Doppelleben: Objekte für Junggesellenbuden

Männerbuden sind nicht zwingend mit leeren Pizzaschachteln, Matratzen auf dem Boden, Spielkonsolen, Kabeln und Fernsehsesseln der übleren Art verbunden. Sie können oder könnten ganz schön stylish sein. Geeignet sind Möbel und Objekte, die klar, einfach und praktisch sind, noch besser solche, die gleich mehrere Funktionen haben und erst noch was hermachen. Hier finden Sie sechs Beispiele für Blickfänger mit Doppelleben.
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 Männerhöhlen mit Filmgeschichte

Eine Junggesellenbude für Jäger und Sammler muss auch Eindruck machen. Das hat Hollywood in vielen Filmen bewiesen. Besonders notorische Frauenhelden wie Dean Martin, Frank Sinatra oder Bob Hope spielten die Rolle vom Schürzenjäger mit der chicen Bude gekonnt. Perfektioniert hat sie später aber der stilvolle, englische Filmheld: James Bond.

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 Der Sessel, der zum Bett wird

Er heisst «Roulade» und ist eine Mischung aus Chesterfieldsofa, bequemem Sessel und Matratze, also alles, was Männer mögen. Man kann ihn aufrollen und bekommt eine extralange Schlafmöglichkeit. Der Sessel ist eine Kreation des angesagten, dänischen Designstudios Kibisi.

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Das Bücherregal, das diskret versteckt und trotzdem Belesenheit ausstrahlt

In diesem Bücherschrank können Sie getrost die Fotoalben der Ex, die Männermagazine und die Comic-Kollektion aus der Schulzeit verstauen. Es macht trotzdem den Eindruck von Belesenheit dank der Tür mit dem aufgedruckten Trompe l’oieul Effekt einer gutbestückten Bibliothek. Das Regal heisst «Collection» und ist von der schwedischen Designfirma Front für Skitsch entwickelt worden.

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 Die Frontddesigner

…sind drei schwedische Designerinnen, die sich zusammengeschlossen haben und für die verschiedensten Firmen Projekte entwickeln: Sofia Lagerkvist, Charlotte von der Lancken und Anna Lindgren. 

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 Der Stuhl, der auch ein Barhocker ist

Der Klappstuhl ist einerseits ein ganz normaler, platzsparender Klappstuhl mit edlem Design und andererseits ein bequemer, hoher Barhocker, das kleine Bild unten erklärt die Verwandlung. Der Stuhl heisst «Chair/Stool» und ist vom polnischen Designstudio Lovekompott.

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 Die Garderobe, die wie ein Kunstobjekt daherkommt

Hier können Girls ablegen und Jungs lernen, wie man eine Krawatte bindet. Die witzige Garderobe sieht aus wie ein kleines Kunstobjekt, heisst «Monsieur Dressup», und wurde vom kanadischen Designkollektiv Loyal Loot kreiert.

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 Der Holzkragen

Die Garderobenelemente von «Monsieur Dressup» sind aus edlem Ahornholz gearbeitet

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 Der Platz für beide Wohnschlüssel

Praktisches, kleines Tool, vor allem, wenn man zwei Zuhause hat… Das Objekt heisst «Do not loose me» und ist von Hector Serrano.

DER DIAMANT DER SIE IHM SCHÖNSTEN LICHT ZEIGT:

 Der Diamant, der nicht an den Finger passt

Die schönsten Lovestories enden mit einem Kniefall und dem grossen Klunker… Dieser Diamant aber bringt nur das stimmungsvolle Licht für solche und andere Monente. Er ist viel chicer als eine normale Glühbirne und kommt ganz ohne Lampenschirm aus. Die Diamantglühbirne ist vom jungen schwedischen Designer Eric Therner und auf seiner Webseite bestellbar.

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Wieso nicht ...

... einen Piña Colada mixen?

Und bringen Sie damit ein wenig karibisches Lebensgefühl in Ihren Alltag. ZUTATEN: 1 cl Rahm, 6 cl Rum , 4cl Cream of Coconut,12cl Ananassaft, gecrushtes Eis. ZUBEREITUNG: Alle Zutaten in einem Mixer miteinander vermischen, in ein gekühltes Glas giessen und mit einem Ananasstück und Schirmchen dekorieren.

Keine Kommentare zu «Doppelleben: Objekte für Junggesellenbuden»

  • Olga Baumgartner sagt:

    Als ich anfangs eine Wohnung hatte, reichte es mir kaum für bessere Möbel. Als das Fernsehen mich , mit meinem Kleinkind zu einem gerade akuten Thema befragte, – hatte ich nicht einmal einen eigenen Stuhl. Eine Frau im Haus hat mir ihn ausgelehnt ,und dazu einen Blumenstock, dass es nicht so leer aussah! – Musste zuerst viel Geld verdienen, um sich nach und nach Möbel finanzieren zu können. –

  • Marcel sagt:

    Wo gibts den Kibisi in der Schweiz? Danke für dei Antwort!

  • Marcel sagt:

    Als ich seinerzeit meine erste Wohnung bezog, hatte ich lediglich einen Fauteuil, eine Leuchte, ein Bügelbrett (Esstisch), einen Stuhl, viele Bücher und eine Matratze auf dem Boden- während Jahren. Bis auf das Bügelbrett waren erwähnte Möbel natürlich alles Stücke vom Feinsten. Wenn ich gewusst hätte, dass es die Kibisi gibt, wäre noch ein solcher Matratzensessel dazu gekommen.

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