Schlauer Wohnen

Sie wünschen sich mehr Platz, mehr Wohnlichkeit, mehr Farbe und mehr Freude am Wohnen? Kein Problem, alles was es dazu braucht, ist ein bisschen Köpfchen, ein wenig Zeit zum Umstellen, den Abschied von falschen Möbelstücken und die eine oder andere Ergänzung der Einrichtung. 

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1 ALLES IST MÖGLICH, AUCH AUF WENIG PLATZ
Platzprobleme haben viele. Es ist aber durchaus möglich, schön und gut zu wohnen – auch in kleinen Wohnungen. Hier kommt es auf die Wahl der Möbel an. Ein kleines, weiches, bequemes Sofa etwa anstelle einer Sitzgruppe oder eines Salonsofas. Darauf kann man nämlich gemütlich herumfläzen, auch mal zu zweit, und es nimmt nicht viel Platz ein. Dazu kombinieren Sie am besten einen leichten Lounge-Stuhl, kleine Beistelltischchen und lineare Stehleuchten. So erhalten Sie eine wohnliche Sitzsituation, in der man gemütlich zusammensitzen kann. Gleichzeitig wirkt es edel und hat trotzdem eine Leichtigkeit. Dasselbe gilt im Essbereich, der häufig auch im Wohnzimmer eingerichtet werden muss: Ein runder Tisch bietet mehr Platz als ein eckiger. Wählen Sie hübsche Hocker dazu und eine Bank. Beides lässt sich gut darunter schieben. Dieser Raum ist auch farblich gut gestaltet: Viel Weiss verströmt Leichtigkeit, Kontrast und Eleganz entsteht mit Schwarz. Und für die Wärme sorgen das Holz und die Sunset-Töne der Seventies. (Bild über: Analog)
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2 SO ENTSTEHT EINE GEMÜTLICHE RUNDE
Eine gut konzipierte Sitzecke bietet Platz für den Dialog. Stellen Sie also die Sitzmöbel einander gegenüber oder gar in eine Runde. Das wirkt sehr elegant und ruhig, wenn Sofas und Sessel aus dem gleichen Programm sind. Öffnen Sie die Gruppe zum Raum, schaffen Sie ein wenig Abstand zu den Wänden, und platzieren Sie kleine Tische und Ablageflächen neben den Sitzmöbeln. Die Wände können gut genutzt werden für Bücherregale und um Bilder aufzuhängen. Was uns dieser Raum auch lehrt: Ein Stilbruch kann guttun. Denn zur eleganten Sitzgruppe ist hier ein unkomplizierter Kisten-Couchtisch kombiniert. Auch die Farbigkeit ist gelungen – mit der Wahl von einem neutralen Ton für die Polster und einer starken Akzentfarbe für den Teppich. (Bild über: Analog)
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3 SCHLICHTE LÖSUNGEN PASSEN IMMER
Regale, die ein fantastisches Konstrukt sind, brauchen oft – zumindest optisch – sehr viel Platz. Und sie vertragen es nicht immer, stark beladen zu werden. Wenn dieser Platz fehlt und dazu noch viel Stauraum gefragt ist, hilft oft die Wahl eines Wandregals in derselben Farbe der Wand. Dieses hier ist weiss; wagen Sie aber ruhig auch Farben wie Grau, Rot, Blau … So haben Sie eine tolle Regallösung und eine Statement-Wand zugleich. (Bild über: Eclectica)
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4 UNTER DEN TISCH SCHIEBEN ERLAUBT
Diese Idee ist so genial, dass man eigentlich selbst drauf kommen müsste: Sofa, Couchtisch und zwei schicke Poufs, die man einfach unter den Tisch schieben kann, wenn sie gerade nicht gebraucht werden. So entsteht mehr Platz, und es sieht erst noch gut aus. (Bild über: First home)
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5 SO ENTSTEHT VIEL LUFTIGKEIT 
Wer nach mehr Leichtigkeit im Wohnbereich sucht, der wählt am besten helle Farben und filigran wirkende, schlichte Beistellmöbel. Schaffen Sie Wohnlichkeit mit edlen Textilien und punktuell eingesetztem Licht. (Bild über: First home)
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6 ARBEITEN KANN MAN AUCH IM WOHNZIMMER 
Wenn Sie den Arbeitsplatz klein halten und ihn stilmässig an den Rest der Einrichtung anpassen, können Sie ihn überall platzieren, auch mitten im Wohnzimmer. Hier ist der Raum in Schwarz und Weiss gehalten mit Holzakzenten. Beim Arbeitsplatz dient eine Wandtafel nicht nur als praktisches Memoboard, sondern sie schafft auch eine optische Verbindung zu den Bildern oberhalb des Sofas. (Bild über: Automatism)
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7 ATTRAKTIVE DURCHGANGSLÖSUNG 
Behandeln Sie Eingänge als richtige Räume! Richten Sie sie mit wenigen, aber den richtigen Stücken ein, und hängen Sie Bilder an die Wände. Weniger ist mehr: Das gilt ganz besonders für solche Durchgangsräume. Dafür ist es wichtig, dass die wenigen Stücke formschön sind, eine Verwandtschaft zeigen und Lust machen auf den Rest der Wohnung. (Bild über: Automatism)
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8 ALLES HINTER GLAS
Vitrinen sind manchmal bessere Regale. Irgendwie wirkt alles ordentlicher und wertvoller, wenn es hinter Glas steckt. Dieses halbhohe Vitrinenmöbel hat erst noch eine attraktive Ausstellungsfläche. (Bild über: First home)
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9 DAMIT KOMMT FARBE IN DIE WOHNUNG
Es müssen nicht immer gestrichene oder tapezierte Wände sein, die Farbe in einen Raum bringen. Versuchen Sie es einfach mal mit einem Teppich in einer starken Farbe, einigen farbigen Stühlen, Vorhängen oder gleich allem zusammen. Wichtig ist, dass die ausgewählten Farben zusammen eine harmonische Einheit entstehen lassen. Dafür arbeiten Sie am besten mit dem Komplementärkontrast, das bedeutet, dass Sie zu jeder Farbe Akzente setzen in den im Farbkreis gegenüberliegenden Tönen. Hier wurde zum Beispiel das dominante Rot gekonnt ergänzt mit ein wenig Grün und Gelb. (Bild über: Designtraveller)
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10 UND PLÖTZLICH IST ES WUNDERBAR WOHNLICH 
Leere kann für viele beruhigend wirken. Wer aber Wohnlichkeit braucht, zu Hause mehr Geborgenheit sucht anstelle von meditativ wirkendem Raum, der hat Dinge, und Dinge können – mit ein wenig Geschick arrangiert – auch Ruhe ausstrahlen. Hier wurde ein volles Bücherregal mit einer dicht bestückten Bilderwand kombiniert. Dadurch, dass die Bilder vorwiegend schwarzweiss gehalten sind und dies im Teppich unter dem Tisch wiederholt wird, entsteht sozusagen Ruhe im Chaos. Die elegante Formschönheit der ausgewählten Designmöbel schafft es, Tisch und Stühle in den Vordergrund zu rücken. (Bild über: Focus)
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11 RICHTEN SIE SICH EINEN LIEBLINGSPLATZ EIN
Ein bequemer, formschöner Sessel am richtigen Ort – und schon wohnen Sie mehr! Stellen Sie ihn ans Fenster, in eine gemütliche Ecke, ins Schlafzimmer … Dazu gehören die unzertrennlichen Freunde der Sessel: Ablagefläche und Stehleuchte. (Bild über: Focus)
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12 SCHAFFEN SIE PLATZ FÜR KULTUR
Bilder und Bücher inspirieren und lassen Sie in andere Welten tauchen. Schaffen Sie Platz dafür, auch an ungewohnten Orten wie im Bad, im Entree oder gar in der Küche. Ein kleines Wohnwagnis, das das Verhältnis zum Wohnen ändert. 
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13 DER COUCHTISCH WIRKT BESSER NEBEN DEM BETT
Wer sagt denn, dass bestimmte Möbel einen bestimmten Platz brauchen? Manchmal ist genau das Gegenteil die viel bessere Lösung: Der Couchtisch neben dem Bett, der Nachttisch neben dem Sofa. Hier gilt: einfach mal ausprobieren und schauen, wie es sich ein wenig anders wohnen lässt. (Bild über: Automatism)

 

8 Kommentare zu «Schlauer Wohnen»

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