Heute gibt es TV-Dinner

Ob Sie nun zusammen mit Ihren Töchtern «Desperate Housewives» schauen, mit den Jungs einen Eishockey-TV-Abend planen oder ganz gemütlich alleine vor dem Fernseher kuscheln möchten: Ein TV-Dinner ist immer gut für die Seele und das Wohlbefinden. Hier finden Sie fünf typische, einfache TV-Dinner-Rezepte.
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Fusilli mit Schinken und Rahm 

Pasta mit Rahm und Schinken ist perfektes Wohlfühlessen. Es passt zwar nicht zum superdünnen Schönheitsideal, das die amerikanischen Serien anpreisen, aber mal ehrlich, wenn Sie mit Ihrer Tochter «Sex and the City» schauen, möchten Sie es auch richtig gemütlich haben und sich etwas Feines gönnen. Diese Pasta geht blitzschnell. Die Sauce ist genau so schnell fertig, wie die Pasta braucht, um al dente zu sein. Dazu passt ein einfacher Salat mit Rucola, Balsamico und Olivenöl. (Foto: Eric Schmid, Styling: Marianne Kohler für Glamour)

Zutaten für 3 Personen:
  • 300 g Fusilli
  • 150 g gekochter Schinken, in feine Streifen geschnitten
  • 3 dl Rahm
  • 1 EL frischer Ziegenkäse
  • 6-8 gehackte, grüne Oliven
  • frische Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian, gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 zerquetsche Knoblauchzehe
  • 1/2 ELgehackter Peperoncino
  • 3/4 KL Bouillon, Würfel oder aus der Dose, am besten Kuster-Bouillon
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • geriebener Parmesan oder Pecorino
Zubereitung:

Die Pasta in kochendes, gesalzenes Wasser geben und gemäss Packungsangaben al dente kochen. Erhitzen Sie das Olivenöl mit der zerquetschten Knoblauchzehe, nehmen Sie sie heraus, bevor sie braun wird. Geben Sie den Schinken ins Öl und braten Sie ihn an. Geben Sie den Peroncino und die gehackten Kräuter bei. Sobald der Peperoncino duftet, den Rahm und die Bouillon beigeben. Aufkochen und dann die Hitze zurückstellen, den Weichkäse beigeben, schmelzen lassen und einrühren, die gehackten Oliven beigeben, würzen und die Sauce zur Seite stellen. Die Pasta abtropfen lassen, aber nicht zu trocken, dann in die Sauce geben, umrühren und in die Teller verteilen. Mit geriebenem Käse bestreuen.

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Steaksandwich mit Zwiebeln 

Alleine zu Hause und Lust auf einen gemütlichen TV-Abend mit Krimi oder einer Zap-Orgie? Da ist ein Steaksandwich genau richtig. (Bild über: Careskitchen)

Zutaten:
  • 1 grosses Steak
  • 1 passendes Stück Baguette
  • 1 Handvoll geschnittene Champignons
  • 1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 Handvoll Rucola
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Meerrettichpaste aus der Tube
  • Olivenöl und Butter
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Bestreichen Sie das Steak beidseitig mit Olivenöl und geben Sie Pfeffer darüber. Braten Sie die Zwiebeln und die Champignons in 2 Esslöffeln Butter an. Geben Sie ein wenig Balsamicoessig und eine Prise Meersalz dazu und kochen Sie sie ca. 10 Minuten, bis sie schön karamelisiert sind. Stellen Sie sie zur Seite. In der Zwischenzeit mischen Sie die Mayonnaise mit dem Meerrettich. Nun braten Sie das Steak in einer sehr heissen Pfanne beidseitig ca. 2-3 Minuten an, bis das Steak nach Ihrem Geschmack gebraten ist. Stellen Sie es zur Seite. Schneiden Sie das Baguette in die Hälfte und toasten Sie es. Wenn das Steak 5 Minuten geruht hat, schneiden Sie es in Stücke und verteilen es auf dem Baguette. Geben Sie die Pilze und die Zwiebeln darüber und legen Sie eine Handvoll Rucola darauf. Die Mayo-Meerrettichsauce darüber verteilen.

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Chinesischer gebratener Reis 

Nicht alle wohnen an einem Ort, an dem chinesisches Essen einfach und schnell nach Hause bestellt werden kann, wie wir das in amerikanischen Serien immer sehen. Wenn Sie aber Lust darauf haben, braten Sie sich einen einfachen, chinesischen Reis. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein wenig Reis vom Vortag. (Bild über: Blogchef)

Zutaten für 2 Portionen:
  • 3 Tassen Reis vom Vortag
  • 3 EL Sesamöl
  • 1 Tasse Erbsli und Rüebli-Mischung oder gefrorene Erbsen (aufgetaut) und vorgekochte Rüebliwürfeli
  • 2 Frühlingswiebeln in Ringe geschnitten, die grünen und die weissen Ringe trennen
  • 1 KL feingehackter Knoblauch
  • 2 Eier
  • 1/3 Tasse Sojasauce
  • 1 EL Erdnussöl

Benützen Sie Teemugs als Tassenmass.

Zubereitung:

Kochen Sie mit den zwei Eiern ein Rührei und stellen Sie es zur Seite. Nun braten Sie mit dem Sesamöl die Erbsen und Rüebli und die weissen Zwiebelringe an, geben den Knoblauch dazu und dann den Reis. Gut durchbraten, geben Sie das Rührei dazu und die Sojasauce, gut mischen und am Schluss die grünen Zwiebelringe der Frühlingszwiebeln beigeben.

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Udon-Nudeln mit Broccoli und Peperoni

Udon-Nudeln sind japanische Eiernudeln. Sie erhalten sie in grossen Lebensmittelhandlungen oder asiatischen Geschäften. Mit ihnen lassen sich einfache gebratene Nudelrezepte mit asiatischem Flair zubereiten. Versuchen Sie es mit viel Gemüse. (Bild über: Onetribegourmet)

Zutaten für 1-2 Portionen:
  • 1 Paket Udon-Nudeln, gemäss Anleitung gekocht
  • 1 kleiner Broccoli, in Röschen geschnitten
  • 1 roter Peperoni, in Streifen geschnitten
  • 1 Zwiebel oder Schalotte, in Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 0,5 dl Sojasauce
  • 2 EL Sambal-Oelek-Paste
  • 1 EL Ketchup
  • 2 EL Erdnussöl
Zubereitung:

Erhitzen Sie das Öl in einem Wok oder in einer grossen Bratpfanne. Geben Sie die Broccoli und die Peperoni bei, gut anbraten. Dann die Zwiebel beigeben und danach Knoblauch, sobald dieser zu duften beginnt, die Sambal-Oelek-Paste und die Sojasauce beigeben, 5 Minuten dünsten. Danach den Ketchup beigeben und nochmals 1 Minute dünsten. Die gekochten Nudeln beigeben und alles gut durchmischen und nochmals rasch wärmen. Servieren.

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Chili Hotdogs

Ist ein Sportabend mit Kumpels angesagt? Diese fetten Hotdogs sind da genau richtig. Sie sind einfach, nahrhaft und schmecken gut mit Bier:

Zutaten:
  • Hotdog-Brötchen
  • Wienerli
  • grob gehackte Zwiebeln
  • Senf, Ketchup, Mayonnaise
  • gehackte Essiggurken
  • grob geraffelter Käse, z. B. Raclettekäse
  • mexikanische Chilibohnen aus der Dose
  • Butter
Zubereitung:

Belegen Sie ein grosses, tiefes Backblech mir Backpapier. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor. Schneiden Sie die Hotdog-Brötchen schmetterlingsartig in zwei Hälften, so dass man sie aufklappen kann. Nun bestreichen Sie sie mit Butter und je nach Geschmack mit Senf, Ketchup und Mayo. Geben Sie nun gehackte Essiggurken darüber und legen Sie die Würstchen rein. Dann bepacken Sie das Backblech mit den Hotdogs. Öffnen Sie eine Dose mit mexikanischem Bohnenchili und verteilen Sie dieses auf den Hotdogs. Nun bestreuen Sie die Hotdogs grosszügig mit Käse und geben die grob gehackten Zwiebeln darauf. Alles mit Alufolie zudecken und im heissen Backofen ca. 45 Minuten backen. Am besten bereiten Sie gleich eine neue Ladung für die zweite Halbzeit vor!

20 Kommentare zu «Heute gibt es TV-Dinner»

  • Anouk sagt:

    Mich würde es doch auch sehr interessieren, wie mann denn bitte sehr den TV schön im Wohnzimmer platziert!? In all diesen Design-Blogs sind die (meisten) Wohnzimmer TV los, dafür mit aufwändigen offenen Cheminées ausgestattet, die bei uns kaum mehr gebaut werden dürfen.
    Ich freue mich auf einen inspirierenden Beitrag ;-) !

  • Und wieder werden wir mit fastfood und Unsitten beglückt. Wie wäre es mit einem Kochkurs, den der Tagi der Autorin sponsort? Vor dem Fernseher etwas mampfen ist absolut ein No go! Man sollte meiner Meinung nach das Essen still geniessen und sogar die Gespräche in der Zeit zwischen den Gängen führen. Ich bin jedenfalls dankbar, dass man mir in der Kindheit Ess- und andere Kultur beigebracht hat. Dies mag heute zwar nicht mehr so „in“ sein, erhöht aber die Lebensqualität enorm!

    • Pat Geering sagt:

      Mann, tummeln sich hier verklemmte und engstirnige Leute rum … @László: Es gibt eine Zeit für Fast food, und es gibt eine Zeit für ein Festmahl. Fastfood heisst nicht, dass das per-se ungesund ist, das heisst lediglich dass es schnell zubereitet ist. Mit den richtigen Zutaten kann es gesünder sein als ein von ihnen angepriesenes Mehrgangmenue!
      Und wenn Sie der Meinung sind, dass es während dem Essen nicht mal angebracht ist zu sprechen, bitte, was immer IHNEN Spass macht. Aber mit guter Kinderstube hat das wenig zu tun wenn sie taubstumm da sitzen, mehr mit Verklemmtheit. Gute Tischmanieren manifestieren sich anders.
      Und wenn jemand vor dem Fernseher essen will, dann soll man’s doch. Ich persönlich kann dem im Normalfall nicht viel abgewinnen, aber zwischendurch mal ist das auch bei uns zuhause der Fall. Nämlich dann, wenn zu Essenszeiten ein spezieller Event übertragen wird. Und mit heutigen verrohten Sitten hat das wenig zu tun: als ich Kind war hatten wir am Samstag auch hie und da den Fernseher an während dem Essen, wenn z.Bsp Skirennen gelaufen ist. Und trotzdem hab ich eine gute Kinderstube genossen und mir wurden Tischmanieren beigebracht, welche ich auch an meine Kinder weitergebe.
      P.S.: Man hatte früher zwar keine Fernseher, aber schon zu Zeiten der Hochkulturen wurden auch während dem Essen schauspielerische / künstlerische Einlagen geboten. Also hat doch fehlende Unterhaltung während dem Essen – wie auch immer die gestaltet ist – weniger mit Kultur als mit viktorianischer Engstirningkeit und Verklemmtheit zu tun, oder?

      Wenn jamand also was zu posten hat, dann soll er sich doch gefälligst auf das eigentliche Thema beschränken. D.h. weitere anregende Tips, oder eventuelle Fragen oder was auch immer. Aber bitte unterlasst doch diesen verunglückten philosophischen Diskurs über Sinn und Unsinn von Fastfood oder sonstigen kulturellen Themen. Und wer verklemmt ist soll sich das beim Chiropraktier richten lassen anstatt uns hier mit seinen viktorianischen Ansichten auf den Geist zu gehen.

      In diesem Sinne hoffe ich innigst, hier bald wieder gute Tipps über das eigentliche Thema zu lesen.

      Danke

    • Wilde Henne sagt:

      Meine Güte László, tun Sie nicht so verbiestert. Ich gehöre auch zu einer Generation, bei der die Mahlzeiten am Tisch eingenommen wurden. Gemeinsam. Ohne Glotze. Wir hatten nämlich gar keine.
      Und heute habe ich zwei Kinder, wir essen gemeinsam am Tisch (unsere Tischkultur können Sie auf meinem Blog einsehen – und sagen Sie bloss nicht, wir hätten keine!), und trotzdem gibt’s bei uns ab und an ein TV-Dinner. Sie müssten mal sehen, wie gepflegt wir vor der Glotze dinnieren. So essen Sie wahrscheinlich nicht mal am Montag Abend nach der Büetz.

      Gruss von der Wilden Henne

  • Ursula sagt:

    Udon Nudeln werden aus Weizen, Salz und Wasser gemacht. Enthalten keine Eier.

  • Marlies sagt:

    leider alles mit laktose ;/

  • Walter Nef sagt:

    Ein zuvor gepfeffertes Steak anbraten????
    Wer kommt bloss auf so eine abstruse Idee. Aber wer verbrannter Pfeffer mag?
    Ich bevorzuge, das Fleisch unmittelbar vor dem Braten auf einer Seite zu salzen und vor dem wenden auf der andern Seite.
    Pfeffer erst am Schluss.

    • Egon Luegisland sagt:

      Salzen vor dem Anbraten ist auch nicht ratsam, weil das Salz dem Fleisch Wasser entzieht, wenn die Poren noch nicht geschlossen sind. Dann lieber eine Seite scharf anbraten und direkt nach dem Wenden salzen, Herr Nef.

      • Placido Petralia sagt:

        Fleisch hat keine Poren. Fleisch besteht auschliesslich aus Muskelfasern und Fett. Aber vielleicht isst es nicht schlecht das fleisch vorher zu Salzen damit der ganze „Fleischsaft“ nicht aufs Brot oder über die hand läuft. Aber das mit dem vorher pfeffern ist auch mir schleierhaft.

      • m: Fischer sagt:

        Fleisch hat keine Poren. Erstaunlich wie sich die Legende hartnäckig hält. Gutes Fleisch benötigt meiner Ansicht nach nur eine Prise fleur de sel kurz vor dem servieren, also während es ruht und entspannt. Guten Appetit.

      • Alexandra sagt:

        Habe ich auch immer gedacht, aber schauen Sie mal die Erklärung von Heston Blumenthal an, salzen vor dem Braten geht doch! Vielleicht auf Youtube, habe es vor ein paar Wochen im TV gesehen. Ich habe auch immer gedacht, man soll nicht vor dem braten das Fleisch salzen, aber scheinbar doch! Kann es aber nicht mehr selber erklären…

      • sandra. s. sagt:

        seit wann hat fleisch poren? das gibts nur auf der haut…

      • Zimt_gorilla sagt:

        Fleisch hat keine Poren, ausser die Haut ist noch dran, wie z.B. beim Hühnerschenkel

    • Pat Geering sagt:

      Na ja, Fleisch soll man nicht vor dem Braten salzen … Falsch! Fleisch soll man nicht mit Salz würzen oder salzhaltiger Marinade bestreichen und es längere Zeit lagern. jedoch kann man das Fleisch ruhig direkt vor dem Anbraten salzen. Denn, obwohl es Wasser entzieht, passiert dies über einen ‚lnängeren Zeitraum (e.g. Stunden), aber nicht innerhalb von Sekunden oder Minuten!
      Und zum gebratenen Pfeffer: ja richtig, wer’s liebt. Ist übrigens köstlich, aber Geschmacksache. An all die ‚Feinschmecker‘ mit ihren Ansichten wie ein Fleisch zubereitet werden muss: das ist doch wirklich so lang wie breit. Denn Hauptsache es schmeckt. Das ist wie mit Wein: ein Wein ist dann gut, wenn er einem schmeckt, und nicht wenn er besonders teuer war oder besonders viele Medaillen oder sonstige Auszeichnungen errungen hat und von Weinliebhabern in den Himmel gelobt wird. Alle die gegenläufiges behaupten sind hirnlose Schwätzer die einfach was nachplappern ohne dass sie was davon verstehen, nur um sich wichtig zu machen.
      Im Englischen gibt’s einen guten Begriff zu diesem Thema: „Beauty is in the eye of the beholder!“

      Also an alle: macht euch das Essen so wie’s Euch schmeckt, und nicht jemand anderem.

  • maia sagt:

    Wer kommt denn auf die Idee vor dem TV zu essen? Da kann man ja weder das Essen, noch die Sendung geniessen!

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