Fünf schnelle Verwöhnrezepte

Hunger, Lust auf was Feines, aber keine Lust, lange in der Küche zu stehen? Diese fünf Verwöhnrezepte sind dafür genau richtig. Sie sind superschnell gemacht, schmecken fantastisch und tun Leib und Seele gut.

Die folgenden Rezepte sind alle für 1–2 Portionen gedacht.

Verraten Sie der Sweet-Home-Leserschaft in der Kommentarspalte unten Ihre eigenen schnellen Lieblingsrezepte!

SWEET HOME

POLENTA UND SPIEGELEIER
Kochen Sie 4 dl Milch, 20 Gramm Butter und 2 dl Wasser auf. Geben Sie Steinpilzbouillon bei und ein kleines Zweiglein Rosmarin. Rühren Sie 125 Gramm mittlere Polenta ein, und köcheln Sie alles unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten. Mischen Sie die Polente mit 100 Gramm geraffeltem Pecorino, und würzen Sie mit Pfeffer aus der Mühle. Servieren Sie die Polenta mit ein wenig geraffeltem Käse und einem Spiegelei. (Bild über: Alexandra cooks)

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FARFALLE MIT ERBSLI UND RÜEBLI
Rüsten Sie 2 Rüebli, und schneiden Sie sie in Würfel. Kochen Sie 300 Gramm Farfalle mit den Rüebli in Salzwasser al dente. In der Zwischenzeit geben Sie 20 Gramm Butter in eine Bratpfanne und einen Kaffeelöffel Mehl dazu. Erhitzen und mit 1 dl Bouillon ablöschen. Geben Sie 1 Tasse gefrorene Erbsen bei und einige zerrissene Blätter Basilikum. Lassen Sie die Erbsen köcheln, und geben Sie 1 dl Rahm oder Crème fraîche bei. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und geriebener Muskatnuss, und geben Sie die Farfalle und Rüebli bei. Alles gut durchmischen und mit geraffeltem Käse servieren. (Bild über: How to simplify)

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BRÖTCHEN MIT KONFITÜRE
Nichts tröstet die Seele besser an einem kühlen, trüben Abend als ein paar köstliche Konfitürenbrötchen, eine Kuscheldecke, heisser Kakao, ein gutes Buch oder ein schöner Film und das Sofa. Toasten Sie Bauernbrot, bestreichen Sie es mit feiner, handgemachter Schweizer Butter (die gibt es zum Beispiel bei Marinello) und hausgemachter Konfitüre. Konfitüre ist schnell und einfach selbst gemacht. Dafür kochen Sie 1 KilogrammFrüchte mit 500 Gramm Gelierzucker auf und füllen die Konfitüre in abgekochte Konfitürengläser. Geben Sie der Konfitüre einen eigenen Touch, zum Beispiel mit Vanille, Zimt, Pfeffer oder Kräutern. (Bild über: My little things)

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KARTOFFELSTOCK MIT BUTTER UND SCHNITTLAUCH
Rüsten Sie 1 Kilogramm Kartoffeln, und schneiden Sie sie in Stücke. Kochen Sie sie in Bouillon weich, giessen Sie das Kochwasser ab, und stellen Sie 2–3 Esslöffel davon zur Seite. Zerstampfen Sie die Kartoffeln, und würzen Sie sie mit Pfeffer und Muskat. Mischen Sie die zur Seite gestellte Bouillon mit ein wenig Milch oder Rahm (ca. 4–5 Esslöffel), und kochen Sie diese mit 30 Gramm Butter auf. Vermengen Sie die Buttermischung mit den zerstampften Kartoffeln, und rühren Sie alles gut durch. Servieren Sie den Kartoffelstock mit einem Stückchen Extrabutter und Schnittlauchringli. (Bild über: Saveur)

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SCHOKOLADENCREME MIT RAHM
Mischen Sie 1 Dose Stalden-Schokoladencreme mit 1 dl Schlagrahm. Sie können je nach Geschmack ein wenig Haselnusslikör, Grand Marnier oder rosa Pfeffer dazumischen. Verteilen Sie die Creme in Gläser, und garnieren Sie sie mit einer Extraportion Schlagrahm. Raspeln Sie ein wenig dunkle Schokolade über den Rahm, und geniessen Sie das süsse, kleine Instant-Dessert. (Bild über: Interiorstyling)

40 Kommentare zu «Fünf schnelle Verwöhnrezepte»

  • Columbo sagt:

    Ok, Kriterien sind Schnell (unter 30 min) und Einfach (bezüglich des eigenen Aufwands): Zum Pub fahren (max 5 min); Fish & Chips bestellen; an der Bar Bier fassen; nach kurzem Warten (max 15 min) Futter abholen, geniessen.

  • Süsskartoffeln mit Feigen ein sehr feines Essen, genau für diese Jahreszeit und sehr schnell gemacht aus dem neuen Kochbuch (Jerusalem) von Ottolenghi. Sieht auch noch toll auf dem Teller aus: Hier habe ich’s in deutsch gefunden: http://www.ohhhmhhh.de/28524/gebackene-suskartoffeln-und-frische-feigen-oder-salat-mit-safranhahnchen-und-krautern-meine-lieblingsrezepte-aus-dem-kochbuch-jerusalem-von-ottolenghi/

  • Jana sagt:

    Dieses eine Mal sind die Kommentare wirklich unterhaltsamer als die Rezepte.

  • Gabriella Laura sagt:

    Ich sehe überhaupt nicht, wo das Problem liegt … man kann sich die Rezepte, die einem schmecken könnten, auslesen und den Rest ignorieren oder nach Geschmack abändern.

    Bösartige Kommentare … DAS geht gar nicht!

  • Thomas Schwarz sagt:

    Schon erstaundlich wie sich hier gewisse Kommentatoren aufplustern weil es mal um „einfache“ Rezepte geht. Das ist wohl eine Art selbsternannte kulinarische „Elite“ (oder denkt das jedenfalls von sich).

    • Adam Gretener sagt:

      Wir sind gar nicht aufgeplustert. Aber wenn hier alle nur bedächtig klatschen würden, wäre schon ein bisschen fad.

      Schlüpfer festhalten Thomas:

      – Pasta mit getrockneten Tomaten, Walnüssen und ein bisschen Gorgonzola
      – Kartoffeln, Lauch und Waadtländer Saucisson
      – Im Ofen geröstete Paprika mit Essig und Knoblauch auf Brot
      – Ofen-Randen aus der Alufolie mit Sesam, Meersalz und Wildreis
      – Gazpacho mit Tomaten, Paprika, Haselnüssen, Knoblauch, Zwiebel und etwas Olivenöl.
      – Ganzer Knoblauch aus dem Ofen einfach auf Brot und ein Bier dazu

      Und jetzt kommst Du.

  • WildeHenne sagt:

    Schnelle Lieblingsrezepte… oh, da gibt es bei mir einige. Aber letztes Wochenende auf die Schnelle gebastelt habe ich diese Feigen mit Ziegenfrischkäse und caramelisierten Nüssen und Kernen:
    http://wildespoulet.blogspot.ch/2013/09/feige-mit-ziegenfrischkase.html

  • Sarah sagt:

    beim ersten bild handelt es sich nicht um ein spiegelei sondern um ein pochiertes.
    mich erinnern diese rezepte ein bisschen an damals, als mama montag-abends ins rückenturnen ging und wir kinder selber schauen mussten (papa war zigaretten holen)..
    ein bisschen trostlos ist das schon.
    ein gutes safran-risotto ist auch in 25minuten gemacht, im gegensatz zu staldencreme jedoch ein festessen!

  • Remond Fischer sagt:

    hmm, Polenta. Gute Idee, kommt auch mal wieder auf den Tisch.

  • Vreny sagt:

    Mein schnelles „Hausrezept“ ist ähnlich wie das Farfalle-Rezept, nur dass ich statt Erbsli Broccoli-Rösli oder Zucchettiwürfel nehme oder zur Saison Grünspargel, mein persönlicher Favorit. Teigwaren in Salzwasser al dente kochen, gleichzeitig das zerkleinerte Gemüse in wenig Bouillon bissfest garen. 3-4 Esslöffel Frischkäse (Cantadou oder Philadelphia) und geriebenen Parmesan dazu geben, mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken und alles unter die Teigwaren mischen. Am Schluss kommen noch ein paar Schnittlauchröllchen oder gehackter Peterli darüber.

  • Adam Gretener sagt:

    Ich würde das nicht als Rezepte deklarieren. Sowas „kocht“ ein Student in der ersten Woche nach dem Auszug.

    • marusca sagt:

      Angeber! Selbiger schiebt sich in Tat und Wahrheit lieber täglich mitten auf der Flaniermeile der Innenstadt triefende Döner oder fette Big-Mac’s ins Maul, dass die unsägliche „Sosse“ nur so heruntersabbert, anstatt sich etwas zu „kochen“. Brigittes leckere Pestospaghettis sind auf jeden Fall zu schade für solche Banausen.

  • Brigitte sagt:

    Spaghetti mit selbstgemachtem Pesto (aus eigenem Basilikum vom Balkon). Den mache ich im Sommer, fülle ihn in kleine Gläser mit Schraubdeckel ab; hält sich mit Öl bedeckt im Kühlschrank mehrere Monate, bis es im Sommer wieder Basilikum gibt.

  • Blutwurst sagt:

    Liebe Frau Kohler,Ich finde genau diese kleine Auswahl an einfach zu kochenden Gerichten toll.

    Das sehen natürlich nicht alle so……die möchten mehr sein als sie sind. Ich bin eine Trommelbäuchige Naschkatze mit riesigem Appetit…….und freue mich wieder auf ein schönes Schweinskotelett mit viel Schmutz dran,oder eine klebrige Schwartenwurst,sowie Schweineleberchen.

  • Peter sagt:

    Seit wann ist ein Stück Brot mit Konfitüre ein Rezept?

  • diva sagt:

    SUPER rezepte. wirklich schmackhaft und vor allen dingen: fleischlos! BRAVO!

  • Erika Sahli sagt:

    Das ist wirklich alles sehr schnell gemacht und trotzdem sehr gut. Wie essen auch zwischendurch einfache Gerichte.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    na. liebe frau kohler. ich muss leider auch attestieren – ein wenig uninspiriert, diesmal.

  • Heinz sagt:

    Dem kann ich mich nur anschliessen

  • säm sagt:

    was, bitte schön, soll «Steinpilzbouillon» sein?

  • marusca sagt:

    @dani:Was ist daran peinlich, wenn man fragen darf? Etwa, dass das Rezept mit der Dose Ravioli, die Sie ins heisse Wasser stellen nicht drauf ist?

    • Dani sagt:

      Nicht vergessen die Dose zu öffnen bevor Sie sie ins heisse Wasser stellen. Bei mir gibts keinen Convinience Food, hat man als gelernter Koch nicht nötig ;-)

  • Dani sagt:

    Diese Rezepte sind an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Unglaublich das so etwas veröffentlicht wird. Finde den Blog mit den Rezepten sonst gut aber das geht gar nicht.

    • Sarah sagt:

      Bin absolut Deiner Meinung @Dani! Peinlicher gehts nicht.

    • robin sagt:

      darf man fragen wieso?
      ich würde jetzt z.B die schokolade mit sahne und das gunfibrot aus lassen, aber sonst sind sie wirkich alle sehr schnell zubereitet. aufjedenfall besser als tiefkühlkost oder fertigerichte für die mikrowelle.
      geben sie uns doch ein nicht peinliches rezept, dass in weniger als 30min. zu bereitet ist.

      • miss_t sagt:

        rezepte unter 30 minuten, die nicht peinlich sind? reiskocher anwerfen, gemüse fein schnibbeln, mit soja sauce andünsten, wenn man mag darf auch noch n klecks erdnussbutter ran. dauert 20 minuten, gesund, frisch, gemüse kann man saisonal nehmen und isst auch die knapp 2 jährige tochter! geht doch…

    • weder sagt:

      Schnell muss es gehen, da kann ja nichts Gescheites rauskommen. Aber in der heutigen Zeit ist anständiges Kochen – Quelle des Zugewinns an Lebensqualität – nicht mehr hyp. Wie bedauernswert.

    • barbara sagt:

      Ich sehe keine Peinlichkeiten. Naja, jeder liest und schaut mit seiner eigenen Lebensgeschchte und wertet auf Grund dessen. Es gibt einiges was ich nicht mag, einiges was ich mag, einiges was ich mag, aber meine Famile nicht. Aber eben: nichts Peinliches. Und für mich gehört eine Fruchtwähe zum Sommer. Ich nehme die mit ins Büro zum Zmittag. Letztens hat ein Kollege gesagt: stimmt, das könnte ich auch wieder mal machen. Also: kann etwas Banales für jemand anderes ein Tipp sein. Deshalb ist ein Confi-Brot nichts Peinliches Und Staldercreme oder Pasta und Polenta auch nicht.

    • Esther sagt:

      es gibt peinlicheres als simple Rezepte, manchmal sind die einfach ein Stupser für etwas das man vergessen hat oder auch einfach Kindhgeitserinnerungen.

  • lieberlecker sagt:

    Schnell ist dieses Rezept erst, wenn man es so oft gemacht hat, wie meine Mutter, aber es gehört seit Jahrzehnten zu meinen Lieblings-Verwöhn-Rezepten
    http://lieberlecker.wordpress.com/2013/09/12/chnopfli-kasespatzli-oder-ich-kanns-ja-auch/
    Der Herbst kann kommen ;-)

  • Claudia sagt:

    mmhhh stalden creme ist echt fein! hört sich alles lecker an!

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