Ein Strandhaus zum Mitnehmen

Die Sommerferien nahen – da kommt diese Hausidee genau richtig: Das kleine kubische Holzhaus von Crosson Clarke Carnachan kann man mit einem Traktor transportieren und mit in die Ferien nehmen, oder einfach nur mal kurz an den Strand!

Architektur: Crosson Clarke Carnachan

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Die schicke Strandhütte bietet 40 Quadratmeter komfortable Wohnfläche und kann einfach umplatziert werden. Die neuseeländischen Architekten Crosson Clarke Carnachan haben damit ein ungewöhnliches und sehr flexibles Haus gebaut.
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Genauer betrachtet ist das flexible Strandhaus eine grosse, raffinierte Holzkiste, die man auf- und zuklappen kann.
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Das Strandhaus bietet einer fünfköpfigen Familie Wohnraum, der einfach, praktisch und selbstversorgend ist; im hinteren Bereich des Hauses befinden sich die angebauten Wassertanks.
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Wenn der vordere Bereich aufgeklappt wird, erwacht das ganze Haus zum Leben. Der Innenbereich ist praktisch ausgearbeitet, jeder noch so kleinste Winkel wird als Stauraum oder Wohnfläche genutzt.
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Im oberen Bereich befinden sich die Schlafzimmer, versehen mit viel Schrank- und Regalflächen. Die Kinder schlafen in Kajütenbetten, die den Platz optimal nutzen.
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Und wenn die Umgebung oder die Nachbarn nicht mehr passen, wird das Haus, das auf einer Plattform steht, ganz einfach an einen anderen Ort umplatziert.
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Hinter dem grossen, aufklappbaren Holzladen befindet sich eine Glasfassade, die sich über die zwei Stockwerke des Hauses hinaufzieht. Die Glasfront kann mit zwei grossen Türflügeln geöffnet werden.
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Die schicke Holzkiste bietet viel naturverbundenen Lebensraum und eine unverbaute Aussicht aufs Meer.
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Wer hat schon einen solch fantastischen Naturgarten rund ums Haus!

33 Kommentare zu «Ein Strandhaus zum Mitnehmen»

  • Astrid Meier sagt:

    Tolles Teil! Gefällt mir gut. Aber eben doch für wärmeres Klima und mehr freien Raum gedacht als Europa zu bieten hat.

  • Johannes sagt:

    Also wenn das Häuschen temporär für den Strand sein soll, wäre es doch viel sinnvoller, es mit dem Boot auf dem Wasser von Strand zu Strand schleppen

  • Doris sagt:

    Sooo guet! Ne neue Feriendestination – Wo immer du das Ding absetzst, sind Ferien in Sicht. Aber gut anbinden, falls ein Sturm aufkommt (à la Thun…). Und natuerlich weniger geeignet fuer diejenigen, der auf den Mt. Everest wollen…

  • Eduard J. Belser sagt:

    Eine Weiterentwicklung des Hauses mit seinen innovativen Details könnte in Holland auf einen Schwimmkörper gestellt Furore machen. Dort ist wohnen auf dem Wasser sehr beliebt. Allerdings müsste dann auch die platzsparende, aber gefährliche und unpraktische Sprossenwand als Verbindung zwischen den Stockwerken einer Treppe weichen. Die Wärmedämmung und der konstruktive Holzschutz mussten auf den neuesten Stand gebracht werden. Mit einer Photovoltaikanlage, Regenwasseraufbereitung und Minikläranlage wäre das Haus autark und umweltschonend zu betreiben. So könnte aus einem nicht ganz durchgedachten Arschitekten-Furz ein tolles Oekohaus werden.

  • Stephan Baumann sagt:

    Lieber zwei ausgebaute Bauwagen hintereinander mit dem Traktor ziehen, da kommt man wenigstens ohne Spezialbewilligung wegen Überbreite und ohne Routenwahl nach Durchfahrtshöhe, aus.
    Energetisch wäre das ganze Problemlos möglich: http://www.zukunftbau.ch/fileadmin/ablage/dokumente/Veranstalltungen/Swissbau_2010/Pressemitteilung_def3.pdf hier meine ich das self, ein faszinierender Versuch

  • Der Titel täuscht: Dieses Strandhaus ist nicht zum Mitnehmen, aber sicher zum Verschieben.
    Es gefällt mir auch, und würde sogar auf meinem Grundstück auf der Prince Edward Island passen, auch wenn nicht direct am Strand. Aber wie Noldi Schwarz (19:31) sagt, wenn dieses Strandhaus à la Maria Kohler zum Mitnehmen ist, viel Vergnügen:
    1 LKW + 1 Tiefgang-Anhänger + Spezialtransport-Permis, da Ueberbreite (>2,30 Meter) & Ueberhöhe (>4.00 Meter)….also, wie gesagt nicht gerade zum Mitnehmen ;-)

  • Eni sagt:

    Einfach genial! Da fährt man mit Haus im Huckepack mit 30 kmh nach Holland und wenn man dann angekommen ist, sind die Ferien vorbei und man muss per Flugi nach Hause um rechtzeitig die Arbeit wieder antreten zu können. Nimmt mich denn wunder, ob Häusi auch ins Handgepäck passt, oder ob ich Übergepäck bezahlen muss……………

  • Fliege sagt:

    Geil !!! Ich auch eins, mit Strand und warmen Temperaturen.

  • Noldi Schwarz sagt:

    Ja, da sind dann wohl noch einige Details zu beachten. Wie kriege ich das Ding nicht nur ans Wasser sondern auch ins Wasser. Wasser zum Waschen und Duschen ist zwar nützlich, aber wohin gehen die Abwasser. Und das Bücherregal möchte ich gerne nach dem Transport von A nach B sehen. Ja, und das noch zum Schluss: Viel Glück bei der nächsten Bahnunterführung.

    • roggi peter sagt:

      Genau diese Gedanken hab ich mir auch gemacht. Zweifellos ein lässiges (sorry, heute sagt man cooles) Haus. Aber wenn ich die beiden Wassertanks auf dem Dach sehe, die gefüllt wohl je etwa 2 Tonnen schwer sind, dann frage ich mich schon, ob die Statik dieses Klapphauses das mitmacht. Und eben, wohin geht das Abwasser. Und da wären noch ein paar Fragen mehr, zur benötigten Energie bei unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen. Aber wie gesagt, lässiges Haus, lässige Idee.

  • Müller sagt:

    Was kostet dieses Haus und wo wird dieses hergestellt?

    • Pasquale sagt:

      Die Webseite der Architekten verrät noch einige interessante Details. Das Haus ist ein Auftragswerk und steht auf einem Strand der Coromandel-Halbinsel in Neuseeland. Es steht auf einer Art Schlitten, nicht um es in die Ferien mitnehmen zu können, sondern um den genauen Standort der sich durch Erosion verändernden Umgebung anzupassen. Zitat: “ This innovative portability is a response to the ever changing landscape that line the beachfront in this coastal erosion zone.“ Mir gefällts! Und die Schlitten-Idee macht irgendwie mehr Sinn als das Haus durch ein metertiefes Beton-Fundament vor der Erosion zu schützen (was wir Schweizer vermutlich tun würden…)

  • sonja sagt:

    ich finds ganz einfach top

  • Clara Müller sagt:

    ich würde dann gerne eines bestellen. gerne mit strand bitte…

  • Katharina I sagt:

    Haben will!

  • René sagt:

    Absolut der Hammer! Wunderschön!

  • Thomas Zeltner sagt:

    Gefällt mir sehr

  • Mario Monaro sagt:

    Also ich mag diese geometrischen Formen – aber nicht nur. Das schöne an der Strenge der Linien ist der Kontrast zur Natur und eine Klarheit des Raums. Dominieren sie aber (Wohnsiedlungen) werden sie langweilig und wirken sogar bedrohlich auf mich. Ich mag das freigeistige (Gaudì, Hunderwasser), das geometrische runde, geschwungene (Calatrava), das der Natur nachempfundene (Jørn Utzon) und vieles mehr. Es kommt für mich einzig auf den Kontext an.

  • Eduard J. Belser sagt:

    Für die Schweiz wegen der fehlenden Isolation ein absolut untaugliches Haus, aber mit hoch interessanten Ansätzen. Vor allem der hochzieh- und klappbare Fasadenschutz und die grossen Glasflügeltüren darunter überzeugen. Das Haus müsste noch konstruktiv und energetisch durchoptimiert sowie qualitativ verbessert werden. Der nachhaltige Holzbau mit hohem Vorfertigungsgrad in der Zimmerei hat auf jeden Fall Zukunft. Schade hat die Holzbranche selbst noch nicht begriffen, dass sie eigentlich eine Cleantech-Branche wäre und möglichst rasch vom rückständigen, umweltfeindlichen Gewerbeverband zum neuen zukunftsgerichteten Verband Swisscleantech wechseln sollte.

  • Renato Giudicetti sagt:

    die Idee ist genial. Es wird Länder und Strände geben, an denen so etwas problemlos hin gestellt werden könnte. Bei uns in der Schweiz braucht aber schon eine grössere Hundehütte u.U. eine Baubwilligung und damit administrative Hürden …

  • Peter Deubelbeiss sagt:

    witzig und auch noch schön.

  • Karl Mühlematter sagt:

    Mich würde bloss interessieren, wo man dieses Haus in der Schweiz aufstellen kann, ohne dass noch während dem Aufbau die Baupolizei mit dem Drohfinger vor einem auftaucht.

  • ultzrarunner sagt:

    Hahaha – selten so gelacht. Man zeige mir den Strand in Europa, den ich mit dem Traktor befahren darf und wo ich so mir-nichts dir-nichs so ein Ding aufstellen darf ohne dass mir am nächsten Tag der Sherrifvor der Tür steht.
    Irgendwie lustig gemacht aber komplett an jedweder Realität vorbeigeplant.

  • Hannah Ehrlich sagt:

    Ästhetisch top. Aber was passiert bei einem Sturm?

  • Filo Sof sagt:

    Eine solche Holzorgie nervt. Drinnen ist es dunkler, als es vermuten lässt, denn die aufklappbaren Läden über den kleinen Fenstern sind derart weit, dass kaum Sonne hereinfällt. Auch der grosse Eingangsbereich ist voller Schatten. Da miete ich mir lieber ein schönes, sonnendurchflutetes Ferienhaus aus Stein. Ausserdem: jedesmal am selben Ort Ferien machen verleidet mit der Zeit, auch wenn man das Plätzchen wechselt. Aber eben: jedem das Seine.

  • Peter Teller sagt:

    Einfach genial, gibt’s das bald bei Ikea?

  • markus gerat sagt:

    mir würd das auch so zum leben reichen, wenn das klima drum rum stimmt. geiles teil.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    na gut. für ein strandhaus gehts grade so knapp. aber warum immer die streng geometrischen formen? die praktische komponente bezüglich „all-in-one“ und flexible transportmöglichkeit, überzeugt aber.

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