Wohnen wie im Puppenhaus

Wie uns ein kleines Arbeiterhaus im Melbourner Fitzroy-Quartier in Australien auf den zweiten Blick überraschen kann.

Kleine Häuser haben oft grossen Charme. Dieses Arbeiterhaus, das kleinste in einer Strasse im Melbourner Fitzroy-Quartier in Australien, wurde von Edwards Moore genial renoviert.

Architektur: Edwards Moore.

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Von vorne sieht man dem kleinen, hübschen Häuschen sein modernes Innenleben nicht an!
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Mit wenig Budget und vielen Ideen wurde hier umgebaut: Wände, die nicht nötig waren, sind sichtbar weg, und entstanden sind grössere Räume mit viel Wandfläche für Regale. 
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Die Renovation ist Teil des Gestaltungskonzepts. So wurden Wände halb roh belassen und verleihen dem Innenausbau einen besonderen, unkonventionellen Charme. 
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Das Dachgeschoss erreicht man ganz einfach über eine Leiter. Die Böden sind neu und aus edlem, hellem Holz, das Cheminée, die Türen und Fenster sind ursprünglich geblieben.
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Der kleine Hinterhofgarten wurde für einen Anbau benutzt, der nun einem Schlafzimmer Raum bietet. 

20 Kommentare zu «Wohnen wie im Puppenhaus»

  • Diego sagt:

    Also Generell finde ich auch dass kleine Häuser mehr Charme haben als grosse Luxusvillen. Aber jeder soll so wohnen wie er will ;)

  • Axelsson sagt:

    Schade gibts hier keine solchen Häuschen…ich hätte viele Ideen..

  • Trashbarg sagt:

    Sorry, ich bin kein Architekt, arbeite aber schon seit Jahrzehnten mit und für Architekten zusammen.

    Dass hier ist aus meiner Sicht ein Architektenfurz erster Güte! Es ist doch wie bei der Kunst, Kunst liegt im Auge des Betrachters, häufig ist die grösste Kunst aber ein Objekt an den Mann/Frau zu bringen und das scheint hier gelungen zu sein.

  • Daniel Fürst sagt:

    Da hat sich einer 4 Ausgaben von Schöner Wohnen besorgt und dachte er könne dies „Alles“ auch.
    100 Ideen auf einer Fläche die Platz für 5 bieten.

  • Flurina sagt:

    Super: den Besitzern ist es peinlich zu gestehen, dass ihnen das Geld ausgegangen ist und promoten diese Bauruine mit unverputzten Wänden und selbst gebastelten Regalen als modernes Wohnen. Nun, es gibt sicher genug Dumme, die staunend ab der Kreativität solcher Nichtskönner in die Hände klatschen.

  • Veronica sagt:

    Er hatte sich etwas besseres als nur einen Leiter ausdenken sollen. Na ja, es führt nicht zum Schlafzimmer. Es ist eine hübsche Ferienwohnung ohne Aussicht.

  • Andre Kyburz sagt:

    Ein typisches Beispiel des ueberteuerten Immobilienmarktes in Melbourne. Dieses winzige Haeuschen kostet so ca. 1 Mio Sfr.!!

  • MM sagt:

    Ich find’s – mal abgesehen von den sicherheitstechnischen Bedenken, die ein Vorschreiber hier erwähnt hat – super und könnte mir vorstellen, da zu wohnen. Allerdings ist es schon ein bisschen pervers, dass sich das wohl ein Architekturbüro für viel Geld ausgedacht hat. Wenn schon so ein Ambiente, dann doch lieber „selbst gemacht“…

  • Markus sagt:

    Das hat nichts mit besonderem Charme noch mit Kreativität zu tun. Nicht fertig verputzte Wände, Kabel die lose herumhängen, Obergeschoss mit einer Anstellleiter erreichbar, undichte wacklige Fenster usw. Das ist sogar für australische Verhältnisse unter jedem Niveau. Eine einzelne Wand nur teilweise verputzen, OK, als Blickfang. Da wird mit versucht, mit Unprofessionalität Professionalität zu erzeugen. Beim Obergeschoss scheint man auch auf Geländer komplett zu verzichten, hoffentlich fällt da keiner runter. Das Beste ist noch der Hinterhofgarten. Da liesse sich was daraus machen.

  • D. Meier sagt:

    Sieht für mich eher nach Studentenbude gleich nach dem Einzug (noch kein Chaos) aus.
    Altbau. Wände rausgerissen, aber kein Geld zum Verputzen.
    Regale selber gebaut aus Holzplanken.
    Nakter Holzboden.
    Spartanisch.
    Wie heisst es doch so schön: Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

  • Vinxi sagt:

    Ahh… das errinert mich an die schöne Zeit in der Bsetzti.

  • sabina m. sagt:

    ich mag den fussboden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Filo Sof sagt:

    Wunderschön und sehr gemütlich! Bloss die kaputten Ränder an den Wänden hätte ich schon noch verputzt. An den rohen Steinen hängst schnell einmal der Staub fest und Spinnen hängen ihre Netze leichter an, brrrr. Dann noch etwas mehr Licht und dickere Türen (Einbruchgefahr) und gut ist.

  • Rima sagt:

    coooool! das ist kreataivität!

  • Hutmaier sagt:

    modernes Innenleben???

    • R. E. Schaub sagt:

      @ Hutmaier: Ja, relativ modern – „Auferstanden aus Ruinen / Und der Zukunft zugewandt,…“

      • Hutmaier sagt:

        Danke R.E. Schaub, ein paar offene Holzgestelle und ein durchgesessenes Sofa schön umschrieben :-)
        Nun ja, wem’s gefällt…

        • Christian Cortesi sagt:

          Nicht jeder legt wert auf eine Marmor-Küche oder ein Sofa vom Ausstatter für 20’000. Mir gefällt dieses Schnodrige.

  • Norah Lilly sagt:

    Wunderschön.
    Endlich mal nicht so ein schiggimiggi Haus.
    Da möchte ich wohnen…

  • Irene feldmann sagt:

    Mir gefällst von außen am besten…..:)

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