Give-aways und Goodiebags

Der neueste Trend an Partys, Einladungen, Hochzeiten und anderen Festen: Give-aways! Kleine Geschenke, welche die Gäste nach der Party mit nach Hause nehmen können. Damit mehr bleibt als nur die Erinnerung an einen schönen Abend, neue Freunde und ein kleiner Schwips!
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Ja, wir wissen es: Wer hat, dem wird noch mehr gegeben. Hollywoodstars und VIPs bekommen nicht nur haufenweise teure Klamotten geschenkt – nein, von jeder Party, an der sie eingeladen sind, können sie auch noch mit kleinen Geschenken gefüllte Goodybags mit nach Hause nehmen. Klar, dass wir das auch wollen – wenn auch nur im Kleinen: Der neueste Trends an Party sind nämlich Give-aways. Kleine Präsente vom Gastgeber, welche die Gäste nach der Party als Andenken mitnehmen können.
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Hier einige Tipps wie Sie Give-aways verschenken können:

  • Suchen Sie sich die Give-aways passend zur Einladung aus. Guetzli für die Weihnachtsparty, Kosmetik für die Girlieparty, Bier für den Pokerabend, Spielsachen zum Kindergeburtstag.
  • Give-aways müssen nicht teuer sein. Hübsch verpackt und präsentiert machen die kleinen Dinge was her. Die Geschenklein können Sie auf einen Glasteller, ein Tablett oder in einen Korb legen.
  • Stellen Sie den Korb oder die Schale mit den kleinen Gaben, die Sie für Ihre Gäste ausgesucht haben, neben die Garderobe. So können Sie jedem Gast, der nach Hause geht, die kleinen Andenken mitgeben, wenn Sie ihm den Mantel oder die Jacke reichen!
  • Machen Sie die Give-aways persönlich, indem Sie sie mit Name, Datum und Anlass, wie  zum Beispiel «Sylvester 2011 bei Caroline und René», anschreiben.
  • Tischdekorationen können zum Give-away werden, ein kleines, persönliches Etwas, das mit dem Namen des Gastes versehen ist.
  • Überraschen Sie mit Wundertüten, die mit verschiedenen, kleinen Dingen gefüllt sind. So wissen die Gäste nicht, was sie bekommen und freuen sich über die Überraschung.
  • Nehmen Sie sich Hollywoodpartys zum Vorbild und bereiten Sie für Ihre Gäste kleine Tüten vor, die mit Geschenkchen und hübschem Dankeskärtchen gefüllt sind, Masche drumherum und das Give-away ist todchic!
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Give-aways und Goodybags sind an Modeschauen, in Hollywood, auf Firmenpartys und Hochzeiten schon lange ein fester Bestandteil. Inzwischen sind die kleinen Andenken auch bei  kleinen und grösseren privaten Einladungen gross im Trend.
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COCKTAILPARTYS, SYLVESTERPARTYS
Babychampagnerflaschen mit personifizierten Etiketten, hübsche Coasters, Untersetzer für Gläser können sie meist im Multipack kaufen. Eine schöne Idee ist es, wenn Sie die Untersetzer mit dem Namen des Gastes oder mit Datum und Partyanlass anschreiben.
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DINNER-EINLADUNGEN
Bei klassischen Einladungen zu Hause geht eigentlich alles: selbstgemachte Gewürzmischungen in Zellophantütchen, Backmischungen, Süssigkeiten, Schokolade in einer kleinen Box, eine Wundertüte, personifizierte Tischdekorationen …
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TEEPARTY:
Edle Teebeutel in ein pastellfarbenes Couvert verpacken und eine Schlaufe darum, selbstgebackene Cupcakes, Papierlampions in zarten Farben, kleine Kräuterpflanzen, Samentütchen, damit Ihre Freunde zu Hause Blumen oder Kräuter anpflanzen können.
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KINDERGEBURTSTAG:
Pixie-Büchlein, Bilderbücher im Miniformat, gibt es in den meisten Buchhandlungen zu kaufen. Als Give-away taugen kleine Spielsachen: Gummibälle, Gummitwist, Frisbees, Seifenblasen oder Schminkfarben, damit sich die Kleinen zu Hause in Monster oder Tiere verwandeln können.
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HOCHZEIT
Hier eignen sich ganz besonders Feuersteine, pastellfarbene Zuckermandeln oder andere Süssigkeiten. Verpacken Sie sie in edle, diskret dekorierte Papiertüten oder Partycrackers. Etwas mit Herz geht immer: kleine Glasherzen, herzförmige Kerzen oder Seifen.
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DINGE, DIE IMMER FUNKTIONIEREN
Eine hübsche Tasse, gefüllt mit Süssigkeiten, Notizbüchlein, Karten, ein Bilderrähmchen für das Foto des Anlasses, ein kleines Blumensträusschen, ein kleiner Kaktus im Topf, Selbstgemachtes wie Chutney, Pastasauce, Konfitüre oder jetzt in der Weihnachtszeit Cranberrysauce, eine interessante Teemischung, auch aktuell zur Weihnachtszeit, würzige Weihnachtsmischungen…

 

9 Kommentare zu «Give-aways und Goodiebags»

  • Anitram Napputs sagt:

    Meret ist hier die einzige, die es verstanden hat: Es ist nichts anderes als das gute, alte „B’haltis“, das wir eigentlich alle schon längst kennen! Bloss weil es jetzt angeblich ein neuer Trend aus den USA ist und anstatt „B’haltis“ plötzlich „Give away“ heisst, wird es gleich als „Kommerz“ und „ich muss mir doch keine Freunde kaufen“ verteufelt.

    Im Gegensatz zu Meret habt Ihr alle NICHTS begriffen! Meine Gäste finden es total herzig, wenn ich ihnen als kleines Andenken ein B’haltis mitgebe. Dass das keine Cartier-Uhr, sondern ein Marzipan-Schweinchen an Silvester oder ein kleines Schoggichläusli am Chlaushock ist, ist ja wohl selbstverständlich.

    Mein Gott, macht doch nicht so ein Theater, es ist lediglich ein kleines Andenken, keine Staatsaffaire oder Bestechung – hallooooo!

    Übirgens, Alain: Wegen eines kleinen, harmlosen „B’haltis“ geht der persönliche Draht nicht kaputt!

    Denkt doch mal darüber nach, bevor Ihr Euch so über den „Zwangskonsum aus USA“ aufregt!

  • Simone sagt:

    Auch der „Sylvester“ möchte gerne etwas abgeben, und zwar das unsägliche „y“. Es heisst Silvester.

    Zum Thema: Ich finde ein schönes Give-Away eine nette Idee. Allerdings sollte es zum Anlass, den Gästen und zum Gastgeber passen. Nichts ärgert mich mehr, als wenn ich geschmacklosen Nippes geschenkt bekomme und dann auch noch Freude heucheln muss… Essbares wie Kekse, sonstige Backwaren oder ein schönes Öl o.ä. kann ich mir aber gut vorstellen.

  • Meret sagt:

    JA, jetzt ist es halt ‚in‘, und gleich muss der Goodie-Bag als amerikanischer Kommerz verschrien werden.ich nehme mal an , die Unkenrufe kommen von Städtern und Agglos. Auf den Land ist es doch üblich, dass man zum Abschied ein Glas Konfi oder was Feld und Garten gerade hergibt, bekommt. Pakistanis und Inder kochen für Gäste in solchen Mengen, dass diese die sog. Reste mit nach Hause nehmen können – dieses Vorgehen wird auch von meinen Schweizer Freunden geschätzt. Die hübsch eingepackte handgemachte Seife ist doch einfach eine andere Art von Bhaltis.

  • Henne sagt:

    Wenn ich Freunde einlade, und das ist sehr häufig, dann schenke ich diesen meine Gastfreundschaft, meine Aufmerksamkeit, meine Zeit und meine Freundschaft. Aber nie käme ich auf die Idee, meinen Gästen noch ein Geschenk mit nach Hause zu geben. Ebenfalls erwarte ich auch nie ein Geschenk von meinen Freunden, wenn sie bei mir eingeladen sind. Bringt jemand eine Flasche Wein, Blumen, Kerzen oder sowas mit, freue ich mich darüber. Bringen die Freunde gar nix mit, freue ich mich, dass sie da sind. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.
    Letztens habe ich von einem Nachbarskind vernommen, dass es nicht auf die Geburtstagsfeier von einem andern Kind wollte, weil es beim Geburtstagskind nie Give-aways gibt für die Gäste. Bedenklich…

  • Bernhard Vontobel sagt:

    Ich bringe sehr gerne etwas mit, wenn ich eingeladen bin. Aber ich finde es doof bis affig, wenn die Gastgeber den Gästen was schenken wollen oder müssen (nachdem sie gelesen haben es sei der neueste Trend).

  • Träumer sagt:

    Ich finde Materialismus doof. Immer nur schenken, Konsum etc. Ein Besuch bei echten Freunden mit einem guten Essen ist für mich schon mehr als ein Geschenk.

  • Duden sagt:

    Um Himmels willen. Bitte, bitte, schreiben Sie doch Goodie!

  • erika hugentobler sagt:

    … ich denke nicht mal entfernt daran, diesem (wieder einmal) amerikanischen trend zu folgen. mit der einladung bzw. der u.u. stundenlangen arbeit in der küche habe ich meine gäste bereits beschenkt! war die party gut, werden die anwesenden sie ohnehin in erinnerung behalten…
    give-aways an offiziellen anlässen sind völlig differenter natur: sie dienen ausschliesslich zu werbezwecken. und das hat man im freundeskreis ja wohl hoffentlich nicht nötig ;-))

  • Alain Gugger sagt:

    Willkommen in der Welt der käuflichen Freundschaft die sich über Geschenke definiert.

    Ich schätze Einladungen von Menschen, zu denen ich eine Verbindung, einen Draht habe.
    Diese Menschen sind mir wertvoll, was ich versuche mit Worten direkt, oder über Briefe / Karten
    auszudrücken. Bei solchen Einladungen würde ich nie ein giveaway erwarten.

    Die anderen zeichnen sich oft durch unnatürliches Gehabe aus, täuschen heile Welt vor
    und dahinter sieht es teilweise furchtbar aus.
    Bei diesen möchte ich lieber nicht eingeladen werden und benötige auch deren giveaways nicht.

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