Traumhaus am Meer

Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir in einem Binnenland wohnen, dass das Meer und Häuser am Meer für uns eine solch starke Anziehungskraft haben. Dieses Haus in Uruguay verbindet eine gewisse Rustikalität mit Mid-Century und wirkt vor allem durch die Steinfassade ein wenig wie ein kleines, modernes, privates Schloss.

Architektur: Martin Gomez.

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Erhöht auf einem Dünenhügel wirkt das Haus wie eine schöne, moderne Sommerfestung. Es öffnet sich mit grossen, überdachten Fensterfronten auf zwei Seiten zum Meer hin.
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Auf der Rückseite schützt eine der edlen Natursteinmauern vor dem Wind. Kleine, schmale Spaltfenster sorgen für Licht und erlauben einen Blick nach aussen. Der Garten ist schlicht und mit attraktiven Gräsern, Büschen und Schilf aus der umliegenden Natur bepflanzt.
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Der Innenhof besteht eigentlich fast nur aus Swimmingpool. Die Liegefläche aus Holz ist teilweise überdacht und hat eine eigene Grillstelle. Vorhänge schützen zusätzlich vor Sonne und Wind.
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Im Innenbereich des Hauses richtet sich alles nach aussen – und das sehr designaffin.
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Starke Elemente sind der schwarze Schieferboden und die schwarzen Fensterrahmen. Der Materialmix aus warmem Holz, tiefem Schwarz und Natursteinen gibt dem Haus seinen klaren, warmen Stil.
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Das Haus ist erhöht auf eine Holzplattform gebaut. So entstand rundum eine Terrasse auf zwei Ebenen aus zwei verschiedenen Materialien, nämlich Schiefer und Holz.

27 Kommentare zu «Traumhaus am Meer»

  • Hans Gerber sagt:

    Sieht eher aus wie ein definitives Provisorium, spontan zusammen gebaut, mit Materialien, die gerade rumstanden. Was daran Traum sein soll, ist mir ein Rätsel?!

  • Muessen es denn immer die beruehmten Eames Stuehle sein? Ich kann dies ehrlich gesagt nicht mehr sehen! Wuerde gerne etwas mehr ueberrascht werden mit unueblichen Einrichtungsideen. Auch stoeren die Haeuserfront am Horizont. Da gibt es doch wesentlich eindruecklichere Projekte. Check out this month W Magazine’s September Issue ueber die Art Forum Story in Sao Paulo!!!

  • Filo Sof sagt:

    Der Innenhof so dunkel und düster, auch sonst zuviele dunkle Farben – bekomme mit der Zeit garantiert Depressionen. Für meinen Geschmack sollte Wohnen hell, luftig und farbenfroh sein. Die Decke innen sieht aus, als würde sie in der Mitte durchbrechen.
    Wie wäre es, wenn einmal eine ganze Reihe Bilder von einfachem Wohnen gebracht würden, das sich jeder leisten kann und doch schön und ansprechend ist?

  • schoener innenboden und das erste bild ist eindruecklich, doch wenn man die architektur betrachtet fehlt es an intimitaet und harmonie…………..

  • Tom Dellenbach sagt:

    …@ Ochsener, Sie haben recht, diese Eames Lounge Stühle sind plumpe Kopien „made in China“, dafür billig und noch billiger
    gemacht….

    • Hans Ochsner sagt:

      Trotzdem nicht so billig in Uruguay, denn das Land hat prohibitive Zölle und Steuern. Artikel aus dem Nicht-Mercosur kosten mindestens das Doppelte wie bei uns.
      Aus China, aber mit Garantie: Anstatt 3 Jahre 3 Mal drauf sitzen bis er auseinander fällt.
      Ich ersetze in meinem Haus in Uruguay Haushaltmaschinen, Pumpen, elektrische Geräte etc. alle 3-4 Jahre, länger halten sie nicht. Auch alle übrigen verfügbaren Materialien sind qualitativ minderwertig. Der Unterhalt eines solchen Hauses ist extrem aufwendig. Immer etwas kaputt.
      Wer schön sein will muss leiden. Also: Aussen hui innen pfui!

  • mädelvomland sagt:

    aussen hui, innen pfui :-(

  • Es gibt in Uruguay viele wunderschöne Häuser, wobei dieses hier sicher eines der besonders schönen ist. Auf der Website http://www.immobilien-in-uruguay.de gibt es noch ein paar nette Häuser anzusehen.

  • El Aleman sagt:

    Ein Case Study House. Leider 60 Jahre zu spät.

  • Stef sagt:

    Muss denn auch wirklich jede Kolumne als Plattform für mehr oder weniger versteckte Neidkommentare dienen? Weshalb sind heute so viele Leute nicht mehr fähig, sich an etwas Schönem zu freuen, auch wenn es nicht im eigenen Besitz ist? Arme Gesellschaft.

    • Weil wir uns eben zu oft damit ueber Artikel und Berichte damit befassen und so unsere Erfahrung und Ideen dazu haben.

    • mia sagt:

      Wenn Sie das schön finden, ist das ja ok, aber man kann es auch scheusslich finden (was es in meinen Augen auch ist) ohne neidisch zu sein. Und wenn ich diese „Behausung“ geschenkt bekäme, würde ich sie gleich weiterverscherbeln. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden, dies zumindest – Verehrtester – sollte inzwischen selbst bis zu Ihnen durchgedrungen sein,

      • Dreamer sagt:

        Stef, Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es ist traurig zu lesen wie der NEID und die MISSGUNST sich in diesen Kommentaren breit macht. Ich bin froh in einem Land (nicht CH) zu leben wo eine andere Kultur herrscht. Wenn jemand anderes etwas schönes hat, freue ich mich mit ihm! Neid und Missgunst sind sehr schlechte Gefühle vor allem fuer den der diese empfindet. Deshalb kann ich Dir nur zustimmen. Arme Gesellschaft!

  • Matthias Meier sagt:

    Ich verstehe nicht, wie man sich in einem so kalten Ambiente mit Sichtbeton und depressivem schwarzen Boden wohlfühlen kann.

    • Veronica sagt:

      Schwarze Schieferboden und schwarzen Fensterrahmen. Es macht ein harter Kontrast mit dem Tageslicht.

      Ich finde es scheusslich aussehen, wie die hässlicher Decke im Wohnzimmer herunter senkt. Dieses Dachmodell soll auch eine schlechte Feng Shui haben.

  • starling sagt:

    Schönes Haus, schreckliche Einrichtung.

  • mia sagt:

    Sieht alles so kalt und unwirtlich aus. Ich könnte mir nicht vorstellen, dort zu wohnen, ohne dauernd einen dicken Pullover tragen zu müssen. Der Pool ist so entsetzlich grün und sieht aus, als ob sich darin Kröten und Frösche tummelten. Jedenfalls würde er – zumindest mich – nie zum Bade einladen.

  • Hans Ochsner sagt:

    Das Haus steht in der nähe von Punta del Este, in Manatiales (El Chorro). In der zweiten Reihe, erhöht, gegen hinten die Hauptstrasse angrenzenden welche in der Hochsaison sehr stark befahren ist. Deshalb sieht es da aus wie eine Festung. Der Naturstein ist in Uruguay traditionell auf die Mauer aufgeklebt, ca. 6-8 cm dick. Ob die Eams Lounge Chairs, welche ja importiert sein müssten und damit aufgrund der Zölle und Steuern rund doppelt so teuer sein müssten wie bei uns, echt sind ist fraglich. China lässt grüssen. Trotzdem ein schönes Haus!

    • C K sagt:

      Dort war ich im vergangenen März. Es gibt in dieser Umgebung einige wunderwunderschöne Häuser. Speziell gefällt mir, dass jedes Haus komplett anders aussieht. Farben, Formen, Materialen: jedes ist in sich einzigartig.
      Ich konnte mich kaum satt sehen…

      • sabina dorner sagt:

        traumhaft, da bekomme ich Fernweh. Leider bin ich dieses Jahr nicht weggekommen im Sommer und es schaut auch nicht so aus als würde das heuer noch etwas werden. Viel Arbeit und Wohnzimmer neu gestalten. AAAAber dafür hab ich mir mein Wohnzimmer dementsprechend gestaltet. Online habe ich mir Holzmöbel bestellt,
        weil ich mags gern rustikal mit einem modernen Touch und hab mir so eine Erholungsoase geschaffen.. auch nicht so schlecht. nur wenn ich diese Häuser sehe.. vor allem würde ich es lieben am Wasser zu wohnen.

  • Frosch König sagt:

    Ich habe da mal AirBnB gemacht. Ist wirklich noch nett…

  • Paul sagt:

    Das Haus wäre ja schön, aber die Einrichtung: Kann man denn heute plumper einrichten als mit einem Eames-Stuhl? Und dann gleich mehrere davon? Das ist eine unnötige Abwertung, viel zu billig (nicht im pekuniären Sinn).

  • Bodo sagt:

    Innenbereich – Mein erster Eindruck dazu: etwas langweiliger Showroom für Sitzmöbel

  • Heidi Arn sagt:

    Ich würde es auch anders einrichten, doch gerade die Vielfalt der Einblicke und Ideen in diesem Blog machen Spass und ich träume gerne auch bei „reichen“ Häusern bisschen mit.

  • Jan Holler sagt:

    Oh, es gelingt tatsächlich mit den heute überteuerten Eames Lounge Chairs, einem unförmigen mit zu vielen Kissen ausgestopften Sofa und zu vielen Barhockern den modernen und in seiner Einfachheit fast schlichten Stil des Gebäudes zu konterkarieren. Ob die Mauern wirklich aus Naturstein sind? Habe da meine Zweifel, sieht eher aus wie eine an die Betonwand angebrachte Schicht. Das Haus sieht aus wie eines, das vor allem in den Ferien bewohnt wird. Etwas zu viel gesuchtes Design und zu wenig individuelle Gestaltung wirkt unpersönlich.

    • Heidi Merz sagt:

      Es sieht auf der Rückseite vor allem auch aus wie eine Festung, die sich mit aller Kraft gegen allfällige Begehrlichkeiten seitens der weniger Betuchten Einwohner schützt. Wäre ich eine arme Einwohnerin, würde mich der Anblick aggressiv machen. Aber es ist natürlich wunderschön gelegen und hat einen fantastischen Ausblick.

  • Walter Bossert sagt:

    Wirklich, eine Traumvilla für die Bereicherten!

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