Wohnen mit viel Holz

Holz ist ein einfaches, warmes und solides Baumaterial. Dieses Haus wurde vor 35 Jahren gebaut und nun von der gleichen Architekturfirma neu renoviert. Es heisst Re-Cover – ganz im Sinn des Designkonzepts. Denn das ursprüngliche Haus bekam ein zeitgemässes Makeover, das die Persönlichkeit und den Charakter hervorhebt, anstatt sie zu verdecken.

Architektur: Bates Masi.

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Das Ferienhaus in den Hamptons, nahe von New York, wurde ursprünglich in den 70er-Jahren erbaut. Die kubische, fast würfelartige Form gibt dem Haus gleichzeitig etwas Modernes und Behäbiges.
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Neu eingekleidet in Zypressenholz wirkt der Pavillon zwischen den Bäumen stattlich und warm. Gebaut auf einer Holzplattform, an die Umgebung durch Farbe und Materialität angepasst, strahlt der Bau eine leichte, selbstverständliche und zeitlose Modernität aus.
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Auch der Innenausbau ist aus Holz. Die grafische Architektur und die reduzierte Formsprache muten ein wenig japanisch an.
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Verschiedene Hölzer, viel Geometrie und ein spannender Umgang mit dem Material schaffen eine schlichte Schönheit.
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Die Vergrösserung und Modernisierung der Bäder war eine der wichtigsten Anforderungen an die Renovierung. Passend zum restlichen Bau wurde dabei auf eine schlichte und materialbewusste Gestaltung geachtet.

7 Kommentare zu «Wohnen mit viel Holz»

  • Rosanna sagt:

    perfekt! einmalig! wunderschön!!!

  • Eduard J. Belser sagt:

    Holz ist ein nachwachsender, einheimischer Baustoff – gespeicherte Sonnenenergie und gebundenes CO2 –, der sich mit äusserst geringem Energieeinsatz verarbeiten lässt. Werden die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes beachtet, dann ist Holz auch ohne Chemie ein dauerhafter Baustoff, wie gegen 800jährige Holzhäuser in der Innerschweiz beweisen. Holz ist leicht und eignet sich deshalb hervorragen für das Aufstocken bestehender Gebäude, d.h. zum Boden sparenden Erweitern der Wohnflächen. Es ja nicht einzusehen, dass sich über einem Kinderzimmer unbedingt eine tonnenschwere Betondecke befinden muss. In der Halle des Holzbaubetriebes vorgefertigte Holzhäuser können nach dem Motto: «Das ToiToi-WC tageweise und den Baukran stundenweise mieten!» auf der Baustelle innert kürzester Zeit und ohne monatelangen Baulärm für die Anwohner bezugsbereit montiert werden. In der Schweiz könnte viel mehr mit Schweizer Holz gebaut werden. Der Holzbau und die Zimmereien sind so gesehen eine echte Cleantech-Branche. Sie sollten eigentlich vom rückständigen, umweltfeindlich gesinnten Gewerbeverband zum neuen, zukunftsgerichteten Verband SwissCleantech wechseln und damit ein Zeichen setzen.

  • bunkerbauten sind anscheinend sehr aktuell in dieser sparte

  • Déjà-vu sagt:

    Super schön, die transparente Zwischenwand bei der Treppe macht den Innenraum spannend, insbesonder dank dem Oberlicht. Der Kubus aussen wirkt majestätisch und passt sich gut dem Wald an. Da ist wohl Seele baumeln lassen angesagt… Schade gibts nicht noch mehr Bildmaterial! Wieso haben eigentlich so viele Leute eine Holzphobie? Ist doch ein wunderbares Baumaterial!

  • Stylewatch sagt:

    Sehr schön von aussen. Innen für mich zu viel Holz, da bekäme ich vermutlich einen Holzkoller :) Aber wie immer ein super Beitrag. Vielen Dank an dieser Stelle für die immer wieder erfrischenden Blogs!

  • Welschfreundlich sagt:

    Holz, innen wie aussen, ist zeitlos und verleidet nicht. Es altert wie unsereiner, von blond bis grau. Dieses Haus ist schlicht und einfach gefällig.

  • neni sagt:

    holz lass nach…………

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