Ein grünes Haus

Dieses formschöne und stilvoll eingerichtete, skandinavisch anmutende Haus steht in China. Die dänischen Architekten von Arcgency wollen damit zeigen, dass nachhaltige Architektur ein guter Exportartikel ist. Dafür haben sie ein modulares Konzept entwickelt, das es einfach macht, das Gebäude an lokale Gegebenheiten anzupassen. Das umweltfreundliche Haus wird mit Solarzellen geheizt. Für die sanitären Einrichtungen wird Regenwasser gesammelt. Bei der Wahl der Materialien wurde auf Rezyklierbarkeit geachtet. Das Resultat kann sich sehen lassen, wie die folgenden Bilder zeigen.

Architektur: Arcgency

sweet home
Das Haus zeigt eine Bambusfassade und hat darunter gut isolierte Wände. Dadurch werden die Heizkosten minimiert. Auf dem nach Süden gerichteten Dach sind Solarzellen montiert worden. Zusätzlich wurde es mit Gras bepflanzt. Dort wird auch das Regenwasser gesammelt, das dann zu den sanitären Anlagen weitergeleitet wird.
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Der Innenausbau ist grosszügig, luftig und lichtdurchflutet. Die Einrichtung ist topmodern, trendy und mit vielen neuen dänischen Stücken ausgestattet worden. Es wirkt sehr wohnlich und alltagstauglich.
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Grosse Fenster sorgen nicht nur für viel Licht, sondern bieten auch eine freie Sicht auf die umliegende Natur. Wunderschöne Farbpunkte sind die bunten Teppiche, die überall im Haus zu finden sind.
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 Der durchbrochene Innenausbau sorgt dafür, dass sehr viel schönes Oberlicht die Räume durchflutet.
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Die starke Form des schlichten Hauses wird durch das schräge, grasbewachsene Dach bestimmt. Die Neigung des Daches ist nach dem Lauf der Sonne gerichtet und mit grossen Solarzellen versehen. 

25 Kommentare zu «Ein grünes Haus»

  • marusca sagt:

    Wo machten Sie bloss all die windschiefen Baracken ausfindig, mit denen Sie dauernd meine Geschmacksnerven foltern!!?? Und: Ich möchte gerne mal wissen, in was für Behausungen all diejenigen wohnen, denen solche „Häuser“ gefallen.

    • zora sagt:

      Hey, vielleicht einfach mal wirken lassen oder wegscrollen, wenn es Sie nicht anzieht – Sie schauen ja freiwillig – wieso sich so dermassen nerven?

    • Veronica sagt:

      Wenn es mit Seecontainer gebaut worden ist, ist es doch von Stahl? Wie wohnt das?

  • markus m. sagt:

    ‚if the family moves, the house can move too‘.
    neben dem symbol des globus, mit einem pfeil rund um die welt.
    nachhaltigkeit als greenwashing, als modewort für einen lifestyle, der an sich schon längts nicht mehr nachhaltig ist.
    ich finde, wir informierten leser und journalisten dürften solche slogans auch mal etwas kritischer hinterfragen, als bloss diese nette stylische oberfläche zu zelebrieren.

    • Ernst Hohl sagt:

      ‘if the family moves, the house can move too’
      Oder nach zehn Jahren einfach Henkel dranschrauben und wegschmeissen.

  • Sandra Hofer sagt:

    Lassen sich die Fenster im OG öffnen? Ich möchte da die Fenster nicht putzen, vor allem aussen. Oder ist im Kaufpreis die Reinigung inklusive?

  • Christian Duerig sagt:

    Für so etwas Geld auszugeben braucht …. Bravo ! Sie haben es erraten.

  • michael klein sagt:

    coole idee soetwas – und es ist der erste wurf, das darf man nicht vergessen. wenn man noch ein zwei kleine verbesserungen anbringen würde, wäre es perfekt. einfach zu bauen, nett drin zu wohnen. ein vorschlag für die niedrige galerie wäre beispielsweise eine echte eisenbahn für den junior oder eine autorennbahn – nix computerisiertes ! meckert doch nicht immer !!

    • Nicole Metzger sagt:

      Der modulare Aufbau aus bestehenden Containern ist eine innovative (wenn auch nicht neue) Ausgangslage für dieses doch sehr ansprechende Design. Einzig mit der Nutzung der Galerie bin ich nicht ganz zufrieden. Da das Haus weder über einen Keller, noch über einen Estrich verfügt, würde ich den Bereich für ein Reduit oder grösseren Einbauschrank nutzen. Laut Grundriss sind nicht allzu viele Stauräume vorgesehen.

  • Markus sagt:

    Was soll daran neu und revolutionär sein? Gibt es schon alles. Die Beschattung bei den Fenstern fehlt übrigens, wird ganz schön warm drinn wenn die Sonne scheint und wenn’s draussen kalt ist, hat man nen riesigen Energieverlust über die Fensterflächen besonders nachts; auch wenn topmoderne Fenster verwendet werden. Keine Rede von den fehlenden Vordächern, haben andere schon erwähnt.

  • Werner Clénin sagt:

    Schade, dass kein Grundriss zur Verfügung steht.
    Auch eine Ansicht aller 4 Seiten fehlt.
    Gruss Werner

  • Tom Meier sagt:

    Ueberhängende Dächer würden die Fassade schützen! Warum werden eigentlich solch simple Notwendigkeiten immer missachtet? Wenn von Nachhaltigkeit die Rede ist, dann MUSS auch die Lebenszeit und die Reparaturen in die Rechnung miteinbezogen werden. Alles andere ist scheinheilig bis dumm.

    • Mario Monaro sagt:

      Überhängende Dächer schützen die Fassade (teilweise), aber sie nehmen auch Licht. In Breiten, in denen es nicht ständig aus Kübeln hudelt, findet man das Licht vielleicht wichtiger als den Fassadenschutz, der sowieso nie vollständig ist. An einer Westseite kann bei uns kein Dachüberhang ausreichend Schutz bieten. Die Fassade muss dem von sich aus Stand halten.

      • Ernst Hohl sagt:

        Irrtum, Herr Monaro. Die Tatsache, gerade bei Holzbau (und dazu rechne ich Bambus) ist der Dachüberhang der Fassadenschutz Nummer eins. Wenn Sie in der näcshten Zeit mal genau schauen, werden ihnen da sehr viele kleine Details bei ALTEN Holzhäsern auffallen. Es gibt einen Grund, warum diese über Jahrhunderte überlebt haben.

      • Werner sagt:

        Ich habe ein über 30 Jahre altes Haus mit 1.5m Vordach. Bei richtigem Winkel super, im Sommer Schatten, im Winter volle Sonne. Dunkel? Nein, wohl eines der hellsten Häuser im Quartier. Würde nie ein Haus ohne Vordach kaufen, wo sonst kann man zudem trocken herumlaufen?

  • Déjà-vu sagt:

    Für die Grundstruktur wurden offenbar alte Container verwendet – siehe Link. Deshalb auch die eher schmalen Schlafzimmer. Das Haus steht angrenzend zu einer alten Industriezone, womit die Wahl der Konstruktion ideell stimmt. Mich persönlich überzeugen die Proportionen nicht.

    • Karin Gut sagt:

      Déjà-vu, es handelt sich weder um alte Container noch um die üblichen Transport-Container. Das Haus besteht teilweise aus container-ähnlichen Modulen, damit ein Transport per Schiff etc. erleichtert ist. Theoretisch könnten ganze Frachter mit solchen Modulen gefüllt werden – theoretisch zumindest. Ich schätze das Haus wird sich nur vereinzelt verkaufen lassen. Güstigere, weniger isolierte Häuser werden viel gefragter sein – und die bauen die Chinesen gleich selber…

      • Déjà-vu sagt:

        @Karin Gut: Tja, haben Sie denn die zusätzlichen Fotos wirklich alle genau angeschaut? Und auch die Beschreibung gelesen?

        „… The design allows for high-quality industrial production in large numbers and distribution using standard container transport. …“

      • Déjà-vu sagt:

        Dann schauen Sie sich doch die ganze Projektbeschreibung an unter Arcgency, auch die Fotos am Schluss, inkl. Legende:
        „… Old shipping containers used as the structural framework for the WFH- Huse. This is not just recycling; This is upcycling!“

        • Cristian sagt:

          Wobei sich hier wieder die Frage nach dem richtigen Einsatz von begrenzten Ressourcen stellt: Eisen (Erzabbau, Transport, Verhüttung usw.) dürfte mehr Energie brauchen und landschaftlich problematischer sein als z.B. Holz, welches sich ebenfalls geeignet wäre um die tragende Struktur zu bauen. ‚Upcycling‘ tönt zwar schön, vielleicht wäre ‚Recycling‘ also aus alten Containern neue Container bauen, sinnvoller.

  • Cristian sagt:

    Mir ist jetzt nicht ganz klar, in wie fern das Haus nachhaltig ist. Ökologisch gebaut, OK, und hoffentlich lassen sich wenn nötig beschädigte Teile einfach ersetzen und entsorgen. Aber der Platzbedarf scheint doch sehr hoch (man möchte bei den grossen Fenstern ja auch noch etwas Aussicht), und bei einer ‚topmodernen Einrichtung‘ besteht die Gefahr, dass die Möbel dann schnell nicht mehr gefallen und auf dem Müll landen.

    Rein vom Aussehen her gefaellt es mir ziemlich gut. Der Zweck der extrem niederen Galerie erschliesst sich mir allerdings nicht so.

  • In China? Ich hoffe die aussenwaende sind sehr wiidderstandsfaehig gegen sauren regen, kein vordach nichts

    • uebrigens , oekologie, die sonnenkollectoren sind gegen sueden oder norden , je nach standort ausgerichtet, dass heisst die wohnflaechen kriegen keine sonne, dass mag in den tropen o.k sein, in unseren breiten , fuer mich ein absoluter bloedsinn

      • Mario Monaro sagt:

        Na ich weiss nicht, wir isolieren doch, auf dass uns weder Wärme noch Kälte im Inneren erreichen. So gesehen halte ich die Wärmestrahlung, die sonst auf die Dachziegel fiele für verloren. Besser man nutzt sie für die Warmwasseraufbereitung oder Stromerzeugung. Das Haus gefällt mir.

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