Schöne Aussicht auf Brasilien

Nach Brasilien schauen momentan viele – wenn auch nur aufs Fussballfeld. Aber auch die brasilianische Architektur ist einen Blick wert, denn sie hat nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch eine interessante Gegenwart. Ein schönes Beinspiel dafür ist die Architektur von Miguel Pinto Guimarães.

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Die grosszügige Residenz MA des brasilianischen Architekten Miguel Pinto Guimarães steht etwa 20 Kilometer ausserhalb der Stadt Petropolis und bietet eine grosszügige Aussicht auf die noch unbebaute umliegende Landschaft. 
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Das Innere geht ins Äussere über, die Räume zeigen dank riesigen Schiebetüren aus Glas einen fliessenden Übergang zur Terrasse.

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Durch die Abgehobenheit und die grandiose Aussicht auf die Baumwipfel des Dschungels wirkt das Wohnzimmer fast wie eine luxuriöse Version eines Baumhauses.
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Zum typischen brasilianischen Stil gehören viel Mid-Century-Chic und fröhliche Farben. Der Swimmingpool erscheint wie eine Terrasse im Himmel.
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Grosszügige Räume, viel Aussicht und Luxus verbinden sich mit einer gewissen Unkompliziertheit der Architektur.

18 Kommentare zu «Schöne Aussicht auf Brasilien»

  • unglaublich diese negativitaet gemecker blah blah blah so very swiss

  • Lise-Lotte sagt:

    Gets noch mit Euch Schweizern….so ein schoenes Haus und keiner hat ein gutes Wort zu sagen.

  • Peter Deubelbeiss sagt:

    Wohnt hier der König der Favelas?

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Man schaut momentan eben nicht NUR auf die WM in Brasinilien, sondern auch auf das Schicksal der Verlierer dieses Landes, die in die Millionen gehen. Da wirkt so ein „goldener Kaefig“ im Urwald wie blanker Hohn! Ausserdem ist er extrem langweilig und lebt nur durch die Umgebung.

    • Déjà-vu sagt:

      Ja, Herr Fehlbaum, Sie stellen sicher richtige Überlegungen an. Wir erwarten auch gerne Ihre Reportage über die Favelas, es wäre nicht die erste! Fragt sich nur, ob Sweet Home der richtige Blog ist, um auf das Elend der Welt aufmerksam zu machen? Ich freue mich immer über all die gut gewählten Publikationen, es ist eine kleine, bequeme Reise um die Welt, welche gute Einblick in unterschiedlichste Auffassungen von Architektur gibt. Hingegen wäre eine Homestory aus einem Elendsviertel an dieser Stelle wohl eher der ‚blanke Hohn‘, oder täusche ich mich?

      • Rima sagt:

        Wo Sie recht haben, haben Sie recht! Hier ist nicht der Blog für gesellschaftskritische Statements.

      • mia sagt:

        „Normalerweise“ wird kaum je über Brasilien geschrieben , ausser über die Kriminalität in den Grossstädten , ab und zu über die Favelas und vielleicht noch über den alljährlichen Karneval mit all seinem Wackelärschen. Aber jetzt, wo die WM dort stattfindet, wird auf einmal geradezu alles angepriesen, was von dort kommt, die Lebenslust, das Essen, das Wohnen, und sogar die Wellblech- und Papphütten, wo jeder seien Pisseimer aus dem Fensterchen schüttet, werden romantisiert, Irgendwie schon noch speziell, nicht? Übrigens: Solche Häuser (die nichts Besonderes sind) kann man überall antreffen, nicht nur in Brasilien.

  • Lorena sagt:

    Ikea im Urwald.Sieht irgendwie nach billigem Fertigbau aus.

  • loulou55 sagt:

    Zitat: „Durch die Abgehobenheit und die grandiose Aussicht auf die Baumwipfel des Dschungels …“
    Die Abgehobenheit der Oberschichten auf allen Kontinenten dieser Erde sorgt dafür, das Favelas auf lange Sicht zum Image gewisser Länder gehören.

  • Eckereder sagt:

    Da würde mich der Preis dieses Hauses interessieren?

  • sif sagt:

    Ein Haus für Kinder; Sitzflächen rund um den Balkon und Absturzhöhen von über 3m auf Hartbeläge!!! Würden die tollen Holzrost um die Balkone entfernt und durch Geländer ersetzt (Vorschrift) wäre das Haus nicht mal mehr durchschnittlich.

    • Déjà-vu sagt:

      Schauen Sie sich im ersten Bild die Proportion der Stühle zur Brüstung um den Balkon an. Sie wird min. in Tischhöhe, wenn nicht höher sein und ist sehr tief. Wieso soll ein Privathaus auf ewig gesichert sein wie in einer Kinderkrippe? Es ist eine relativ kurze Zeit, in der Sie – auch in einer Wohnung – die Fenster geschlossen lassen, damit Ihnen das Kind nicht unbemerkt auf die Brüstung steigt, ansonsten sind Sie nämlich beim Kind und verbringen herrliche Zeit beim Spielen auf der wunderbar grosszügigen Terrasse.

  • philipp.moosmann sagt:

    Die Sicherheitsvorkehrungen rund ums Haus sind vermutlich nicht so chic.

  • Zora sagt:

    …so witzig, der Fussball drückt halt trotzdem durch… in Ihren Worten im ersten Abschnitt das Beinspiel…..

  • Adam Gretener sagt:

    Da lässt es sich also knapp leben. Aber nur ganz knapp.

  • Irene feldmann sagt:

    Traumhaft…….

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