Die Garagen-Villa

Häuser können viele Formen annehmen, wieso also nicht die einer Garage? Dieses Haus in Australien spiegelt die Liebe zum Auto wieder. Es erinnert an eine Garage und lässt den Blick frei auf die eigentliche Garage. Gegen die Gartenseite öffnet es sich. Der Strassenseite gegenüber zeigt es sich verschlossen. So wird viel Privatsphäre möglich.

Architekt: MCK-Architects

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Wie eine Spielzeuggarage öffnet sich das Haus zum Garten. Es ist in der Tradition der Bungalows gebaut: ebenerdig, unkompliziert, alltagstauglich.
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Die eigentliche Garage ist ein zweiter Bungalow, der zudem noch Platz für ein Arbeitszimmer bietet.
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Von der Garage sieht man ins Haus und umgekehrt. So wird das Auto zu einer Art Nachbar.

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Vom Haupthaus aus sieht man direkt in die transparente Garage. Alles ist schlicht und kubisch gebaut, strenge Formen, die zu modernem, praktischen Leben einladen.
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Ganz klar, wenn es um die Architektur geht, tritt Wohnlichkeit in die zweite Reihe. Solche Fotos stammen von den Webseiten der Architekten. Viele Häuser werden deshalb vor allem für das Portfolio abgelichtet und spiegeln daher selten eine reale Wohnwelt wider.
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Ein Bungalow ist ein einfaches einstöckiges Haus, das nicht allzu hoch ist und eine Veranda hat. Das Wort Bungalow bezeichnete ursprünglich ein klassisches, bengalisches Haus.
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In der Nacht wirkt das grosse Fenster so ähnlich wie ein überdimensionierter Fernseher, der immer das gleiche «Home Sweet Home»-Video zeigt.

47 Kommentare zu «Die Garagen-Villa»

  • Dennis sagt:

    Sehr modern und schön, aber für mich nicht gut zum leben. Viel zu kalt und zu wenig Privatsphäre? aber ein wirklich interessanter Bau :)

  • Anelcka sagt:

    Nur zur Klärung, es sind ZWEI Baukörper mit einem Gearten dazwischen – Garage und Arneitszimmer (glaube ich auch Abstelkammer), und das Haus – also getrennt… Ich verstehe nich wieso, so eine Diskussion :)))

  • Monika sagt:

    Ich bin kein Freund von so modernen Häuser, aber das finde ich cool. Die Idee die Garage so im Haus zu integrieren ist genial. So kann man sein schönes Auto immber bestaunen. Super Idee findes echt coooooool ;-)

    Gruss Moni

  • Herbert Kleindick sagt:

    Das wäre mal ein spannendes Projekt. Man siedelt allgemein Autos in Häuser um mit Öldusche, Schraubenmüsli, Vergaserunterwäsche für den täglichen Wechsel. Das Bad feinasphaltiert bis in die kleinsten Rillen und nahtlos. Gegenüber bauen wir dann die Tiefgaragen in Hightechausführung für die Menschen. Allerdings sollte man dann auch die Fertiggaragen Preise fürs zukünftige Eigenheim vergleichen.

  • Daniel sagt:

    Ich habe von der Garage mit Spassfacktor geschrieben, Das Haus steht natürlich daneben. Ha Ha Ha

  • Daniel sagt:

    Ich finde die Idee toll. Ich werde auch etwas in dieser Richtung machen. Nur Ich werde eine Motorrad Werkstatt mit Essecke,Grill ,Kühlschrank,TV usw. einrichten. Einfach aus Spass wenn Ich am Motorradschrauben bin und mich mit Freunden amüsiere. Vor allem finde Ich super das es hell ist und das Ich drausen bin und troz allem unter Dach. In Australien ist es warm und da kann die Einrichtung ruhig etwas kühler ausfallen. Ich wohne in Bralilien und schätze es wenn es etwas kühler ist.

  • Carmen sagt:

    Das Haus finde ich nicht unangenehm, aber wo ist das Schlafzimmer? Und ein Bad kann ich platzmäßig auch nicht ausfindig machen.

  • Tine sagt:

    Grossartig! Wobei für mich ein E-Type drinstehen müsste statt einem banalen Volvo.

  • Hans sagt:

    Herrlich, diese offene Luftigkeit. Ein Traum!

  • René II sagt:

    Schon etwas tolles so ein Haus! nur stell ich mir vor wenn ich frühmorgens am Sonntag gemütlich mein Z’morge geniesse, ja so im Pyjama wirre Frisur etc. brauch ich nicht unbedingt Zuschauer. Also zum Haus braucht es eh eine riesen Fläche Land und das gibt es in der Schweiz kaum mehr ohne grossen Batzen oder abgelegen im nimmerwo Land. Das Auto mit alll seinen tollen Gerüchen immer in der Nähe zu haben, na ja jeder wie ers mag. Für mich ist das untaugliche Architektur im Alltag. Schön anzusehen aber dann hat’s sich. Tll wären wirkliche „Gebrauchshäuser“ und keine Austellungsobjekte. Schlussendlich hat ein Haus sehr viele Aufgaben zu erfüllen. Da sag ich noch immer, zum Mond fliegen können wir, aber Häuser bauen ist und bleibt die schwierigste Disziplin. Bitte zeigt doch wirkliche Herausforderungen, welche bezahlbar und auch energietechnisch und noch Architektonisch der Hammer sind. Das wäre etwas zum Staunen. Zuallerletzt muss ich sagen, an diesem Haus wäre es schon schön alle meine Velos vom Wohnzimmer aus bestaunen zu können.

    • Daniel sagt:

      @ René II. Ich glaube,, weiss es aber nicht, dass diese Häuser nicht sooooooo teuer sind. Wäre aber wirklich interessant zu wissen, um welche Frankengrössenordnung es da geht.

      • thevoid sagt:

        Ich schaetz mal, wenn das Haus in Sydney steht: 1.8-2 Mio Dollar, was etwa gleich viel Schweizerfranken sind.
        Ausserhalb wird’s eine halbe Million weniger sein.

  • Deeba sagt:

    Sorry I don’t speak/write German, but each of these are fabulous.
    Thank you too for including the foccacia from my blog. Merci!

  • kurt Bidi sagt:

    Sicher immer noch besser als unsere Minenergie Häuser die nach 10 Jahren verfaulen, bei diesem Haus ist die Durchlüftung immer noch natürlich, Idee find ich gar nicht so schlecht.

    • Daniel sagt:

      @ Bidi. Ja, das mit den Minergie + Minergie P Häuser ist so eine Sache. Da staune ich manchmal auch, mit was für Problemen diese Besitzer zu kämpfen haben. Ich persönlich bin froh, ein über 40 jähriges Haus zu haben. Nicht ganz „dicht“, aber gesund!

  • Henri Lapin sagt:

    sieht irgendwie unbewohnt aus und macht auch nicht einen besonders wohntauglichen Eindruck. Eher „schön aber unpraktisch“.

  • steve sagt:

    Ich find’s architektonisch chic, aber die Gebrauchstauglichkeit ist wohl ziemlich reduziert. Das Objekt eignet sich aber bestimmt, um bei den Kollegen und Verwandten Neidgefühle hervorzurufen. Ein Hauptproblem dürfte die Akustik sein, da sämtliche Wände, Decken, Fensterfronten und die Betonböden kein Schallabsorptionsvermögen aufweisen. Wenn hier mal ein Teller auf den Boden fällt, jucken sämtliche Familienmitglieder 50 cm aus dem Sessel.

    • Daniel sagt:

      @ Steve. Neidgefühle?? Gehört das wohl auch zu „Spiesser und Bünzli?? Danke für diese Steilvorlage….

      • dominik sagt:

        @ steve. Neidgefühle ?? etwas verpasst auf dem lebensweg…..?
        wenn bei erstrebenswert schönen
        dingen jedesmal als erstes der neid und eifesuchtsfaktot hinzukommt, dann ( GUT NACHT!) bist du hier eh auf der falschen seite.gebrauchstauglichkeit ist auch so ein abgewetztes wort, so abgewetzt wie der gerbaruch selber.wegen den wänden solltest du dir auch noch keine grossen schuldgefühle machem, denn du hast ja gar keine nachbarn, die dir etwas abtrotzen könnten. cooool, gelll ??

      • steve sagt:

        @Daniel + Dominik: Da habt ihr etwas falsch verstanden. Vom Neid-Gen bin ich persönlich glücklicherweise ziemlich verschont geblieben. Meine Erfahrung ist einfach, dass Leute mit extrem gestylten Häusern (oder auch Autos…) häufig grossen Wert auf Statussymbole legen. Also auf etwas, das man nicht nur selber geniessen will, sondern das vor allem auch den Freunden, Geschäftspartnern, Nachbarn etc. zeigen soll, wie weit man es gebracht hat.
        Im Übrigen: ich möchte nicht tauschen, meine Bleibe findet ihr hier…
        http://www.at-design.ch/pdf/referenzen/R539/pdf539.pdf

  • Markus sagt:

    Das wäre genau das richtige Zuhause für meinen schönen, weissen Audi TT Roadster und mich :-) Wowh

  • Ich bin eigentlich kein Freund von so modernen Häuser, aber das finde ich cool. Die Idee die Garage so im Haus zu integrieren ist genial. So kann man sein schönes Auto immber bestaunen.

  • dante sagt:

    Cool…
    Ich wollte schon immer mit dem Auto bis ins Wohnzimmer fahren können :-)
    Hammer Haus,,,,

  • Hans sagt:

    Über Geschmack kann man nicht streiten. Obwohl ich bereits im Seniorenalter bin, mir gefällts. Kenne ein Haus das ein Qubus aus Beton ist, ob sein Erbauer damit glücklich ist glaube ich noch heute nicht.

  • Daniel sagt:

    @ Chris „Wenn alle Zimmer so spartanisch eingerichtet sind“. Ja, ein Schweizer kann sich in den meisten Fällen dies nicht so echt vorstellen. Ich entgegne, dass es mir graust, wenn ich in die meisten Stuben sehe, vollgestopft, jeder Zentimeter zugemüllt, kein Platz zum atmen, einfach überladen. Das Tüpfelchen auf dem i sind die Wohnwände, dunkel, schwer und der Hauptblickfang der Fernseher. Da sehe ich diese Ideen als wohltuende Alternative. Obwohl ungewöhnlich, sträubt sich in mir nichts gegen diese Idee. Im Gegenteil. Klare Formen, ohne Schnick Schnack, aufs wesentliche reduziert. Dies muss nicht wüst und kalt sein. Für die Meisten ist’s halt „nicht das Normale“. Also nichts für Spiesser und Bünzli ;-)))

    • Barbara sagt:

      @Daniel
      Wow, danke, Sie sprechen mir aus dem Herzen! Leider sind wir Schweizer oft Nörgler, Neider, Spiesser und Bünzlis… Sorry, isch doch äbe e so!
      Hier wird oft Architektur und Interiordesign gezeigt, das möglicherweise für den Schweizer Normalo-Bürger etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte. Ich bin auch der Meinung: weniger ist mehr. Es ist furchtbar, wenn man meint, dass man ständig die ganze Wohnung bzw. das ganze Haus zumüllen muss! Und Leben in ein Haus bringen ja die Bewohner rein und nicht nur unbedingt die Einrichtung. Ach ja, das hier gezeigte Haus gefällt mir – bin allerdings nicht auf die Garage scharf und aufs Auto noch weniger, da ich selber gar nicht Auto fahre. Aber schön wohnen tue ich sehr gerne und für gutes Design interessiere ich mich immer gerne!

    • danny sagt:

      …ganz meine meinung ! offen mit viel „luft“ und viel „licht“ ! herrlich !!!

    • Chris sagt:

      @Daniel: Alles ist Geschmacksache. Also kommt bitte nicht immer mit der gleichen Leier; nichts für Spiesser, für ein Schweizer nicht vorstellbar. Sobald jemanden ein etws anderer, ungewohnter Stil nicht passt ist er gleich ein Bünzli. Ihr nervt. Und wer sagt, dass ich ein Schweizer bin??

      • Daniel sagt:

        @ Chris. Ja doch, es ist wirklich Geschmackssache, das ist wahr. Das mit „Spiesser und Bünzli“ muss man halt im rechten Licht sehen, wenn man das kann. Kann man natürlich nicht, wenn man wirklich „Spiesser und Bünzli ist“.

        Man, ist das anstrengend, wenn man jedes Wort auf die Waage legen muss. Und @ Chris, nimmt mich auch wunder, wer gesagt hat, Sie seien Schweizer. Finde ich fast frech, nicht wahr?

      • Hans sagt:

        Man muss kein Schweizer sein um ein Bünzli zu sein. Ich kenne etliche eingewanderte Bünzlis.

  • Bernhard Vontobel sagt:

    Ist ja alles schön und gut. Aber eine Unstimmigkeit ist halt da, wie immer in diesen Inszenierungen. Wo ist all das Zeugs das sonst in Garagen seinen PLatz hat. Winterreifen vom Auto, Skiträger und noch ein Dutzend Dinge mehr.

    • Skeleton in the cupboard sagt:

      dear oh dear,

      das zeugs ist wahrscheinlich im volvo.

    • René van Saramacca sagt:

      Winterreifen, Skiträger – in Australien? – vielleicht erst mal die Klimazone nachschlagen, oder? man beachte die Klappfenster in Bild 4, das sieht ganz schön tropisch aus– ansonsten ein sehr schöner Bau, im Ansatz etwas zu schwerfällig, das Dach in etwas filigranerner Bauweise hätte dem Ganzen noch den letzten Schliff gegeben. Innen: was will man mehr, ganz wie andere geschrieben haben, alles vollmüllen für eine sogenannte Gemütlichkeit, das wäre wirklich schade.
      Irritierend ist das Dreirad-Kinder-Velo – sind da auch Kinder ?, ja dann ist es mit der schönen aufgeräumten Puristik bald vorbei, die werden dann ihren farbigen Plunder verstreuen, ganz im Sinne der Kommentatoren , die da etwas «Kühle» zu spüren vermeinen. ich hoffe es war nur ein witziger Einfall des Fotografen – eine Garage für die Grossen und die Kleinen … wer weiss …
      Der Volvo – na ja

      Die rote Eingangstüre – ganz toll

      Die Gartengestaltung (soweit man das sehen kann) dagegen ein Alptraum -meine Philosophie; innen puristisch, aussen Dschungel – ist leider selten zu sehen – schade

      • Dominik sagt:

        Ganz meine meinung! Auf den richtigen Mix kommt es an. Draussen im Dschungel noch die richtige lichtexotic bei Nacht,verstellbarmit der f.Bedienung und am morgen der Testarossa wartend, der das Sonnenlicht rosa in den leintüchern brechen lässt und zur Ausfahrt lädt….

  • Chris sagt:

    Potthässlich dieser Bau. Wenn alle Zimmer so spartanisch eingerichtet sind wie dieses Ess- oder Wohnzimmer oder beides, dann reicht für den Umzug ein kleiner Lieferwagen.

    • Sconi sagt:

      Es können nicht alle solche Messi sein und alles zustopfen mit wertlosem Kram.

    • Alex sagt:

      Geschmack ist das eine. Die Fähigkeit eine sachliche Diskussion über Architektur oder Design zu führen, das Andere. Wissen Sie, was am Beruf eines Gestalters das Ermüdenste ist? Dass Leute wie Sie Ihre Meinung im Sinne Ihres persönlichen Geschmacks bei jeder Gelegenheit kundtun müssen. Wen bitte interessiert es, ob Ihnen dieses Haus gefällt? Dieselben Leute, die es interessiert, wie Sie die Nationalmannschaft aufstellen würden?

  • Andi Morales sagt:

    Ich bin ein Schisser. Es gibt nichts gruseligeres als nackte Fensterfront (groß!) vor dunkler Nacht….wuaaah!

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    dear oh dear,

    der volvo kombi wirkt leider als kleiner show-stopper – dafür grad ein garagen-haus zu bauen, scheint mir des guten etwas zuviel. trotzdem, die grundidee ist ziemlich reizvoll und schön umgesetzt.

    • Meggs sagt:

      Sie wissen schon, was ein showstopper ist?

      • Skeleton in the cupboard sagt:

        yep, und sonst wäre da ja noch google und verwandte. nebenbei, wenn das wort „theater“ fällt, ist auch nicht immer ein schauspiel(haus) im engsten, ursprünglichen wortsinn gemeint.

  • Daniel Zollinger sagt:

    Das erinnert mich an die Serie Vegas mit David Urich. Da fuhr er ja auch mit seinem Ford Thunderbird direkt neben sein Schlafzimmer.

  • René sagt:

    „so wird das auto zu einer art nachbar“
    so etwas irres hab ich diese woche noch nicht gelesen…

  • Dan sagt:

    echt cool, nicht nur wegen dem design, weil es vorallem um ein lebensgefühl geht… in australien noch real, das auto ist unentbehrlich, weil alles so gross und weit ist. schade, dass es diese tödlich giftigen spinnen gibt, die da überall reinkrabbeln werden..

  • Knobel sagt:

    Da wohnen? Mich friert’s nur schon vom hingucken…

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