Ganz Feuer und Flamme: Die besten Grillrezepte

Heute gibt es wieder einmal Rezepte für Fleischfreunde. Die Grillsaison ist zwar etwas später als sonst gestartet, aber jetzt ist die Zeit der Anhänger von brutzelndem Fleisch und rauchigen Aromen eindeutig da. Ihnen sind diese Rezepte denn auch gewidmet.

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KOTELETTS VOM GRILL:
Marinieren Sie Koteletts mit Teriyakisauce, das sorgt für einen speziellen geschmacklichen Dreh und gibt eine feine, caramelisierte Kruste. Teriyakisauce kann man super einfach selber mischen, Sie können sie aber auch fertig kaufen. Bild über: Fatties Delight

Zutaten für Teriyakisauce:

  • 1 dl Sojasauce
  • 1 dl Mirin
  • 2 Esslöffel (EL) Zucker

Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten in einer Schüssel, und bestreichen Sie die Schweinskoteletts damit. Mindestens 30 Minuten einwirken lassen, noch besser über Nacht. Sie können die Marinade noch mit geraffeltem Ingwer und geraffeltem Knoblauch und ein wenig Sesamöl im Geschmack verstärken.
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POULET AUF DER BIERDOSE
Echte Grillmeister kommen nicht darum herum, das legendäre Poulet auf der Bierdose mindestens einmal zu versuchen!

Zutaten:

  • 1 grosses Poulet
  • Gewürzmischung nach Geschmack
  • 1 Dose Bier

Zubereitung:

Reiben Sie das Poulet grosszügig mit Ihrer Lieblingsgewürzmischung ein, öffnen Sie die Bierdose, und trinken Sie die Hälfte aus. Schneiden Sie die ganze obere Öffnung der Bierdose weg (am besten mit einem Dosenöffner). Stecken Sie das Poulet über die Dose, und stellen Sie es auf den Grill. So kann das Poulet perfekt und gleichmässig braten, und es bleibt schön saftig, weil das Bier aus der Dose verdampft und das Poulet so von innen mit Geschmack und Feuchtigkeit versorgt.

Frauen-Tipp: Wer will, kann das Bier mit Weisswein, Rosé oder Prosecco austauschen.
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POULETSCHENKEL MIT MANGO UND CHILI
Früchte sind unsere besonderen Sommerfreunde, und man kann sie auch zu köstlichen Saucen und Marinaden verwenden. Quelle: Pipandebbie.

Zutaten:

  • 2 Mangos, geschält und in Stücke geschnitten
  • 1 Bund Koriander mit Stängel und Blättern
  • 2 rote Chilis oder Peperoncini, ganz oder entkernt
  • 2 EL Reisweinessig
  • 4 Knoblauchzehen, geschält
  • 2 EL Limonensaft
  • 1 EL Erdnussöl
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • 1 kg Pouletschenkeli

Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten in einer Küchenmaschine, und halbieren Sie die Sauce. Mit der einen Hälfte marinieren Sie die Pouletschenkeli. Am besten geben Sie die Schenkeli mit der Sauce in einen Plastiksack mit Verschluss, mischen alles gut und legen ihn in den Kühlschrank für circa 6 Stunden. Die andere Hälfte der Sauce köcheln Sie sanft circa 15 Minuten. Damit bestreichen Sie während des Grillierens das Fleisch, und einen Teil servieren Sie anschliessend zum Essen. Reichen Sie dazu einen feinen Salat.
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LAMB-SOSATIES, EIN KLASSISCHES SÜDAFRIKANISCHES BRAAI-REZEPT
Braai ist die südafrikanische Bezeichnung für ein BBQ und Lamb-Sosaties, ein Lammspiesschen, gehört zu den klassischen Rezepten. Dieses hier habe ich auf dem Blog Cooksister gefunden.

Zutaten:

  • 500 g Lammfleisch
  • 2 grosse Zwiebeln
  • 50 ml Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 EL Currypulver
  • 1 EL Kurkumapulver
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 getrocknete Lorbeerblätter, zerdrückt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Zitronen, in Schnitze geschnitten
  • 120 ml Fleischbouillon
  • 125 g getrocknete Aprikosen
  • 1 grüne Peperoni, Butter
  • Grillspiesschen

Zubereitung:

Das Lammfleisch in spiesschengerechte Würfel schneiden. Eine Zwiebel fein hacken, den Knoblauch zerdrücken und in einer Bratpfanne mit Butter andünsten, Curry, Zucker und Kurkuma beifügen, andünsten und dann mit der Bouillon und dem Zitronensaft ablöschen und aufkochen. Die Fleischwürfel mit den zerdrückten Lorbeerblättern in eine Schüssel legen und mit der heissen Marinade übergiessen. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank marinieren. Zum Grillieren: Peperoni und die zweite Zwiebel in spiesschengerechte Stücke schneiden, dann abwechslungsweise Fleisch, Gemüse und getrocknete Aprikosen aufspiessen und die Spiesschen unter regelmässigem Drehen grillieren. Die übrig bleibende Marinade wird aufgekocht und mit Butter abgeschmeckt zur Sauce. Die «Sosaties» mit der Sauce und den Zitronenschnitzen servieren. (Bild über: The British Larder)
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POULET MIT TEQUILA UND LIMONEN
Cocktails passen gut zu einem Grillfest, und manchmal geben sie sogar eine gute Marinade ab! (Quelle: The Hungry Teacher)

Zutaten:

  • 6 Pouletbrüstchen
  • 1 dl Limonensaft
  • 1 dl Tequila
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Paprika
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Mischen Sie den Tequila, den Limonensaft mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika und Olivenöl. In einem verschliessbaren Plastiksack vermischen Sie zwei Drittel der Marinade mit dem Poulet und lassen es 30 Minuten marinieren. Nun grillieren Sie die Pouletbrüstchen beidseitig circa 6 Minuten und bestreichen sie während des Grillierens mit der restlichen Marinade.
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SPIESSCHEN MIT SCHWEINEFLEISCH UND ANANAS
Diese Spiesschen sind abwechslungsreich, da sie mit Fleisch, Gemüse und Ananas versehen sind. (Quelle: Brit&Co.)

Zutaten:

  • 1 kg Schweinesteaks, in Stücke geschnitten
  • 3 Zucchini, in Stücke geschnitten
  • 1 rote Peperoni, in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, in grosse Stücke geschnitten
  • 100 g Rohzucker
  • 1 dl Sojasauce
  • 2 EL Ananassaft
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 Ananas, in Würfel geschnitten

Zubereitung:

Mischen Sie den Zucker mit der Sojasauce und dem Knoblauch, und vermischen Sie 2/3 der Marinade mit den Fleischstücken, dem Gemüse und der Ananas und lassen Sie alles mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen. Stecken Sie dann abwechslungsweise das Fleisch, das Gemüse und die Ananas auf Spiesse, grillieren Sie sie beidseitig circa 10 Minuten und bestreichen Sie sie während des Grillierens mit der restlichen Marinade.
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SOUVLAKI, DER GRILLSPIESS MIT SPEZIELLEM REIZ:
Diese griechischen Grillspiesschen können Sie mit Tzatziki und Fladenbrot servieren: Bild über: Serious Eats

Zutaten:

  • 800 g Schweinefleisch, in Würfel geschnitten
  • 1 Deziliter Olivenöl
  • den Saft von einer Zitrone
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 EL getrocknete Pfefferminze
  • 2-3 Lorbeerblätter, zerdrückt
  • 2 EL Rotwein
  • 3 Knoblauchzehen, geraffelt oder fein geschnitten
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten zusammen, und marinieren Sie die Schweinefleischwürfel darin mindestens 2 Stunden lang (oder besser über Nacht). Danach spiessen Sie die Fleischstücke auf. Falls Sie Holzspiesse verwenden, diese zuerst in Wasser einlegen, damit sie nicht brennen. Die Spiesschen sind nun grillbereit.
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POULET MIT INGWER UND SOJASAUCE
Für einen asiatischen Geschmack sorgen Ingwer und Sojasauce. Dieses Rezept ist einfach, leicht und fantastisch. Quelle: Week of Menus.

Zutaten:

  • 1 dl Sojasauce
  • 100 g Zucker
  • 1 dl Wasser
  • 0,5 dl Sesamöl
  • 0,5 dl Mirin (süsser Reiswein)
  • 1 EL geröstete Sesamsamen
  • 1 KL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL gehackter Knoblauch
  • 4 EL gehackter Ingwer
  • 1,5 kg Pouletstücke, am besten Schenkeli

Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten zusammen, sodass der Zucker aufgelöst ist, und marinieren Sie das Fleisch über Nacht. Grillieren und mit frisch gehackten Frühlingszwiebeln servieren.
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POULETSPIESSCHEN MIT SPECK UND WHISKY
Spiesschen sind besonders gut für eine Grillparty geeignet. Sie braten gleichmässig durch und sind einfach zu essen.

Zutaten:

  • 450 g BBQ-Sauce
  • 1 halbes Glas Whisky
  • 2 EL Balsamico
  • 1 KL Salz
  • 1 KL Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Paprika
  • 3 EL dunkler Zucker
  • 2 kg Pouletbrüstchen, in kleine Stücke geschnitten
  • 6 Tranchen Speck, in kleine Stücke geschnitten

Zubereitung:

Mischen Sie die BBQ-Sauce mit dem Balsamico und dem Whisky. In einer Küchenmaschine zerhacken Sie den Speck mit Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker und Knoblauch zu einer Paste. Nun reiben Sie die Pouletstückchen mit der Speckpaste ein und spiessen die mit der Paste bedeckten Pouletstückchen auf die Spiesse. Nun platzieren Sie die Spiesschen auf dem heissen Grill und grillieren sie beidseitig circa 3 Minuten. Bestreichen Sie die grillierten Seiten mit BBQ-Sauce und grillieren Sie beide Seiten nochmals etwa 1 Minute lang. Kochen Sie die übrige BBQ-Sauce auf und servieren Sie diese als Dipsauce mit den Grillspiesschen.

55 Kommentare zu «Ganz Feuer und Flamme: Die besten Grillrezepte»

  • Mario sagt:

    Fliegen morgen nach Mallorca, danke für die tollen Rezepte, werde ich da probieren!

  • Marc sagt:

    Um den Rost vom Grillrost zu entfernen würde ich es erstmal mit Stahlwolle und Öl probieren. Wenn alles nichts hilft soll das ganze in einem ROstumwandler eingelegt werden. Macht bloß nicht den Fehler und Kratzt Chromreste von der Oberfläche ab. Die könnten im schlimmsten Fall haften bleiben und nachher im Essen landen.

    Gruß
    Marc

  • Gino Gelati sagt:

    Saaagenhafte Rezepte, endlich wieder mal! Wie ich aber das Chicken auf der Dose auf meinen Grill stellen soll, habe ich noch nicht gecheckt! Unten verbrannt und oben roh? Also, wie geht das?

    • marie sagt:

      p. rittermann hat ganz oben herrn saller sehr eindrücklich beschrieben wie es geht. bekannte von mir haben einen kugelgrill – ich werde das bei ihnen ausprobieren.

  • marie sagt:

    wo ist das problem mit den hähnchen und die bierdosen? wann poulet dann bevorzuge ich eindeutig brathähnchen und da stopfe ich definitiv noch andere dinge hinten rein. und an alle, die meinen es sei würdelos, dann muss ich ganz klar dazu darauf aufmerksam machen, dass es eindeutig würdeloser ist, nur die brüstchen zu essen und den rest fort zu schmeissen. da stülpe ich lieber ein hähnchen über die bierdose, oder stopfe hinten gewürze und zwiebeln rein, als nur etepete die brüstchen zu essen.
    also echt, jetzt, man kann es auch übertreiben.

  • Hose sagt:

    Ok sieht alles schön und gut aus, aber wie wär’s jetzt noch mit einem Artikel über Vegetarische-Grillrezepte. Das sind doch die wahren Alternativen!
    Würde mich freuen.

  • Pierre Brauer sagt:

    Schade, dass es kein Platz für Fisch hatte. Sardinen mit Olivenöl Zitrone Peterli und eine Prise Pfeffer. Da werde ich zum zähnefletschenden Grill-Hai.

  • Mario sagt:

    Es ist doch einfach unglaublich. Jetzt kommen wieder die „politisch korrekten“, die hier wegen den Hühnern jammern. Das Prinzip ist einfach. Das Bier in der Alu-Dose erwärmt sich bestens und wird durch die Oeffnung oben in der Dose in Form von Bierdampf ans Fleisch abgegeben. Das hat nicht mit einer sexuellen Neigung und Phallus zu tun, sondern ist eine simple Zubreitungsart. Oder bin ich etwa pervers, wenn ich dem Poulet einen Apfel, eine Orange oder eine Tomate reinschiebe? Auch das ewige Gedönse von „Tierleichen“ geht mir hier einfach nur auf den Sack. Nur weil ihr mich ständig mit solchen Sprüchen zudröhnt, werde ich nicht zum Veganer. Im Gegenteil, mein nächstes Steak wird noch grösser…

  • neni sagt:

    en guetä, und hoffendlich seid ihr es nicht, welche im nächsten leben aufgespiesst werdet………

  • Schato Brion sagt:

    Öhm, ihr wisst schon, dass das Bierdosenhuhn ein alter Klassiker ist? Bei den vielen schockierten Schreibern könnte man fast meinen, die Schweiz sei grilltechnisch ein Dritte-Welt-Land bevölkert von Hinterwäldlern. Ich frage mich, wie kann man das nicht kennen oder noch nie gesehen haben?

    Die Vorschläge finde ich übrigens super und werde das eine oder andere mal ausprobieren.

  • Hans Jung sagt:

    Stimmt, würdelos, eine Dose Bier gehört getrunken und nicht in ein Huhn geschoben. Das Bier ist somit völlig zweckentfremdet und tut mir irgendwie leid (aber wenn schon so, dann nur mit Guinness).

  • Tonia sagt:

    in kurzen Worten…Ich finde alles zum anbeissen *sabber*

    und mir ist es ziemlich egal, ob das Hühnchen nun eine Dose oder einene Rosmarinzweig im Allerwertesten hat, ich esse weder das eine noch das andere mit dem Fleisch ;-)

  • Kathy sagt:

    Ach mein Gott, dann schaut halt nicht hin. Das Huhn ist tot, es spürt nichts mehr, es wird nicht „entwürdigt“. In anderen Ländern sind gefüllt Vögel Delikatessen (Turkey…), und auch dort werden sie nicht durch den Hals gefüllt..

    Schade hat es hauptsächlich Poulet Rezpepte, ich mag eher Rind.

  • michael sagt:

    und für weihnachten gibt es dann noch die alternative einer weihnachtsgans mit selterflasche ! war sehr zurückhaltend als ich es einmal probiert hatte, aber die gans war sehr lecker und wurde durch die flasche auch von innern gegart. rezept dazu gibt es in den einschlägigen foren.

  • James sagt:

    Mir läuft das Wasser im Mund zusammen…
    Was übrigens auch sehr gut ist: In die Bierdosen noch einen grossen Schuss Orangensaft mithinein…

    Aber das nächste Mal wenn ich Gäste zum grillieren habe, werde ich die Hühner wieder mit einem rotierenden Spiess pfählen. Mir kann nämlich bis jetzt noch nie der Gedanke, dass die Bierdose jemanden Gefühle verletzen könnte. Oder ich greife auch wieder zu filetierten Pouletstücken. Ich bin mir ganz sicher, dass die Hühner im Schlachthaus würdevoller zerteilt werden! Danke also für die Kommerntare!

  • Marie-Françoise Eigner sagt:

    Absolut würdelos und daneben das Huhn auf der Bierdose!
    Wer so was publiziert soll sich in Zukunft mehr überlegen!

  • marie sagt:

    frau kohler, ich esse an und für sich wenig fleisch. aber wenn schon, dann schon. wirklich tolle rezepte! kannte das hähnchen-bierdose-prinzip nicht, wird aber in bälde definitiv von mir ausprobiert werden.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    was soll denn dieser ganze scheineilige sturm der entrüstung. die, welche fleisch essen, brauchen sich nun wirklich nicht darüber aufzuregen, wie die viecher zubereitet werden. ob das jetzt ein steack vom grill, ein spiess oder ein huhn auf der bierdose ist, macht überhaupt keinen unterschied.

    • Hanspeter sagt:

      Dazu fällt mir der Satz ein „…Nur weil man nicht alles richtig machen kann, heisst das noch lange nicht, dass man alles falsch machen muss…“

    • Filo Sof sagt:

      Die Augen essen mit, Herr Rittermann! Oder sind Sie blind auf Augen und Herz, hm?

    • Carolina sagt:

      Herr Rittermann, dass ich das noch erleben darf: stimme Ihnen völlig zu. Dass die Tiere lebend (!) und beim Schlachten gut behandelt werden, ist mir wichtig und dafür bin ich auch bereit zu bezahlen – dann muss ich auch nicht so heuchlerisch tun, wenn es um die Art der Zubereitung geht. Oder gehen die Damen und Herren, die hier ‚würdelos‘ schreien, bei jedem Coop und jeder Migros protestieren, wenn sie die Poulets am Grill (am Spiess!) sehen?
      Das ultimative Unrecht ist ja wohl, dass wir in Massentierhaltung soviele Tiere ‚produzieren‘ und jeweils einen guten Teil des Fleisches wegwerfen, vor dem uns ekelt.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        so sehe ich das auch – kriege ich jetzt mein fläschchen!? 8)

      • Winston Smith sagt:

        Ich müsste immer wieder Lachen, wenn es nicht so traurig wäre, wenn ich solche Kommentare lese. „Beim Schlachten gut behandelt werden“? Ist das wirklich Ihr Ernst? Würden Sie sich gut behandelt fühlen, wenn Sie, im günstigeren Fall betäubt, enthauptet würden? Fänden Sie eine solche Behandlung schon nur für einen Ihnen bekannten Hund oder eine Katze „gut“? Ihr Kommentar trieft nur so von der von Ihnen kritisierten Heuchelei.

      • Carolina sagt:

        Ihr Fläschchen, Rittermann? Hatte unseren kleinen Disput vergessen – erinnern Sie mich bitte, wo der war?

      • Carolina sagt:

        WS, lesen Sie doch Ihren Kommentar nochmal nach und dann informieren Sie sich, unter welchen möglichen Umständen in der Massentierhaltung Schlachtung geschieht – da vergeht Ihnen Hören und Sehen. Dass wir schlachten und Tiere essen, ist für mich solange zu vertreten, wie diese Tiere anständig gehalten werden und schnell, unter Betäubung und ohne Schmerzen getötet werden. Was gibt es da zu lachen?

    • Zora sagt:

      Respektvolle Haltung, respektvolles Töten, respektvolles Zubereiten und Essen. Es sind Lebewesen, keine „Viecher“. Es ist eine Einstellung, wie wir mit unserer Mitwelt umgehen – respektvoll oder eben despektierlich.

  • Filo Sof sagt:

    Die Rezepte sind alle gluschtig und ich selbst habe gerne Fleisch. Aber das Huhn auf der Bierdose ist würdelos. Wenn wir schon Tiere essen, bitte mit Respekt! Es sieht direkt wie eine Verhöhnung schwächerer Geschöpfe aus.

    • Christoph Bögli sagt:

      Es ist eher bizarr, an diesem Punkt noch von „Würde“ zu reden. Wäre es etwa für Sie relevant, ob Sie etwas mehr oder weniger „würdevoll“ geschlachtet, gebraten und zerschnitten würden? Kann man überhaupt ein Lebewesen „würdevoll“ zubereiten und verspeisen? Das führt das sowieso bedeutungsleere „Würde“-Pathos doch vollends ins Absurde. Wichtiger schiene mir: Tiergerechte Haltung und Tötung nach hohen Tierschutzmassstäben, mässiger bzw. bewusster Fleischkonsum, etc. Ob man das resultierende Stück Fleisch dann in Marinade tränkt oder mit Bierdosen „malträtiert“ ist hingegen so ziemlich irrelevant. Die entsprechende Empörung wirkt darum eher bemüht. Und gründet vielleicht eher darin, dass man von dem Bild daran erinnert wird, dass man ein Tier isst – und gerade das hat der heutige Wohlstandskonsument ja nicht so gerne..

  • Zora sagt:

    Natürlich sind sie schon tot, wenn das diesen Hähnchen geschieht – aber irgendwie verletzt es die Würde: die der Tiere, aber auch die der Menschen, die sich das ansehen müssen. Bieridee, Respektlosigkeit oder beides? „Biermarinade“ lässt sich sicher auch anders bewerkstelligen.

  • Matthias sagt:

    ich mag ja Fleisch auch ganz gerne… Aber Gemüse vom Grill ist einfach nicht zu toppen. Gewürfelte Süsskartoffeln mit Zwiebelringen, gehacktem Rosmarin, klein geschnittener Qumquats (oder auch Orange), getrockneten Cranberries, etwas Butter, Salz und Pfeffer in Alufolie packen und dann aufn Grill… Oder – ist zwar kein Gemüse – einen Fetakäse zusammen mit gehackten Tomaten, Zwiebel und Knofi und einem Zweiglein Thymian in Folie. Geschmackliche Horizonterweiterungen…

  • Martina Rechberger sagt:

    Uuugh, sieht ja widerlich aus, diese toten Hühner mit Bierdosen im A****. Schade hat es nur Grillvorschläge, welche Tierleichenteile involvieren. Wie wäre noch etwas interessantes Vegetarisches was über Vegi-Würstchen hinausgeht?

    • Wilde Henne sagt:

      Frau Kohler hat bereits im ersten Satz geschrieben, dass es um Fleischrezepte geht! Die Vegifraktion ist damit heute nicht angesprochen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;-)

  • Wölfli Imhof sagt:

    Gemäss dem empfehlenswerten Buch Ein Mann – ein Rost: Das Grillbuch von Eduard Augustin ist das „Bierdosen-Grillhähnchen“ ein absoluter Nonsens, im speziellen mit Feldschlösschen….

  • Déjà-vu sagt:

    Kopflose Hühner hockend auf einer Bierdose. Irgendwie makaber! Da verschlägt es einem den Appetit, selbst als Nicht -Vegetarier.

  • Da hat es sehr fein Gerichte – richtig glustig. Nur das Huhn auf der Bierdose sieht grausig aus, zum Abgewöhnen.

    • Richi sagt:

      Es gäbe ja auch noch spezielle Ständer, die die Funktion der Dose übernehmen. Mittlerweile fast überall im Handel erhältlich.

  • Elissa sagt:

    ich bin selber Fleischesserin und Hähnchen mag ich am liebsten. Aber dieses Bild, wo man dem Huhn eine Dose Bier in den Arsch geschoben hat (anders kann mans nicht ausdrücken) finde ich derart primitiv und entwürdigend – genau so wie dieses ganze Essritual an sich.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      also mir ist es generell wichtiger, dass die tiere anständig behandelt werden so lange sie am leben sind. und da, meine damen, tut es not, u.a. als konsument das herkunftsland in betracht zu ziehen.

    • Erna Kälin sagt:

      Mir gehts genauso. ich finde das Bild und das Procedere schrecklich primitiv.

      • Bruno Menzi sagt:

        Dem Huhn (oder eben korrekt der „Lebensphase“ entsprechend dem Poulet) wird in keinster Weise eine Bierdose in den Allerwertesten geschoben. Es wird zuerst gemästet, dann geschlachtet (heutzutage üblich per „Rübe runter“, wenn ich richtig informiert bin), ausgenommen und so kann man es dann auch z.B. am Stück auf dem Grill zubereiten. Wie schon von anderen beschrieben passen da auch andere Füllungen hinein, wenn man ein bisschen kulinarische Vielfalt ausleben will…und Bier ist auch keine neue Erfindung zum Würzen von Fleisch, schon meine Grossmutter selig hat öfter ein vorzügliches Rindsgeschnetzeltes an Biersauce zubereitet.

    • Doris sagt:

      Dann müssen Sie uns jetzt nur noch erklären, wieso Sie meinen, dass Sie bestimmen, was richtig ist und was nicht. Es zwingt Sie doch niemand, hier Kommentare zu schreiben. Oder ist das ein Zwang?

      @Kohler

      Die Rezepte sind grossartig. Das Poulet mit Bier schmeckt übrigens ausgezeichnet.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Mögen Sie Spanferkel?

      • marie sagt:

        ich mag spanferkel. und ich stopfe auch noch ganz andere dinge ins hähnchen als bierdosen; zwiebeln, knoblauch, kräuter, zitronen, gewürze auch scharfe. sehe den unterschied ehrlich gesagt nicht.

    • marusca sagt:

      Sie sprechen mir aus der Seele, Elissa. Es sieht aus wie eine rituelles Hinrichtung und zeugt von grenzenloser Geschmacklosigkeit, auch wenn noch so viel Marinade darübergekippt wurde. Einfach eklig!

    • Winston Smith sagt:

      @Elissa: Und die übrigen abgebildeten Tierleichen? Stammen die nicht etwa auch von rituell hingerichteten Tieren? Sie schaffen es offenbar nur mithilfe eines optischen Hinweises, den Zusammenhang zwischen dem Stück Kadaver und dem lebendigen sogenannten Nutztier herzustellen. Das tragische ist: Sie befinden sich damit in guter Gesellschaft, während Menschen, die andere Tiere respektieren, gerade mal ca. 0,3-0,5% der Bevölkerung ausmachen.

    • Tina sagt:

      Auch ich esse Fleisch und koche gerne. Aber die Grossaufnahmen mit den ganzen Fleischbergen und besonders den schrecklichen, angekohlten Bierdosen-Hühnern – da hat’s mir auch grad abgestellt! Nehme an, die giftigen Dämpfe der gegarten Farbe auf den Blechdosen sind bei diesem Rezept miteingerechnet? Beim nächsten Mal: Bitte mit feinen Vegi-Grill-Rezepten – die’s ja durchaus auch gibt – abwechseln!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    frau kohler, genial. die poulets auf der bierdose kann ich nur empfehlen; die viecher werden von innen her so stetig mit bier beaufschlagt und bekommen einen herrlichen geschmack und das fleisch wird butterzart. einzige kleine kritik – das amerikanische budweiser haben die hühner nicht verdient – also bitte im minimum mit einem feldschlösschen pfählen! man kann übrigens auch einen teil der gewürzmischung direkt ins bier geben – das intensiviert den geschmack zusätzlich.

    • michael sagt:

      brrrrrrrrrrrrrr der arme hahn – feldschlösschen geht garnicht. das ist doch nicht im entferntesten als bier zu bezeichen. lassen sie es mal lieber beim budweiser

    • Peter Saller sagt:

      Herr Rittermann,
      Ich habe eine Frage zum Bierdosen-Güggel:
      Er soll mit der Dose auf den Grill gestellt werden.
      Verkohlt dabei nicht der untere Teil, während der Obere roh bleibt?
      Gibt es dabei irgendwelche Tricks?
      MfG

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        guten tag herr saller

        am besten sie machen das so: gasgrill: grilltemperatur 250 grad. c. etwa 1/4 bier ableeren und mit gewürzsud wieder auffüllen, (dose nicht ganz bis oben füllen). dose mit huhn in einer pfanne auf den grill stellen – da haben sie 2 vorteile: der saft wird aufgefangen und vor allem – gleichmässigere hitzeentwicklung. das vieh ist so in 30…40 minuten knusprig.
        kugelgrill holzkohle: ha hier durch die form des grills die hitzeentwicklung gleichmässiger ist, kann auf die pfanne verzichtet werden und sie können eine normale grillschale verwenden – (rost entfernen und schale direkt auf den grillboden stellen, holzkohlen drum herum anordnen). damit es aussen eine schön knusprige haut gibt, während des grillens das huhn hin und wieder mal mit dem gewürzssud und oder marinade bestreichen.
        en guete!

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