Der Urban-Jungle-Pavillon

In Belo Horizonte, einer grossen brasilianischen Stadt, steht diese kleine architektonische Augenweide. Strenge Linien, wunderschöne Materialkombinationen und eine harmonische Innen- und Aussengestaltung zeichnen den pavillonartigen Bau von Pedro Lazaro aus.

Architektur: Pedro Lazaro
Quelle: Contemporist

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Der Auftrag war, einen Anbau zu einem bestehenden Haus zu gestalten. Entstanden ist Casa Cor, ein schlichter, aber sinnlicher Pavillon mit grossen Glasfassaden, dicken Mauern, viel Stein und Holz.
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Die Mauern und Decken scheinen wie Elemente auf- und ineinander zu stehen. Verbunden sind sie mit Glas.
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Die Innenarchitektur und die Einrichtung sind ein wichtiger Teil dieser Architektur. Grosse Glasfassaden sorgen dafür, dass zwischen dem Haus und der Natur eine enge Beziehung entsteht. Die Farben und Formen des Gartens geben eine dramatische Aussicht, von der man sich mit bodenlangen, grünen Vorhängen abgrenzen kann.
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Der lang gezogene Raum ist wohnlich, modern und mit gekonntem Sinn für Proportionen und Farben eingerichtet. 
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Ein grosser Tisch wirkt dadurch, dass er von unterschiedlichen Stühlen umgeben ist, leicht und einladend.
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Südliches Wohngefühl vom Besten und ein Lichtblick in den hiesigen dunklen, kalten und farblosen Novembertagen.

15 Kommentare zu «Der Urban-Jungle-Pavillon»

  • markus schweizer sagt:

    schönes haus!?? vielleicht architektonisch klar, aber die „enge beziehung zwischen natur und haus“ mit den fensterscheiben bis zum boden kostet sicher täglich vielen vögeln das ganze leben oder sie fallen verletzt zu boden und werden vielleicht wieder fliegen können aber vielleicht auch nicht! traumhaus!? alb-traumhaus für die natur der vögel, weil die natur allein für die menschen dienen soll!!? es ginge auch anders, nämlich scheiben, die für die vögel und insekten durch feine muster oder klar erkennbare oberfläche sichtbar sind!

  • Veronica sagt:

    Sieht aus als eine Einzimmer-Aquariumwohnung. Der Rest steckt wohl im Untergeschoss, halb in der Erde.

  • Anne Baynor sagt:

    Jetzt ist das Haus noch wunderschön. In 5 Jahren wird es wahrscheinlich eine Ruine sein. Sehr schade.

  • lukas sagt:

    irgendwie retro mit frischem atem…. aber cool, mal wieder was mondänes. gefällt mir…

  • Sieht exakt so aus wie das bekannte Mies van der Rohe Haus in Barcelona. Der Architekt hatte es fuer eine Expo vor rund 100 Jahren entworfen.

  • Julia sagt:

    Da kommt man sofort ins Träumen wenn man diese Bilder sieht. Genauso stelle ich mir mein Traumhaus vor: schlicht und trotzdem elegant, naturverbunden und trotzdem modern. Die Aussicht aus der riesigen Glasfront ist einfach atemberaubend, und durch die Verwendung von Holz als hauptsächliches Baumaterial erinnert mich das Haus irgendwie an ein Baumhaus, so richtig natürlich und ungezwungen eben. :D
    Gefällt mir!

  • Irene sagt:

    Tolle Beleuchtung!!!

  • Heidi Arn sagt:

    Hach, dieser Ausblick in den Garten!

  • Franziska sagt:

    Wunderschön!
    Hätte aber gerne noch einen Blick ins Schlaf- und Badezimmer geworfen.

  • Monisa sagt:

    Der Wahnsinn. Einfach toll.

  • Tom Meier sagt:

    Warum wird das Holz nicht geschützt? Es gibt keine Lacke die den Schutz übernehmen können. Es mag ja „überraschend“ oder „unkonventionell“ ausssehen, aber Nachhaltig ist das nicht. Eher rücksichtslos gegenüber den Besitzern die sich dann damit rumplagen müssen. Aber sonst…. gefällt mir!

    • Richi sagt:

      Nun, wer so ein Pavillion vermag, der vermag auch den Unterhalt zu finanzieren…

    • Beat Stocker sagt:

      Lackiertes Holz ist nur noch als Sondermüll zu entsorgen. Zudem ist es brasilianisches Holz und nicht so heikel wie unser Tannenholz. Und zu guter Letzt: Wer in Brasilien Geld hat, nimmt seine damit einhergehende soziale Verantwortung wahr, indem er Hausangestellte beschäftigt.

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