Ein eigenes Homeoffice

Zuhause arbeiten wird immer mehr zur Realität, denn durch die Vernetzung, wird das Büro entbehrlicher und viele Arbeiten können auch daheim am Computer erledigt werden. Einige Jobs bieten «Homeoffice» an, das bedeutet, dass ein oder mehrere Tage von zu Hause aus gearbeitet werden darf. Wer sich selbstständig macht, beginnt dies oft auch von zu Hause aus, um erst mal zusätzliche Miete zu sparen oder näher bei der Familie zu sein. Wie aber richtet man sich einen Arbeitsplatz in der Wohnung ein? Hier finden Sie 17 Beispiele und Tipps:
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 1 — Zuhause darf Arbeiten persönlicher sein

Also können Sie ruhig Ihre Lieblingsfarben einsetzen und Bilder von der Familie aufhängen. Hier ist eine ganze Wand mit Familienfotos beklebt und der Arbeitstisch daneben ans Fenster gestellt. Eine schöne Lösung, wenn man zum Beispiel im Schlafzimmer einen Arbeitsplatz einrichten möchte. 

design is mine

 2  Wohnlichkeit ist auch für’s Büro wichtig

Fertige Büroeinrichtungen mit grossem Pult, vielen Korpora und Schränken sind zu Hause nicht wirklich angebracht. Gestalten Sie sie sich den Arbeitsplatz so, dass er zum Rest der Wohnung passt, auch wenn Sie das Glück haben einen ganzes Zimmer dafür zu benutzen. Das Zuhause bleibt das Zuhause, auch wenn man darin arbeitet. (Bild über: Design Is Mine)

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 3 — Kleine Ecken sinnvoll nutzen

Sie sind oft genau richtig um einen Arbeitsplatz einzurichten, auch wenn man eigentlich dafür keinen Platz hat. Ein Arbeitstisch muss nicht gross sein und ist einfach selbst zu bauen. In vielen Einrichtungsgeschäften werden Tischplatten und Beine separat angeboten, das gibt die Freiheit etwas genau auf Ihre Bedürfnisse hin zu konstruieren. Hier ist mit einer zweiten dicken Tischplatte ein Hintergrund für den Computerplatz gebaut. Das macht ihn eleganter,  hebt ihn stärker vom Rest des Zimmers ab und gibt die Möglichkeit kleine, persönliche Dinge aufzustellen. (Bild über: Beautifulsoup)

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 4 — Atelieratmosphäre gestalten

Mit einem grossen, langen Tisch können Sie mehrere Arbeitsplätze erschaffen, sei es, dass wirklich zwei Personen zu Hause arbeiten können oder dass Sie Platz für zwei verschiedene Tätigkeiten schaffen können, wie zum Beispiel, Computer und Nähmaschine oder Computer und Zeichentisch. Wenn Sie den Tisch nahe an einem Fenster oder einer Balkontüre platzieren, haben Sie immer eine schöne, helle Tageslichtsituation, ganz wie in einem richtigen Künstleratelier. (Bild über: Beautifulsoup)

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 5 —  Grau bringt Eleganz

Wenn Sie die Wände, eine Ecke oder eine einzelne Wand in einem warmen Grau streichen, bekommt die Arbeitsecke Eleganz und Wärme. Schaffen Sie den Kontrast mit weissen Möbeln und bringen Persönlichkeit an den Arbeitstisch mit Bildern und inspirierenden Moodboards. (Bild über: Madebygirl)

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 6 —  Eine schöne Aussicht inspiriert

Auch wenn es nicht der Eiffelturm ist, stellen Sie Ihren Arbeitstisch an das Fenster mit der interessantesten Aussicht. So haben Sie beim Arbeiten einen Blick auf die Welt draussen. (Bild über: Beautifulsoup)

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 7 — Computer haben auch auf schmalen Tischen Platz

Computer haben den Vorteil nicht allzu viel Platz zu brauchen. So kann auch mit einem langen, schmalen Tisch ein praktischer Arbeitsplatz geschaffen werden, der nicht viel Wohnraum wegnimmt. 

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 8 — Puristisches Styling lässt Platz für Ideen

Ein kreativer Arbeitsplatz darf ruhig auch leer und puristisch sein.Ein guter Tipp um immer Ordnung zu halten und den Kopf frei für Ideen zu haben, ist es, wenn Sie nach der täglichen Arbeit den Arbeitsplatz gut aufräumen und leer und frisch für den morgendlichen Arbeitsanfang lassen. Besonders zu Hause ist das wichtig, damit auch eine Distanz zwischen Leben und Arbeiten geschaffen werden kann.

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 9 — Das klassische Beispiel

Ein kleiner, femininer Arbeitsplatz ist hier mit einem klassischen Tisch und einem modernen Stuhl geschaffen. Zwei Leuchten auf jeder Seite unterstützen den traditionellen Look und machen den Arbeitsplatz elegant und chic. (Bild über: Emmas Blog)

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 10 — Ein Nähzimmer mit viel Stil

Ein Nähzimmer kann ruhig auch stylish sein, wie dieses Beispiel hier beweist. Stoffe und Muster können in Truhen verstaut werden, der grosse Spiegel dient zur Anprobe von Geschneidertem und die Nähmaschine findet Platz auf einem kleinen, praktischen Tischchen. Was diese Arbeitszimmer so elegant erschienen lässt, ist das bewusste Einsetzen von Schwarz-Weiss Kontrasten. (Bild über: Design Is Mine)

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 11 — Aussicht auf neue Bilder

Zwei kleine Bilderleisten  über dem Arbeitsplatz installiert, geben die Möglichkeit, diesen immer wieder zu verändern. Neue Bilder können ausgestellt werden, kleine Dinge, die inspirieren, Fotos oder Einladungskarten.

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 12 — So wird ein Schrank zum Büro

 Da braucht es natürlich erst mal ein wenig Arbeit. Aber die Idee ist genial. Ein grosser Schrank wird ausgehöhlt, gestrichen und tapeziert und mit praktischen Regalen und Aufhängevorrichtungen versehen. Ein kleines Pult auf Rollen und ein Bürostuhl auch auf Rollen finden nun im Innenleben des Schrankes einen hübschen Platz. Bei Arbeitsschluss kann alles hineingerollt und der Schrank verschlossen werden. (Bild über: My Ideal Home)

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 13 — Transparenz bedeutet Leichtigkeit

Wenn der Platz fehlt, helfen transparente Materialien auch eine voll gestellte Situation leichter erscheinen zu lassen. Hier ist es die Glasplatte auf dem Arbeitstisch der nahe am Bett steht, die dem improvisierten Pult eine Beiläufigkeit verleiht. (Bild über: Emmas Blogg)

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 14 — Der Retrolook gut eingesetzt

Gerade im Bürobereich finden Sie in Vintagegeschäften, Brockenhäusern oder auf Flohmärkten schöne, edle Retromöbel, die gut in eine Wohnung passen. Hier ist es ein kleines Pult und ein Designerstuhl, dessen Rotakzent in einigen Accessoires wieder aufgenommen wird, die der Arbeitsecke einen wohnlichen Retrocharme geben. (Bild über: Nice Room)

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 15 — Klein und fein

Kompakt und Mobil ist die Devise dieses kleinen Arbeitsplatzes. Ganz im Stil alter Schreibpulte, die die Damen und Herren zu Jane Austens Zeit zum Briefeschreiben benutzt haben, wird ein kleines weisses Schreibtischchen als Computerarbeitsplatz eingesetzt. Auch hier wird mit der hellen Farbigkeit und dem transparenten Stuhl eine Leichtigkeit geschaffen und somit Arbeit und Wohnen diskret verbunden. (Bild über: Beautifulsoup)

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 16 — Ein Moodboard macht den Platz bedeutend

Ein schön und bewusst gestaltetes Moodboard macht diesen Arbeitsplatz zum kleinen Kunstwerk. Wenig Farben, Formsicherheit und reduziertes Styling geben dem Arbeitsplatz Wohnlichkeit und Bedeutung. (Bild: Polly Wreford)

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 17 — Minimalistisch und raffiniert

Eine Box mit flexibler Arbeitsplatte und der Arbeitsplatz nimmt wirklich fast gar keinen Wohnraum weg! Versuchen Sie zu Hause, was in vielen Hotels gut gelungen ist. Ihre Ideen können auch von Schreinern umgesetzt werden wenn Sie keine fertigen Stücke finden.

Arbeiten Sie lieber zu Hause oder im Büro?

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Ich war schon lange auf der Suche nach so einem klassischen Drahtgitter-Papierkorb. Ich hoffe er gefällt Ihnen auch, er kostet 22 £ und ist über den Webshop Cox and Cox erhältlich.

Keine Kommentare zu «Ein eigenes Homeoffice»

  • Gute Einrichtungsideen. Mit Home Office hat das aber nicht viel zu tun, aber der englische Name tönt einfach gut.

    Für täglich einen Liebesbrief zu schreiben sind auch die Sitzgelegenheiten bequem, für richtig zu arbeiten eher weniger.

    Da wird sich der Rücken ziemlich schnell melden, auch bei der jungen, dynamischen, urban Kundschaft. Aber die Matratzen-Industrie wird das freuen, nur ist es da meistens schon zu spät.

    Die Ideen gefallen mir rein optisch, so sehen eben Home-Office aus wenn sie von einem Mix aus Sylistin – Designerin und
    Journalistin ausgesucht werden.

    Man sagt dem Lifestyle – glaube ich.

  • Pirelli sagt:

    Da hat man wirklich nicht allzu viel überlegt, kein einziger der Vorschläge ist wirklich praxistauglich – ausser die Arbeit zu Hause besteht aus einmal Mail checken pro Tag. Ich würde auf keinem dieser Stühle einen ganzen Tag sitzen wollen, geschweige denn fünf Tage in der Woche. Und den ganzen Tag die Maus resp. das Pen Tablet bedienen, ohne den Unterarm abstützen zu können?
    Gibt es den keine Ausbildung für Interieur Design? Wie sehen die Arbeitsplätze der Leute aus, die diese „Würfe“ geschaffen haben? Eins, setzen.

  • zig sagt:

    wichtig ist auch die motivation um zuhause zu arbeiten: vor arbeitsbeginn schnell ne runde raus um den block gehen. gibt ein „ich geh zur arbeit“-feeling!

  • Roland sagt:

    Die gezeigten Beispiele sind allesamt nett aber für ein Home-Office nicht zu gebrauchen. Einfach viel zu wenig Platz und von der Ergonomie her, die reinste Katastrophe. Spätestens nach einem Jahr ist man Dauergast beim Physiotherapeuten. Aber was nimmt man alles im Kauf, um ein nettes Zimmer zu haben.

  • Maja sagt:

    Ich habe meinen Arbeitsplatz in einem weissen Sekretär mit Aufsatz (IKEA) eingerichtet. Am abend werden die Türchen zu gemacht
    und ich kann so gut abschalten. Für mich die perfekte Lösung.

  • Sven Bublitz sagt:

    @ Heinz
    @ Ergonomie

    Mensch, wie spießig seid Ihr denn? Noch nie was von kabellosem Headset (oder einem Schnurlos-Telefon) gehört, dass für Telefonate bis in den Pool reicht? Oder von Laptops, die man mit auf die Couch nehmen kann? Meinetwegen auch mit auf die Gartenliege oder mit UMTS gleich irgendwo anders hin?

    Ein sehr großer Tisch, ein guter Bürostuhl, eine definierter Abstand zum Monitor gehören für mich als Einrichter zwar zum täglichen Brot, aber doch nicht in meinem Home-Office?!?

    Also, da arbeitet man heutzutage nun wirklich anders (zum Beispiel im Moment am Esstisch)…
    … und jetzt gehe ich wieder raus in die Sonne!

  • Ergonomie sagt:

    …tja, schöne Fotos: aber das sind nicht wirklich gute Arbeitsplätze sondern einfach Einrichtungs-Beispiele fürs Daheim. Denn an solchen Plätzen lässt sich nicht wirklich 8-9h arbeiten. Gerade auch zu Hause sind ein sehr guter Bürostuhl und ein schön grosser Tisch sehr wichtig (Entfernung zum Bildschirm sollte meistens mehr als 60cm betragen, die Höhe der Tischplatte andererseits muss zudem der Eigengrösse des Körpers angepasst werden können). Am besten liest man sich auch da mal die Ergonomie Broschüre der SUVA durch (findet man mit Google mit diesen beiden Begriffen). Natürlich kann dann, wenn der Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist, das rundherum immer noch wie im Bericht gezeigt individuell eingerichtet werden. Und dann ist die Heimarbeit (fast) perfekt!

  • Heinz sagt:

    Wunderschoene Vorschlaege. Leider haben sie ein wesentliches Element, die Ergonomie, nicht beruecksichtigt.

  • Sowieso sagt:

    Mich würden eher Ideen interessieren, was mann so von zu Hause aus machen könnte ohne am Hungertuch zu nagen :)

    • rovi sagt:

      Die Liste ist sehr lang: Texter und Journalisten, Übersetzer, Informatiker, Designer, Webshop-Betreiber, und und. Etliche Weltkonzerne wurden zuhause oder in der Garage gegründet: Google, HP und Apple, zum Beispiel. Auch lassen immer mehr Firmen ihren Mitarbeitern das Home-Office zu.

    • Sausundbraus sagt:

      Ich bin selbständig (Consultant für Marketing und Coporate Design) und brauche zu Hause nur einen kleinen Arbeitsplatz, da die Unterlagen fast zu 100% digital sind und Kunden nie zu mir kommen sondern ich stets bei ihnen bin.
      @ Sowieso: da verdient man gut :-) und kann an so Tagen wie heute auf der Terrasse in Flip-Flops arbeiten.
      Die Bilder der Homeoffices finde ich ganz grossartig – ich habe spontan das Gefühl mein Büro sofor umgestalten zu müssen …

  • LeLo sagt:

    Generell brauch ich zum Arbeiten viel mehr Platz. Aber heute habe ich mir meinen Arbeitsplatz auf Balkonia eingerichtet.

  • Bernhard Vontobel sagt:

    Eine Anmerkung zu Beispiel 7: >> COMPUTER HABEN AUCH AUF SCHMALEN TISCHEN PLATZ:
    Wer länger als 15 Minuten mit der Maus arbeitet sollte dies aus ergonomischen und medizinischen Gründen keinesfalls tun.

  • Anja sagt:

    Sehr schöner Beitrag, danke! Haben Sie noch einen Tipp, wie man so eine Foto-/Bilderwand herzaubert, ohne hundert Reissnägel in die Wand zu schlagen? Auch die an sich praktischen „Kaugummis“ lassen sich auf einer Raufasertapete nicht mehr gut entfernen…

    • Elizabeth sagt:

      @Anja: Persönlich habe ich eine silbrige Platte an die Wand geschraubt. Darauf dann Postkarten und Co befestigt (mit den „Kaugummis“). Bei OBI gibts ein tolles Produkt (weiss den Namen gerade nicht, befindet sich aber bei den Bastelartikeln) da kann man eine Aer Folie (sieht aus wie die Flanellfolien aus der Sonntagsschule, sind aber in div Farben zu haben, weiss, blau usw) die kann man auf die Rauhfasern kleben (und ohne Rückstände entfernen). Die Folien haben dann auf der Oberseite einen speziellen Belag, da hält alles, sogar Schlüssel.

      • marco sagt:

        @ elizabeth: könntest du mir bitte die kaugummis erklären? silbrige platte? Heisst die Folie Aer Folie?
        danke marco

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