Moderne Gemütlichkeit

Wenn es um Gemütlichkeit geht, bleibt sich vieles gleich. Heute wie früher schaffen Holz, warme Farben, Teppiche und bunte Kissen eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Diese Wohnungen in zwei komplett verschiedenen Ecken der Welt sind beide mit ähnlichen Mitteln gemütlich und modern eingerichtet. Und es funktioniert!

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Das Studio Guilherme Torres hat diese Penthousewohnung in São Paulo eingerichtet. Eine erwachsene Version einer Jungswohnung, mit viel gemütlicher Sitzfläche, einem sexy Look und Spielmöglichkeiten. Hier sieht man die Fernsehecke mit grossem Sofa, farbigen Kissen, Kuschelteppich und grossem, hellblauen Mediamöbel.
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Der grosse Wohnraum ist mit einem Holzregalsystem verkleidet, welches als Büchergestell, Stauraum und Mediamöbel dient. Ein grosser, silbergrauer Teppich gibt Kuschelfeeling und die rosa Sesselgruppe mit Beistell- und Couchtischchen vermitteln moderne Eleganz.
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Knallfarben, Designermöbel, Betonelemente und alte Werbeschilder sind durchaus Dinge, die Gemütlichkeit ausdrücken können. Vorausgesetzt natürlich, sie sind gekonnt eingesetzt.
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Der grosse Billardtisch war ein Wunsch des Wohnungsbesitzers. Das Architekturstudio liess ihn himmelblau beziehen und hat dazu rosa Sessel platziert. Gemütlichkeit bedeutet auch Bequemlichkeit, Komfort und Wohlbefinden. Und dazu trägt das blaue Herzstück der Wohnung bestimmt viel bei.
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Bequeme Sessel, Holz und Kuschelteppich: Was für Oma gut war, funktioniert auch im modernen, urbanen Wohnbereich.
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Pop und  Fröhlichkeit sind im Schlafzimmer eingesetzt. Freche, bunte Kissen, dekorative Tischchen, eine skulpturelle Garderobe und passende Kunst sorgen für Unbeschwertheit und Jugendlichkeit.
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Das griechische Architekturbüro Spacelab hat nicht umsonst hübsche Kreuzstichbildchen auf der Webseite! Spacelab hat diese Wohnung in Athen auf eine selbstverständliche, moderne Art schön gemütlich eingerichtet. Es ist alles da: eine kuschlige Sitzecke mit vielen bunten Kissen, hübsche Wohnaccessoires, der grosse Orientteppich und Blümchen in der Vase. Nur zeigt sich das alte Rezept mit neuer Würze. Die Sitzecke hat Clubcharakter. Dazu sind optische Leckerbissen in Form von Designerbeistelltischchen eingesetzt. Der Orientteppich bricht den Stil und hält alles sicher zusammen.
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Die Packung verspricht etwas Süsses wie Crèmeschnitten, oder zumindest die griechische Version davon. Sie werden auf einem schlichten Couchtisch mit Holzplatte serviert.
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Der grosse Wohn-Essraum ist mit Farbelementen unterbrochen. Eine dunkelgraue Wand bestimmt den Wohnbereich, eine zitronengelbes Element zeigt die Küche an und der Essbereich ist ans Fenster gerückt. Auch er wird von einem Orientteppich wohnlich zusammengehalten.
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Eleganz pur mit Leuchter, Lüster und schicken Stühlen. Der Essbereich ist mit einem ovalen, leicht wirkenden Tisch mit dunkler Marmorplatte und formschönen, modisch gemusterten Stühlen eingerichtet. Klar sind Kristallgläser ein Muss. Dafür darf sich der Leuchter futuristisch zeigen.
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Holz bringt immer Wärme ins Haus. Hier ist Holz in den grossen Schiebetüren eingesetzt und gibt dem Haus eine gemütliche Wandfarbe.
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Eine ungewöhnliche, interessante aber sehr gut funktionierende Farbkombination ist im Schlafzimmer eingesetzt. Eine Wand ist mit Holz verkleidet, die andere petrolblau gestrichen und das Bett mit einem grasgrünen Bettüberwurf versehen.
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Lila Rosen in einem Krug geben dem Schlafzimmer den Boudoirtouch. Die Formen der Möbel sind reduziert, gradlinig und neutral in der Farbe. Die Farben und die klassische Anordnung der Möbel vermitteln sehr viel Wohnlichkeit.

Keine Kommentare zu «Moderne Gemütlichkeit»

  • Spiegel sagt:

    Ich finde es grundsätzlich gut gelöst. Aber sicher nach individuellen Wünschen anpassbar:-)

  • lukas sagt:

    mich würde es ziemlich nerven, den perserteppich je nach meiner sitzposition vom couchtisch zum esstisch und wieder zurückzuzügeln =) … finde den stil übrigens nicht modern – eher retro.

  • DaniZHK3 sagt:

    Ums richtig gemütlich werden zu lassen fehlen mir hier vor allem viele Pflanzen! Aber das erste Bild sieht schon recht kuschlig aus..

  • Christel sagt:

    ich finde es toll – ja es gibt menschen, die mögen beton und knallige farbige und die „wohnwand“ sieht toll aus!

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    Dear oh Dear,

    „Stellt das Zeugs einfach da rein!“ Ein anderes Briefing für dieses Shooting kann ich mir nur schwer vorstellen.

  • Beatrice Stolz sagt:

    wenn das die Moderne Gemütlichkeit ist, dann vielen Dank, da bleibe ich bei „alter Gemütlichkeit. Die rosa Sesselgruppe ist alles nur nicht gemütlich. Gemütlichkeit hat für mich auch sehr viel mit Harmonie der Farben und Materialien zu tun und diese Bilder zeigen alles nur nicht Harmonie.

  • Maria Halder sagt:

    Viele dieser Moebel sind von Designers aus den 40-er und 50-ziger Jahren. Ich wuerde diese kaum als modern bezeichnen.

  • Bernhard Vontobel sagt:

    Scheisse… die Wohnwand kommt zurück! Man nennt sie hier in diesem Artikel zwar Regal… aber die optische Differenz ist arg klein. Ich befürchte, es geht nicht mehr lange und dann hats in den Badezimmer wieder orange-braune Fliesen an der Wand.
    Und grüner Teppich aber an der Wand wäre dann ein Fall fürs Endstadium!

  • Anne Baynor sagt:

    Möchte gerne wissen, wie man im Bett mit diesen Nachttischlämpchen liest. Sieht zwar alles sehr schön aus, aber einiges ist höchst unpraktisch.

  • Diana Hulette sagt:

    Als grosser Fan von sweethome bin ich ausnahmsweise nicht inspiriert von diesen Fotos.

    Zu wenig Licht, zu dunkel und einfach nicht ganz mein Geschmack. Na ja, man kann verschiedene Meinungen haben….

  • Astrid Meyer sagt:

    Zimmer, die wie lange, dunkle Schläuche anmuten, an deren Ende endlich das Fester blendet, kann man doch nicht als gemütliches
    Wohnen bezeichnen. Helle, lichtdurchflutete Räume sind wohnlicher.
    Nackter Beton nebst knallfarbigem Plastik – brrr, da friert einem. Wie wenn man im Keller gefangen gehalten und mit dem Nötigsten ausgestattet wird.

  • Walter Olbrecht sagt:

    „Gemütlich“ ? Brrrrrrrr

  • Daniel sagt:

    Vorallem die Polstergruppe vor dem Cheminé finde ich ganz toll!

  • Büchernarr sagt:

    Sieht schön aus. Lustig aber immer wieder (bei diesen Innenansichten) die liegenden Bücher in den Gestellen. Jemand, der wirklich liest oder etwas nachschauen will, der stellt die Bücher ins Gestell (und das erst noch alphabetisch oder nach Thema) – alles andere ist unpraktisch.

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