon darauf! Besonders interessant finde ich NUDELN MIT SALSICCIA, PEPERONI UND PILZEN :P :P am liebsten würde ich mir gleich die Schürze überwerfen!

    http://www.hannahelia.com

  • adam gretener sagt:

    Für meinen – ganz persönlichen – Geschmack sind Pasta-Gerichte oft viel zu trocken angemacht. Die Trofie sehen gut aus hier, sonst tendenziell eher in Richtung Sahara.

    Ich persönlich meine, seid mutig. Ein Zwiebel-Schaschlick mit ganzen Zwiebeln und Honig mit Thymian? Aber immer gerne. Ein Radieschen-Pesto mitsamt Grünzeug, etwas Nuss und einem gutem Sbrinz, kaum zu überbieten und innerhalb von 2 Minuten gemacht. Mann muss nur die richtigen Teigis dafür finden. Die müssen rau sein und sie müssen sich winden.

    Tortilla-Fladen auf den Grill und dann nach Gusto mit Käse, Avocado, Oliven, Pesto, Ratatouille usw garnieren und fertig ist die Express-Pizza für den Sommer. Letzthin habe ich in einem Laden Pasta aus geröstetem Korn entdeckt, genau richtig für den Sommer.

    • Ruedi Widmer sagt:

      „Tortilla-Fladen auf den Grill und dann nach Gusto mit Käse, Avocado, Oliven, Pesto, Ratatouille usw garnieren und fertig ist die Express-Pizza für den Sommer“ – Mmmmmmmmhhhhhhhhhhh!

      • adam gretener sagt:

        Eine Schüssel Salat dazu, einen Weissen kredenzen. So viele neue Freunde kann man gar nicht verkraften.

      • adam gretener sagt:

        Mir ist der Name meiner Lieblingspasta aus dem Volg (!) wieder eingefallen. Das Ding heisst „Gletscher Hüetli“

        Wahnsinn, oder?

    • Johanna sagt:

      Das Radieschen-Pesto hört sich sehr lecker an! Würde es ihnen was ausmachen, das Rezept zu veröffentlichen?

      • adam gretener sagt:

        Liebe Johanna, nö, wieso auch. Es ist ja schon veröffentlicht. Aber wie gesagt, Salzwasser braucht das Ding auch damit es saftig ist.

      • Adam Gretener sagt:

        Ah, jetzt kapiere ich:

        Bündel Radieschen (frisches Grün) grob mit dem Beil zerteilen. In die Küchenmaschine geben, oder in einen Behälter für den Stabmixer geben.

        Etwas nussiges zugeben (Mandeln, Baumnüsse, Pinienkerne, Macadamia, …)

        Hartkäse nach Geschmack (Sbrinz, Parmesan, Grana, Peccorino, …)

        Salz, Pfeffer (wenig), Olivenöl dazu geben. Bei mir gibt es einen Schnäfel Butter dazu.

        Mixen, ein wenig Kochwasser der Teigis dazu, ich bevorzuge diverse Nudeln. Spaghettoni oder was auch immer. Nur keine Spiralen oder Schmetterlinge, die sind aussen verkocht und inner noch Blombenzieher.

        Vermengen.

        Geniessen.

        (noch besser: salzen erst nach den probieren)

    • WildeHennne sagt:

      Adam, das liest sich alles wunderprächtig – ich bring dann den Wein mit, wenn Sie noch für die Sonne sorgen ;-)

      • adam gretener sagt:

        Poulet, einfach nicht klingeln und direkt neben dem Bamushain in den Garten kommen. Der Weinöffner liegt parat, Sandalen weg und die Früchte im Brunnen waschen.

  • Ornella sagt:

    „Il pesto“ heisst „das Zerstampfte, Zerdrückte“ und nicht „das Gemixte, Gehäckselte.“ Die Küchenmaschine ist ein absolutes no-go. Für einen guten Pesto ist nur der Mörser gut genug. So viel Zeit und Geduld muss sein.

  • Italia sagt:

    Was genau haben Kartoffeln und Bohnen bei pasta al pesto genovese verloren? Was macht man dann mit den Bohnen und den Kartoffeln? Andersweitig verwerten und es geht nur um den Geschmack im Pastawasser?

    • Marianne Kohler sagt:

      Beim traditionellen Pesto Genovese Gericht, wie es in Ligurien zubereitet wird, werden Bohnen und Kartoffeln mitgekocht und selbstverständlich auch gegessen!

      • adam gretener sagt:

        Frau Kohler, hüten Sie sich davor, sich in Sachen Küche mit einem Italiener anzulegen. Auch wenn Mutti die Sauce im Migros gekauft hat, wird es trotzdem das einzig richtige Rezept sein.

        Wir haben diese Verwendung von Kartoffeln und Pasta übrigens auch importiert und angepasst, die Älplermakaronen.

      • Yves sagt:

        In Ligurien heisste das Rezept aber auch nicht Trofie al Pesto Genovese, sondern Trofie alla ligure con patate! Was Italia schreibt stimmt schon, Torfie al Pesto Genovese ist nämlich ohne Kartoffeln und Bohnen.

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