Essen Sie Grünes und Blaues!

Gerade zum Jahresbeginn brauchen wir einen kleinen Energieschub, um so richtig in Startlaune zu kommen. Da hilft der sogenannte Powerfood. Zwei gute und feine Beispiele sind Kohl und Heidelbeeren – und hier bekommen Sie ein paar köstliche und einfache Rezepte dafür.

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1 PAK CHOI MIT INGWER UND SESAM
Diese chinesische Kohlart ist voller guter Nährstoffe und schmeckt gut als Beilage, zum Beispiel zu gebratenem Reis. (Bild über: Basil Genovese)

Zutaten für 2–4 Personen: 

  • 600 Gramm Pak Choi
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Esslöffel geraffelter, frischer Ingwer
  • 1 Esslöffel Palmzucker
  • 1/2 Kaffeelöffel Sesamöl
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Handvoll Sesamsamen

Zubereitung:

Waschen und rüsten Sie den Pak Choi, und dämpfen Sie diesen gar. Geben Sie Olivenöl in einen Wok oder eine grosse Bratpfanne, und fügen Sie den Knoblauch und den Ingwer bei. Geben Sie den Palmzucker bei und danach das Sesamöl und die Sojasauce. 2–3 Minuten köcheln lassen. Dann den gekochten Pak Choi beifügen und gut in der Soja-Ingwer-Knoblauch-Mischung wenden. Mit Sesamsamen servieren.
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2 WAFFELN MIT HEIDELBEEREN
Beeren sind voller Vitamine und dienen als supergesunder Energieschub. Da dürfen sie schon mal mit etwas Süssem wie Waffeln serviert werden. (Bild über: Clutter and Chaos)

Zutaten für 4 Personen:

  • 1,25 dl Milch
  • 125 Gramm Mehl
  • 1/2 Kaffeelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 25 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 Gramm Butter, Zimmertemperatur
  • 2 Eier

Zubereitung: 

Schlagen Sie Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig, geben Sie die Eier bei. Mischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz. Das Mehl dann abwechslungsweise mit der Milch in die Buttermischung rühren. Den Teig im beschichteten Waffeleisen ausbacken und auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Mit viel frischen Heidelbeeren und ein wenig Butterzucker servieren.
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3 ROSENKOHL MIT TRAUBEN UND NÜSSEN
Rüsten und halbieren Sie Rosenkohlröschen. Legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Geben Sie Traubenbeeren dazu und Walnusskerne. Beträufeln Sie alles mit Olivenöl und Ahornsirup, geben Sie ein wenig Meersalz und Pfeffer darüber, und mischen Sie alles gut. Geben Sie das Gemüse in einen auf 200 Grad vorgeheizten Backofen, und rösten Sie alles ca. 15–20 Minuten. (Bild über: Clutter and Chaos)
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4 GRIECHISCHES JOGHURT MIT HONIG UND HEIDELBEEREN
Ein kleines, schnelles und einfaches Powerfrühstück: Verteilen Sie griechisches Joghurt in Gläser, und beträufeln Sie es mit Honig. Legen Sie je eine gute Portion Heidelbeeren darauf, und garnieren Sie das Ganze mit gehackten Nüssen. (Bild über: Daily Dose)

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5 SPAGHETTI MIT KOHL
Blanchieren Sie 400 Gramm geschnittenen Grünkohl. Kochen Sie 400 Gramm Vollkornspaghetti al dente. Geben Sie einen Esslöffel Olivenöl, eine zerquetschte Knoblauchzehe und einen halben Peperoncino in eine Bratpfanne, und erhitzen Sie alles. Sobald der Knoblauch zu duften beginnt, geben Sie den Kohl in die Pfanne und würzen mit Salz und Pfeffer. Mischen Sie alles mit den Spaghetti, und servieren Sie die Pasta mit viel geriebenem Pecorino Romano. (Bild über: Tastebud)
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6 BLUEBERRY PANCAKES
Ein amerikanischer Frühstücksklassiker, der auch mal einen süssen Znacht abgibt. (Bild über: Modern Hepburn)

Zutaten für ca. 12 kleine Pfannkuchen:

  • 200 Gramm Weissmehl
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 dl Milch
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel zerlassene Butter

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. In einer anderen Schüssel Milch, Butter und Ei verrühren, beigeben und alles gut mischen. In einer Bratpfanne mit ein wenig Öl die Pfannkuchen beidseitig goldbraun braten. Pro Pfannkuchen jeweils 3 Esslöffel Teig nehmen. Im Backofen warm stellen. 500 Gramm Heidelbeeren mit 3 Esslöffel Ahornsirup aufkochen und über die Pfannkuchen geben, servieren.

25 Kommentare zu «Essen Sie Grünes und Blaues!»

  • W. Fisher sagt:

    @ Marie und @Karin: vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten.
    :-)

  • Markus sagt:

    Beeren sind ernährungstechnisch immer gut. Sie haben viele Vitaminen und antioxidanzien. Viel besser als Spaghetti und Waffeln. Weitere nützliche Tipps gibts auf http://www.bauch-weg-abnehmtipps.com.

  • Rima sagt:

    die grünkohl-spaghetti interessieren mich aber ich weiss nicht was grünkohl ist. ich kenne weisskohl, blaukohl, federkohl…wo kauft frau grünkohl?

    • Bruno Menzi sagt:

      „…wo kauft frau grünkohl?“ Vermutlich im „Grossen Kanton“…versuchen sie es hier in der Gegend doch einfach mal mit Chabis, Wirz oder ähnlichem.

      Ausserdem kann man Rosenkohl auch schonender und besser schmeckend zubereiten als ihn in einem Backblech anbrennen zu lassen (Bild 3)…

    • WildeHennne sagt:

      Grünkohl ist dasselbe wie Federkohl. Ich kaufe den auf dem Wochenmärit.

  • Widerspenstige sagt:

    Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, getrocknete Trauben, Cranberries….gerade im Winter aus dem Tiefkühlfach heisse Beeren als köstliches Dessert mit Vanilleglace, Meringue und viel Rahm. Mhh….einfach fein an einem Sonntagnachmittag zur Tea-Time.

    Wer einen eigenen Garten hat, weiss davon ein Liedlein singen und zu verwerten was im Überfluss gewachsen ist im Sommer und Herbst. Ich verstehe die Unkenrufe sofort beim Einstellen dieses bezaubernden Bildmaterials nicht so ganz..bitte flexibel bleiben und an die Vitamine denken.

    Bei uns gibt es Berge von Äpfeln zu vertilgen in Form von Apfelmuus (‚bei Liebeskummer Apfelmuus‘ ist ein tröstender Kinderbuchtitel mit wunderschönen Aquarellzeichnungen übrigens), Apfelkuchen, Apfelstrudel, Bratäpfel aus der Restwärme im Cheminée, Apfelchüechli mit viel Zimt und Zucker bestäubt und natürlich Apfel im Schlafrock nicht vergessen.

    Das sind Highlights des Winters!

  • Déjà-vu sagt:

    An all die saisongerechten Nörgeler: Es sind gerade mal zwei Zutaten, die in einer bunten Palette von wunderbaren Rezepten im Winter nicht aus der Region stammen, es sei denn aus dem Tiefkühler, was eine sehr gute Alternative ist. Wenn all die Kritiker nie in ein Flugzeug steigen, um z.B. im Winter Wärme und Sonne in fernen Landen zu tanken, dann und nur dann gebe ich ihnen Recht. Bitte trinken Sie auch nie französischen Wein, essen keine italienische Pasta und den Pfeffer können Sie auch gleich vergessen… Mich inspiriert dieser Blog ungemein, meist hat man nicht alle Zutaten zuhause, dafür aber Phantasie! Und jetzt koch ich Pasta mit Broccoli und Nüssen…

  • Hotel Papa sagt:

    Hat mich gefreut, dass der Röselichöhl hier „matschig“ und caramelisiert daherkommen darf. Mach mich persönlich mehr an, als die blanchierte Salatvariante, die vor ein paar Tagen von einem Spitzenkoch hier vorgeschlagen wurde.

    Wer sagt, gedämpfter Rosenkohl sei ‚gruusig‘, hat einfach nicht die richtigen Geschmacksknospen trainiert.

  • marie sagt:

    ok, an die heidelbeerkritiker:
    in der tat, sie sind nicht saisongerecht,ist auch mir aufgefallen. aber versucht es doch mit dem zu ersetzen, was es gibt. wieso nicht mal etwas mit dörrobst versuchen? kann mir vorstellen, dass der rosenkohl mit dörrzwetschgen ganz spannend schmecken kann. oder rosinen/sultaninen in rum/cognac/kirsch/bätzi usw einlegen? falls ohne alk einfach in süssmost verdünnt mit wasser (mir sonst zu süss)? falls überhaupt einlgen, mir schmecken sie auch so… erst recht mit waffeln. *schwelg“

  • Zora sagt:

    Smoothies aus ÄPFELN, BIRNEN, ORANGEN ETC. MIT NÜSSEN oder ODER YOGHURT
    bzw. aus
    KAROTTEN, SELLERIE, LAUCH, ROTE BEETE, PASTINAKEN ETC. MIT NÜSSEN ODER OLIVENÖL
    – DAS hat Saison bei mir, DAS ist echter Powerfood. Und schmeckt phantstisch!

  • Tom Müller sagt:

    Liebe Frau Kohler. Ich würde mich eher über saisongerechte Rezepte freuen…Heidelbeeren aus Chile und Trauben von sonst woher sind derzeit für mich einfach tabu! Wo bleiben Grossmutters Winter-Rezepte, die ebenfalls schmecken und gesund sind…?

    • Michael Schmid sagt:

      Meine Grossmutter hat den Tiefkühler voll mit eigenen Heidelbeeren.

    • Hochstrasser sagt:

      Herr Müller
      Wir haben 3 Heidelbeersträucher im Garten und geben im Sommer so viele Früchte, das wir siche rdie Hälfte ca. 3 Kg
      einfrieren können. Dasselbe bei den Himmbeeren. Im Winter genissen wir diese dann. Saisongerecht in allen Ehren, aber der Ernteüberschuss wurde schon immer für den Winter, mit verschiedenen Methoden und meistens ohne Zusatzstoffe, haltbar gemacht.

  • W. Fisher sagt:

    Ist griechischer Joghurt etwas Besonderes? Wenn ja, warum?

    • marie sagt:

      der fettanteil ist höher als in einem yogi unserer breitengraden. ich glaube der fettanteil ist mindestens 10%. dies würde in der schweiz als rahmyoghurt bezeichnet werden. dazu ist das griechische einfach yogi crèmiger. versuchen sie es einmal. vor allem das tsatsiki schmeckt mit dem griechischen yogi einfach um runden besser als mit natureyoghurt. ;-)

    • Hansueli Ramseier sagt:

      Er stammt aus Griechenland.

    • Karin sagt:

      Der griechische Joghurt wird mit anderen Joghurtbakterien hergestellt als „unserer“. Er ist deshalb cremiger und dicker, schmeckt etwas herber, fast wie Sauerrahm. Er hat auch mehr Fett, dafür weniger Kohlehydrate und mehr Eiweiss. Gemischt mit Honig und Nüssen gibt das einen unvergleichlichen Geschmack, der mit „unserem“ Naturejoghurt nicht hinzukriegen ist.

    • Marco sagt:

      Nicht wirklich nein. Kannst auch Nature Joghurt reintun, Früchte und etwas Cerealien beigeben. Nennt sich dann einfach ordinäres Birchermüesli. Nicht so fancy wie griechisches Joghurt mit bla bla.

      • patricia sagt:

        Kein blaba einfach nur probieren. Griechisches Joghurt lässt sich problemlos als Dessert servieren. Schmeckt sehr cremig und trotzdem erfrisc
        hend !

      • HomeImprovementQueen sagt:

        Labern, probieren!

      • Adam Gretener sagt:

        Kann nur einer sagen, der noch nie ein griechisches Joghurt probiert hat. Bestes Frühstück ever und von der ganzen Welt. Einen Mokka, dazu griechischen Joghurt mit Honig und gerösteten Nüssen.

  • Irma Schwarz sagt:

    Danke für die Rezepte. Das Pak Choi kommt heute auf den Teller ;-)

  • Andreas Heuer sagt:

    Es tönt ja lekker – aber um Himmelswillen: Heidelbeeren haben im Juli und August Saison, und Trauben so ab September bis etwa Oktober oder vielleicht noch November. Was hier zu kochen sind sind südafrikanische oder chilenische Heidelbeeren, oder bereits gematschte aus dem Tiefkühler. Und die sehen dann nie und nimmer so aus wie auf den Fotos.

  • Henriette sagt:

    Heidelbeeren haben ja gerade Saison, in allen Gärten wachsen sie prächtig in der Wintersonne. Im Ernst, jetzt Heidelbeerrezepte vorzuschlagen, zeugt nicht gerade von Sachverstand.

    • Nina sagt:

      Es gibt tiptoppe gefrorene Heidelbeeren in jedem Supermarkt, und die stehen den frischen ernährungstechnisch sogar kaum nach. Ich finde es durchaus sinnvoll, wenn man den Überfluss der warmen Monate tieffriert und dann im kalten, vitaminarmen Winter verspeist…

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