Sport und Architektur

Auch der Sport braucht ein Zuhause. Und klar, dass grosse Sportartikelfirmen mit der Architektur ihrer Firmensitze ein Stil-Statement machen möchten. So ragt denn auch das Firmengebäude von Adidas im deutschen herzogenaurach sehr dynamisch in den Himmel, mit klaren Linien und strengen Formen. Das Architekturbüro Kadawittfeldarchitektur zeichnet verantwortlich für das Adidas Laces Gebäude, welches in diesem Sommer eröffnet wurde.

Architektur: Kadawittfeldarchitektur

sv  s m
Harmonisch in die Landschaft integriert: das Adidas Laces Gebäude, von den Architekten Kadawittfeld.
sklnvlkNS
Hier wird Architektur auf die Spitze getrieben: Die dreieckige, abgehobene Form verleiht dem Bürogebäude Leichtigkeit und Dynamik.
lskn ln
Die einzelnen Büros und Sitzungsräume sind ringförmig angeordnet und öffnen sich mit grossen Fensterfronten nach aussen und zum Atrium hin. So wirken die Arbeitsräume gläsern und werden architektonisch verbunden.
vk lks l
Wie ein Spitzengewebe verbinden transparente Stege und Gänge oberhalb eines Atriums die verschiedenen Gebäudekomplexe und sorgen so für eine aktive Interaktion zwischen den verschiedenen Bereichen.
skv k x
Viel Weiss wirkt offen und futuristisch, bietet aber auch einen hellen und neutralen Hintergrund für kreatives Schaffen.
sv -,sm x
Wie ein Pfeil weist das Gebäude den Weg — von der Architektur zum Sport.

17 Kommentare zu «Sport und Architektur»

  • Hi, das ist ja spannend. Ich möchte meine website auch noch in englisch präsentieren. Wer soll mit bei der grossen Hilflosigkeit denn helfen? Also, good translation for my site! You can? You know? Look at http://www.architienda.ch

  • Roland sagt:

    Es ist im Grunde egal ob es grammatisch korrekt ist oder nicht. Der Sinn dahinter kann nur von einem dilettantischen möchte-gerne-der-coolste-sein-Manager oder Berater stammen. Wenn man das Gebäude, resp. die Innenräume mal genauer ansieht, dann stand der Architekt wohl unter Drogen, so dass er die Zweckmässigkeit völlig aus den Augen, sorry Hirn verloren hatte. Gutes Design ist zweckmässig, ist bequem und parktisch. Eine Meisterleistung ist dann erreicht, wenn gutes Design noch bezahlbar ist.

  • Kevin Ochsner sagt:

    Dieser slogan ist echt oberpeinlich. In einer Erklärung von adidas hab ich mal die Argumentation gelesen, der korrekte Syntax, also subject – verb – object, werde eingehalten, da impossible als Nomen aufzufassen sei:D Wenn schon, dann müsste es „impossibility is nothing“ heissen. Klingt aber auch ziemlich unbeholfen. Deutsch-Englisches gibberish, was das Ad-Department von adidas da produziert hat… Aber Verzeihung, es geht ja eigentlich um die Architektur;-)

    • Markus Troendle sagt:

      Ich sehe das genau so. „Possible“ ist eben kein substantiviertes Adjektiv, denn „possibility“ wäre Substantiv. So kann ich den Adidas-Slogan nur als: „Unmöglich ist nichts“ verstehen. Und das tönt in den Ohren – zumindest eines Deutsch-Muttersprachlers – eher nach einem unbeholfenen Schlusssatz eines Primarschülers in seinem ersten Aufsatz als dem attraktiven Versprechen eines Schuhfabrikanten. Der Umständ übrigens, dass ein US-Marketingbüro diesen Satz kreiert habe bedeutet für mich zudem nicht automatisch, dass er auch korrekt ist. Wieviele schwierige deutsche Werbekreationen gibt es in etwa? Ausserdem sind die Amis dafür berühmt-berüchtigt, mit der Grammatik auf Kriegsfuss zu stehen. Wer geht schon zum Englischlernen ausgerechnet in die USA, wenn man es in England oder Kanada gleich richtig beigebracht kriegt? Und letztendlich hat vielleicht ein taiwanesischer Praktikant in dem Marketingbüro den „grossen Wurf“ gemacht. Nein nein, „impossibility is nothing“ müsste es heissen. Und dies wäre dann etwa mit: „Unmöglichkeit ist nichts“ zu übersetzen und damit definitiv als Werbeslogan, ja als irgendein Slogan, unbrauchbar. Mit viel Kreativität und goodwill könnte man ja noch im lateinischen Fundus suchen, was uns die Übersetzung: „Nichts ist (von der) Unmöglich(keit) ins Spiel bringen.

  • Albert Mächler sagt:

    @ Stefan Kreis, Otto Frey

    Stimmt nicht. Der slogan „impossible is nothing“ ist sehr wohl grammatisch korrekt. Wie im Deutschen kann nämlich die Reihenfolge umgestellt werden, um dem Satz mehr Ausdruck zu verleihen. „nothing is impossible“ entspräche dann „nichts ist unmöglich“ und „impossible ist nothing“ in etwa „unmöglich ist gar nichts“.

    Ausserdem wird durch die Inversion ein gewisser Wortwitz erreicht. Die Wendung „X is nothing“ kann auch als „X ist sehr einfach“/
    „X ist noch keine Herausforderung“ übersetzt werden. Die Markenphilosophie von Adidas ist also „unmöglich ist noch gar nichts“ oder „unmöglich ist erst der Anfang“.

    Der Slogan wurde übrigens von einer in San Francisco ansässigen Werbeagentur, also von Muttersprachlern entwickelt.

    • Kevin Ochsner sagt:

      Verstehe ich Sie richtig, dass in ihrem Beispiel „X ist sehr einfach“ das X als Platzhalter für ein Nomen fungiert? Z.B. „Fliegen ist sehr einfach“? (Kann mir kein Bsp. ausdenken, in dem das X für ein Adjektiv stehen soll.) Der slogan „impossible is nothing“ hat allerdings den Syntax adjective – verb – noun, was im Englischen nur in einigen Spezialfällen möglich ist (meines Wissens natürlich, kein Anspruch auf Gültigkeit!) und mir in diesem Fall als ziemlich sicher unkorrekt erscheint. Wie gesagt, frage nur interessehalber nach, möchte niemanden belehren.

  • Antonio Carbajo sagt:

    Watch out! The grammer-police just registered another successful hit against the organised grammer-crime-organization…

  • Claus Scherschel sagt:

    “Impossible is just a big word thrown around by small men who find it easier to live in the world they’ve been given than to explore the power they have to change it. Impossible is not a fact. It’s an opinion. Impossible is not a declaration. It’s a dare. Impossible is potential. Impossible is temporary. Impossible is nothing.”

    Das ist der Kontext, in dem der Werbeslogan steht.

  • Otto Frey sagt:

    Impossible is nothing! ist „Deuenglish“, Es sollte heissen, nothing is impossible. Fast so schlimm wie der neue Swiss slogan:
    „our sign is a promise“!!

  • Stefan Kreis sagt:

    Wenn der engl. slogan „impossible is nothing“ ernst gemeint ist, ist er an Peinlichkeit und Unbeholfenheit nicht zu übertreffen. Er ist grammatisch dermassen holprig und falsch, dass ein Engländer die Bedeutung höchstens erahnen kann. Damit disqualifiziert sich der Konzern selbst. Einfach lächerlich!!

    • Stefan Robert sagt:

      Ausserdem ist das der Werbespruch von Toyota. Nichts ist unmöglich – Toyota!

    • Gregor Frey sagt:

      „Impossible is nothing“ ist ein Zitat von Muhammad Ali. Und ist sogar so korrekt, dass jeder Engländer versteht, „impossible“ ist hier Substantiv…

      “Impossible is just a big word thrown around by small men who find it easier to live in the world they’ve been given than to explore the power they have to change it. Impossible is not a fact. It’s an opinion. Impossible is not a declaration. It’s a dare. Impossible is potential. Impossible is temporary. Impossible is nothing.”

    • Gianni Capratt sagt:

      Oje, Herr Kreis, das war jetzt fast ein bisschen schulmeisterlich und ganz und gar ohne Humor und Witz…meine Vor-Antworter haben ja inzwischen erklärt, woher der Slogan kommt – für einen Sportartikelhersteller also durchaus passend, aber es muss ja nicht jeder Mohammed Ali kennen, gell?

    • Pascal Volz sagt:

      @ S. Kreis: Dank der Richtigstellungen einiger Kommentatoren hier, ist nun klar, wer hier „peinlich“ und „laecherlich“ ist: Naemlich Sie, mein Lieber! Wie koennen Sie mit Ihren offenkundig nur maessigen Schulenglischkenntnissen sich hier ueberhaupt so ein weitreichendes Urteil erlauben? Englischer Muttersprachler sind Sie ja nun nicht gerade (tun aber so). Ausserdem: Meinen Sie wirklich, so ein global taetiger Konzern ist bloed?

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.