Ein Haus am Meer und Picassos «Die Badenden»

Schöne Häuser am Meer können wir nicht genug sehen. Besonders jetzt, wo die Badesaison wieder beginnt und die Lust auf Wasser, Sonne und Sommer wach wird. Dieses Prachtstück, das Holman House des Architekturbüros Durbach Block Jaggers, hatte Picassos Bild «Die Badenden» als Vorbild und biegt sich auf eine ähnliche Art wie die Hauptfigur des Gemäldes zum Meer hin.

Architektur: Durbach Block Jaggers

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Das Holman-Haus steht auf einer 70 Meter hohen Klippe in Australien und bietet dank den grossen Fenstern fantastische Aussichten auf das Meer.
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Das Bild «Die Badenden» von Pablo Picasso war das Vorbild der Architekten beim Entwerfen der Villa am Meer.
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Die Fensterfronten sind wie riesige Schaufenster gebaut. Sie bieten einen herrlichen Blick auf die Küste und das Meer.
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Da fühlt man sich eher wie in einer Kapitänskabine auf einem grossen Ozeandampfer als in einem Haus. Die grosszügige Architektur erinnert mit ihrer Mischung von Moderne und Leichtigkeit an die 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts.
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Die Balkone und Terrassen sind wie Schiffsdecks angelegt: überdacht und mit viel Ausblick. Die Materialkombinationen von Stein, Metall und Mauerwerk erzeugen angenehme Kontraste und vermitteln Retrofeeling.
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Die Dynamik, mit der Architektur und Natur zusammenspielen, wirkt leicht und kraftvoll zugleich.

37 Kommentare zu «Ein Haus am Meer und Picassos «Die Badenden»»

  • pia sagt:

    Hier ist der richtige Link zum richtigen Bild. So wirds im Video gezeigt.

    http://de.wahooart.com/A55A04/w.nsf/Opra/BRUE-8EWMUX

  • pia sagt:

    Einfach genial! Hier noch mehr zum ganzen Entstehungsprozess, Lage, Video.
    http://www.unrealestates.com.au/2011/holman-house-20-hunter-street-dover-heights/

    • Déjà-vu sagt:

      Vielen Dank für den Link! Das Verständnis für die geniale Architektur wird dadurch noch besser nachvollziehbar. Wunderbar! Weckt Sehnsüchte…

  • Gerber sagt:

    Da gibt es nichts zu deuteln, ein schlicht geniales Haus, gleich wo es steht!!

  • Bäm sagt:

    Offensichtlich wohnt auch niemand darin und es wurde nur als repräsentatives Ausstellungsstück gebaut.

    • Columbo sagt:

      Klar doch, ein Demo – Haus an einer Stelle, wo Anwesen am Wasser schon mal fuer 50 Millionen und mehr gehandelt werden (den genauen Preis fuer dieses specifische Grundstueck und das Haus kenn ich zugegebenermassen auch nicht, es gibt aber aktuelle Berichte ueber Hausverkaeufe in dieser Gegend) …
      Nicht vergessen, Baem, die ideale Reihenfolge ist immer noch 1) Denken 2) Schreiben.

  • Markus Rohner sagt:

    Also, mir wäre ein schönes Bauernhaus wie so im Emmental an dieser Traumlage lieber. Wenn Klimaanlage dabei ist dann findet sich sicher ein Käufer. Immer noch besser als dieser Betonbunker mit Glasfassade wie beim Primetower.

  • Pat sagt:

    Dieses Haus ist einfach wunderbar. Sehr einfuehlsame und intelligente Architekten haben es geplant. Es gibt daran wirklich nichts auszusetzen! Ausser das es nicht meines ist!

  • Roggi Peter sagt:

    Danke für die Hinweise zum Link. Den hab ich einfach übersehen. Habe mir das Objekt dann auch noch in Google Earth angeschaut, bezw. anschauen wollen. Da ist halt nicht viel davon zu sehen. In Street View stehen 2 sehr schöne, grosse Büsche davor. Also abgeschirmt (verständlicherweise). Habe selbst 6 Jahre in Sydney gewohnt und seither familiäre Beziehungen dahin. Werde dieses Haus bei meinem nächsten Besuch mit Sicherheit anschauen gehen, obwohl das vermutlich nur vom Wasser aus möglich ist.

  • Miles sagt:

    Und wer putzt die Fenster?

  • Edith Habermann sagt:

    Stil und Geld treffen selten aufeinander. Hier scheint das für einmal der Fall gewesen zu sein. Kompliment. Wirklich eines der schönsten Häuser der letzten Jahre. Das Haus liegt nur wenige Minuten vom Stadtzentrum Sydneys, in einem sehr dicht bebauten Einfamilienhausquartier. Etwas Besseres zur Erholung vom Alltagsstress als dieses Haus, gibt es wohl nicht! An den Nörgler, welcher findet, dass die Aussicht nach einer Woche kotzlangweilig sei: Dir ist es wohl nur in Tokyos U-Bahn wohl?

  • Roland Birrer sagt:

    Selber wohnhaft in Neuseeland erinnern mich diese Bilder an die Millionenbauten in Sumner nähe Christchurch, welche „on the edge“ ueber tiefen Cliffs gebaut sind oder besser gesagt waren. Die unerwarteten Erdbeben haben die Wohntraueme in die Tiefe fallen lassen, leider.

  • maja sagt:

    Schön bis ein Tsunami kommt.

  • S. Homberger sagt:

    Die quadratische, mächtige Fensterfront kam mir irgendwie bekannt vor …. ich fand sie schliesslich in den Aufnahmen eines Bekannten aus den späten 50er Jahren. Das Geschäftsgebäude, wenn ich nicht irre von einem Briten gestaltet, in der Nähe von Singapur errichtet, hatte eben genau jenes Element, ein quasi aus dem Hauptgebäude herausgestülpter Trichter. Die Fensterfront war vom Mauerwerk zurückgesetzt. Nur dass nicht alles Glas war wie im vorliegenden Werk – was bei den tropischen Bedingungen auch nicht sinnvoll war.

  • Christian Duerig sagt:

    „Falling Water“ von Loyd Wright mag wohl Vorbild gewesen sein.

  • Tom Müller sagt:

    Sehr schön. Fragt sich nur, ob es im Sommer nicht unerträglich heiss wird. An Sonnenschutz hat der Architekt wohl nicht gedacht…

    • Columbo sagt:

      Air Conditioning, Baby :-) (Wer an so einer Adresse wohnt, dem macht die Stromrechnung eher weniger Sorgen). Zudem sind die beiden Riesenfenster nach Suedosten bzw Nordosten ausgerichtet. Ein wenig Sunshine am Morgen ist immer schoen, und der nach NE ausgerichtete Fluegel bekommt sicher auch etwas Mittagssonne ab, aber am Nachmittag duerfte sich die direkte Sonneneinstrahlung in Grenzen halten.

  • Columbo sagt:

    Das Haus steht an 20 Hunter Street, Dover Heights, NSW, nur ein paar Minuten vom Stadtzentrum Sydney entfernt (Adresse in Google Map eingeben und „Satellite“ Ansicht waehlen). Nicht ganz so ‚unberuehrte wild-romantische Kueste‘ wie’s die Photos glauben machen, aber immer noch nicht uebel.

    Weitere Bildli inkl Grundriss hat Freund Google uebrigens hier gefunden: http://www.architecturenewsplus.com/project-images/17249

  • Roggi Peter sagt:

    Kein Zweifel. Architektur vom Feinsten!
    Nur eine Frage bleibt offen.
    Wie fügt sich das Haus in die Landschaft ein?
    Dafür fehlt eine Aufnahme (Totale) aus grösserer Distanz.

    • C.Calmonte sagt:

      Ganz am Anfang des Textes ist die Webseite der Architekten aufgeführt, da findet man noch weitere Bilder zum Haus.

    • Guba sagt:

      Oben auf den Link «Durbach…» klicken -> residencials -> House Holman. Wie oben erwähnt, steht es «auf» einer Klippe. Hier hat es auch mehr Bilder der Inneneinrichtung…

    • Niklaus Moser sagt:

      Da gibts nicht viel einzufügen, die Fotos suggerieren bloss ein frei stehendes Haus… dieses steht inmitten eines dichten Wohnquartiers an der Hunter Street 20 in Dover Heights, New South Wales.

    • Martin Bettler sagt:

      Auf durbachblockjaggers.com unter Selected Projects findet sich Hause Holman in zahlreichen Aufnahmen.

    • Columbo sagt:

      Das Haus steht am Ende einer Quartierstrasse (20 Hunter Street, Dover Heights, NSW, Australia), umgeben von weiteren, zum Teil groesseren, Nobelhuetten – Viel Landschaft zum sich einfuegen gibt’s da nicht.

    • balazs sagt:

      wie schon von einigen bemerkt liegt dieses haus im nobelviertel dover heights; hab damals eine foto davon geschossen, als ich mal um die ecke gewohnt habe: http://imageshack.us/photo/my-images/51/dsc00653dp.jpg/ . mit einsamkeit und naturverbundenheit hat das also nicht mehr viel am hut.

      • Columbo sagt:

        Wow, soooooo cool, thanks. Wohne im Moment ein paar Ecken weiter entfernt (ok, so eine Stunde entfernt) und wenn morgen das Wetter halbwegs haelt, will ich da mal hin, um einen Blick zu werfen.

  • Wilde Henne sagt:

    Soooo schön! Und sicher auch toll, wenn es stürmt.

  • Rene Sidler sagt:

    Die Villa ist cool aber was stehen da denn da für unglaublich hässliche Möbel im Raum………..

  • Filo Sof sagt:

    Wunderbar! Aber… ein Sofa oder ein bequemer Sessel fehlen mir halt doch dazu.
    Alle Sitzgelegenheiten sind etwas hart. Und Abstellflächen daneben für Bücher und Getränke
    fehlen auch.

  • Déjà-vu sagt:

    Oh, ich liebe es! Stell dir vor, du stündest morgens gleich nach dem Aufstehen mit einer Kaffeetasse auf der Terrasse. Blick übers weite Meer… Atemberaubend!

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