Vom Frühstück bis zum Znacht: 5 einfache Rezeptideen

Gut essen möchten wir alle. Aber oft muss es schnell gehen, und einfach soll es sein. Hier finden Sie fünf Rezeptideen, die diese Vorgaben erfüllen: Vom energiespendenden Frühstück über frische Frühlingspasta als Mittagessen bis zum günstigen Znacht samt köstlichem Dessert.

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1 BEEREN UND JOGHURT
Müesli sieht viel edler und hübscher aus, wenn es nicht zusammengemengt in unerkenntlicher Farbe und zweifelhafter Konsistenz serviert wird. Setzen Sie auf Schichtenlook! Sie brauchen dafür ein grosses Glas, Beeren, Haferflocken, griechischen Joghurt, Nüsse und Honig. Füllen Sie nun schichtweise Beeren (zum Beispiel Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren), Haferflocken, Joghurt, Nüsse und Honig in das Glas. Dieses Frühstück sieht aus, als ob es aus der Küche eines Luxushotels käme. Zudem schmeckt es hervorragend – und ist erst noch sehr gesund. (Bild über: Clutter and Chaos)

 

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2 VOLLKORNPASTA MIT ERBSEN UND SPARGELN
Diese Pasta ist ein kleines Stück Frühling auf dem Teller. Die Kombination von knackigem Gemüse, nahrhafter Pasta, Käse, Pinienkernen und einem Schuss Zitrone ist so lecker, wie sie einfach in der Zubereitung ist. Dieses Gericht hat das Zeug zum Evergreen, nehmen Sie es in Ihr Menü-Repertoire auf. (Quelle: Cookie and Kate)

Zutaten: 
  • 400 Gramm Vollkorn-Conchiglie
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Echalotte, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1/2 Peperoncino, fein gehackt
  • 40o Gramm feine, grüne Spargeln in ca. 5-cm-Stücke geschnitten
  • 300 Gramm frische, ausgepulte Erbsen 
  • 200 Gramm Parmesan, geraspelt
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • die abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 50 Gramm geröstete Pinienkerne
  • 1 Handvoll Petersilie, gehackt
  • 1 Esslöffel Schnittlauchringli
  • 1 Handvoll Pfefferminze, gehackt
  • 2 Esslöffel Butter
Zubereitung: 
Kochen Sie die Pasta gemäss Packungsangaben fast al dente. Erhitzen Sie Olivenöl in einer tiefen Bratpfanne, und geben Sie die gehackte Echalotte bei. Dünsten Sie sie an, und geben Sie dann die Spargeln, die Erbsen, den Knoblauch und den Peperoncino dazu. Wenn das Gemüse al dente ist, geben Sie die fast al dente gekochte Pasta und 2 dl Pastawasser dazu. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer, und geben Sie 150 Gramm Parmesan bei. Geben Sie nun die Zitronenschale, den Zitronensaft, die Kräuter, die gerösteten Pinienkerne und die Butter in die Pfanne. Servieren Sie die Pasta mit dem restlichen geriebenen Parmesan.
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3 POULETSCHNITZEL MIT PARMESANKRUSTE
Ein bisschen Restaurant-Feeling auf die Schnelle. Schneiden Sie dazu Pouletbrüstchen in dünne Schnitzel – oder kaufen Sie gleich dünne Pouletschnitzel à la minute. Mischen Sie feine Polenta und geriebenen Parmesan zu gleichen Teilen, und geben Sie fein gehackte Petersilie bei. Würzen Sie die Schnitzel mit Salz und Pfeffer und panieren Sie diese, indem Sie sie zuerst in ein wenig Mehl wenden, dann in verquirlten Eiern und zuletzt in der Parmesan-Polenta-Mischung. Braten Sie die Schnitzel in Bratbutter, und legen Sie sie anschliessend auf Küchenpapier, welches das Fett aufsaugt. Servieren Sie die Pouletschnitzel zum Beispiel mit Broccoli, gedämpften Rüebli und einem Zitronenschnitz.
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4 IRISCHE KARTOFFELKÜCHLEIN
Diese Küchlein sind ein günstiges, nahrhaftes Abendessen. Servieren Sie dazu einen frischen, knackigen Frühlingssalat. (Bild über: Nessas family kitchen)

Zutaten: 
  • 1 Kilogramm Kartoffeln
  • 1,5 dl Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Ei
  • 50 Gramm Mehl
  • 20 Gramm Butter
  • 2 Frühlingszwiebeln, nur der grüne Teil, in Ringe geschnitten
  • Crème fraîche
Zubereitung: 
Schälen Sie alle Kartoffeln, und schneiden Sie die Hälfte davon in Stücke. Kochen Sie diese in Salzwasser weich. Die andere Hälfte raffeln Sie mit der Röstiraffel, geben Sie die rohe Rösti in ein Küchentuch. Drücken Sie die Kartoffeln im Küchentuch aus und mischen Sie sie mit ein wenig Salz. Bei den weich gekochten Kartoffeln giessen Sie das Wasser ab, geben 0,5 dl Milch dazu und zerstampfen das Kartoffel-Milch-Gemisch. Nun mischen Sie den Kartoffelstock mit den geraffelten rohen Kartoffeln, geben 1 dl Milch dazu, dann das Mehl und das Ei, und würzen das Ganze mit ein wenig Pfeffer. Nun erhitzen Sie die Butter und formen mit dem Teig kleine runde Küchlein. Braten Sie diese beidseitig golden an. Servieren Sie die Kartoffelküchlein mit Crème fraîche und Frühlingszwiebelringen.
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5 PFANNKUCHEN MIT ERDBEEREN
Dieses Dessert ist einfach in der Zubereitung. Und trotzdem rundet er jedes Menü harmonisch ab. (Bild über: The tasty spot)

Zutaten: 
  • 3 Eier
  • 1,5 dl Milch
  • 75 Gramm Mehl
  • 1 Kaffeelöffel Backpulver
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 1 gestrichener Esslöffel Rohzucker
  • 20 Gramm Butter
  • 400 Gramm frische Erdbeeren
  • Puderzucker
  • Zitronensaft
Zubereitung: 
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Mischen Sie nun die Eier mit der Milch, dem Mehl, dem Backpulver, dem Salz, dem Vanillezucker und dem Zucker. Benützen Sie eine ofenfeste Bratpfanne. Lassen Sie die Butter in der Pfanne zergehen, nehmen Sie die Pfanne vom Herd und geben den Teig in die Pfanne. Backen Sie nun den Pfannkuchen im Backofen ca. 15 Minuten, bis der Pfannkuchen golden ist und ein wenig aus der Pfanne herauswächst. In der Zwischenzeit rüsten Sie die Erdbeeren, und mischen Sie sie anschliessend mit Zitronensaft und ein wenig Puderzucker. Nehmen Sie den Pfannkuchen aus dem Ofen, und geben Sie die Erdbeeren darauf. Servieren Sie alles mit ein wenig Puderzucker, Rahm oder Crème fraîche.

 

 

30 Kommentare zu «Vom Frühstück bis zum Znacht: 5 einfache Rezeptideen»

  • Lea sagt:

    Und heute gleich noch die kartoffelküchlein gekocht bzw gebraten- himmlisch…! Die Creme Fraiche mit Frühlingszwiebeln und der Salat dazu runden das Znacht perfekt ab.

  • Lea sagt:

    Das Pastagericht wurde gleich heute Abend ausprobiert. Fazit: Die Zubereitung ist einfach und schnell, aber es braucht trotzdem Vorbereitung (Extra einkaufen), und danach großer Abwasch (Zitronenraffel, Pfanne für Pasta, Pfanne für Spargel, Pfanne um Pinienkerne anzurösten, etc etc). Aber mhhhhh fein, es lohnt sich!

    • adam gretener sagt:

      Liebe Lea, das Geheimnis ist, jemanden zu haben, der sich auf das Essen freut und einem zur Hand geht. Zur Not die Nachbarin einladen. :-)

      • Lea sagt:

        Absolut einverstanden:-)
        Es lohnt sich auch, das Gericht nachzukochen, und die Zubereitung ist wirklich schnell- doch für mich geht das Rezept trotzdem nicht unbedingt unter meine Kategorie „einfaches Znacht“, da lange Zutatenliste und nach dem Essen viel wegzuräumen ist. In meinem Fall hat dabei übrigens nicht die Nachbarin geholfen sondern Schwiegerpapi:-)

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Nein Frau Kohler, das Müesli ist nicht „sehr gesund“. Milchprodukte sind generell ungesund – je mehr davon, umso ungesunder. Wird natürlich in der Kuhschweiz unter dem Deckel gehalten Es hat immer noch erstaunlich viele Tierquälprodukte in den Menüs einer kulinarisch und ethisch gebildeten Zeitgenossin. Pouletschnitzel, Rahm, Butter, Parmesan, Eier, Crème fraîche und Joghurt … Ok liebe Mitleser, jetzt könnt ihr losbrüllen. Aber das Herz hervorkramen und zum brutalen Leidensweg der Tiere befragen im Namen des Gaumenkitzels des Homo sapiens wäre kultivierter und reifer – und wäre der Gesundheit sehr förderlich.

    • bebri sagt:

      Die Eier legen unsere drei Hühner, da weiss ich sehr wohl, wie sie leben und trage etwas zu ihrem Wohl bei. Die Milch produziert ein toller Bauer im Dorf … Das Pouletschnitzel ist schwierig, aber ich würde es nie aus dem Ausland kaufen und auch nicht im Aldi oder so, wo eine Geiz-ist-geil-Mentalität herrscht. Ich finde, es kommt schon darauf an, wie man die Dinge konsumiert, gedankenlos und möglichst günstig, oder überlegt und mit Herz. Ihre Einstellung ist mir zu extrem, aber wenn es für Sie ein gutes Gefühl ist, nur zu. Ich möchte so nicht. Mir bereiten Milchprodukte keine Probleme und ich finde sie ausgesprochen fein.

  • Jeffrey sagt:

    i love the pouletschnitzel

  • Michael sagt:

    Am besten gefallen hat mir der Joghurtbecher. Wenn der Joghurt dann noch selbst gemacht ist – was recht einfach ist – weiss man, wie Jogurt richtig schmeckt !

  • Irene feldmann sagt:

    Diese Bilder und menüanleitungen machen mich wieder fix und Foxi…..einfach superb…..!!!

    • adam gretener sagt:

      Dann möchte ich aber der Bussi Bär sein :-)

      • Irene feldmann sagt:

        Ich leite sie an déjà- vu weiter. Die gestrige Vendetta im stadtblog mit dem irina- Vergleich war einfach zu schrecklich.. Und mich dann noch vom phil so beleidigen lassen….ich mach mich jetzt mal ans Dessert….snif….

      • adam gretener sagt:

        Frau Feldmann, Sie wissen ganz genau, dass wenn ich irgendeinen Kommentar von Ihnen lese, mir das Herz aufgeht.Aber ich bin auch noch ein grosser Bub der manchmal saufrech ist.

  • Tanja Lehmann sagt:

    ÄHhm,, was ist an den Kartffelküchlein einfach resp. schnell? Das sieht mir sehr aufändig aus. Nur schon das Schälen, Kochen und Raffeln der Kartoffeln…

    • adam gretener sagt:

      Also was soll daran aufwändig sein, wenn man 7 Kartoffeln innerhalb zwei Minuten schält und dann die Hälfte davon ins siedende Wasser kippt? Verstehe ich nicht.

  • tststs sagt:

    Mmmhhhhhh… ist denn bald schon Feierabend?
    Will nach Hause und kochen! :-)

    Wirklich, kann mich Gabriella Laura nur anschliessen: einmal mehr MERCI! Für Inspiration und Ideen, die den Fähigkeiten der Durchschnittsleser/kocher angepasst sind und nicht den Fantasien eines Spitzenkoches!

  • Gabriella Laura sagt:

    Einmal mehr … DANKE Frau Kohler!! Pouletschnitzel mit Parmesankruste wird morgen gemacht!

    • adam gretener sagt:

      Ohne Frau Kohler in ihre Rezepte reinreden zu wollen, Polenta als Panade sehe ich etwas kritisch. Musste das mal aus purer Not machen und es kam nicht wirklich gut. Ich musste Reserve-Zahnbürsten verteilen, weil es sich die harten Stückchen schön in jedem Zahnzwischenraum gemütlich gemacht hatten.

      • Gabriella Laura sagt:

        Bikini zurück in den Schrank ….

        Aaaalso: Die Pouletschnitzel waren köstlich!! Und mit der Panade hatte ich überhaupt kein Problem. Habe die ganz feine Polenta genommen und ist prima gegangen. Also nur zum empfehlen!

        Dazu habe ich die irische Kartoffelküchlein gemacht. Da sie mir zu fad waren, habe ich ein Stück Luzerner Rahmkäse darauf gelegt und ein paar Minuten in den Ofen geschoben. Trotzdem, sind sie nicht so mein Ding. Habe Rösti lieber!

    • déjà-vu sagt:

      mach ich mit!

  • Ich liebe ja Rezepte, die schnell gehen und schmecken! Danke für die Inspiration. :-)

  • adam gretener sagt:

    Die Iren muss ich unbedingt mal probieren. Kenne was ähnliches mit Maismehl, etwas Mineral, Backpulver und Milch und dann in Förmchen ausgebacken. Kann man ruhig auch etwas grössere Mengen davon machen, gegessen wird es sowieso.

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