Haus im Dschungel

Architektur hat auch etwas mit Fernweh zu tun. Wir haben unsere Traumhäuser an Traumlocations und reisen manchmal im Kopf dahin. Dieser moderne, elegante Pavillon, der mitten im Dschungel steht, könnte eines davon sein.

Achitektur: Crossson, Clarke, Carnachan Architects

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Weit weg, am anderen Ende der Welt steht dieses edle, elegante und einladend wirkende Haus. Die Traumlocation heisst Barrier Island und ist in Neuseeland. Die neuseeländischen Architekten Crosson, Clarke, Carnachan Architects haben es nachhaltig gebaut. Die Energie kommt von der Sonne, das Holz steht in Harmonie mit den umgebenden Bäumen.
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Das Haus steht auf einem Podium und ist dadurch gegen Hochwasser geschützt.  Die Veranda ist mit einem hohen, luftig wirkenden Dach bedeckt.
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Langgezogen mit hohen, hellen und dennoch schattenspenden Räumen steht das Great Barrier House in einer Waldlichtung und ist von Gras und Bäumen umgeben.
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Sonnenreflektoren sorgen für heisses Wasser und Strom, geheizt wird mit einem Cheminée-Ofen. Der Wassertank steht hinter dem Haus.

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Die Einrichtung ist modern, klassisch und ruhig. Die Möbel und ihre Anordnung fügen sich harmonisch und diskret in die luftige, unkomplizierte Architektur ein.
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Wie eine Insel oder eine luxuriöse Robinsonhütte steht das Holzhaus mitten in einer Waldlichtung.

21 Kommentare zu «Haus im Dschungel»

  • irene feldmann sagt:

    da könnte man sich glatt die finger abbeissen…….traum haus, standort-material-details, und einen scharfen hund (von wegen einbrechern) könnte man auch noch unterbringen………ein bisschen fantasie und selbständigkeit und man lebt perfect!!!!

  • vincent chopard sagt:

    Und die Einbrecher?

  • Fritz Lauber sagt:

    Kann mir jemand erklaeren wie „Die Einrichtung ist modern, klassisch und ruhig“ zu verstehen ist. Moderne und Klassik sind meines Wissens Gegensaetze ;-)

  • Martin Loo sagt:

    Ganz zu schweigen vom Heizstrahler, welcher über der Tür zum überdachten Aussenbereich angebracht ist. Energietechnisch äusserst bedenklich!

  • urs rippstein sagt:

    Feng-Shui-mässig ist dieser Pavillon ein Fehlschlag, vor allen Dingen die Deckenverstrebungen im Wohnraum – einfach nur scheusslich. Und wie bitte…, dieser Pavillon soll elegant sein? Unter Eleganz verstehe ich etwas ganz anderes. Diese Spezies von Architektur ist für mich jedenfalls keine Erleuchtung.

  • marie sagt:

    habe alles schon gepackt und bin zum umziehen bereit. hier passt sogar die insel, für mich alles perfekt.

  • James Bolton sagt:

    Sorry und der Heizstrahler auf der Terrasse wird wie angetrieben ???

  • Daniel Kellenberger sagt:

    Leider zeigt dieses Beispiel erneut, wie unterschiedlich nachhaltige Architektur interpretiert wird. So elegant das Haus auch ist, mit einer Feuerstelle welche sich vorwiegend „ausserhalb“ des Hauses befindet kann nicht von einer nachhaltigen Architektur gesprochen werden. Der grösste Teil der Wärme wird damit die Umgebung und nicht das Haus erwärmen.

    • etoile-filante sagt:

      Das Haus ist auf Great Barrier Island zu finden, in wunderbar gemässigtem Klima. Das offene Cheminée wird zum heizen sicher reichen!

    • Christophe sagt:

      Yep, genau! Das ist schöne Augenwischerei…

    • Max Meier sagt:

      In einer Region in der die Temperatur kaum mal unter 15 Grad sinkt, scheint mir das nicht ganz so wichtig zu sein ;-)

    • Patrick Freisteher sagt:

      Lieber Daniel
      Solange man immer nur auf ein Detail hinweist, das nicht ganz passt, wird das Thema Nachhaltigkeit immer nur Kritisiert werden. Heb die Vorteile hervor, die Nachteile erkennen wir von selbst, aber danke für deinen Hinweis. Und das Klima ist nicht vergleichbar mit der Schweiz, also bitte informier dich auch bevor du irgendwelche falschen Aussagen machst.

    • Jaguar sagt:

      Ach was, bei einer Durchschnittstemperatur von 13 Grad im Winter muss nicht so oft und dann nur wenig geheizt werden. Der Nachhaltigkeitsaspekt in Ihrer Aussage greift nicht wirklich. Es gibt heute auch Isolationstechniken, die das im Griff haben.

      Als Ferienhaus finde ich es toll. Es erinnert mich an die klassiche Moderne von MIes van der Rohe oder Eeams Architekten. Die Abgeschiedenheit würde ich aber nicht sehr lange ertragen.

    • Sherlock Holmes sagt:

      Das Klima in Barrier Island, NZ sinkt, Google ist Dein Freund, durchschnittlich nie unter 15°C. Ich glaube, da ist der solare Eintrag resp. das bischen Wärme des Kamins, das nach innen geht, vermutlich gross genug.

    • Eva sagt:

      Great Barrier liegt in den Subtropen – die Feuerstelle muss da schlichtweg nicht sehr effizient sein, und bei der Masse Glas, die das Haus tagsüber erwärmen, sowieso nicht.

      Ich finde das Haus persönlich irrsinnig schön.

    • Pictureworker sagt:

      Das Haus steht im Dschungel… Tropical…da braucht es keine Heizung. Da ist die Feuerstelle wohl nur für ein gutes Steak und oder Romantik gedacht…

      • Columbo sagt:

        Google Maps ist dein Freund … Das Inselchen liegt noch suedlicher als beispielsweise Sydney (AUS) … als ‚tropical‘ ist anders (trust me, wir schlottern uns hier grad durch einen ziemlich frostigen Winter, so ganz ohne Heizung geht’s schon nicht).

    • Markus sagt:

      An alle, die Daniel hier kritisieren: Momentan erleben wir in Melbourne (klimatisch nicht soo viel kälter als Barrier Island) frostige Tage, und da die meisten Häuser kaum isoliert sind wird tatsächlich sehr viel zum Fenster raus geheizt. Isolation und Heizung spielen also auch in solchem Klimata ein Rolle.

      Patrick: Nachhaltigkeit bedingt immer eine ganzheitliche und langfristige Sicht, es ist also sehr wohl richtig, auch auf einzelne Details hinzuweisen (natürlich, oft muss man Kompromisse eingehen, dennoch darf man auf Details eingehen).

      Bezüglich Nachhaltigkeit hätte ich auch zur Langlebigkeit einige Fragen. Gerade Holzbauten sind hier oft so ausgelegt, dass sie maximal 100 Jahre stehen. Selbst wenn das oben gezeigte Haus aus vollständig rezyklierbaren Materialien gebaut wäre, dürfte ein Neubau in einer solch abgelegenen Gegend ziemlich aufwändig sein. Da scheinen mir Tessiner Steinhäuser, die Jahrhundertelang stehen, nachhaltiger.

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