Kochen mit Sexappeal

Kochen ist eine sinnliche Angelegenheit. Viele, die gerne kochen wissen, dass es nicht nur auf die richtigen Zutaten und die korrekte Abfolge eines Rezeptes ankommt, sondern auch auf die Stimmung, die Liebe zum Kochen und die Liebe zu denen, die man bekochen möchte. Diese Rezepte machen Lust, Lust auf Kochen, Essen und Verführen.
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Belegte Brote mit Feigen als Appetithäppchen  

Feigen sind nicht nur fein. Sie sind auch schöne und sinnliche Früchte. Schneiden Sie frische Feigen in Scheiben und beträufeln Sie diese mit Honig. Belegen Sie gute Schwarzbrotscheiben mit aufgeschnittenem Fleisch wie Rohschinken oder Salami. Belegen Sie diese mit den Honigfeigen und servieren Sie kleine Brote zum Apéro oder grössere als Snack mit einem Glas Wein. (Bild über: Modern Hepburn)

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Linguine mit Chorizo und Calamares 

Überraschen Sie mit einer feinen, einfachen aber besonderen Pasta. Mit frischen Zutaten ist eine Pasta schnell gemacht und perfekt als Starter oder als eine einfache, unkomplizierte Mahlzeit. (Bild über: The Glitter Guide)

Zutaten für 2 Personen:
  • 300 g Linguine
  • 100 g Chorizo
  • 150 g Calamares
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt
  • 1/2 Zitrone
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Kochen Sie Linguine gemäss Packungsangaben al dente. Schneiden Sie eine Chorizo in Scheiben. Geben Sie Olivenöl in eine Bratpfanne und erhitzen Sie es, geben Sie die Chorizoscheiben bei und braten Sie sie einige Minuten an. Dann geben Sie eine feingehackte Knoblauchzehe bei und die Calamares. Alles würzen. Wenn die Calamares gekocht sind, mischen Sie die Linguini mit einigen Esslöffeln Pastawasser darunter. Geben Sie den Saft einer halben Zitrone über die Pasta und vermischen Sie diese mit der gehackten Petersilie.

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Ein Steak

Ein gutes Stück Fleisch gibt immer eine feine, besondere Mahlzeit ab. Fleisch ist auch bei Frauen wieder stärker im Trend. In der letzten englischen «Vogue» preist ein mehrseitiger Artikel mit Hochglanzfotos vom Starfotografen David Bailey die rohe Fleischeslust der Frauen. Bei Fleisch ist es wichtig, dass die Qualität stimmt. Eher weniger ist hier angesagt, dafür aber qualitativ hochstehendes biologisches Fleisch mit klar deklarierter Herkunft.

Zubereitung:

Damit das Steak gut zum Braten ist, nimmt man es rechtzeitig aus dem Kühlschrank bis es Zimmertemperatur hat. Vor dem Braten mit Küchenpapier trocknen. Zum Braten benützen Sie am besten ein hoch erhitzbares Öl, wie etwa Sonnenblumenöl oder Erdnussöl. Öl in der Pfanne erhitzen, wenn das Öl sehr heiss ist, das ungewürzte Steak beigeben und beidseitig scharf anbraten. Danach beidseitig ca. 2 bis 3 Minuten braten, bis es so gar ist, wie man es gerne hat. Mit Salz und Pfeffer würzen und  vor dem Servieren noch 2 bis 3 Minuten ruhen lassen.

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Kartoffeln mit frischen Kräutern 

Zu einem Steak passen am besten gute Bratkartofffeln. Schälen Sie Kartoffeln und schneiden Sie diese in längliche Schnitze. Geben Sie sie in eine grosse Backform und mischen Sie alles mit Olivenöl Salz und Kräutern Ihrer Wahl, wie beispielsweise Thymian, Rosmarin, Oregano. Braten Sie sie im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten goldbraun. Wenden Sie die Kartoffeln nach der Hälfte der Kochzeit.  Zum Servieren geben Sie nochmals feingehackte, frische Kräuter dazu. (Bild über: Modern Hepburn) 

Mehr Bratkartoffelrezepte finden Sie im Sweet-Home-Blogeintrag: Besser als Pommes Frites.

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Gebratene Äpfel mit Mascarpone 

Gekochte Desserts machen viel her und müssen gar nicht kompliziert sein. Auch wirkt der Duft von warmen Früchten. Vanille und karamellisierender Zucker wecken lustvolle und sinnliche Gefühle. (Bild über: Modern Hepburn)

Zutaten für 2 Personen:
  • 2 Äpfel, z. B. Boskop
  • 200 g Mascarpone
  • 1 dl Rahm, steif geschlagen
  • geriebene Schale einer halben Orange
  • 2 EL Rohzucker
  • 1 EL Puderzucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • Zimt
  • 1 EL Schokoladenpulver
Zubereitung:

Halbieren Sie die Äpfel und nehmen Sie das Kerngehäuse raus. Legen Sie sie auf ein Backblech. Mischen Sie die zwei Esslöffel Rohzucker mit 1 Esslöffel Vanillezucker, der geriebenen Orangenschale und einer Prise Zimt und bestreuen Sie die Äpfel damit. Backen Sie sie im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten. In der Zwischenzeit Mischen Sie den Mascarpone mit 1 dl Schlagrahm, dem Zucker und dem Vanillezucker. Auf zwei Dessert-Teller die Marcarponecreme verteilen und die gebratenen, leicht abgekühlten Äpfel darauf legen. Geben Sie zum Schluss Zimt und Schokoladepulver darüber.

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Schokoladentruffes 

Nichts ist so sexy wie Schokolade. Versuchen Sie feine Truffes selbst zu machen und servieren Sie diese mit einem Glas Champagner oder Cognac zum Abschluss eines Abends.

Zutaten:
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 1 dl Doppelrahm
  • 2 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • Kakaopulver
Zubereitung:

Den Rahm mit der Vanilleschote aufkochen und einige Minuten ziehen lassen, absieben. Die Schokolade in Stücke brechen und zum Rahm geben, schmelzen, die Butter und eine kleine Prise Salz beigeben. Zugedeckt etwa 1 Stunde abkühlen lassen. Kugeln formen und in Kakaopulver geben. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Herausnehmen und in eine Dose oder ein Glas geben. Bei Zimmertemperatur servieren.

20 Kommentare zu «Kochen mit Sexappeal»

  • Michael sagt:

    Dank einer Fernsehsendung lasse ich das Steak mindestens ein oder zwei Tage im Kühlschrank offen liegen, bevor ich es in die Pfanne tue. Und entgegen der Methode, es wenig zu drehen, mache ich es alle 30 sekunden, bis es den gewünschten Gargrad hat. Dann noch etwas ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft sammeln kann – fertig.

  • Cori sagt:

    Interessant wie sich manche wegen dem Zeitungspapier oder dem holzigen Messergriff aufregen. Von mir aus ziemlich übertrieben. Bin nun schon einige Zeit in Asien unterwegs, solche Hygieneregeln kann man sich hier nur erträumen. Trotzdem ist das Essen immer gut, frisch und aufgelesen habe ich nie etwas. Anyway, wenn ihr wissen würdet wie die „Hygieneregeln“ in manchen Restaurants in der Schweiz lauten, wäre eine Zeitung dagegen noch heilig.

  • Kevin sagt:

    Sehr interessante Rezeptvorschläge! Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen :) Werde ich auf jeden Fall mal nachkochen

  • B. obachter sagt:

    also die feigen auf dem brot mit honig gehen auch mit einem rässen appenzeller, wenn man ihn mag.

  • B. obachter sagt:

    das macht appetit! danke :-)

  • Toni sagt:

    Kartoffeln schälen??? Fleisch nach dem Anbraten in der Pfanne weiter braten??? Äpfel anstatt Birnen???

  • Toni Tobler sagt:

    Die Echte Feige (Ficus carica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Feigen (Ficus). Sie zählt zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen und wird im gesamten Mittelmeergebiet angebaut. Sie hat wie alle Feigen eine komplexe Bestäubungsökologie. http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Feige

  • Meret sagt:

    Ich würde mich schämen, bei der Herstellung von Truffes eine solche Morerei zu veranstalten. Zudem gibt es als Arbeitsunterlage wohl kaum etwas ungeeigneteres als Zeitungspapier – ausgerechnet ! Den spiralförmigen Pralinenheberr als Kakaosieb zu stylen kommt wohl auch nur einer/einem Stylistin/Stylisten in den Senn, die/der sich höchstens an der Theke bei Merkur mit Pralinen beschäftigt …

    • Sugus sagt:

      Die moderne Hausfrau verwendet statt Zeitungspapier ihr iPad als Arbeitsunterlage.

    • diva sagt:

      zeitungspapier als unterlage in der küche!!!!! vor lauter design werden wohl sämtliche hygieneregeln, die auch in einem privathaushalt gelten sollten, ausgehebelt. wäh…

  • Daniel sagt:

    Einfach zum anbeissen, die ganzen Rezepte!

  • diego sagt:

    Vielen dank für die tollen Ideen und Bilder. Nun weiss ich, was ich meiner liebsten heute Abend zum Dinner
    Servieren werde. Einen kleinen tipp nebenbei. Zuerst die Pfanne heiss werden lassen, dann das Öl
    hinzufügen.

  • Jürg sagt:

    Leckere Inspirationen. Steaks braten geht aber auch simpler:
    Die Bratpfanne vorheizen, die Steaks in einem Teller in Öl wenden, dann in die heisse Pfanne geben. Der Vorteil ist, dass es nicht spritzt, da das Wasser nicht im Fettsee verdampft, sondern eben auf der nackten Pfannenfläche. Die Temperatur ist so übirgens auch schneller und genauer regulierbar, da nicht so viel Fett die Wärme speichert.

    • Niklas Meier sagt:

      Steaks brät man nur ganz kurz sehr heiss an und gart sie dann so wie man sie haben will im Backofen..DAS wird dann super

  • Elias Ratmandn sagt:

    Aber nein, da präsentieren Sie uns als Erstes fotografisch ein belegtes Brötchen mit drei (!!!) verschiedenen Sorten Salami bzw. Aufschnitt und betiteln das ganze mit „Kochen mit Sexappeal“… entspricht in etwa einem Bild der armen Lolo Ferrari mit der Überschrift „Frau mit Sexappeal“. Ansonsten gute Tipps, danke

  • sven sagt:

    yammi :-) da freu ich mich schon auf die slow food messe dieses wochenende, yammi, schlabber, schleck, schmaus. kann denn geniessen sünde sein? slow food = soul food, und schwelgen ist sexy. definitiv! tolle photos. das auge isst mit.

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