10 gute Ideen für Arbeitsplätze zu Hause

Immer wieder werde ich von Sweet-Home-Lesern nach Ideen für Arbeitsplätze zu Hause gefragt. Es ist ein grosses Bedürfnis, von zu Hause aus zu arbeiten. Wir alle tun das ab und zu, so brauchen wir denn auch einen Platz dafür. Für den Computer, die Nähmaschine, das Schreib- oder Malzeug. Auch in kleinen Wohnungen mit wenig Zimmern lässt sich ein praktischer, aber trotzdem wohnlicher Arbeitsplatz einrichten. Lassen Sie sich von diesen Beispielen inspirieren. Wer nach noch mehr Ideen sucht, schaut sich den Sweet-Home-Beitrag Homeoffice nochmals an.

AVBKLBALK
1 UNKOMPLIZIERT UND NEBENSÄCHLICH
Richten Sie sich den Arbeitstisch dort ein, wo sie Platz haben. Das kann durchaus auch im Schlafzimmer sein. Die Tischplatte auf zwei Holzböckli ist eine schöne Variante, die sich wie selbstverständlich in den Raum einfügt. Diese Lösung wirkt spontan, mobil und leicht. Da die Accessoires alle weiss oder aus Holz sind, passt alles gut zusammen und wirkt harmonisch. Der weisse Kuschelteppich steht für Weichheit und Sanftheit und lässt den Schlafraum gemütlich wirken, auch mit dem Arbeitsplatz. Bild über: French by Design.
eclectica
2 HELL UND FREUNDLICH
Damit Arbeiten Spass macht, hilft eine helle und freundliche Atmosphäre. Wer ein ganzes Zimmer daheim als Arbeitszimmer einrichten kann und auf Nummer sicher gehen will, wählt am besten viel Weiss. Hier ist dies wunderschön mit hellem Holzboden, weissem, einfachem Mobiliar und schlichten Rollos an den Fenstern umgesetzt. Verschiedene kleine Zimmerpflanzen in weissen Töpfen beleben den Raum, verleihen ihm Persönlichkeit und eine optimistische Stimmung. Bild über: Eclectica.
eclectica
3 SCHLICHT UND WOHNLICH
Hier ist mit der grossen Zimmerpflanze im Tontopf, dem Bild und den persönlichen Accessoires ein äusserst wohnlicher Raum geschaffen worden. Dies ist wichtig für Arbeitsplätze zu Hause. Sie sollten sich in die Wohnung einfügen und nicht die Wohnung zum Büro machen. Bild über: Eclectica.
french by Design
4 KOKETT UND UNAUFFÄLLIG
Auch dieser Arbeitsplatz befindet sich bestimmt im Schlaf- oder Wohnzimmer. Er ist in einer Ecke vor einem Vorhang platziert und wie dieser in Weiss gehalten. Der Vorhang ist frech und kokett und verbirgt bei Arbeitsende die Arbeitsutensilien, die in einem praktischen Wandregal einen Platz gefunden haben. Bild über: French by Design.
house to home
5 GEMÜTLICH UND PRIVAT
Eine wunderschöne und clevere Lösung. Das Pult ist mit einer halbhohen Rückwand abgegrenzt und wird so zur wohnlichen und privaten Ecke. Dieser Eindruck wird mit dem gemütlichen, mit weichen Kissen gepolsterten Korbstuhl unterstützt. Hier möchte man gerne abends die Post durchschauen, einige Dinge erledigen, ein wenig Musik dazu hören und einen Kaffee trinken. Bild über: House to Home.
one hour
6 PURISTISCH UND PRAKTISCH
Dieses Pult ist so konstruiert, dass es wenig Platz einnimmt, aber genügend davon für Drucker und Ablage bietet. Darüber sind passende Holzregale an die Wand montiert, auf denen sich schlichte, graue Kartonordner und Schachteln befinden. Mit diesen Kniffen wird ohne grossen Aufwand ein kleines, vollständiges Büro geschaffen, das schlicht, puristisch und sehr praktisch daherkommt. Bild über: One Hour.
nice room
7 INDUSTRIELL UND MOBIL
Kleine, praktische Industriemöbel eignen sich perfekt dafür, einen kleinen Arbeitsplatz in der Wohnung zu schaffen. Sie stehen für Arbeit, passen gut zu den verschiedensten Wohnstilen, wirken cool und sind meist mit Rollen versehen und so mobil. Bild über: Nice Room.
house to home 1
8 DISKRET UND DURCHSICHTIG
Sehr diskret und unscheinbar ist dieser coole Arbeitsplatz. Eine schlichte Plexiglaskonsole wird als Pult eingesetzt, ein weisser Eames-Stuhl ist dazugestellt – und schon hat der Laptop ein schickes Zuhause, das sich wirklich überall einfügt. Bild über: House to Home.
chutzpah
9 EINFACH UND BODENSTÄNDIG
Ein toller Tisch, der früher einmal bestimmt in einer Fabrik gestanden hat. Er gibt einen guten, schönen und praktischen Arbeitsplatz ab, der erst noch viel Persönlichkeit ausstrahlt. Bild über: Chutzpah.
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10 SCHLICHT UND ELEGANT
Dieses Beispiel von einem Homeoffice beweist, dass Eleganz auch ganz unkompliziert und einfach umzusetzen ist. Eine Glasplatte auf zwei Holzböcken, ein Sisalteppich, ein paar schlichte, aber schicke Accessoires, zwei identische Tischleuchten und schön gerahmte Fotos mit grossen Passepartouts und edlen Holzrahmen verleihen diesem Arbeitsplatz damit wohnliche Eleganz. Bild über: House to Home.

22 Kommentare zu «10 gute Ideen für Arbeitsplätze zu Hause»

  • Reto sagt:

    Sehr schöne Ideen für ein Heimbüro. Wo gibt es denn diese Malerböcke (höhenverstellbar) zu kaufen? Landi & Co. führt nur die billigen…

  • Christian Duerig sagt:

    PEINLICH
    Alle diese Bilder lassen kein kreatives Arbeiten zu. Die Arbeitsfläche ist bereits belegt. Wo ist noch Freiraum ?

  • Veronica sagt:

    Das erste Foto zeigt warum ich nie dieses Büro kaufen wurde: Stuhlbein hakt in Tischbein. Meine Beine würden auch einhacken. und versehentlich den Tisch mitzücken.

    • Daniel sagt:

      Das ist mir kürzlich passiert beim NORDSEE im Hauptbahnhof, bei den hohen Tischen und Stühlen im hinteren Bereich. Nur kurz eranrucken mit dem Stuhl und die Füsse an den Tischbeinen und der Tisch wäre auch fast mit mir weggerutscht! Aber hauptsache es ist modern!!!

  • Max Herzig sagt:

    Vorschlag 2 ist hinsichtlich Lichtverhältnisse ergonomisch untauglich. Dasselbe gilt auch für Vorschlag 1, falls auch hier elektronsiche Sichtgeräte zum Einsatz kommen sollten.

  • Nathalie Schneider sagt:

    Also ich habe mir meinen Arbeitsplatz neu eigerichtet. Mein Schreibtisch ist 2.40 m lang und 50 cm breit. Die Platte ist aus Buchenholz, gekauft bei Bau und Hobby. Dazu 5 Metallbeine. Und ich bin sehr zufrieden. Das einzige was ich noch machen muss, die Platte abschleifen und wachsen. Dazu noch einige Regalböden an die Wand und ein paar schöne Kleinigkeiten. Und schon habe ich mein persönlicher Arbeitsplatz.

  • Leble sagt:

    Ihr habt ein ziemliches Durcheinander momentan auf Showhome.Ich habe jetzt 3X probiert und habe 2X alle Andere als die schönen Büromübel bekommen, so zum Beispiel „fleischlos glücklich“ oder „Rosen“. Aber das, was ich jetzt sehe, gefällt mir sehr.

  • Filo Sof sagt:

    Fast alle Tische wären mir viel zu klein. Die Arme können sich nicht richtig aufstützen beim Schreiben und es hat zuwenig Platz für Ablagen. Der gläserne Tisch ist extrem klein, kann man da überhaupt noch arbeiten? Am besten gefällt mir noch das zweite Bild mit dem grossen Schreibtisch und den Pflanzen.

  • Marco sagt:

    Schöne Bilder, nur was ich mich immer wieder frage, wo kriege ich wirklich schöne Malerböcke her? Die von Doit + Garden sind ja eher suboptimal…

  • Pascal Sutter sagt:

    Hier noch der Link zu dem Schönen Uhren-Screensaver auf em einten Bild: http://9031.com/goodies/

  • Rolf Schumacher sagt:

    Beim Arbeitsplatz zu Hause dreht sich alles um Tisch und Stuhl. Ich brauche einen Schlachtfeld von Tisch. Gut möglich, dass sich ab und an nicht nur mein Hund unter dem Tisch verkriecht, sondern auch ich, wenn ich in geistige Deckung gehen will. Es braucht ein Fenster für den Blick in die Weite. Ein Elfenbeinturm ohne Ausbilcksmöglichkeit ist ein Kerker ohne Seele. Ich brauche ultrastabile-belastbare Regale für Tonnen von Büchern und Fetischen. Mein Raum ist zugedonnert von Dingen, welche mich kreativ stimulieren beim Arbeiten. Mein Raum ist die Startrampe über die ich jederzeit ins All und sogar darüber hinaus zu gleiten kann. Ich bin kein Mensch der gerne klotzt, aber mein privater Arbeitsplatz ist gleichzeitig ein kostbares Waffenarsenal, eine Liegewiese um träumerisch die fersten Horizonte zu kappen, eine Refugium dem jede Atombombe standhält, ein Tor zur Realität mit dem Umweg über die innere Reflexion. Mein Raum ist ein Hort der Ruhe, niemals eine oberflächliche Quasselbude (das würde die geballte Geistesenergie (Musen??) langfristig vertreiben). Nicht wenige, welche meinen Raum betreten wird schwindlig, denn viele halten das tiefe Denken und die stete Suche nach der Wahrheit nicht aus, sie nehmen das unterbewusst wahr, für sie ist mein Arbeitsplatz eine düstere Bedrohung. Denn Mein Raum ist auch spielerisches Seelenkaleidoskop, aber auch toderster knallharter Spiegel des eigenen Ichs. Wer meinen Raum betritt, ist dazu verdammt sich mit sich auseinanderzusetzen, er wird gezwungen jede einzelne seiner Handlungen, jedes einzelne seiner Worte auszuhalten.
    In etwa das ist mein Arbeitsraum.
    Ist er chick?? Hat es Holzmöbel, oder elegante Designermöbel, oder einen Mac oder einen PC, das ist wurschtegal, völlig nebensächlich. Man muss die Dinge aufladen und sich nicht von den Dingen aufladen (verführen) lassen.
    PS: Ich könnte mir im kältesten, dunkelsten, spartanischst eingerichtesten Verliess meine Oase denken. Sogar mit Fenster und Ausblick auf die Welt. Ich lasse mich von Nebensächlichkeiten in meinem Arbeitsraum, ganz sicher nicht aus der Fassung bringen. Man schliesse mich ein, auf dass ich meine Freiheit so richtig geniessen kann!!!

    • Daniela sagt:

      Wow – Sie gewähren aber Einblicke ….

      • Daniel sagt:

        @Schumacher: Sind Sie auch einer von denen, die ihren ganzen Tagesablauf auf Facebook veröffentlichen. Seien Sie mir nicht Böse, aber das was Sie mit Ihrem Leserbrief zum Ausdruck bringen wollen könnte man in 2-3 Sätzen bringen!

    • tom sagt:

      ufff…da verlangt es mich nach budh…aeh…purismus….

    • Manuel Schaub sagt:

      Schumacher, ich bin nicht sicher, ob ich Sie richtig verstanden habe. Sie wollen einen grossen, stabilen Tisch und feste Gestelle für viel Krempel, oder? Das Material ist Ihnen dabei nicht so wichtig.
      Das es nicht wenigen, die Ihr Büro betreten schwindlig wird, bezweifle ich nicht.

  • Wilde Henne sagt:

    Ich arbeite 80% – und das von zu Hause aus. Ich nicht extra ein Büro, sondern einen Arbeitsplatz in meinem Zimmer eingerichtet. Ihre Ideen sind toll, da werde ich mir das eine oder andere abgucken und meinen Arbeitsplatz ein bisschen freundlicher gestalten.

    @Philipp Rittermann
    Beim Bürostuhl gebe ich Ihnen recht, aber Aktenschränke, Sideboards und höhenverstellbarer Schreibtisch braucht man nicht unbedingt. Das ist doch immer abhängig davon, welchen Job man ausübt. Ich sitz den ganzen Tag am Schreibtisch, schreibe Mails und telefoniere. Da brauche ich das alles jedenfalls nicht. Und ich arbeite «richtig und länger»!

  • Philipp Rittermann sagt:

    die beispiele sind ja zugegebenermassen alle sehr originell und hübsch anzuschauen. wenn man zuhause aber „richtig und länger arbeiten will“ brauchts einen ergonomischen bürostuhl, aktenschränke, sideboards, höhenverstellbarer schreibtisch, etc.etc. für mich muss das home-office prioritär funktional sein; und so hab ich’s auch eingerichtet.

    • Daniel sagt:

      Ich sehe das auch so! Ich arbeite meistens von zu Hause aus und ich könnte jetzt nicht den ganzen Tag auf so einem Holzstühlchen sitzen, wie auf dem zweitletzten Bild!

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