Acht klassische Weihnachtsrezepte

Versuchen Sie es mal mit einer neuen Tradition und kochen eines diese klassischen Rezepte zu Weihnachten.
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Jede Familie hat ihre eigene Tradition an Weihnachten. Es gibt hier nicht wie in England immer einen Truthahn oder wie in Deutschland eine Gans. Was essen Sie denn, liebe Sweet-Home-Leser, an Weihnachten und am Heiligabend? Bei uns gibt es, ganz englisch, immer einen Truthahn am Weihnachtstag und am Heiligabend die Familientradition: Pastetli. In Amerika hatte ich einmal einen honiggerösteten Schinken. Er war fantastisch. Diese Rezepte finden Sie hier plus weihnächtliche Fleischbällchen aus Italien, auf die ich diesen Frühling gestossen bin, dazu noch drei Gemüsebeilagen. Wer also noch nicht weiss, was er kochen möchte, oder in diesen Tagen festliche Einladungen hat, kann eines dieser klassischen Weihnachtsgerichte versuchen.

In Honig gerösteter Schinken 

Hier also der süsse, amerikanische Schinken. Er eignet sich sehr gut als Festmenü in diesen Tagen, denn er schmeckt auch kalt fantastisch und gibt so noch einige Zeit frische Schinkenbrote ab, die man dann geniessen kann – am besten vor dem Cheminée, mit einem Glas Wein, einem alten Film oder einem guten Buch.

Zutaten:
  • 1 gekochter Schinken, ca. 2–3 kg
  • Nelken zum Bestecken
  • 200 g dunkler Zucker
  • 250 g Honig
  • 2 Esslöffel (EL) Sherry Essig
  • 1 dl Marsala
Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ziehen Sie die Haut vom Schinken und schneiden Sie das Fett in einem Rautenmuster ein. Stecken Sie in jede Kreuzung eine Nelke. Geben Sie den Zucker, den Essig, den Honig und den Wein in eine Pfanne und erhitzen Sie alles sanft, bis der Zucker geschmolzen ist. Bestreichen Sie den Schinken mit der süssen Masse und geben Sie ihn in den Backofen. Rösten Sie ihn 1,5 – 2 Stunden. Nehmen Sie den Schinken heraus und lassen Sie ihn vor dem Servieren 15 Minuten ruhen.

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Gefüllter Truthahn 

Und so geht der Truthahn, den wir jährlich am 25. Dezember in den Ofen stecken. Hier gibt es natürlich auch ganz verschiedene Arten von Füllungen, doch in diesen Tagen mögen wir Traditionen und die Marroni-Wurst-Füllung ist bei uns gesetzt. Klassisch wird der Truthahn mit ofengerösteten Kartoffeln, Rüebli, Pastinaken und Rosenkohl serviert, und natürlich mit viel Sauce. Für die Sauce giessen Sie den Saft des Truthahns ab und kochen die Flüssigkeit in einer Pfanne mit 3 Esslöffeln Mehl. Geben Sie ca. 5 dl Bouillon bei und köcheln Sie die Bratensauce etwa 10 Minuten, bis sie schön cremig ist. Nach Geschmack würzen. Am besten servieren Sie die Sauce in kleinen Kännchen oder in einem klassischen Saucengeschirr.

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 1 Truthahn ca. 5–6 kg
  • ca. 750 g–1 kg Füllung
  • 200 g Butter
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Stopfen Sie den Truthahn mit der Füllung und nähen Sie die Öffnung zu. Streichen Sie den Truthahn grosszügig mit Butter ein und schieben Sie ihn in einer Pfanne auf den Rost des auf 220 Grad vorgeheizten Backofens. Reduzieren Sie die Hitze auf 160 Grad. Nach den ersten 20 Minuten bestreichen Sie den Truthahn regelmässig alle 15 Minuten mit Butter, bedecken Sie ihn mit Alufolie. Braten Sie den Truthahn ca. 15–20 Minuten per 450 g. Die letzten 30 Minuten backen Sie den Vogel ohne Alufolie.

Zutaten für eine Kastanien-Wurst-Füllung (Stuffing):
  • 500 g tiefgefrorene Kastanien
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Zitronensaft
  • 250 g Stangensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Rüebli
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 500 g Wurstfleisch von Schweinsbratwürsten oder/und Salsiccia
  • frische Kräuter wie Estragon oder Salbei und Petersilie
  • 200 g Brot, aufgeweicht in Bouillon
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum Würzen
Zubereitung:

Schmelzen Sie die Butter in einer Pfanne und kochen Sie die Marroni mit der Butter und 1 EL Zitronensaft. Abkühlen lassen. Die Zwiebel, den Sellerie und die Karotten rüsten und in der Küchenmaschine grob zerhacken, die Marroni und die Aprikosen beigeben und nochmals ein wenig zerkleinern. Die Kräuter hacken und daruntermischen, das Wurstfleisch beigeben, das Brot ausdrücken und daruntermischen, am Schluss das Ei dazugeben. Würzen. Den Truthahn mit dem Stuffing füllen, übriges Stuffing kann separat in einer Bratform bei 180 Grad ca. 40 Minuten gebacken werden.

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Kalbsfilet im Teig

Ein Filet im Teig sieht immer toll aus, kann persönlich dekoriert werden und schmeckt mit Zutaten wie Kartoffelgratin und Gemüse ausgezeichnet.

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 1 Kalbsfilet, 1 kg
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 g Champignons
  • 3 EL gehackte Kräuter wie Thymian, Estragon, Petersilie
  • 1 EL Dijonsenf
  • 2 EL Butter
  • 10 Scheiben gekochten Schinken oder Rohschinken
  • 1 dl trockenen Weisswein
  • 1 Packung Kuchenteig, rechteckig ausgewallt
  • 2 Eigelb
Zubereitung:

Braten Sie das Kalbsfilet im Öl rundum an, nehmen Sie es vom Feuer und würzen Sie es mit Salz und Pfeffer und reiben Sie es mit dem Dijonsenf ein. Kaltstellen. Die Pilze ganz klein schneiden, die Kräuter hacken. Die Pilze und die Kräuter in der Butter braten, mit dem Weisswein ablöschen und den Wein ganz einkochen lassen, zur Seite stellen. Ein grosses Stück Plastikhaushaltsfolie bereitstellen, die Schinkenscheiben drauflegen, die Hälfte der Pilzmasse in die Mitte der Schinkenscheiben legen, das Rindsfilet drauflegen, die zweite Hälfte der Pilzmasse auf das Filet legen. Mithilfe der Folie in die Schinkenscheiben einwickeln, 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Danach die Folie sorgfältig entfernen und das Filet auf den ausgewallten Kuchenteig legen, ein Paket machen, evtl. übrigen Teig abschneiden. Den Teig mit dem verquirlten Eigelb einstreichen. Das Filet im heissen Ofen bei 200 Grad ca. 20–30 Minuten backen. Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.

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Pastetli 

Pastetli mit einer Kalbfleisch-Champignon-Füllung gehören bei uns zum Heiligabend wie der Baum. Mein Vater kocht sie alljährlich mit viel Liebe und bestellt die Blätterteigpastetli schon Tage im Voraus bei seinem Lieblingsbäcker. Dazu gibt es Erbsen und Rüebli. Es passt aber auch Kartoffelstock.

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 8–12 Pastetli aus Blätterteig, am besten vom Bäcker
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 800 g Pouletfleisch in Würfel geschnitten oder 400 g Poulet und 400 g Kalbfleisch
  • 400 g Champignons in Scheiben geschnitten
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 2 dl Rahm
  • 1 dl Hühnerbouillon
  • 1 dl trockenen Weisswein
  • 3 EL frische Kräuter wie Estragon, Petersilie oder Rosmarin, gehackt
Zubereitung:

In einer Pfanne Butter schmelzen und die Schalotten sanft anbraten, die Champignons und die Kräuter dazugeben, zur Seite stellen. Das Fleisch in Öl und Butter anbraten, bis es goldbraun ist, mit Salz und Pfeffer würzen, Mehl beigeben, nochmals kurz anbraten und mit Weisswein und Bouillon ablöschen. Die Flüssigkeit zur Hälfte einkochen lassen, die Pilze beigeben, den Rahm beigeben, kurz aufkochen. In der Zwischenzeit die Pastetli im Ofen erwärmen. Die Pastetli mit der Fleischmischung füllen und servieren. Dazu passt Gemüse.

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Italienische Fleischbällchen 

Auf diese weihnächtlichen Fleischbällchen bin ich gestossen, als ich im Frühling für die Hackfleischbällchen-Geschichte recherchiert habe. Sie verbinden Süsses und Saures in sich und bringen ein Stück Italien in die Weihnachtszeit. (Quelle: Travelers Lunchbox)

Zutaten für 4 Personen:
  • Olivenöl
  • 60 g Salami
  • 350 g gehacktes Pouletfleisch, am besten vom Schenkel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g gekochter Spinat, ausgedrückt.
  • 1 Schalotte, gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 1/4 KL Zimt
  • 30 g Paniermehl vom Bäcker
  • 0,5 EL Balsamicoessig
  • 90 g Parmesan, gerieben
  • 70 g geröstete und gehackte Mandeln
  • 60 g kandierte Zitronen, gehackt
  • 1 Ei
Zutaten für die Sauce:
  • 1,25 dl trockenerWeisswein
  • 6 grosse Basilikumblätter, gehackt
  • 2 KL Rohzucker
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 2,5 dl Hühnerbouillon
Zubereitung:

Hacken Sie in einer Küchenmaschine den Salami mit dem Knoblauch in feine Stücke. Geben Sie das gehackte Pouletfleisch bei, den Spinat, die gehackte Schalotte, Salz, Pfeffer und Zimt. Hacken Sie alles fein zusammen und geben Sie die Mischung in eine Schüssel. Nun geben Sie das Paniermehl, den Käse, die Mandeln, die Zitronen, den Essig und das Ei hinein. Mischen Sie alles gut zusammen und formen Sie dann kleine Kugeln. Nun braten Sie die Fleischbällchen in Öl rundum an (ständig Wenden), so dass sie nicht anbrennen, aber rundum braun werden. Dann giessen Sie das Fett ab und den Wein dazu. Lassen Sie diesen einkochen, bis sich eine sirupartige Sauce entwickelt. Nun geben Sie die Basilikumblätter, den Zucker, den Balsamico und die Bouillon bei. Decken Sie die Pfanne zu und lassen Sie alles ca. 15 Minuten köcheln. Drehen Sie die Fleischbällchen während des Kochprozesses einmal um. Dann nehmen Sie die Bällchen heraus, stellen diese warm und kochen die Sauce auf, so dass sich eine sirupartige Sauce ergibt. Giessen Sie diese dann über die Fleischbällchen.

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Rotkraut mit Äpfeln 

Diese Beilage wird in Deutschland zu der Weihnachtsgans serviert. Sie passt aber auch bestens zu all den Rezepten hier. (Bild über: Daily Waffle)

Zutaten:
  • 1 Rotkabis
  • 2 Äpfel
  • 2 EL Butter
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zwiebel
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Den Rotkabis raffeln, die Zwiebel hacken und die Äpfel entkernen und würfeln. Die Zwiebel in Butter andünsten, das Rotkraut zugeben und ca. 5 Minuten unter Rühren dünsten. Die Äpfel und die Gewürze beigeben, mit ein wenig Wasser aufgiessen und zugedeckt ca. 20 Minuten garen.

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Rosenkohl mit Pinienkernen 

Rosenkohl schmeckt fantastisch und ist ein verkanntes Wintergemüse. Vergessen Sie die pappig gekochte, bräunliche Version mit der dicken, weissen Mehlsauce und braten Sie den Kohl mit Nüssen oder Speck.

Zutaten für 4–6 Personen:
  • 1 kg Rosenkohl
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 100 g Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 dl Gemüsebouillon
Zubereitung:

Den Rosenkohl rüsten und die Röschen halbieren. Im Olivenöl die Schalotte anbraten, den Rosenkohl dazugeben, einige Minuten anbraten und dann mit Bouillon ablöschen. Die Pinienkerne in einer Pfanne rösten. Sobald der Rosenkohl knackig gekocht ist, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, in einer hübschen Platte anrichten und die gerösteten Pinienkerne darübergeben.

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In Honig geröstete Pastinaken 

Die Parsnips (Pastinaken) sind bei uns nicht so bekannt, in England aber gehören sie zu Recht zu den beliebtesten winterlichen Beilagen. Sie werden im Backofen geröstet und mit Honig und Butter werden sie besonders festlich.

Zutaten:
  • 1 kg Pastinaken
  • 50 g Butter
  • 50 g Honig
  • 2 EL dunkler Zucker
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Pastinaken schälen und in Stücke schneiden. Die Butter mit dem Honig und dem Zucker in einer Pfanne erhitzen. Eine Backform ausbuttern, die Pastinaken reinlegen, die Honigmischung darüber giessen, gut mischen, salzen und pfeffern und im heissen Backofen ca. 20–30 Minuten goldbraun rösten.

34 Kommentare zu «Acht klassische Weihnachtsrezepte»

  • Heide sagt:

    Meinungsdiktatur ist genauso daneben wie andere Despoten! Ich frage mich: was fällt Euch ein, liebe Veggies, Vegas, Mikrobiotiker etc., anderen Leuten vorschreiben zu wollen, wasSie essen sollen und was nicht? Das ist anmaßend und wird kaum jemanden überzeugen, es Euch nachzutun. Die moralische Keule zu schwingen geht immer nach hinten los!
    Ich finde die hier beschriebenen Rezepte toll! Immerhin habe ich gestern zum 1. Mal in meinem Leben einen Schinken gepökelt, wie meine Oma! :)
    Ganz herzlichen Dank dafür!
    Heide

  • Chris sagt:

    Auf der Suche nach noch unentdeckten Gaumenfreuden bin ich hier nun auf diese Rezepte gestoßen. Toll und sicherlich auch sehr lecker… doch wie so häufig auf Rezeptseiten mit Fleisch stehen auch hier wieder anklagende und vorwurfsvolle Zeilen der Vegifraktion… Ich kann dieses Gelaber langsam nicht mehr hören oder lesen… Raubbau an der Natur zum Zwecke der Landwirtschaft… keine Zeile dazu! …die bequemen neuen Lederschuhe… nichts! Salat hat kein Nerversystem… aber Mozart für den Gummibaum! Tofuburger mit „Fleischröstaroma“! Wer die übergangene Selbstentscheidung der Tiere anprangert sollte doch einem denkenden Mitmenschen die Entscheidung über seine Ernährungweise selbst überlassen… In diesem Sinne… Guten Apetit, ob nun fleischlos oder nicht! Ein schönes Fest!

    • stefan huber sagt:

      über vegetarier lässt sich einfach frotzeln. moralisten sind sie, spielverderber, selber inkonsequent (lederschuh-argument), humorlos, spassbremsen, esoteriker, hippies, gutmenschen, etc. und zugegeben ich hab eigentlich diesen belehrenden ton auch nicht gerne (wen er mich in anderen angelegenheiten trifft). aber wenn man sich intensiv und so undogmatisch wie möglich mit den konsequenzen der massentierhaltung (und fleisch essen ist unweigerlich damit verbunden) auseinandersetzt und sieht wie pervers diese ist (auch sie würden das finden, garantiert) dann ist es manchmal auch schwierig das für sich zu behalten und alles im „es ist doch egal und jeder soll machen was er will-ton“ zu äussern. ich finde auch nicht, dass menschen die kein fleisch essen was besseres sind. aber die thematik ist zu ernst, als dass man sie nur mit gefrotzel und teilweise dümmlichen argumenten führen sollte. darum tun sie sich den gefallen und begegnen sie dem thema (von ihrer seite) ebenfalls so undogmatisch wie möglich. und wer das tut und sich die zeit nimmt und die offenheit hat seine eigene einstellung zu überdenken, der kommt zum schluss, dass es so nicht weitergehen kann. es geht auch nicht um rechts oder links, sondern darum der sache auf den grund zu gehen. und glauben sie mir, das system wie es jetzt ist, ist ein tier und menschenverachtendes verbrechen. fleisch sollte (falls überhaupt) eine delikatesse sein, die man 1-2 mal wöchentlich ist. dann wär das schon eine ganz andere geschichte….

  • Wissel Alfred sagt:

    Hallo Freunde, welch eine Gemeinheit, ich bin gerade am Abnehmen, aber, ich werde den Rosenkohl und das Kalbsfilet nach Weihnachten geniessen.

    LG Opa Alfred

  • Ebi sagt:

    Ich habe die Hackfleischbällchen ausprobiert, und wie ich vorausgesehen habe: Sie schmecken köstlich! Eine sehr interessante Kombination mit den kandierten Zitronen.

  • Cindy sagt:

    @Justus
    Sie haben offenbar vergessen, dass über 6 Milliarden Menschen erst gerade anfangen richtig zu konsumieren. Und der Fleischkonsum wird sich in den nächsten 20 Jahren je nach Schätzung verdoppeln bis verdreifachen. Ihre Aussage ist also Wunschdenken. Und Leute, die andere den ganzen Tag bevormunden als „gescheit“ zu bezeichnen, ist auch nicht wirklich gescheit. En guete

  • Justus sagt:

    interessant, dass immer mehr Abstand nehmen vom Fleisch essen.
    Das ist keine Modeerscheinung oder sowas, sondern hat mit dem Gescheiterwerden des Menschen zu tun (schlussendlich
    eine Frage der Evolution). Fleischessen wird mit der Zeit „automatisch“ verschwinden.

  • stefan huber sagt:

    Bis eine flächendeckende Rückkehr zur traditionellen Landwirtschaft möglich ist, hat jeder, der ein bisschen Tierliebe, ein wenig Verantwortungsgefühl, ein Minimum an ethischem Empfinden in sich trägt, in puncto Fleischverzehr nur zwei Möglichkeiten: Vegetarismus oder Ignoranz. Wenigstens ein Gedanke wert, so zum Fest der Liebe….

    • Daniela sagt:

      Wenn ich Ihren Kommentar lese Herr Huber dann gibt es für mich auch nur zwei Möglichkeiten: Arroganz oder diktatorische Bevormundung

      • stefan huber sagt:

        ignoranz zeichnet sich dadurch aus, dass eine person etwas – möglicherweise absichtlich – nicht kennt, nicht wissen will oder nicht beachtet.wer sich über die massentierhaltung richtig informiert und zum beispiel das undogmatische buch „tiere essen“ des amerikanischen autors jonathan safran foer liest, kann nur zum schluss kommen, dass es so nicht weitergehen kann. lesen sie es, es wird sie verändern. die massentierhaltung ist eines der grössten verbrechen der heutigen zeit. sie zerstört massiv die umwelt, macht uns krank, lässt menschen hungern und tiere unter elendesten und perversesten bedigungen „leben“ und krepieren. und wer sich nicht damit auseinandersetzt sondern nur stereotype unreflektierte antworten schreibt, wie sie in deisem fall, ist, was dieses thema betrifft, ein ignoranter mensch.

  • Susanne sagt:

    Ich finde es nicht falsch, den Tieren die sich uns als Nahrung zur Verfügung stellen dankbar zu sein – ich bin überzeugt, dass Tiere, die wir essen, wissen, dass sie für uns Nahrung sind und uns in diesem Sinne dienen – nur ist es sehr falsch, diese Lebewesen so schlimm und ohne Achtung zu behandeln wie das sehr sehr oft leider geschieht – unwürdige Masthaltung und schlimme Schlachtbedingungen!
    Dankbar sein und sich Gedanken machen woher unser Essen kommt heilt viel Unheil. Nach Bio-Fleisch, KAG-Fleisch, Frelandhaltung, Kuhhaltung mit Hörnern fragen! Verurteilung von welcher Seite auch immer ist sicher nicht hilfreich.

    • Filo Sof sagt:

      Das ist alles richtig, was die Vegatarier hier posten. Ich habe als Kind mit viel Liebe von meinem Vater aufgezogene Tiere gerne gegessen. Sie schmeckten auch ganz anders als die Zuchthaustiere. Heute kann ich nur noch mit Widerwillen und Wut im Bauch Fleisch essen. Und das auch nur selten. Es ist ein Verbrechen, was heutzutage mit den Tieren gemacht wird. Ein wenig rückfragen, woher das Fleisch kommt, sollte das Mindeste schon sein. Wenn aber das Fleisch aus glücklichem Freilauf und guter Behandlung kommt – dann En Guete! Ab und zu habe auch ich gern ein Stück Fleisch auf dem Teller.

      • Mitnörgeler sagt:

        Heute kann ich nur noch mit Widerwillen und Wut im Bauch Fleisch essen.
        &
        Ab und zu habe auch ich gern ein Stück Fleisch auf dem Teller.

        …beisst sich ein bisschen..

  • Fredy Hunkeler sagt:

    Mir ist die Lust auf Weihnachten vergangen bei so viel Tierkadavern.

  • Lena Gutfrau sagt:

    Das sind ja alles richtige Schlachtplatten, an denen nur Tiermörder und deren Gehilfen ihre Freude haben können. Einfach beschämend.

  • scbernerin sagt:

    Oh da freue ich mich schon wieder auf Weihnachten. Bei uns gibt es jedes Jahr am 24. traditionell Pastetli, wie ich es liebe :)

  • Basler Dybli sagt:

    @ Sieglinde
    Ich würde mich mal an die letzten drei Rezepte halten. Somit ist auch Ihnen gedient. Sollte dies nicht ausreichen empfehle ich die Mangocrème von „maurena salzmann“ – ebenso vegetarisch.
    Vielleicht dämmert es Ihnen noch in diesem Jahr, dass es auch bewusste (Teil-) Fleisch-Esser gibt, die eine Ahnung von der Aufzucht der Tiere, dem Transport derselben und der Schlachtung eine Ahnung haben und geziehlt und bewusst einkaufen.

  • maurena salzmann sagt:

    Für ein leichtes Dessert zu Weihnachten empfehle ich eine Mangocrème:

    1 reife Mango
    1 Becher Naturjoghurt (180g)
    etwas Zitronensaft
    etwas Agavensüsse
    eine Handvoll Granatapfelkerne
    frische Minze

    Die geschälte und zerteilte Mango zusammen mit dem Naturjoghurt in eine Rührschüssel geben und zusammen pürieren. Danach mit Zitronensaft und Agavensüsse (wer mag kann auch Zucker nehmen) abschmecken. Je nach Geschmack kann auch ein bisschen mehr Naturjoghurt verwendet werden. Mit einem Esslöffel Granatapfelkerne und ein paar Minzblättern dekorieren.

    Die Crème passt übrigens hervorragend zu Weihnachtsgebäck.

    Ich wünsche allen schöne Festtage!

    • Vetsch Ruth sagt:

      Wauw, danke für dieses sicher feine Rezept. Das wird gerne übernommen – tönt wirklich sehr fein.
      Ich wünsche ebenfalls schöne Festtage.

  • Sieglinde sagt:

    Einen grossen DANK an die Tiere, die alle dafür ihr Leben lassen. Leider ungefragt, ob sie sich dafür freiwillig zur Verfügung stellen.

    • Mike Gennaro sagt:

      ach hört doch auf mit dem ewigen Vegi-Gejammer… genau genommen hat auch ein Salat einen Biorhythmus!

      • Marcus Ballmer sagt:

        Natürlich müssen die Tiere für Fleischgerichte geschlachtet werden. Oder essen Sie diese lebend? Gestern fragte ich beim benachbarten Bauernhof ein Schwein, ob es etwas dagegen hätte, zu Servelats, feinen Hackfleischbällchen und anderem verarbeitet zu werden. Es hat nur „grunz“ gesagt. Das heisst „aber klar doch“, man versteht das allerdings nur, wenn man schweinisch spricht.

      • Andreas M Müller sagt:

        Schwache Replik, Mike Gennaro. Ja, ist eigentlich wirklich schade, dass nicht auch zusätzlich vegetarische Festessen vorkommen. Jaja, es hat ja Rotkraut und Rosenkohl. Aber ich meine damit Hauptgänge, nicht bloss Fleischmenü mit Beilage ohne Fleisch.

      • Vetsch Ruth sagt:

        Ich bin auch Vegetarier und jammere nicht. Trotzdem esse ich mit viel Genuss und gutem Gewissen. Übrigens, Salat hat kein Nervensystem wie die Tiere.

      • Peter Banz sagt:

        @Sieglinde: So ein Kommentar musste ja kommen. Wunderbar, wenn sie für SICH entschieden haben, auf Fleisch zu verzichten. Aber bitte sehen sie ein, dass sie nicht erwarten können, dass ANDERE für sie verzichten. Ich habe für Vegetarismus grosse Sympathie, aber missionarisches Gutmenschentum kann ich nicht ausstehen. Mit ihrem Verhalten schaden sie der Sache, die ihnen so am Herzen liegt.

    • Thomas Petermann sagt:

      Hat irgendjemand nach den Vegi-Predigern gerufen? Es reicht ja schon, dass Sie uns das Essen in den Mensas vorschreiben möchten, jetzt müssen Sie nicht noch hier Ihren Senf dazugeben.

      • Caroline Egger sagt:

        Doch, wir Vegis geben jetzt unseren Senf dazu und das immer mehr, so dass den schweren Fleischessern der Spass genauso vergehen wird den Rauchern! Mein erster Gedanke, als ich diese Rezepte sah: „Wieso immer diese schweren, üppigen Fleischgerichte?“ Kälber werden ihren Müttern weggenommen, Schweine abgestochen, Enten müssen ihr Leben lassen, Tiere herumgekarrt- und gezerrt und in wüsten Schlachthöfen abgemurkst für Gerichte zum Fest der Liebe, die sich höchstens für Männer eignen, die den ganzen Tag draussen schwer arbeiten und dieses Essen auch verarbeiten könnten! Statt dessen stopfen sich Leute damit voll, die ihr Leben in überheizten Räumen vor dem PC verbringen, gerade mal ein bisschen joggen oder irgendeinen materialaufwendigen Fuzzisport betreiben. Frohes Fest!

    • Manuela sagt:

      @Sieglinde
      Danke für den Lacher. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den gerösteten Schinken, der wird grossartig.

    • Diz sagt:

      Einen grossen DANK an das Gemüse, welches dafür sein Leben gelassen hat. Leider ungefragt, ob es sich dafür freiwillig zur Verfügung stellt.

    • @Sieglinde,
      soll ich Sie noch ein bisschen ärgern und schreiben, was bei uns über die Festtage ausser Gemüsen und Früchten noch so alles auf den Tisch kommt? Wohl lieber nicht, sonst werde ich womöglich noch für einen Herzinfarkt verantwortlich gemacht. Aber trotzdem, frohe Weihnachten und einen guten, hoffentlich nicht griesgrämigen Rutsch ins Neue Jahr!

    • Yves sagt:

      genau meine Meinung.
      @Mike Gennaro
      Du musst das mit deinem Gewissen und deinem Herzen – also rein gesundheitlich gesehen – vereinbaren, ich möchte es nicht. Vor allem nicht was Truthahn angeht.

    • Filo Sof sagt:

      Es werden auch Schnecken, Würmer und Läuse im Salat mitgegessen – unfreiwillig von beiden Seiten…

  • Ebi sagt:

    Mmmmh, diese Hackfleischbällchen muss ich unbedingt gleich ausprobieren, das tönt megalecker!

  • Danke für die tollen Rezepte, da lass ich mich für die Weihnachtsschlemmerei inspirieren:-)

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