Heute gibt es Suppe und Salat

Suppe oder Salat? Heute haben wir für die Standardfrage zu einem Mittagsmenu im Restaurant kein Gehör. Wir wollen beides, verzichten dafür auf den Rest und geniessen so eine einfache, nahrhafte und gesunde Malzeit. 

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LAUCHCREMESUPPE MIT SCHNITTLAUCH
Diese cremige Suppe ist ein kleines Gedicht. Garnieren Sie sie hübsch mit Schnittlauch, und sie sieht auch danach aus. (Bild über: Clutter and Chaos)

Zutaten für 2 bis 4 Personen:  

  • 600 g Lauch
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 l Bouillon
  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss
  • 2,5 dl Milch
  • 2 dl Crème fraîche
  • 1 grosser Bund Schnittlauch

Zubereitung: 

Lauch waschen und rüsten, in Ringe schneiden. Kartoffeln waschen und in Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen, Lauch mit der Schalotte andünsten. Kartoffeln beigeben und Bouillon dazugiessen. Ca. 20-30 Minuten köcheln lassen und danach pürieren. Milch und Crème fraîche beigeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Hälfte des Schnittlauchs in Ringli schneiden und über die Suppe geben, mit der anderen Hälfte dekorieren und sofort servieren.
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 KICHERERBSENSLAT MIT SÜSSKARTOFFELN UND GRANATPAFEL
Dieser Salat ist frisch und nahrhaft zugleich, ausserdem ist er schnell und einfach zubereitet. (Bild über: Tastespace)

Zutaten für 2 bis 4 Personen:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Granatpapfel, entkernt
  • 3 Süsskartoffeln, gekocht, geschält und in Würfel geschnitten
  • 1/2 Gurke, geschält und in Würfel geschnitten
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Orangensaft
  • 1 KL Honig
  • Salz und weisser Pfeffer
  • 2 EL Korianderblätter

Zubereitung: 

Kichererbsen abtropfen und unter kaltem Wasser spülen. Zusammen mit Süsskartoffelwürfeln, Gurkenwürfeli und dem Grossteil der Granatapfelkerne in eine Schüssel geben. In einer kleinen Schüssel Orangensaft, Zitronensaft, Honig und Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce über das Gemüse geben und alles gut vermischen, die Korianderblätter untermischen und mit einigen Granatapfelkernen dekorieren.
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TOMATENSUPPE MIT OLIVENÖL
(Bild über: Little Corner)

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 kg Cherrytomaten, geviertelt
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, feingehackt
  • einige Thymianzweiglein
  • Olivenöl
  • 1 KL Worcestersauce
  • 7,5 dl Bouillon
  • 1 EL Wodka
  • Selleriesalz und Pfeffer

Zubereitung: 

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Schalotte andünsten, den Knoblauch beigeben, und wenn dieser zu duften beginnt, Tomaten und Thymian beigeben und alles 10 Minuten dünsten. Bouillon dazugiessen, mit Selleriesalz, Pfeffer und Worcestersauce würzen, 20 Minuten weiterköcheln, pürieren, mit Wodka abschmecken. Über jede Portion Olivenöl träufeln und mit frischem Thymian servieren.
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BUNTE SALATPLATTE 
Eine grosse, frische Salatplatte gibt eine gesunde Abwechslung auf dem Tisch. Schnetzeln und hacken Sie dafür alles, was Sie gerade auf Vorrat haben. Beispiel: Radieschen scheibeln, Zucchetti in feine Streifen schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringli schneiden, Gurken entkernen und rüsten und in feine Stäbchen schneiden, Rotkabis fein schneiden, Rüebli grob raffeln und alles mit Spinatblättern, Chicorée und Kräutern wie Petersilie, Basilikum und Pfefferminze servieren. Mischen Sie verschiedene Salatsaucen und servieren Sie Zitronenschnitze, Nüsse und Kernen dazu. Mischen Sie Salatsaucen am besten in Konfitürengläsern, geben Sie die Zutaten ins Glas, verschliessen es mit Deckel und schütteln tüchtig. (Bild über: Sous Style)

Salatsauce mit Senf: 

  • 1 KL Dijonsenf
  • 2 EL Estragonessig
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz und weisser Pfeffer

Salatsauce mit Zitrone:

  • Saft von 1 Zitrone
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz und Zitronenpfeffer

Salatsauce mit Joghurt:

  • 3 EL griechisches Joghurt
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Salatsauce mit Mayonnaise:

  • 3 EL Mayonnaise
  • 1 KL Honig
  • 1 KL Dijonsenf
  • 2 EL Weissweinessig
  • Salz
 Sie können zum Beispiel die Salatsaucen auch gleich im Konfitüren servieren, so können alle wählen und sich selbst bedienen.

BROCCOLICREMESUPPE
(Bild über: Modern Hepburn)

Zutaten für 2 bis 4 Personen:  

  • 600 g Broccoli
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 8 Basilikumblätter
  • 1/2 Peperoncino, fein gehackt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 l Bouillon
  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss
  • 4 dl Rahm

Zubereitung: 

Broccoli waschen, rüsten und in Röschen schneiden, Kartoffeln waschen und in Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Peperoncino andünsten, Kartoffeln beigeben und Bouillon dazugiessen. Ca. 20-30 Minuten köcheln lassen, Basilikum beigeben und danach pürieren. Rahm dazugeben und würzen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. 
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ASIATISCH INSPIRIERTER COLESLAW
Raffeln Sie Rüebli, Rotkabis und Weisskabis, schneiden Sie Gurken und Peperoni in feine Stäbchen und mischen Sie alles zusammen. Mischen Sie eine Sauce mit 2 EL Reisweinessig, 2 KL Erdnussbutter, 6 EL Sesamöl, 1 KL Sojasauce und dem Saft von 1/2 Limone. Mischen Sie den Salat mit der Sauce und geben geröstete Erdnüsse und Koriander darüber. (Bild über: Heat Oven to 350)

22 Kommentare zu «Heute gibt es Suppe und Salat»

  • Gabriella Laura sagt:

    Hab die Lauchcremesuppe gemacht, jedoch mit Rahm und nicht Milch. Sie war köstlich! Ein Traum!

  • WildeHennne sagt:

    Ich könnte von Suppen leben (http://wildespoulet.blogspot.ch/search/label/Suppe). Grad gestern gab es einen Topf Gemüsesuppe mit Rindfleisch und Griessklösschen. Hervorragend bei dem Schmuddelwetter. Gut, dass es noch Reste hat, ich freu mich schon aufs Mittagessen :-)

  • ABCDEFG sagt:

    Mahlzeit. Danke!

  • tommaso sagt:

    Tomatensuppe im Februar…?

    • Adam Gretener sagt:

      Schon nicht ideal, aber die Rezepte müssen ja nicht alle heute umgesetzt werden. Ich traue ihrem Hirn also eine längere Halbwertzeit zu.

  • Felix Bättig sagt:

    Alles Suppe oder was?

  • erika sagt:

    meine freunde wissen: bei mir gibt es nie „was richtiges“ (i.e. hauptgang) zum essen, sondern tapas, suppe, salat, dessert… ist noch nie jemand verhungert…. ;-))) und das lästige „auf-den-punkt-alles-fertig-haben“ entfällt…

    • Adam Gretener sagt:

      Frau Erika, Sie sind wahrlich schlau. Nachdem ich mir jahrelang immer einen Stress machte für meine Gäste, gerne zwar, aber doch, bin ich heute zu ihrer Taktik übergesprungen. Selber schöpfen aus dem Bräter usw. Hat alles wahnsinnig erleichtert.

  • aurora sagt:

    Toll und alles vegetarisch! Herzlichen Dank :-)

  • michael sagt:

    tomatensuppe ist eh schon mein persönlicher favortit – was mit diesem rezept jetzt noch mal deutlich unterstützt wird !

  • Adam Gretener sagt:

    Sieht alles sehr lecker aus, Frau Kohler. Danke. Besonders angetan hat es mir der Kichererbsensalat und die Tomatensuppe. Lustig, ich habe erst gestern Sellerie und Lauch gekauft, ohne genau zu wissen, was ich damit machen soll. Nun ist es klar. Jeden Tag eine neue Erkenntnis, phantastisch.

    • Adam Gretener sagt:

      Kleiner Nachtrag: Ich empfehle jedem, keine Büchsen-Kichererbsten zu verwenden. Mir schmecken die über Nach eingelegten und gekochten Hülsenfrüchte sehr viel besser. Aber jeder nach seinem Gusto.

      • Déjà-vu sagt:

        jegerlismaria! dass sie morgens vor sieben schon ans suppenkochen denken können, lieber herr adam! büchsenkichererbsen sind gerne zu matschig, in frankreich habe ich welche im salzwasser im glas gefunden, die sind akzeptabel für den vorrat. daraus gibts auch mal schnell ein kleiner apéritif; mit olivenöl, salz, peffer und wenig frühlingszwiebeln, zahnstocher rein et voilà.

        linsensuppe mit fein gewürfeltem sellerie, rüebli und tomaten (die erst zuletzt zugeben und bitte geschält) und wie üblich etwas zwiebeln u. knoblauch, ist auch ein gedicht! am schluss, wenn es etwas gehaltvoller sein darf noch ein löffel crème fraîche… en guete!

        • Adam Gretener sagt:

          Werte Frau Déjé-vu, mir geht es genau auch nicht um die Dose, sondern um das Bissgefühl. Und um die Schlotze in der Büchse, das musste ich immer erst gründlich abwaschen.

          Linsen sind meine LIeblinge. Ein Eintopf mit allem drum und dran und vorallem Chilli, ein Gedicht. Auf mein Methulasem-Alter hin, habe ich auch angefangen, Tomaten zu häuten und zu entkernen. Früher war mir das sowas von egal, Balaststoffe und rein damit.

          Man wird klüger.

          • Déjà-vu sagt:

            Werter Herr Methusalem! Sie haben demnach gute Aussichten selbst die Kichererbsen in der Büchse zu überleben! Erfrischend sind Ihre Kommentare jedenfalls, so hoffe ich, diese weiterhin geniessen zu dürfen, bevor sie pfannenschwingend und erfolgsverdächtig zu nächtliche Touren aufbrechen … Bonne nuit!

          • Adam Gretener sagt:

            Beste Déjà-vu, die eine nächtliche Tour steht anfangs März bevor, da freue mich. Ansonsten geben meine 37 Lenze nicht mehr viel her :-)

      • Ruth sagt:

        Noch ein Tipp! Wenn’s pressiert, man bekommt da und dort gekochte Kichererbsen, meistens vakuumverpackt, die sind eine gute Alternative zur Büchse und schmecken mir auch viel besser. Das gleiche gilt für Linsen, die würden sich an Stelle der Kichererbsen auch für den Salat eignen.

        • Heidi Arn sagt:

          Selber gekochte Kichererbsen einfrieren, das nächste Mal keine Arbeit damit. Schon erprobt. Angeblich sogar besser verträglich.

          • Adam Gretener sagt:

            Super Idee Frau Arn, obwohl so naheliegend. Gleich zwei Pack Kichererbsen kochen, ungesalzen, und den Rest dann einfrieren. Danke!

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