Coole Bling-Bling-Loft in New York

Ein kleines Gesamtkunstwerk, ein Statement oder eine ironische Interpretation vom Bling-Bling-Lifestyle? Diese, vom MDA Studio cool eingerichtete, grosse Loft in New York ist auf jeden Fall einen Blick durchs Schlüsselloch wert. Sie ist superstylish und lässt das Herz von Musikliebhabern höher schlagen.

Innenarchitektur: MDA Studio

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Die geräumige Loft ist ganz in Weiss gehalten und mit wenigen, superschicken und attraktiven Möbelstücken eingerichtet. Im Wohnbereich steht die Kultsitzgruppe Togo in Gold und Silber.
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Welches sind nun die Lautsprecher und welches die Sessel? So genau ist das auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Bestimmt sind die Schalensessel auch mit Lautsprechern versehen. Die zwei grossen Boxen sind auf jeden Fall schon mal schön golden und glänzen mit dem Boden um die Wette.
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Der Wohnraum ist konzipiert wie eine Gallerie und die Möbel sind wie Kunstobjekte. Ein Fadenvorhang grenzt den Essbereich von der Küche ab.
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Das Wohnzimmer ist auch ein Übungs- oder Performanceraum. Im Bild rechts sieht man, wie die offene Küche mit dem Fadenvorhang aus Metal vom Essbereich abgegrenzt wird.
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Ein wenig wie in einem Science Fiction mutet das Ganze schon an. Da sind Cocooningnischen, in die man sich zurückziehen kann. Die alten Säulen der ehemaligen Lagerhalle sind auch noch sehr schön sichtbar. Auch sie wirken wie Kunstobjekte.
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Gold und Silber wurden als Farbe sowie als Material eingesetzt und erinnern etwas an ein Raumschiff oder an Homeboy-Schmuck.
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Die einzige andere Farbe, die im Einrichtungskonzept der New Yorker Loft von MDA Studios eingesetzt wurde, ist Dollargrün.

17 Kommentare zu «Coole Bling-Bling-Loft in New York»

  • Torsten sagt:

    Also ich mag die puristische Einrichtung des Lofts, auch wenn das ein oder andere Einrichtungsstück farblich nicht unbedingt meinen Geschmack trifft. Was ich sehr schön finde ist, dass es in dem Loft tatsächlich noch Tageslicht gibt und nicht alle Räumlichkeiten mit Kunstlicht ausgehellt werden müssen.

    Nachdem wir ja nun einen Einblick in den Wohn-, Schlaf- und Essbereich werfen konnten, würde mich interessieren, wie wohl das Bad eingerichtet beziehungsweise ausgestattet ist.

  • Devy Wolff sagt:

    In the late 70s moving into a loft in the Garment district in mid Manhattan and living and working there for nine years was the best and the most productive time as a visual artist, in my life. But the conditions for a struggling artist was unsustainable when the gentrification started to creep in and became part of the „Chic“ crowd of the rich and famous. I was forced to leave, because a tone of money started to pour in and forced many artists to drift off, into something more affordable. So YOU out there, you know who YOU are , stop fallowing us everywhere, just because you have the means to do it.

  • Adam Gretener sagt:

    Ich würde diese Wohnung jedenfalls nicht von der Bettkante stossen.

  • dan meier sagt:

    eine coole Loft, nicht gerade nach meinem Geschmack eingerichtet, aber man will ja auch nicht nur sehen, was man schon kennt. Was das Ganze aber mit HipHop, MTV und Musikliebhaberei zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.

  • Déjà-vu sagt:

    Und wo wird gewohnt…?

  • J. Degler sagt:

    Soll das eine Wohnung oder eine raumausgreifende Installation sein?

  • Rolf Heinzmann sagt:

    Warum haben die Menschen eigentlich nie ein Puff in der Wohnung (Puff=Unordnung)

    • Na ja, wenn ich wüsste das Fotografen im Anmarsch wären würde ich auch noch hurtig mein Puff aufräumen (oder aufräumen lassen).

      P.S. Eine so hässliche Couch habe ich ja noch nie gesehen. Nicht geschenkt würde ich die nehmen.

    • Philipp Rittermann sagt:

      eine gute frage herr heinzmann. es gibt aber wirklich leute die ihre wohnung zu einem puff umorganisiert haben, glauben sie mir, herr heinzmann. :) ps: man erkennt das meistens am roten licht.

    • elena sagt:

      Warum müssen denn die Menschen ein Puff haben in der Wohnung? Versteh ich nicht.

      • lukas sagt:

        rolf, lassen sie die menschen sich wohlfühlen, wie sie sich eben wohlfühlen. wenn sie gerne in einer unordnung hausen, zelebrieren sie dies innigst, implizieren sie aber nicht, dass dies jeder möchte.

        und ja: das fotografenargument hat was :)

  • Trommler sagt:

    Dies ist kein Musikloft sondern ein akustischer Alptraum. Wer etwas von Raumakustik versteht weiss was den Hörer hier erwartet: ein nervtötender Musikbrei mit ohrzerreissenden Höhen und fiesen Dröhnbässen.
    BlingBling trifft die Sache schon richtig: mehr Schein als Sein. Das ideale Poserloft für einen Selbstdarsteller, der mit grosser Wahrscheinlichkeit noch nicht mal Schlagzeug spielen kann.

    • Peter Schall-Schluck sagt:

      Genau das habe ich auch gedacht. Von wegen “lässt das Herz von Musikliebhabern höher schlagen”..

      • Rice V. Schluss sagt:

        Mir fiel nach den Bildern spontan der Film „American Psycho“ mit Christian’s Bale Wohnung im Film ein. Haha…mit ein paar farblichen Blutspritzern liesse es sich darin sicher wohnen. Ohne, nein danke ! Niemals. Kitsch meets Quatsch. Einzig das Schlagzeug spricht mich an !

        Aber: netter Versuch…

  • Philipp Rittermann sagt:

    ganz nett. by the way – ich muss immer bezahlen um durch’s schlüsselloch zu gucken, mache ich etwas falsch?

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