Ein luftig-leichtes Strandhaus

Strandhäuser sind ähnlich wie Farmhäuser: schlicht, naturnah und von Einfachheit bestimmt. Also genau das, was man sich von modernem Wohnen wünscht.

Architektur: Jackson Clements Burrows

sweet home
Dieses Haus steht in Australien und wurde als Ersatz für eine zusammenfallende, bestehende Strandhütte in Auftrag gegeben. Die Besitzer planen, später einmal das ganze Jahr darin zu leben. Die Architekten haben das Haus aus drei Pavillonkomplexen gebaut – so, dass der Lebensraum vom Seewind geschützt wird. 
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Der Innenausbau ist wie das ganze Haus von Holz dominiert und mit grossen Aussichtsfenstern versehen. Die Holzstruktur, halb transparent, vermittelt viel Leichtigkeit. 
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Offene Räume und Durchgänge in die anderen Pavillons verleihen dem Hauptraum viel Grosszügigkeit.

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 Die verschiedenen Pavillons unterscheiden sich zwar farblich, sprechen jedoch die gleiche architektonische Sprache und erinnern an ein Minidörfchen.
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Die schlichte Strenge der Formen wird durch die Transparenz der Fassaden und grosse Fenster durchbrochen. Ein kleiner Dünengarten umgibt das Haus und lässt es freundlich erscheinen.

11 Kommentare zu «Ein luftig-leichtes Strandhaus»

  • adam gretener sagt:

    Ich bin ja überhaupt nicht der Typ für Zimmerchen und Türchen, Vorhängchen und Sichtblenden. Darum gefällt mir das alles sehr gut. Einige mögen es als unpraktisch erachten, um einen anderen Raum zu betreten kurz raus zu müssen.

    Aber das Lebensgefühl in Australien ist eben einfach different.

  • Peter sagt:

    Also die Konvektoren (Heizkörper) sind wohl angelsächsischer Pfahlbau-Haustechnik. Funktioniert garantiert schlecht bei der Dachform. Für eine Bodenheizung wäre eine geeignete Bodenkonstrunktion (Dämmung) Voraussetzung. Vielleicht braucht es die Dinger nur zum Kleider trocknen ;-).

  • marusca sagt:

    Das Haus ist zwar nicht herausragend, aber im Gegensatz zu dem, was Ihr uns sonst so präsentiert geradezu als schön zu bezeichnen. Beim Garten besteht allerdings noch Handlungsbedarf.

    • andrea sagt:

      Das ist ein Garten nahe am Meer und Sandstrand. Dem Salzwasser und starken Winden ausgesetzt. Der Garten ist perfekt fuer diese Umgebung und die Pflanzen werden sicher noch etwas wachsen.

      • Peter sagt:

        Erholsame nüchternheit. Wenn man sich erst an so einen Garten gewöhnt hat, findet man viel andere als zu üppig. Jedenfalls was die Arbeit damit betrifft. Will man mehr, lockt ein Spazirgang in die Natur. Praktischer alter Indianertrick (Bio-Alarmanlage): Niemand (Personen) kann ungehört über den Schotter knirschen (je gröber, je besser). Erfahrungsgemäss schaffen es auch nur sehr erfahrene Katzen (Bahndammschottergrösse).

  • Heidi Arn sagt:

    Nun ist der Wunsch nach einer neufundländischen Cabin auf Rang zwei gerutscht.

  • Heidi Arn sagt:

    Für mich eins davon, bitte!

  • Franka sagt:

    Eigentlich schön. Aber hätte es nicht eine Alternative zu den eher unpassenden Standardheizkörpern gegeben?

    • Markus Knoblauch sagt:

      Kostenpunkt? Keine Ahnung, aber gefallen tuen sie mir irgendwie trotzdem diese Heizungskörper mit dieser Architektur. Geschmacksache…

      • Franka sagt:

        Bodenheizung ist sehr wahrscheinlich beim Bau teurer, heizt aber energiesparender und gleichmässiger. Ausserdem sollte jemand, der sich ein Haus leisten kann, dann nicht bei der Heizung sparen. Aber natürlich haben Sie recht, das ist auch Geschmacksache.

    • Markus Rotkopf sagt:

      Der Heizkoerper ist mir gleich positiv aufgefallen, den in Australien hauefig zu sehen sind diese gruseligen Elektro-Aircon/Heizungen ueber die Tueren oder Fenster geschraubt. Sehen nicht nur fuerchterlich aus, geben auch einen heissen Kopf und kalte Fuesse. Da weckt so ein richtiger Heizkoerper gleich die Erinnerung an wohlig-warme Winterabende…

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