Wohnparadies mit Tieren

Sweet Home ist auf Besuch bei Ewa Rotzler, ihrer Familie und vielen Tieren. Sie haben das Glück, so wohnen zu können, wie viele es sich wünschen: draussen in der Natur, nahe beieinander,  in einem ehemaligen Künstler-Atelierhaus aus den 50er-Jahren. Das Gebäude wurde aufgestockt und ist nun ein grosszügiges Wohnhaus mit einem Stall für Pferde, Esel und Maultiere. Die Kreativität, die Naturverbundenheit und die vielschichtigen Interessen der Familie widerspiegeln sich im lebendigen Wohnstil.

Fotos: www.palanikumar.ch

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Ewa, ihr Mann Stefan, ihre Tochter Isabel, deren Freund Ilmar und die beiden Familenhunde Emma und Oskar geniessen es, im Sommer so oft wie möglich draussen zu leben. Die Holzhäuser waren in den 50er-Jahren Ateliers für Künstler und Architekten und sind in den 80er-Jahren zu Wohnhäusern umfunktioniert worden. Die zum Teil pavillonartigen Atelierhäuser öffnen sich auf der einen Seite hin zur Natur und auf der anderen Seite hin zu einer Wohnsiedlung. Die Familie geniesst die Nähe zur Natur und teilt ihre ungewöhnliche Wohnsituation mit vielen Tieren. Auch wenn das Haus Feriengefühle vermittelt, wird hier viel gearbeitet: Ewa organisiert monatlich einen Salon, an dem Konzerte und andere Darbietungen zur Aufführung kommen. Zudem bietet sie einem interessierten Publikum immer wieder neu entdeckte Schätze zum Verkauf an. Stefan arbeitet als Landschaftsarchitekt, und die Tochter Isabel legt momentan die Maturitätsprüfung ab. Die Pflege der Tiere teilt sich die Familie.

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Im Vordergrund ist das ursprüngliche Atelierhaus erkennbar, im Hintegrund der Anbau. Der Garten ist über die Treppe erreichbar. Der Übergang von der Architektur zur Natur ist fliessend. 

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Die Tiere leben nahe bei der Familie. Im Haus ist die Atmosphäre unkompliziert – als ob immer Sommeferien wären. Die Treppen führen vom Stall und der Weide direkt ins Wohnzimmer. Im Bild: Oskar, der Berner Sennenhund, die Esel Caruso und Igor sowie das Maultier Babette. Ewa sagt: «Wenn ich nicht die Möglichkeit gehabt hätte, die Pferde, Esel und Maultiere so nahe bei mir zu haben, hätte ich sie wohl nicht. So wohnen sie mit uns, fast wie die Hunde und Katzen.»

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Bild links: Die Fassade vom zweistöckigen Anbau des Hauses, wie man sie von der Seite, vom Garten her sieht; auf dem Bild rechts sieht man die Fassade von vorne. Im unteren Stockwerk befindet sich der grosse Wohnraum, den Ewa auch für ihre Salons öffnet. Im oberen Stockwerk befinden sich die privaten Schlafzimmer und Arbeitsräume. Ebenerdig eingebaut sind die Stallräumlichkeiten für die Pferde, Esel und Maultiere. «Der Stall ist immer offen, auch im Winter. Das hat sich bewährt», sagt Ewa. «Die Tiere sind glücklich, wenn sie rein- und rausgehen können, wie sie wollen.»

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Die Einrichtung des Hauses ist organisch gewachsen: Fundstücke, Erbstücke, Entdeckungen. «Jedes Stück hat eine Geschichte», sagt Ewa. «Ich kann keine unbedeutenden Sachen um mich herum haben. Ich würde nie eine Buddhafigur im Einrichtungsgeschäft kaufen oder Kunstgegenstände aufstellen, zu denen ich keine Beziehung habe.»

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Grosszügigkeit und Unkompliziertheit werden gross geschireben in diesem Haushalt. Nicht nur die Tiere spazieren rein und raus, sondern auch Freunde, Nachbarn und Gäste. Die offene Küche ist Teil des Wohnbereichs und immer belebt. 

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Überall im Haus sind Ewa Rotzlers Entdeckungen zu finden. Einige Jahre lang war sie die Besitzerin von Troll, des ersten neuartigen Kindergeschäfts im Zürcher Seefeld. Nun nützt sie ihre Kontakte und ihr grosses Netzwerk für den Salon, der eine andere Möglichkeit bietet, schöne Dinge zu verkaufen. «Jeden Tag, wenn ich in die Stadt zur Arbeit musste, dachte ich mir: Wie schade, dass ich mein schönes Zuhause verlassen muss. Dann kam mir die Idee, meine Kunden zu mir nach Hause zu holen und ihnen meine Lieblingsstücke in einem privateren Ambiente anzubieten. Mit Konzerten und anderen kulturellen Darbietungen werden aus den Salons mehr als nur Verkaufstage. Es werden schöne, unvergessliche Erlebnisse», sagt Ewa.

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Bild links: Ewas Lieblingsbild von Alan Greeen zeigt die schönsten Farben von Türkis bis Rosa. Es hängt alleine an einer der wenigen Wände ohne Fenster. Davor ist ein Tischchen mit lauter Dingen vom letzen Salon. Bild rechts: Auch in der Art-Deco-Vitrine sind Schälchen und Spielsachen ausgestellt, die Ewa für ihre Kunden bei Herstellern aus der ganzen Welt auftreibt.

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Auf dem Büchergestell stehen ganz verschiedene Dinge wie diese karibischen Gesichtsvasen, die Stefan von seinen Eltern geerbt hat. Sie stellen Touristen dar. Es hat weitere Sammelstücke wie aus Holz geschnitzte Kühe, Bücher, Kunstgegenstände und allerlei Fundsachen.

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Ein grosses Sideboard bildet das Gegenstück zur Kücheninsel. Darauf platziert sind Familienfotos, eine Kaffeemaschine, die immer in Gebrauch ist, bunte Gläser, welche praktisch und dekorativ auf einer grossen Etagere stehen, und allerlei Getränke.

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Tiere der ganz anderen Art tummeln sich auf diesem Sofa. Die lustigen Kissen hat Ewa Rotzler in New York entdeckt und versucht nun, sie in der Schweiz bekanntzumachen.

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Ewas Salon findet einmal im Monat für einige Tage statt. Im grossen Wohnzimmer stellt sie Sachen zum Verkauf aus für Freunde, Kunden und ein wohnbegeistertes Publikum.

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Die grosse Fensterfront öffnet den Wohnbereich hin zur Pferdeweide, zum Garten und zum nahen Wald. «Man hat das Gefühl, mitten in der Natur zu wohnen», strahlt Ewa. «Deswegen habe ich den Raum mit einigen grünen Accessoires unterstützt.»

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Tiere sind allgegenwärtig. Auch auf einem andern Sitzplatz im Haus ist das Kissen ein Häschen. Die Kunst zeigt ein Pferd.

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Bild links: Auf den Flachdach vergnügt sich ein Holzpferd, während es Oskar (Bild rechts) draussen nun eindeutig zu warm findet. Er schläft im eigentlichen Entree; «im Sommer kommen und gehen aber alle durch die Küche», lacht Ewa.

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Oskar  und Henry necken einander vor der Wohnzimmertür. So schön kann das Leben sein.

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Er ist der Schönste im Famileinstall, aber er lässt sich nicht anmerken, dass er es weiss. Rechts sind die Wohzimmerfenster zu sehen. So kann die Familie mit den Tieren wirklich ein Zuhause teilen.

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Bild links: eine schöne Idee, die zum Nachahmen inspiriert. Ewa hat eine grosse Schale in einen kleinen Gemüsegarten verwandelt. Darin hat sie Fenchel, Lattich, Radieschen und verschiedene Salate und Kräuter angepflanzt. Bild recht: die Gartenansicht des alten Hausteils mit den grossen Treppenstufen.

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Die kleineren Pavillons neben dem Haus hat die Familie vermietet. Im kleinsten wohnt die Tochter Isabel. «Ideal», sagt sie, «ein eigenes Reich und doch ganz nahe bei der Familie.»

Wer an Ewas Salon interessiert ist, meldet sich über troll@smile.ch

Stefans Website: www.rkp.ch