10 feine Sommerhits

Das schöne Wetter macht Lust darauf, auch einmal draussen zu essen. Beim Picknick im Park oder beim gemeinsamen Dinner im Garten oder auf dem Balkon kommen Feriengefühle auf, und man schaltet ganz schnell einige Gänge runter. Diese 10 kulinarischen Sommertipps sind genau das Richtige dafür.

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1 EINFACHE TOMATENTORTE MIT KÄSE
Belegen Sie eine Kuchenform mit einem ausgewallten Kuchenteig. Sprenkeln Sie ein wenig Olivenöl darüber, und stechen Sie den Teig mit der Gabel ein. Nun belegen Sie ihn grosszügig mit Cherrytomaten, Ziegenfrischkäse und – je nach Geschmack – mit einigen Knoblauchzehen. Würzen Sie mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle, träufeln Sie ein wenig Honig darüber und verteilen frischen Thymian oder Oregano darüber. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 30–40 Minuten backen, bis der Teig knusprig ist. (Bild über: Bread and Olives)
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2 SANDWICHS MIT BAGUETTEBROT
Für kleine Picknicks im Garten, auf dem Feld oder auf dem Balkon sind feine, selbst gemachte Sandwichs immer eine gute Idee. Schneiden Sie frische, knusprige Baguettes in zwei Hälften und diese dann der Länge nach entzwei. Beträufeln Sie beide Seiten mit ein wenig Olivenöl, und belegen Sie sie mit Käse, Avocado und knusprig gebratenen Specktranchen. Schliessen Sie die Sandwichs, wickeln ein wenig Backpapier darum und binden eine Schnur rundum. Legen Sie sie in Servietten eingepackt in den Picknickkorb. (Bild über: Daily dose )
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3 POULETHÄPPCHEN MIT SPECK UND KÄSE
Auch kleine Häppchen können auf den Grill: Nehmen Sie fein geschnittene, mit einem Spice-Rub oder einfach nur mit Salz und Pfeffer gewürzte Pouletschnitzelstücke, ein Stück Feta und ein wenig gehackte Petersilie. Wickeln Sie je eine Specktranche um diese Päckchen, und fixieren Sie das Ganze mit einem Zahnstocher. Tipp: Legen Sie die Zahnstocher zuerst eine Weile in Wasser ein, damit sie nicht brennen. Dann kommen die Häppchen auf den Grill. (Bild über: The Countess)
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4 FISH AND CHIPS
Panieren Sie feste, mit Salz und Pfeffer gewürzte Fischstücke, wie zum Beispiel Dorsch, mit ein wenig Mehl, Ei und Paniermehl. Schneiden Sie Kartoffeln in lange Schnitze, und kochen Sie sie ca. 5 Minuten in Salzwasser. Danach braten Sie Fischstücke in einer Pfanne, die Kartoffelstücke in einer anderen. Vor dem Servieren kurz auf Küchenpapier legen, damit ein wenig Fett aufgesaugt wird. Mit Zitronenschnitzen und gehackter Petersilie servieren. (Bild über: Culinary Porn)
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5 PIMMS, KÜHLER DRINK MIT FRÜCHTEN UND GURKEN
Da ich kein Bier mag, lernte ich in England Pimms kennen, einen einfachen Sommercocktail, der in Pubs in Karaffen serviert wird. Es braucht dazu kein Cocktail-Mix-Talent. Einfach Gläser (oder eine Karaffe) mit Eis füllen, Pimms eingiessen, Früchte (Orangen, Äpfel, Zitronen und Pfirsiche) in Stücke schneiden, reingeben; Beeren wie Himbeeren und Erdbeeren dazugeben; Gurken in Stücke schneiden und auch dazugeben. Mit Limonade auffüllen und servieren. (Bild über: Daily dose )
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6 KARTOFFELSALAT MIT ERBSEN UND RADIESCHEN
Kochen Sie kleine, junge Kartoffeln weich, und schneiden Sie sie entzwei. Kochen Sie frische Gartenerbsen weich, schneiden Sie Radieschen in feine Scheiben. Mischen Sie eine Sauce mit einem Becher griechischem Joghurt, 1 Esslöffel Gorgonzola oder Roquefort, 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 Esslöffel Schnittlauchringli, 1 Esslöffel gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer. Mischen Sie die noch warmen Kartoffeln, die Erbsen und die Radiesli mit der Sauce, und servieren Sie den Salat lauwarm. (Bild über: Flourishing foodie)
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7 SALTIMBOCCA, DIE KLEINEN ITALIENER
Servieren Sie schnell und einfach ein Stückchen Italianità. Fein geschnittene Kalbsplätzli mit Salz und Pfeffer würzen. Rohschinkentranchen und Salbeiblätter drauflegen, mit einem Holzzahnstocher fixieren und in Bratbutter beidseitig anbraten. Auf einer grossen Platte mit einem frischen Salat servieren, zum Beispiel mit Tomatensalat. (Bild über: Manger)
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8 ROHE PIZZA
Diese Pizza ist schnell gemacht – und sie ist eine clevere Alternative zu Salat und Brot! Bestreichen Sie einen ausgewallten beziehungsweise einen flach gekneteten Pizzateig mit ein wenig Olivenöl, und legen Sie ihn auf den Grill, wo er durchgebraten wird. Belegen Sie den Boden danach mit Tomaten, Mozzarella und zerpflücktem Basilikum. Mit Salz würzen, Olivenöl und Balsamico darüber geben und geniessen. (Bild über: Bread and Olives)
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9 RUSSISCHER SOMMERSALAT
Kochen Sie geschälte Kartoffeln, Rüebli, grüne Bohnen und Erbsli in Salzwasser gar. Schneiden Sie sie in Würfel. Mischen Sie gehackte hart gekochte Eier, Schinkenwürfeli und einige gehackte Essiggurken mit dem abgekühlten Gemüse. Mischen Sie eine Sauce mit 4 Esslöffeln Mayonnaise, 1 Esslöffel Weissweinessig und 1 Esslöffel Schnittlauchringli. Mischen Sie alles gut zusammen. (Bild über: Potatoeschips are no dinner)

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10 HUMMUS, DER BESTE DIP-TIPP
Legen Sie 250 Gramm Kichererbsen über Nacht ein, und kochen Sie sie anderntags weich. Sie können auch fertig gekochte Kichererbsen aus der Dose benutzen. Behalten Sie etwas von dem Kochwasser oder ein wenig Flüssigkeit aus der Dose. Pürieren Sie nun die Kichererbsen, geben 8 Esslöffel Olivenöl dazu, 4 Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft, 4 Esslöffel Sesampaste (Tahini), 1 Knoblauchzehe, Salz und Paprika und Cayennepfeffer nach Geschmack. Die Paste muss cremig sein. Falls sie zu trocken wird, geben Sie etwas Kochwasser bei. Servieren Sie sie mit viel gehackter Petersilie, und geben Sie ein wenig Olivenöl und Paprika darüber. Der Hummus eignet sich vorzüglich, um Gemüsestreifen und Fladenbrot darin zu dippen. (Bild über: Neighborfoodblog)

24 Kommentare zu «10 feine Sommerhits»

  • Sophie sagt:

    Der Tomatenkuchen (wir Berner sagen Kuchen), ist mit einem Teig aus Vollkornmehl im Ofen. Allein schon der Duft,welcher dem Backofen entsteigt,ist himmlisch! Wir freuen uns aufs Geniessen…

  • Michaela sagt:

    Ich habe den Tomatenkuchen direkt ausprobiert und geschmacklich ist er fantastisch. Allerdings wird der Boden weich, weil die Tomaten einfach zu viel Wasser haben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man mit gemahlenen Nüssen dagegen vorgehen könnte, bin mir nur unsicher, welche ich nehmen soll.
    Aber rein vom Geschmack her ist es sofort ein Lieblingsrezept geworden.

    • Selina sagt:

      Probieren Sie es doch einmal mit Paniermehl. Die Grossmutter meines Freundes hat es immer so gemacht: schmeckt fantastisch und saugt den Saft der Tomaten auf.

  • Nicole sagt:

    Ich habe mich sehr auf Picknick Rezepte gefreut – aber die Hälfte ist nicht picknicktauglich. Vielleicht gibt es im nächsten Blog Rezepte, welche wirklich im Tupper in die Badi, an den See oder auf den Berg genommen werden kann!!

  • Cardea sagt:

    Ich stelle den Antrag, dass man sämtliche Kalorien-(un)kommentare per se aus dem food-blog entfernt. Es geht hier ja primär um Koch- und nicht um Abnehmtips. :)

  • ina müller sagt:

    OH gott, ich habe HUNGER!!

  • Adam Gretener sagt:

    Sieht alles sehr appetitlich aus. Aber Frage, suppt die Tomatentorte nicht komplett durch? Was ich heute Abend machen werde: Kalte Pizza.

  • Ariane Denogent sagt:

    …bei allen Rezepten läuft einem glatt das Wasser im Munde zusammen…Kompliment für diese tollen Vorschläge!

  • Irene feldmann sagt:

    Russischer sommersalat, ohne Schinken mein immergeliebter Klassiker….

  • Roland K. Moser sagt:

    Zum Sandwich
    Wenn man das Brot selbst macht, sollte man unbedingt mal den Versuch mit einer meiner Mehlmischungen machen: 60 % Weissmehl und 40 % Vollkornmehl. Der glykämische Index sinkt und man ist länger satt.
    Für das optimale Sandwich-Erlebnis empfehle ich, diese warm, nicht heiss und nicht kalt, zu essen, z.B. aus dem Backofen oder Mikrowellen.

    • maja sagt:

      Danke für den Tipp.
      Ich liebe Tomatensaucen und Spaghetti, leider nehme ich davon zu. Nun ersetze ich die Teigwaren durch Zucchetti, mit einem Spezial Schäler in Streifen geschnitten. Seltsamerweise fühle ich mich auch länger satt.

  • maja sagt:

    selbstgemachter HUMMUS schmeckt immer am besten. Den Sesam kann man gut selber pürieren ein Teel. Oel reicht.. 8 Esslöffel Öl braucht es nicht einer genügt. Leider sind alle Rezepte Dickmacher aber eben, die schmecken halt auch am besten. .)

    • sebastian sagt:

      Nein, keines dieser Repzepte is per se ein Dickmacher (ein Unwort, welches ein Hirngespinst moderner Menschen umschreibt). Es kommt rein auf die Mengen an welche konsumiert werden resp. den täglichen Kalorienverbrauch der konsumierenden Person. Es gibt keine ‚bösen‘ oder ‚guten‘ Lebensmittel (klar sind gewisse Dinge in grösseren Mengen gesünder für den menschlichen Körper wohingegen andere weniger gesund sind), man muss einfach mit Mass geniessen können und nicht andauernd den gesellschaftlichen Wahnvorstellungen folgen, welche vielen praktisch vorschreiben Scham und schlechtes Gewissen beim Konsum spezifischer Lebensmittel zu verspüren.
      Nur so als Beispiel, der von Ihnen erwähnte Hummus. Es handelt sich dabei um eine Dippsauce oder einen Aufstrich, wenn dieser mit frischem Gemüse, Vollkornchapati, etc. kombiniert wird ist er keines Falls ein ‚Dickmacher‘. Wird eine ganze Schüssel zusammen ausgelöffelt und am gleichen Tag noch Schokolade, Eiscrème und Chips gegessen und auf fast jegliche Bewegung oder sonsitge körperliche Anstrengung verzichtet und dies regelmässig und of wiederholt, ja, dann wird man wohl mit der Zeit an Körpermasse zulegen. Daran ist aber nicht primär das böse Fett oder die bösen Kohlehydrate in den Dickmachern schuld, sondern der Mensch, welcher mehr zu sich nimmt als er effektiv braucht.

      • Adam Gretener sagt:

        Die alte Mär, man könne sich von 2 Pfund Zucker ernähren, wenn man nur 400 Kilometer am Tag joggen würde. Ist natürlich kreuzfalsch. Esse Sie jeden Tag eine Pizza und behalten ihren Bürojob, Sie werden aufgehen wie ein Hefekuchen.

        • Marcus Ballmer sagt:

          Lieber Adam Gretener, wenn man mehr Energie zuführt, als man verbraucht, nimmt man zu. Wenn man mehr verbraucht, als man zuführt, nimmt man ab. So einfach ist das – und alles andere als eine Mär. Nebenbei gesagt: wer nur Zucker essen würde, verlöre in Rekordzeit extrem an Gewicht, ohne auch nur einen Meter joggen zu müssen. Sowas nennt man Mangelernährung. Ist allerdings extrem ungesund und würde noch ein paar „Nebenwirkungen“ erzeugen.

    • N. F. sagt:

      Ich finde auch, die Rezepte legen zu wenig Wert auf Kalorien. Ein EL Öl hat ca. 120 kcal, wenn man diesen Hummus also zu acht isst, nimmt jede Person schon mal 120 kcal zu sich. Hinzu kommen die Kichererbsen, 312 kcal pro 100g. Also nochmals ca. 100kcal pro Person. Dann hat man aber noch nichts reingetunkt – schon gar kein Fladenbrot!! Und dabei sind wir hier bei den Vorspeisen… Dann noch bei einer, die meist nicht alleine serviert wird. Jetzt noch eine der Pizzas, bei denen alleine der Teigboden 1000kcal hat, der Alkohol und der Dessert, dann sind wir schnell bei Minimum 2000kcal. Das muss ja echt nicht sein, finde ich.

      • Gabriella Laura sagt:

        Dann kochen Sie es einfach nicht nach, N.F. Wir sind alle erwachsene Personen hier und können selber entscheiden, wie viele kcal wir zu uns nehmen wollen. Frau Kohler „befehlt“ uns nicht, dies zu kochen und zu verspeisen. Sie macht nur Vorschläge und dafür danke ich ihr herzlich.

        Habe gerade Fish and Chips nachgekocht und schreibe diesen Kommentar mit einem Lächeln. War alles köstlich gut! :)

        • Nora sagt:

          @NF und andere ApostelInnen, WisserInnen, Nichts-GönnnerInnen etc. Ich mag köstliche Rezepte lieber als „ich-muss-halt-weil…“ Keine Depressionen, keine Panikattacken, ein wenig Kurven – dafür das Leben geniessen. Danke an Frau Kohler!!!

  • A.Grindl sagt:

    Was sind Pimm’s?

    • Marianne Kohler sagt:

      Das ist ein englisches Apérogetränk, das heisst Pimms, Sie können es in vielen, ein wenig grösseren Geschäften kaufen, zum Beispiel bei St. Annahof in Zürich

  • A.F. sagt:

    Die Sandwiches sind der absolute oberhammer. Supperlecker und supperschnell gemacht. Kommen auch bei Spontan-Gästen sehr gut an. Hab ich mir schon 3 mal gegönnt :-)
    Ich belege die Baguetts (am besten sind sie noch leicht warm) jeweils zusätzlich mit Gurken und Camembert. Die Mischung aus Weichkäse und Speck gibt die perfekte Würze, so dass nicht einmal nachgewürzt werden muss.

  • lieberlecker sagt:

    Da hat es wieder einmal ein paar Super Ideen darunter. Besonders gefällt mir, dass ich an Pimm’s erinnert werde. Den mache ich zum Sommerdrink 2014 :-) (wenigstens für mich!).
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • Kurt sagt:

      Pimm’s steht bei uns seit Jahren auf der Sommerkarte. Kommt bei ALLEN Gästen immer sehr gut an

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