Eine klassische Loft in Tribeca

In einer Loft zu leben wünschen sich viele. Auch wenn echte Lofts hierzulande selten sind, rühmen sich viele neue Wohnungen damit, sogenanntes «Loftfeeling» zu haben. Oft sind es einfach grosse Fensterfronten und offene Küchen, die dieses Versprechen einlösen möchten. Wie aber sehen echte Lofts aus? Dieses Prachtexemplar steht mitten im New Yorker Stadtteil Tribeca, ist 550 Quadratmeter gross und hat eine Raumhöhe von 3,6 Meter. Genug Platz also für viel Stil und moderne Eleganz.

Architektur: Fearon Hay Interiordesign: Penny Hay Quelle: Remodelista

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Ein Traum von einer Loft: schlicht, elegant und sehr viel Platz für urbanes Wohnen. Die Neuseeländer Architekten Fearon Hay haben die Loft letztes Jahr umgebaut. Was einst ein Lagerraum für Textilien war, ist nun eine riesige, lichtdurchflutete Wohnung.

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Die grossen Warenlager von New York werden schon seit den frühen 80er-Jahren zu Wohnungen, Galerien und Künstlerateliers umgebaut. Heute ist eine Loft in New York ein Luxusgut, wie eine Villa oder eine Yacht. Nichtsdestotrotz hat das Loftleben die Wohnkultur der letzen drei Jahrzehnte massgebend verändert und beeinflusste Wohnungsbau, Einrichtungsstile und Möbeldesign.

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Wunderschöne, lange Leinenvorhänge teilen die verschiedenen Bereiche des grossen, offenen Raumes. Hier grenzen sie eine gemütliche Wohnecke ab.

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Im Eingangsbereich hängt eine Serie von Schwarz-Weiss-Fotografien, was bestens in eine klassische Loft passt. Auch die Einrichtung ist klassisch. Die Interiordesignerin Penny Hay hat viele Möbel von Christian Liaigre eingesetzt, der bekannt ist für seine eleganten, modernen Stil.

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Neutrale Farben, Hell-Dunkel-Kontraste, edle Materialien und ausgewählte Möbelstücke geben der Loft eine entspannte Eleganz. Lange Leinenvorhänge unterteilen verschiedene Bereiche und geben Farbe.

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Lichtspiele lassen die industriellen Räumlichkeiten wie Schlosshallen wirken. Anstelle der Lüster leuchten mundgeblasene Glaslampen, die überall von der Decke baumeln.

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Möbiliert und ausgestattet ist die grosse Loft mit vorwiegend dunklen Holzmöbeln, Teppichen, die Wohninseln zusammenhalten, und mit Leinenvorhängen an Fenstern und mitten im Raum. Der Holzboden sorgt für eine gewisse Wärme.

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Hier wirken Vorhang und Bildschirm wie eine Kunstinstallation.

16 Kommentare zu «Eine klassische Loft in Tribeca»

  • Lofthome.ch sagt:

    Doch doch, auch in der Schweiz gibt es richtige Lofts. Wenngleich die meisten als Loft angepriesenen Objekte nicht wirkliche sind, so finden sich mitunter auch in der Schweiz echte Trouvaillen. Ich finde den vorgestellten Loft sehr ansprechend, in Details aber auch recht amerikanisch… Zum Artikel: der oder das passt, die im Mündlichen auch aber nicht in einem Text. Und zur Nachfragesituation: es gibt deutlich mehr Nachfrage als entsprechende Angebote. Das sagt jemand, der sich täglich mit diesem Thema befasst.

  • Camilla sagt:

    For a stylish loft like this, one has to be aware of the newest trends, just like Nelly Rodi does. It seems this year the trend is something called „tiles and tales“, because of this original set of cabinet and sideboard „Heritage“ by a portuguese brand called Boca do Lobo

    http://www.bocadolobo.com/le/heritage_sideboard.html

    They will be in Paris at Maison & Objet, I wish I could go…

    Thanks for the inspiration, as always!

  • sepp z. sagt:

    Loft hat doch nichts mit einem Style zu tun.
    Weshalb sollen gerahmte schwarz-weiss Fotografien besser zu einer Loft passen als farbige (Bild 4)?
    Typologisch sind Lofts umgenutzte Industrie- und Lagerflächen, die Charakteristiken leiten sich also von dort ab. Der ganze gezeigte Style ist eine schöne Art, wie man solche Räume nutzen kann. Aber nicht einmal grosse Fensterfronten sind zwingend, sie sind bloss heute zum Wohnen am begehrtesten. Häufiger sind im Prinzip grosse Flächen ohne Tageslicht.

  • Stefan sagt:

    Unglaublich wie vIel wärme in dem raum aufkommt, obwohl nur ganz wenige möbel drin platziert wurden!
    @ martin: so sind geschmäcker verschieden ;)

  • Martin sagt:

    Vielen Dank, der Beitrag beruhigt mich, ich muss somit keine Loft haben, denn oben abgebildete Loft macht mich überhaupt nicht zum Wohnen an. Sieht eher aus wie wie eine Arbeitsstätte, Gemütlichkeit kommt da nirgends auf.

  • mamatt sagt:

    Wow, toll! ein traum, so wohnen zu können… Kleines Trostpflaster: auch die hier gezeigt loft dürfte wohl kaum für ein paar hundert-tausender zu kriegen sein. geschweige von den umbaukosten (Isolation, ausbau, verkabelung, etc.). im winter kaum zu beheizen, im sommer tropisch warm und so ganz mal unter uns: wenige menschen sind dafür geeignet, in einer turnhallen-grossen wohnung so ganz offen zu leben, ausser man hat laufend so um die 20 freunde um sich geschart. diese grosszügigkeit kann sich auch schnell in ein gefühl des verlorenseins in den eigenen vier wänden umwandeln. schwacher trost, ich gebs ja zu!

    • Karin Gut sagt:

      „Diese grosszügigkeit kann sich auch schnell in ein gefühl des verlorenseins in den eigenen vier wänden umwandeln“. Scharf erkannt, manch ein Loftbewohner spürt das erst lange nach Kauf und Einzug. Darum hat sich inzwischen der einstige Loft-Hype auch schon stark abgekühlt.

  • Sven sagt:

    Grundsätzlich schätze ich die Artikel zum Thema Sweet Home. Wenn jedoch über Lofts ausführlich berichtet wird, bitte ich zu beachten, welcher Artikel dem Begriff Loft vorangestellt wird. Es heisst nämlich keineswegs DIE Loft, denn DER Loft, oder allenfalls DAS Loft (maskulin oder Neutrum). Der Fehler wird gerne immer wieder gesehen, desshalb erlaube ich mir das hier zur Korrektur anzumelden. (Ich bin keine Lehrperson…)

    • admin sagt:

      Danke für den Hinweis. Es ist verständlich, dass Sie die Wahl des Artikels stört. Bei Loft sind gemäss Duden alle drei Artikel zulässig. In der Schweiz sagt man meist «die» Loft. Die Redaktion.

      • lukas sagt:

        sven, bitte: in der schweiz sagt man die loft. das ist das selbe wie die lampe (anstelle von leuchte) …etc etc…

      • Tobias Lienhard sagt:

        zur besseren Klarheit: mit „schweizerisch“ ist offenbar im Duden das gemeint, was allgemein als „Helvetismen2 bezeichnet wird, was auch früher auch im Duden so war. Also in der Schweiz zulässiges Hochdeutsch, z.B. auch in der Literatur, Frisch, Dürrenmatt etc. zu finden. Diese decken sich zwar gewöhnlich oder immer mit dem Dialekt, bezieht sich aber auf die in Schweizer Texten deutsch geschriebene und nicht die in der Schweiz gesprochene Sprache.
        So sagt man zwar in Zürich „s Tunnell“, aber auch im Schüleraufsatz Deutsch muss „der Tunnel“ stehen. Dasselbe mit Butter, etc.
        Hingegen darf man in der Schweiz auch im hochdeutschen Aufsatz: „Ich fahre manchmal mit dem Trottinett oder dem Velo auf dem Perron“ schreiben, aber in Deutschland würde der Lehrer dies wohl als Fehler gelten lassen.
        Also darf ein Schweizer Zeitungsartikel problemlos irgendeinen der drei Artikel gebrauchen, aber halt nur immer denselben im selben Text.
        „Joghurt“ stellt übrigens im ganzen deutschsprachigen Raum auch alle drei Artikel zur Auswahl.

    • Ossi sagt:

      …wohl eher eine Leerperson.

  • diva sagt:

    ausnahmsweise bin ich mal ihrer meinung. von lofts haben die hier keine ahnung. geht ja auch nicht, weil ja das bewohnen von industrieräumen verboten ist. alte industrie- und gewerbegebäude überlässt man hier lieber den ratten oder stampft sie ein, um dann neue gewerbehäuser hinzustellen, die zwar auch über JAHRE leerstehen, wie man das in zürich altstetten kubikmeterweise sehen kann. und es kommen noch immer dazu… und eine etagenwohnung in einem mietshaus ist nur wirklich keine loft.

    • lukas sagt:

      auch ich bin ab und an gerne klugscheisser: von wegen keine ahnung, auf wikipedia steht sogar „Teilweise werden auch Neubauwohnungen als Loftwohnung angeboten“

      ich würde jedenfalls gerne da drin wohnen :)

    • Hans Meier sagt:

      Die Trennung zwischen Büroräumen und Wohnung solle in der CH aufgehoben werden.

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