Ein griechisches Märchen

Das griechische Architekturbüro Klab Architects gehört zu den heissen Tipps in der Architekturszene. Bei diesem Haus auf der Insel Andros haben sie traditionelle Anmutung mit Modernem auf eine ganz neue und spannende Art verbunden. Entstanden ist ein Märchenhaus.

Architektur: Klab Architects.

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 Fast wie ein Tempel thront das weisse Haus auf dem felsigen Inselhügel. 
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Der Gebäudekomplex besteht aus verschiedenen Teilen. Neben dem Haupthaus gibt es auch kleinere Gebäude, die Platz für Gäste und Stauraum bieten. Das Ganze wirkt ein wenig so wie die traditionellen griechischen Klöster oder eine Villa aus dem Altertum. Die Aussicht ist umwerfend und bietet ein Rundumpanorama auf das Meer.
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Die kubischen, klaren Formen erheben sich palastartig aus dem Fels. Das Schwimmbad ist harmonisch in die Terrasse eingebaut. 
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Wie eine Filmszenerie aus dem Altertum oder der Zukunft: Das Gebäude wirkt stark und sehr herrschaftlich.
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Gelungen ist auch die Mischung von grobem Stein und weiss getünchten Mauern.

26 Kommentare zu «Ein griechisches Märchen»

  • SG sagt:

    Also wir haben wunderschöne 3 Wochen Ferien in diesem Haus verbracht (Ja, es wird vermietet)! :-)

  • Kofinas sagt:

    Wer sich in GR wirklich auskennt, der weiss, dass das ein „Designer – Haus“ einer Griechisch- Internationalen Architektengruppe für eine sehr kleine griechische Zielgruppe ist. „Normale“ Griechen bauen ganz anders – mehr im „Zuckerbäcker“ Stil (etwas süss und verspielt). Dieses Archaische ist denen zu schlicht…Dieses Haus kann überall in Griechenland stehen – weil es eben gerade nicht an die Geographie gekoppelt – sondern an den „lifestyle“ des Auftraggebers gebunden ist. Der Mix von Putz und Naturstein ist in GR in „diesen Kreisen“ sehr in Mode! Es drückt die Verbindung des bäuerlich – bodenverhaftetet mit dem feudal – protzigen ( überhohe Räume mit sehr grossen Fenstern) aus. – Wer’s vermag kühlt sich eben den Wohnraum im Sommer von 43 Grad auf ein erträgliches Mass herunter. Auch die äusserst massive, aus Beton gestaltete „Pergola“ ist typisch für solche Bauten. Zudem muss man wissen, dass legal gebaute Häuser immer Erdbebensicher sind; das heisst sie bestehen neben einer übermassiven Fundation immer auch aus einem massiven Stahlbeton-Skelett welches dann bestmöglich in die Hülle integriert werden muss… Neuedings werden auch Stahlskett- Wohnbauten ausgeführt (so wie man das von den Wolkenkratzern aus NY kennt) weil sie vorfabriziert werden können und daher schnell aufgebaut sind. – Wind gibt es in Griechenland bekanntlich überall, besonders aber auf den Inseln immer! Die Griechen sind sich das also gewohnt! Insgesamt hat der Baustil hier etwas minoisch-aegäisches – und passt deshalb gut in die dortige Inselwelt. Ein solches Haus können sich wie gesagt nur eine sehr kleine Gruppe im Lande leisten…dieser Bau ist deshalb auch in GR nichts alltägliches…und deren Bewohner sind mit Sicherheit nicht in den Sozialen Raum dort integriert…

  • Dario sagt:

    Schade um das Grundstück….

  • reto scherrer sagt:

    Im Gegensatz zum „Reisenden“ kenne ich diese Insel leider nicht, dafuer viele andere als auch Doerfer auf dem Peloponnes und dem Festland, aber ich glaube dass sich dieser Bau sehr wohl einfuegt in die doch sehr karge und zeitweise sogar abweisende griechische Landschaft. Vielleicht geben die Saeulen zwischen dem Pool und dem Wohnraum eine Antwort auf die Frage des „Reisenden“. Bin einverstanden: interessant waere es gewesen, die Innenraeume zu sehen, aber runde Architektur passte nicht in diese Landschaft, und weisse Mauern mit blauen Fensterrahmen sind eher Ausdrucksweise wie wir Griechenland sehen wollen.

  • Guenter M Volz sagt:

    Mit diesen Architektenergüssen ist es meistens so: will man sie als Eigentümer wirklich genießen, müsste man im Garten zelten und das Anwesen ständig von außen betrachten.
    In diesem Fall stimme ich allerdings einigen MitkommentatorInnen zu; die Anlage wirkt zerklüftet und in Teilen zu massiv, um sich mit der heiteren Leichtigkeit und Schönheit der Umgebung zu messen.

  • Reisender sagt:

    Zu Andros sind mir zwei Dinge geblieben, ausser dass es eine wunderschöne Insel in der Nähe von Athen ist: Die vielen Bauruinen und der starke Meerwind. Schade, dass man nicht sieht wie das Problem Windschutz gelöst wurde, so dass man trotzdem den Blick zum Meer hat.

  • Fritz F sagt:

    Ich habe selbst auch ein Haus auf einer Kykladeninsel. Dieses ist im typischen Stil dieser Inseln gebaut worden, mit Natursteinen und weissen Wänden und blauen Tür-und Fensterrahmen.
    Das dargestellte Haus passt nach meiner Meinung nicht auf diese Insel. Schade dass die Behörden so etwas
    bewilligen.

  • Alfred Löhrer sagt:

    Hoffentlich ist der wohlhabende Besitzer dieser wunderschönen Liegenschaft auch bereit, dem griechischen Staat die dringend benötigten Steuern zu entrichten.

  • Katharina I sagt:

    Wunderschön!

  • Christos sagt:

    Ehrlich gesagt es hat viel zu viele kanten und sieht viel zu quadratisch aus.
    Die blaue Farbe fehlt?

    • Peter Vogler sagt:

      Und wie glauben Sie,sah die Architektur so um 1700 v. Chr.in der Ägäis denn so aus?Der rechte Winkel war vorherrschend.Das war beim Minoischen Tempel so ,aber vor allem bei den Profanbauten.Knosos,Milet Selbst beim klassischen griechischen Tempel sind lediglich die Säulen rund.Aber keine Regel ohne Ausnahme,so gibt es in Khamaizi Kreta ein Ovalhaus und es gab auch Rundtempel.

  • Diego sagt:

    also da würde ich auch gerne wohnen :) sieht schön aus :)

  • Seppl Rettenmaier sagt:

    Investmentbanksterarchitektur, gross,protzig ohne Heimat

  • Urs sagt:

    Erinnert mich an ein Hallenbad aus den 70ern irgendwo im Kanton Aargau.

  • Peter Ringger sagt:

    Für meinen Geschmack etwas zu monumental. Könnte auch ein Museum oder Bahnhof sein. Die Treppe in der Fassade auf Bild 3 ist ein interessantes Detail. Auch der Pool ist schön gelöst.

  • hans sagt:

    überragend
    was schert mich die innenraumaufteilung, bei dieser gebauten pracht.
    es muss ein erlebnis sein, in, um und mit dieser architektur zu leben.

    • Zora sagt:

      …tja, wenn ich in einem tollen Haus wohne, muss eben auch der Lichteinfall, die Atmosphäre innen stimmen. Bei einem hier gezeigten Haus stelle ich mir immer vor, wie es wäre, selbst darin zu wohnen, im Alltag. Ganz grundsätzlich interessieren mich auch Inneneinrichtungen – ist mir immer auch Inspiration für die eigenen 4 (oder mehr) Wände.
      Das Haus vergleichbar mit der menschlichen Seele – was ist Fassade, wie zeigt sich das Innenleben?

      • hans sagt:

        sich in gut proportionierten räumen und auf gut gestalteten plätzen aufzuhalten, dass hat ganz sicher auswirkungen auf unser denken und fühlen. mir geht da jedenfalls das herz auf.
        leider verwechseln sie fassade mit gezeigten proportionen, und die sind in diesem fall aüsserst spanned. wir zeitgenossen (mitteleuropäer) sind leider versaut von dieser spiessig-biederen ökodiktatur mit ihrer eigenen suppigen innerlichkeit.

  • Kofinas sagt:

    …………..auf der homepage: http://www.klab.gr/en/projects_detail.asp?id=133 gibt es 1 Innenaufnahme::::

    • Zora sagt:

      danke, gibt wenigstens einen Mini-Einblick auf fast dem letzten Bild auf der angegebenen Site. Die Treppe auf dem letzten Bild (auch dort) ist ja schwindelerregend… huch!

  • Filo Sof sagt:

    Ziemlich klotzig. Schade für Griechenland. Eigentlich würden rundere Formen zu Griechenland passen. Das vorletzte Foto mit Schwimmpool: würde ich darin schwimmen, kämen mir die steil aufragenden flachen Säulen bedrohlich vor. Schade, die Umgebung ist zauberhaft.

  • Adam Gretener sagt:

    Ich persönlich verstehe nicht, dass Wohnraum immer so geschachtelt sein muss. Ein Halle, wo ich selbst Zwischenböden einziehen kann. Ein grosser, überdachter Vorplatz zum Garten und eben, einen grossen Garten dazu. Da bin ich schon glücklich.

    Finde ich jetzt nicht berauschend. Die Gegend ist toll, die Innenräume sieht mal leider nicht.

  • chaeppi sagt:

    2. Weltkriegs-Architektur. Fehlt nur noch die Flab-Kanone.

  • Zora sagt:

    ….und innen?

    • Roxxi sagt:

      Ich finde es auch immer schade, wenn ein Haus vorgestellt wird, und dann die Innenraumaufteilung nicht gezeigt wird. Klar kann man das vielleicht auf der Architektenseite anschauen, aber dazu hat man selten Lust.

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