Ein Haus mit Aussicht

In einem stark bebauten, urbanen Umfeld fügt sich Architektur oft eher diskret in die Umgebung ein. Dagegen sind Häuser, die ganz alleine in der Landschaft stehen, immer starke Statements. Das Shark Alley House auf der neuseeländischen Great-Barrier-Insel ist ein solches Beispiel.

Architektur: Fearon Hay

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Das Shark Alley House der Architekten Fearon and Hay wurde in ein abfallendes Gelände hineingebaut. Es bietet einerseits Schutz vor Wind und Wetter und andererseits öffnet es sich mit grossen Fensterfronten zum Meer hin.

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Das Haus ist L-förmig gebaut, hat einen windgeschützten Innenhof und wirkt sehr transparent. Die Aussicht auf die grossartige Landschaft ist ein wichtiges Architekturelement.
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Auch wer drinnen isst, hat den Eindruck, praktisch draussen zu sitzen. Die Rundumsicht der scheinbar wandlosen Architektur passt perfekt in eine solche Umgebung.
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Viel unverbaute neuseeländische Landschaft: Das Haus steht an einem traumhaften Ort. Das minimalistische Design passt perfekt und strahlt angesichts der überwältigenden Umgebung eine gewisse Bescheidenheit aus.
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Von weitem verschwindet das flache Haus fast in der Landschaft. Durch die minimalistische Form und die Transparenz wirkt es trotz starkem Statement diskret und schlicht.
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Und noch ein wenig Aussicht zum Träumen.

Keine Kommentare zu «Ein Haus mit Aussicht»

  • Ladenbau sagt:

    So etwas ist für mich: ein schön und edel designiertes und gebautes Haus irgendwo in den Bergen, ohne Autos, ohne Lärm, aber mit frischer Luft. Wer wünscht sich das nicht!? Diese Haus hat einfach alles :) LG

  • Granit sagt:

    Das Haus sieht granit Stark aus :))…So etwas glaube ich wünscht sich jedermann :)

  • Was für ein Haus und was für ein Blick :) von so etwas kann man nur träumen :)

  • Philipp sagt:

    Zu all den Kommentaren bezüglich den Bau Restriktionen in der CH. Nach besuchen in Kanada, Japan und Australien habe ich zwar viele Gebäude gesehen, die eindrücklich waren und wie eine Attraktion erschienen. Leider verlieren Attraktionen an Reiz und nach Überflug der CH und zurück in Zürich muss ich sagen, hier ist wirklich einiges richtige gemacht worden. Niergends hat man schon aus dem Flugzeug das Gefühl, hier möcht ich mein Häuschen hinstellen. Ich fand Zürich oft langweilig, jetzt aber wieder sehr schön…

  • daniel graf sagt:

    schöner schlichter bau. ich beneide die kiwies, durch das milde klima brauchts quasi keine dämmung. dies ist der grund für die geringe „dicke“ des daches. übrigens sind die entstehungskosten dieses hauses sicher <1mio …

    ich schätze häuser mit viel glas, zeigen sie doch, dass ihre bewohner sich an der umgebung freuen, anstatt die vielen wände mit bildern zu dekorieren

  • Markus Rohner sagt:

    Also, mir gefällts nicht. Es passt nicht zu den Schafweiden in Neuseeland und wenn wir Schafe fragen könnten, dann gefiele ihnen sicher eher ein Chalet an dieser Stelle oder eines dieser Häuser wie im Ballenberg. Wir sollten mehr Tiere fragen, wie unsere Häuser ausehen sollten.

    • sugus sagt:

      @ Markus Rohner: Mal ehrlich, Sie glauben wohl selber nicht so ganz, was Sie schreiben/denken, oder? Oder was haben Neuseeländische Schafe und dieses Haus gemeinsam? Manche Bemerkungen hier zeugen von einer schmalen Sichtweise.

  • Lorena sagt:

    Wie wär es einmal mit „normalen“ Häusern. Da ist die Herausvorderung für den Architekten ungemein grösser. Mit Millionenbudgets ist es keine Hexerei, etwas Schönes hinzustellen.

  • pierre bourdon sagt:

    In der Tat, von sowas werden vor allem die Leute träumen, welche sich in den frühmorgendlichen vollen Pendlerzügen die Erkältungsviren gegenseitig ins Gesicht schleudern und so ausser Gefecht setzen oder sich gegenseitig schon mal mit ihren Häuschen die schöne Sicht verbaut haben. Hehehe!

  • Christian Duerig sagt:

    Die schwarzen Teilflächen sind besser mit Glas zu ersetzen. Die Funktionalität ist wichtiger as irgend ein Modetrend. Die Panoramasicht darf nicht unterbrochen werden. Intelligente Verglasung sorgt für Klimatisierung und liefert erst noch elektrischen Strom. Was mir gefällt ist der Stil des Australian House. Die „rund um das Haus gehende bedeckte Veranda“. Ein Schattenspender fürs Wohlbefinden. Man fühlt sich unter einem Baum im Outback zu sein. Diese Veranda fehlt hier leider. Für mich also bloss ein stümperhafter Versuch eines Australian Hauses für die Jahre nach 2012.

  • Albert Fiechter sagt:

    Die ¨Kisten-Architektur¨ zeugt von der Einfallslosigkeit der Architekten. Dieses Haus ist ein Beispiel dafuer. Seine strenge Geometrie, bestehend aus Quadraten und Rechtecken, fuegt sich nicht in das Unregelmaessige dieser Umgebung und wirkt deshalb stoerend.

  • Franz Brunner sagt:

    Von weitem verschwindet das flache Haus fast in der Landschaft—-ich empfinde das sehr breite, dünne flachdach als viel zu gross—sicher schön bei nieselregen draussen im trockenen zu sitzen, aber so hat das haus „zuviel“ dach—linke seite ist dann bloss ein unterstand

  • Paul Steiner sagt:

    Ich frage mich einfach, wo da das Können des Architekten ist. Ja, das Haus ist toll, aber an dieser Lage und mit dem Budget ist das doch relativ einfach, so ein Haus zu bauen. Wenn mir das jemand nicht glaubt – Ich zeichne und baue euch gerne so oder ein ähnlich beeindruckendes Haus. Ich brauche nur den Bauplatz, das Budget und vielleicht noch ein, zwei Wünsche von eurer Seite.

  • Im Moos sagt:

    Wieso denn in die Weite schweifen.
    Hier ein Traumhaus auf 30’000 Quadratmeter grossen Landgut und das auf 1390 Meter über Meer.
    http://www.im-moos.ch

  • Absolut traumhaft, optimal kombiniert mit der Landschaft und Natur..
    Liebe Grüssse vom bath collection

  • Gerber sagt:

    Absolut genial, ein solches Haus, optimal eingebettet in die Natur!

  • François sagt:

    Ein einziger Satz drückt die Ich-will-perfekten-Komfort-in-unberührter-Natur-Schizophrenie perfekt aus: „Viel unverbaute neuseeländische Landschaft: Das Haus steht an einem traumhaften Ort. “

    Wirklich schöne Aussicht – doch da die Bewohner sicher nicht Selbstversorger sind, ist die Ökobilanz auch unabhängig von der Holz-Beton-Frage sehr negativ… Zeitgeist des letzten Jahrhunderts, würde ich mal sagen :(

  • Daniel sagt:

    Schönes Haus und vorallem überhaupt nicht störend in dieser Landschaft!

  • Lisa Fäh sagt:

    viel Spass beim Fensterputz….

  • Grete sagt:

    Sehr zwiespältig. Die Vorstellung, selber einige Zeit drin zu wohnen: ein Privileg. Für länger, oder es zu besitzen: eine Last. Für den Ingenieur: Die Frage, wie Anfahrt, Energie, Wasser, Abwasser, vielleicht Sicherheit, gelöst werden (nichts davon zu sehen).
    Für alle anderen: Die Usurpation einer bisher unberührten Landschaft durch einen Architektentraum.

  • jules sagt:

    Erinnert mich sehr an den Pavillon von Mies van der Rohe in Barcelona.

  • Martin Cesna sagt:

    Kleine Frage: Ist das Haus erdbebensicher gebaut worden? Neuseeland ist Erdbebengebiet, siehe die Einstürze das letzte Mal in Christchurch.

  • Peter Müller sagt:

    Toll… aber wenn jeder so bauen würde, wär das ja schlimm. Gäbe es in der Schweiz nur Doppel und ReihenEFH, wären wir auch so ein Paradis mit viel grün. Zudem: das sind doch absolute Bonzenvillen. Wir (Frau und ich) sind beides Akademiker und können uns sowas gar nie leisten, ausser wir verprassen alles und schicken unsere Pensionskasse ins Nirvana. Heute können nur noch Ärzte und Anwälte, welche über ein quasi-Monopol-Stunden-Tarif verfügen, sowas kaufen oder dann überbezahlte Manager und Erbschleicher. Und mit solchen Kreisen bzw. mit den VIllen solchen Kreisen möchte ich mich nicht identifizieren. Das kommt mir vor, wie die Berichte über einen EB Veyron in der Autozeitung: der kostet auch 2 Mio Franken und löst Hormonschübe aus. Nur: der Hormonsgeschubte schiebt in der Realität nen VW Polo zu seiner 3.5 Zimmer Wohnung nach Bümpliz-West. Darum liebe ich so Blenderberichte über VIllen, 6-Sterne Hotels in Dubai und VIllen. Reichtum wurde oft mit viel Steuerhinterziehung bzw. Steuertricks ergaunert. Warum der einfache, ehrliche Steuerzahler dann sooo Freude an den Insignien dieser Sozialgauner hat, verstehe ich nicht. Hat mir wer ne Spraydose? Damich ich das Opiumobjekt des Volkes mal etwas in die Realität rücken kann.

    • Blanche Wu sagt:

      Ich mag auch solche Berichte nicht. Was nützt es einem wenn man so was weiss. Bonzenhotels, etc.? Mich ärgert es eher, weil ich weiss, dass Menschen welche so viel haben, ihr Geld nicht sinnvoll ausgeben und bescheiden leben. Bescheidenheit ist eine Tugend und diese schwindet rapide. Ich wüsste immer noch nicht was ich mir leisten soll wenn ich in Euro Millions gewinnen würde. Ich würde immer noch meinen alten VW Golf fahren und hätte immer noch kein Bedürfnis auf einen BMW. Teure Kleidung, etc. evt. direkt Kleider vom Schneider und gute Stoffe welche nicht in Asien unter schlimmen Bedingungen gefärbt wurden. Ja dafür würde ich Geld ausgeben. Aber nicht für Luxus wie Schmuck, etc. das brauche ich auch mit 10 Milionen noch nicht. Ich würde auch nicht sofort in die Ferien fliegen. Eher zuhause eine Auszeit nehmen und einen Schrebergarten anlegen.

    • Martin Mischler sagt:

      Ich rate Ihnen beim nächsten ‚Bonzen-Beitrag‘ einfach weiter zu klicken sonst fürchte ich um Ihre Gesundheit. Soviel Negativität ist bestimmt ungesund für den Blutdruck…

    • heinz sagt:

      @ mueller -warum koennen sich manche leute nicht einfach ueber etwas schoenes freuen ohne gleich in ein neidgejammer auszubrechen. sie gehen wohl auch ins museum und regen sich ueber die hohen preise auf die fuer spitzenkunst gezahlt wird. ich kann mir diese dinge auch nicht leisten, und trotzdem finde ich sie einfach schoen. gute kunst oder architektur haben in erster linie einen aestetischen und kulturellen wert. dieses kleinbuergerliche preis/leistungs denken fuehrt zu kultureller verarmung.

    • caroline egger sagt:

      Bravo, Herr Müller, endlich sagt mal einer die Wahrheit. Ich bin selbst (Mit)-Bewohnerin und Besitzerin zweier schöner alter Häuser mit cooler und gemütlicher Einrichtung ohne übertriebenen Aufwand und attention calling Protz – und daher des Neides gewiss nicht verdächtig. Solche Blenderberichte sind mir auch zuwider. Ich lese sie, weil ich mich für Architektur und Einrichtung interessiere. In letzter Zeit sieht man nur noch Berichte über Wohnungen und Villen von Leuten, die man vermutlich zu Recht der Steuerhinterziehung verdächtigt und die zudem noch über einen schlechten Geschmack verfügen, in dem Sinne, als ihre Wohnungen und Häuser so aussehen, als wollten sie damit bloss Eindruck schinden. zB neuerdings alles in weiss, crème, dazu die transparenten Räume, möglicherweise der unbewusste Ausdruck eines Bedürfnisses nach einer weissen Weste und Transparenz: Werte, die in einer Gesellschaft von Finanz- und Steuerbetrügern gerade von denen beschworen werden, die in jenen kalten und weissen Häusern leben, mit dem schwarzen Allradwagen in der Garage, die überschlanke unglückliche Ehefrau, die Designerkids…vie de merde!

  • Hans sagt:

    Wunderschön, da gibt es offenbar noch keine Raumplanungsbeamten, die verdichtetes Bauen fordern. Aber Neuseeland ist ja auch zu weit weg, um überhaupt nur über eine Personenfreizügigkeit nachzudenken…

    • B. Kans sagt:

      @Hans:Daumen hoch zu ihrem Kommentar.

      • Adam Gretener sagt:

        Kein Thema zu weit weg, um es mit den bösen Ausländern zu verknüpfen. Aber die Bauern, welche ihr Landwirtschaftsland durch Umzonung in Gold verwandeln, die verdienen dann die Direktzahlungen auch komplett ohne Gegenleistung. Ich bitte Sie, Hans.

    • Kaa Bock sagt:

      Neuseeland: 16.4 Einwohner / km2, Schweiz: 193 Einwohner / km2. Ich bin sicher, Sie verstehen schon, warum bei uns Raumplanung notwendig ist, Sie möchten einfach ein bisschen stämpfele und über die Ausländer jammern. Wandern Sie aus, dann gibt es hier Platz!

  • Oli sagt:

    Vor Jahren führte mich die Reise in Neuseeland unter anderem auf die Great Barrier Island.
    Vom häufig besuchten Strand aus habe ich dieses Haus gesehen und mir gedacht, wie man ums himmelsgottwillen einen solch potthässlichen UFO Landeplatz in diese schöne Landschaft stellen kann.
    Nun auf diesen Fotos sieht’s ja nicht so übel aus und die Insel bietet zum Glück noch weitaus bessere Anblicke. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

  • Déjà-vu sagt:

    Ich liebe Durchsichten! Kompliment an Architektur und Fensterkonstruktion. Einfach toll!

  • Philipp Rittermann sagt:

    ich muss zugeben. designmässig super an die topographie angepasst. a-ber: wieso muss es denn immer beton sein. ausser dem fundament würde hier eine holzkonstruktion noch viel besser harmonieren!

  • yaro sagt:

    schon toll, wenn es keine bau- und zonenordnung gibt!

  • Andrea Petra Selinda Kneust-Kollermatter sagt:

    Preis?

  • Nora sagt:

    Wow! Einfach traumhaft schön…

    • Christoph Meyer sagt:

      Ein Traum für die Besitzer, ein Horror für die Landschaft, die zerstört wird.

      • Christoph Meyer: Wie bitte wird hier die Landschaft „zerstört“? Im Gegenteil, das Haus
        unterwirft sich sozusagen der Landschaft.

      • Martin sagt:

        Horror für die Landschaft? Eben genau nicht, es ist ein Masterpiece von Integration… Neider vielleicht?

      • Fritz Dobler sagt:

        Bei Kommentaren wie dem Ihrem Herr Meyer frage ich mich immer, ist das jetzt ironisch gemeint oder meint der das wirklich ernst?

      • architetto... sagt:

        …nicht jedes Haus ist ein Horror für die Landschaft…man kann auch bauen und Rücksicht auf die Natur/Landschaft nehmen…oder wohnt Christoph Meyer in einem Erdloch…???
        …es ist nicht immer alles schlecht, was man selber nicht hat…der Neid der Menschen ist der wahre Horror!

      • Mario Monaro sagt:

        Natürlich ist die Landschaft unverbaut noch schöner. Aber wenn sie schon verbaut werden soll/darf/kann, dann bitte eben mit einer Architektur, die sich in die Landschaft – so gut es eben geht – einfügt. Und ich finde auch, dass das hier sehr gut gelungen ist.

    • Christoph Meyer sagt:

      @Martin
      Neider? Es ist einfach meine Meinung, dass die Landschaft ohne das Haus schöner wäre.
      Vielleicht lernen Sie es ja noch, andere Meinungen zu respektieren.
      Und lernen Sie bitte Deutsch: Masterpiece = Meisterstück

      • Blanche Wu sagt:

        Jetzt musste ich einfach lachen. „wohnen sie in einem Erdloch?“ Der Brüller.

      • Martin Mischler sagt:

        @ Christoph Meyer
        Es ist ein echtes chef d’oeuvre ;-)) Ich akzeptiere Ihre Meinung schon, nur teilen tu ich sie nicht. Von Ihnen als Deutschspezialisten hätte ich eine etwas differenzierte Kritik als ‚Horror für die Landschaft‘ erwartet…

      • lukas sagt:

        aber herr meyer: wie der titel des blogs sagt, gehts hier nicht um unverbaute landschaften – wohlbemerkt zudem, dass bei jedem zusätzlichen haus unverbaute landschaft zerstört wird.

        das haus gefällt mir übrigens, v.a. innen.

      • Richard Ruettimann sagt:

        „Neid raubt die Gesundheit“, lieber herr meyer

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