Ein Familienparadies in Korea

Familienfreundliches Wohnen kann sehr viel Spass machen. Der koreanische Architekt Moon Hoon, den wir bereits vom Lollipop Haus kennen, kreiert Wohnsituationen wie Pop-Art: Fröhlich, praktisch, alltagstauglich und definitiv auffällig. Zu seinen kleinen Kunstwerken gehört dieses zickzackförmige Haus, das drei Generationen Wohnraum bietet.

Architektur: Moon Hoon

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Was ist es denn nun: Treppe, Rutschbahn oder Bücherregal? Der koreanische Architekt Moon Hoon hat gleich alles in einem gebaut. Damit spart er nicht nur wertvollen Platz, sondern der originelle Spielplatz für die Kinder sieht auch noch gut aus.
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Ja, klar kann man auch auf dem Arbeitspult spielen – die Idee ist aber, dass der Platz unter der Treppe genutzt werden kann. Neben dem neugeschaffenen Arbeitsbereich verwandelt sich dabei auch die Rückseite der Treppe in ein grosses Bücherregal.
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Die verschiedenen Räume sind mit Schaufenstern versehen. So können sich die Bewohner des Hauses gegenseitig beobachten. Die Kinder können mit den Indoor-Fenstern gut bewacht und behütet werden. Gleichzeitig bieten sie auch eine spannende Kulisse für Familien-Theater-Aufführungen.
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Der spielerische Charakter des Hauses zeigt sich nicht nur im Innenbereich, sondern auch von aussen ist es nicht das übliche 0815-Häuschen. Das zickzackförmige Dach erinnert es an die Schaumkrone einer Welle.
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Die Aufgabe des Architekten war es, mit wenig Budget ein Haus zu bauen, das Platz für Eltern, Kinder und Grosseltern bietet. Daneben sollte auch ein kleines Geschäft Platz finden.
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Die Räume sind so gebaut, dass auch die Zwischenräume sinnvoll genutzt werden können. So dient die grosse Treppe auch schon mal als kleines Heimkino.

14 Kommentare zu «Ein Familienparadies in Korea»

  • praktisch aber mega/nicht /schoen….

  • Cybot sagt:

    Ich wette, in der Schweiz würde man dafür keine Baubewilligung bekommen, weil es „nicht ins Ortsbild passt“. Gefällt mir.

  • Simone sagt:

    Eine solche Treppe haette ich auch gerne! Hinunterrutschen ist sicher auch fuer die Grossen lustig! Das versprueht Lebensfreude.

  • Gabriella Laura sagt:

    WoW! Gefällt mir sehr gut!

  • Echt tolle Ideen, sehr praktisch, Kinderfreundlich, super! Mehr bitte solcher unkonventioneller Vorbilder! Die Wellenkämme des Hausdachs, ich brauche da keine Drogen, selbige darin zu sehen… Positiv modern, würde ich sagen, nicht einfach nur COOL (also langweilig), wie mir sonst Vieles hier auf Sweethome vorkommt. Das eigentlich SPEZIELLE dieser Innenideen, von Glaswänden bis Büchertreppen ist nämlich, dass sie geradezu auf der Hand liegen und man sich fragt, warum man es früher noch nirgends gesehen hat.

  • Severin Wälchli sagt:

    Tolles Haus. Frage mich nur, was hier „mit wenig Budget“ heisst?

  • Michael Klein sagt:

    wow ! allein die treppe ist eine coole nummer. von oben und unten nutzbar. wie diese räumlichkeiten an ein zeughaus erinnern sollen, bleibt wohl allein dem herrn rittermann vorbehalten

    • Alex Kramer sagt:

      Originell, aber sicher nicht für das kleine Budget. Die in der Grafik angeschnittenen 2 Sportschlitten weisen ja darauf hin…
      Auf jeden Fall hat es Elemente drin, die man gut in ein beliebiges Haus transferieren kann, so wie die Treppe (An der würde ich jedoch etwas ändern, um nicht jeden Tag die Bücher abstauben zu müssen), vor allem aber die Rutschbahn! Geil!! Meine hätte einen Anschluss im Dachstock und eine Steilwandkurve in der Kino-Ecke, oder als Aussenbahn einer Wendeltreppe und ein Fangnetz am unteren Ende…

  • Peter Gutknecht sagt:

    Die meisten Leute wären froh, ihre Wohnung wäre so gross wie hier die Treppenhäuser allein. Mir gefällt diese luftige Architektur auch, aber von platzsparend kann beim besten Willen nicht die Rede sein.

  • Karl Heinz sagt:

    „Das zickzackförmige Dach erinnert es an die Schaumkrone einer Welle.“ – Welche Drogen muss man denn für diese Assoziationen nehmen, Frau Kohler? Nur so aus Interesse – manchmal hätte ich die kantige Realität nämlich auch etwas abgerundet wahrgenommen.
    Aber im Ernst – die Idee mit den zwei Stufenhöhen für Kinder und Erwachsene in bild 1 ist interessant. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass das am Übergang eine permanente Stolperstelle ist. Vor allem wenn man gerade wieder in sein Haus zurückkommt nachdem man sein Dach betrachtet hat und die Drogen noch wirken…
    Und die Treppe als Heimkino… muss ich gleich mal nachdenken, ob das bei mir nicht auch ginge.

  • Michael Kalenberg sagt:

    Das ist jetzt einmal wirklich kinderfreundlich! – und die Idee mit dem Heimkino über der „Wohn-Treppe“ grossartig!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    die konstruktion erinnert mich irgendwie an die klassischen holz-murmelbahnen. die hütte hat den charme eines zeughauses; ist nicht mein ding.

  • Jasmin Loser sagt:

    Selten sowas Tolles gesehen! Die Treppe gefällt mir wegen seiner Multifunktionalität aber auch wegen der Ästhetik sehr gut.

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