Ein Refugium in der Wüste

Lust in die Wüste zu ziehen? Wenn Sie bis anhin die Wüste als unattraktiven Ort empfunden haben, wird sich das beim Anblick dieser coolen Wüstenvilla schnell ändern. Das «Desert House» steht in Hot Springs in Kalifornien und ist ein perfekt eingerichtetes Musterhaus.

Architektur: Marmol Radziner

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Sehr einladend präsentiert sich das gradlinige einstöckige Wohnhaus mitten in der kalifornischen Wüste. Hot Springs ist eine Wüstenoase in der heisse Quellen sprudeln. So ist der Ort mitten im Nirgendwo zu einem beliebten Wohnort geworden.
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Das Wüstenhaus besteht aus vorfabrizierten Teilen und kann genau so, wie es hier in der Wüste steht, auch anderswo wieder aufgebaut werden.
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Das Haus hat eine L-Form. Zum Haus gehört eine offene, gedeckte Terrasse. Vor dem Haus ist ein Swimmingpool. Die Aussicht auf die Berge und die karge Natur ist atemberaubend schön.
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Genau die richtige Kulisse für einen supermodernen Western oder für einen glamourösen Siebzigerjahre-Film mit schicken Poolparties und stylishem Dekor mitten in der Wüste. Die karge Ästhetik dieser Wüstenarchitektur besticht durch die Mischung aus Glamour und Luxus. Gleichzeitig strahlt die Umgebung etwas Vergängliches aus. So unbewohnt wie es ist, wirkt das fertige und voll eingerichtete Haus etwas unheimlich.
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Die Aussicht auf die Wüste wirkt wie eine Kinoleinwand mit Cinerama-Effekt. Fast surreal verbindet sich hier das Interieur mit der Aussenwelt.
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Der Architekt spielt mit der grosszügigen Sicht nach aussen: Die strengen, schlichten Holzmöbel passen perfekt zur Architektur und zur Umgebung.
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In der Abendsonne leuchtet das Fertighaus in den gleichen Tönen wie die Wüstenlandschaft.

31 Kommentare zu «Ein Refugium in der Wüste»

  • jo saegesser sagt:

    hier haben alle ( pro und contra) mit ihrer beschreibung ueber haus und gegend ein wenig recht. kenne diese sch… gegend auch, palm spring (gay hochburg), palm desert, rancho mirage etc.(nur ca..4 auto std. von LA). bin sicher dieses haus ist heute fuer $ 350000.00/400000.00 zu haben. uebrigens die vielen hundert windmills ueber alle huegel aufgereit, das heisst auch viel wind und sand in den augen und im pool. nur alte weisse pensionaere oder white trailer trash leben da. einzige unterhaltung sind die von indians betriebenen casinos. sehe das haus eher in der high desert (etwas kuehler und wunderbar karge
    vegetation und spektakulaere sonnen auf/untergaenge.
    jo LA usa

  • Edith Habermann sagt:

    @alle selbsternannten Ökopäbste in diesem Blog: Ich war persönlich schon oft in dieser Gegend und träume davon, mir dort eine ‚Winterresidenz‘ zu kaufen. Zufälligerweise habe ich mir auch dieses Haus schon vor etwa 2 Jahren angesehen, als es noch fast doppelt so teuer war wie heute. Das Haus produziert 100% des benötigten Stroms selbst mit Sonnenkollektoren auf dem Dach. Das Haus liegt zwischen Palm Springs und Desert Hot Springs, wo einer der grössten Windparks der Welt steht. Wasser ist in dieser Gegend genug vorhanden. Zudem ist das Haus als Vorzeigeobjekt für ökoligisches Bauen in den USA sogar schon auf dem Titelbild des Le Monde gelandet. Und zuguterletzt noch ein Hinweis an alle, die behaupten, das Haus sei unbezahlbar: Es steht derzeit zum Verkauf für weniger als 500’000 Franken. Suchen sie mal ein verlottertes 4-Zimmer Reihenhaus in der Agglo Zürich für diesen Preis.

  • Gianin May sagt:

    Das ist cool, jedoch der Blick ins Grüne fehlt mir einfach

  • Gan Ke Lin sagt:

    Lesen Freunde, lesen. Das Haus ist ein Musterhaus. Allen Energieaposteln die selber Atomstrom beziehen und den Langweilern ohne Phantasie und Muse für Objekte, die über die eigene 4-Zimmer Genossenschaftswohnung in Seebach hinausgehen empfehle ich den IKEA Katalog. Ansonsten toller Blog :)

  • Hedda Molnar sagt:

    Die Energie wird in Hot Springs und Palm Springs mit Wind und Sonne gewonnen. Die Strassen sind in sehr
    gutem Zustand – kein Eis und Schnee im Winter – und auch kein Salz auf den Strassen.
    Sie sind sicher auch noch nie in Arizona gewesen, von den Strassen dort koennen Sie hier nur Traeumen.

  • Max sagt:

    Dieser Blog mausert sich immer mehr zu einem Sammelsurium der Träume Neureicher. Ein solches Haus mitten in der Wüste ist absoluter Unsinn ökologisch, zudem noch mit einem Swimming Pool. Wahrscheinlich muss man dazu noch einen Humvee haben um die schwierigen Strassenverhältnisse auf Asphalt zu meistern.

  • Hedda Molnar sagt:

    Ich kenne Hot Springs, das ist keine kleine Ortschaft. Desert Hot Springs hat immerhin ca. 20 000 Einwohner.
    Viele Leute haben falsche Vorstellungen von der Wueste.
    Ausserdem sind die Strompreise in Amerika wesentlich niedriger als hier.

    • DK sagt:

      „Ausserdem sind die Strompreise in Amerika wesentlich niedriger als hier.“ – klar, ein guter Grund, um sinnlos Energie zu verschwenden.

      • johan der diener sagt:

        Niedrige Strompeisen sind einen guten Grund um sofort hin zu gehen.( In der Wüste geschickt auf eigenem Verlangen !!)

  • Barbara Th. sagt:

    Wann verschonen uns die heutigen Architekten mit dem ewig gleichen, sterilen Quadratbau und Ihrer phantasielosen Aesthetik, wo es nichts zu entdecken und nichts zu tun gibt, ausser in den seelenlosen Räumen herumzusitzen und in die Ferne zu starren. Auch das Mobiliar in solchen Bauten kann beliebig untereinander ausgetauscht werden, sieht in jedem Katalog, in jeder Ausschreibung genau gleich aus. Mich beelendet dieses Verständnis von toller Architektur.

    Wenn ich in der Wüste bin, möchte ich lieber in einem lebendigen Lehmhaus wohnen, mit einem luftigen Hinterhof und einem Schattendach aus geflochtenem Naturmaterial vielleicht, damit auch das Sonnenlicht mit dem Schatten spielen kann. Vielleicht ist das ganze noch mit einem knorrigen Baum beglückt, wo man sich am Abend zum Palaver trifft und lacht und diskuttiert und auf dem offenen Feuer Tee und Kafee kocht.

      • johan der diener sagt:

        Ferienstimmung? Ein lebendiges Lehmhaus (lebendig mit Flöhe, Läuse, Kakerlakken, Skorpionen und weiteres Ungeziefer)ein luftiges Hinterhof mit stinkenden Geissen, ein Schattendach mit spielendes Sonnenlich,aber die Sonne brennt nur, ein offenes Feuer, welches notwendig/romantisch ist um am Abend Schnäcken, Mücken und anders Ungeziefer zu vertreiben. Wenn man da lebt und leben muss lacht und diskutiert man nicht oder selten. Und Tee und Kaffee kochen….?

      • Barbara Th. sagt:

        Nein, so wie Ihr lebendiges Lehmhaus versteht, möcht ich auch nicht drin wohnen.

    • pete s sagt:

      also ich möchte lieber nicht in einem lebendigen Lehmhaus wohnen.

      • lukas sagt:

        barbara, wohnst du in einem absolut geilen und einzigartigen blob-architektur-haus, das es nur einmal auf der welt gibt? mein „neid“ wäre dir gewiss ;)

  • Bruno Froehlich sagt:

    @ johan Wie waers mit erst lesen, dann denken und in diesem Fall schreiben : Die heissen, kostenlosen Quellen, so ein Geschenk der Natur, gut genutzt.

    • johan der diener sagt:

      Nehme an, Sie meinen mich mit Johan. Was soll man mit heissen Quellen in der Wüste, auch wenn sie gratis sind? Und zudem für einen Swimmingpool bei Wüstentemperaturen?

  • johan der diener sagt:

    Obwohl ein Drittel der Weltbevölkerung kein Zugang hat zu sauberes Wasser und Trinkwasser, seh ich hier mitten in der Wüste ein Ohso!! wunderbares Haus mit ein mit Wasser gefülltem Swimmingpool. Schonen Sie bitte, liebe Lifestyle Redaktoren, ihre Leser von solche Perversitäten.

    • lukas sagt:

      hm, dann müssten wir wohl als wohnperverslinge die ganze schweiz dicht machen =)

      • johan der diener sagt:

        Ach Lukas, Dieses Haus, und seine WÜSTENSWIMMINGPOOL vor allem, ist doch wohl ziemlich sehr pervers, wo doch ein Drittel der Weltbevölkerung…. Übrigens, haben Sie als Wohnperversling IN der Schweiz mal richtig Durst gehabt? :-)

      • lukas sagt:

        oh ja, grad heute nach dem joggen ;)… selbstverständlich ist das ein extremes beispiel, aber man kann beinahe jeden luxus als verschwenderische perversion abtun, wenn ein grosser teil nicht daran herankommt. und da diese site kein „mit-diesem-haus-gehts-der-menschheit-viel-besser“ oder „hiermit-lebt-der-planet-2-jahre-länger“ blog ist, stört mich diese ständig geschwungene öko-sozial-keule.

  • mali sagt:

    Die Architektur ist zugebenermassen sehr schön. Aber, und das werfe ich Sweethome etwas vor, die Autorin fällt immer wieder auf „tape-à-l’oeil“-Bauten herein. Häufig, ohne kritisch zu hinterfragen, so etwa die Ökobilanz eines Hauses – gut, hier kommen wohl Sonnenkollektoren zum Einsatz. Die „Einbettung in die karge Wüstenlandschaft“ ist auf den ersten Blick toll, die Lage des Baugrundstücks wohl weniger: wer möchte schon direkt an einem Flugplatz leben? Anderswo aufgebaut ginge der „Faktor Wüste“ möglicherweise ziemlich verloren. Wenn nicht: wer würde bei aller landschaftlichen Schönheit in einem derart abgelegenen Kaff wohnen wollen? Ganz zu schweigen von der „profaneren“ Seite des Lebens, wie Hans richtig sagt. Gute Architektur ist nicht Selbstzweck, sondern Ausdruck ästhetisch überzeugend umgesetzter Funktionalität.

    • lukas sagt:

      das ist meineserachtens ein kurzgreifender vorwurf: ich gehe davon aus, der autorin gehts ums aussehen. und das ist doch völlig ok. für den einen ist die ästhetik wichtiger, für andere die funktionalität oder ökologie oder was auch immer. vor diesem hintergrund begreife ich kommentare wie „das ist doch völlig abgelegen… da könnte ich nicht wohnen… nicht erdbebensicher … nicht ökologisch… zu teuer…“ und das übrige standardgemeckere höchstens als unfähigkeit zum überwinden einer ziemlich egozentrischen perspektive.

  • Hans im Glück sagt:

    Super, schon nur, weil ökologisch unkorrekt! Wer sich das leisten kann, dem ist das aber egal. Damit meine ich nicht nur die Kosten für Grundstück und Haus, sondern auch die Tatsache, dass es an solchen Orten wohl kaum viele Arbeitsplätze gibt, also muss man schon fast reicher Rentner sein. Gerne würde ich aber bei solchen Häusern auch die „profaneren“ Bereiche sehen: Schlafzimmer (wird ja wohl auch nicht Rundumfenster habe) und v.a.: wo hat man den Gerümpel (wo ist der Staubsauger, das Gartengerät), das persönliche Archiv (wo werden die Steuererklärungen, Rechnungen aufbewahrt?) etc. Wie wird das tägliche Leben organisiert jenseits der Poolparty? (Wo ist die Waschmaschine? einen Keller wird es wohl nicht geben).

    • Päde sagt:

      Hans, siehe oben die Homepage des Architekten, da gibts weitere Bilder. Ich find es einfach genial. Ach ja, es gibt sicher die Möglichkeit zu Home Office ;-) man muss nicht immer Rentner sein.

  • re sagt:

    Woher kommt auch das Wasser im Pool. Neiaberau: Asketisch, Stille suchend sieht das nur bedingt aus, was dahinter steckt scheint ein dickes Portomonnaie und einseitgem Umweltverständnis zu sein. Was es nicht alles gibt?

  • Hans Meier sagt:

    Wie sieht die energetische Architektur aus..? Tagsüber extrem heiss, nachts unter Null. Da kann alles noch so schön aussehen. Irgendeine schlaue Technologie wäre doch nötig, sonst wird’s entweder sehr teuer wg. Airco + Heizung, oder sehr unangehm hinter dem schönen Panoramafenster…

  • Ruth sagt:

    Schlicht, einfach und steril wirkend mit niedriger Stockwerkhöhe. Daher die Annahme: voll klimatisiert ohne sichtbare Erneuerbare Energiequellen. Die Aussicht rundum ist umwerfend.

    • Ruth sagt:

      @ Ruth und @ H. Meier: Die Energie wird mit grosser Wahrscheinlichkeit aus den Heisswasserquellen gewonnen, und die ist ausser der nötigen Technologie gratis. Solche Systeme gibt es auch in Island, welches für seine Thermalquellen ja bekannt ist. Dort werden ganze Gewächshaus-Gärtnereien mit den Quellen geheizt.

      Die Lage ist für diejenigen, die Wüste, staubige Trockenheit und absolute Ruhe mögen, sicher ideal. Zudem profitieren Landkäufer wahrscheinlich auch von billigen Bodenpreisen. Das Wohnhaus selbst entspricht dem aktuellen Baustil, wie man ihn überall findet. Also nichts Spektakuläres.

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