Mit Kindern wohnen

Viele Familien möchten, dass Kinder auch ausserhalb des Kinderzimmers das Wohnen mitprägen. Andere haben nicht die Wohnsituation, die allen Kindern ein eigenes Zimmer bietet. Diese Ideen zeigen, wie man mit wenigen Kniffen und ein etwas Fantasie Platz für Kinder schafft.

 

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Ein Platz zum träumen

Manchmal fehlt ganz einfach der Platz. Ein Extrabett im  Kinderzimmer ist da praktisch und kann tagsüber zur Spielwiese werden. Das Kleinkinderbett wird mit den Flügeln zum kleinen Himmelsschiff. Bild über: Seventytree.

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Gut erreichbar

Kleine Jacken hängen tiefer. Montieren Sie eine Garderobe für die Kinder, entweder unterhalb Ihrer eigenen oder wie hier über einem Bett. Bild über: Seventytree

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Babys erstes Reich

Oft fehlt beim ersten Kind noch die passende Wohnung und es muss improvisiert werden. Mit einem dekorativen Wandtattoo kann eine Zimmerecke zur Babykrippe werden. Bild über: The Marion House Book.

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Kleines Spielparadies

Spielen kann man überall. Richten Sie, da wo gerade Platz ist, einen kleinen Spieltisch ein. So können die Kinder auch in der Küche, in Ihrem Büro oder im Wohnzimmer spielen, ohne dass gleich der ganze Raum besetzt wird. Weiss, wie das Bildbeispiel zeigt, wirkt leicht und integriert sich harmonisch in die Erwachsenenwelt. Bild über: Seventytree.

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Mein erstes Sofa

Ein hübsches Kindersofa kann man aus einem breiten, tiefen Stuhl oder einer Bank machen. Hier ist die Kinderwohnecke noch betont mit einer Collage aus Familienfotos. Kopieren Sie Ihre Lieblingsfotos in Schwarzweiss, vergrössern Sie sie auf die gleiche Grösse und ziehen Sie alle auf. Das wirkt edel, persönlich und wie ein einzelnes, grosses Bild. Bild über: Nicole Klein.

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Freie Bahn

Auch auf kleinem Raum kann Platz geschaffen werden. In diesem Wohnzimmer ist die Mediaecke praktisch in eine Ecke gerückt. Spielzeug kann im Lowboard versorgt werden und Familienfotos zieren zusammen mit Zeichnungen und Kunst die Wand. Bild über: Seventytree.

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Die Minigalerie

Kreatives Schaffen macht glücklich. Damit die grossen Kunstwerke der kleinen Künstler auch Beachtung bekommen, können etwa Zeichnungen mit Klammern an praktischen Seilmontagen befestigt werden. So haben auch dreidimensionale Kreationen gut Platz und die Ausstellung kann wachsen und sich verändern. Bild über: Solid Frog.

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Das passt überall

Ein antikes, kleines Kinderbett wirkt leicht, hübsch und kann in jedem Raum platziert werden. Als kleines Sofa, Siestaplatz oder Tagtraumstation. Bild über: House of Bliss.

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Wieso nicht ...

... eine Pizza mit frischen Tomaten backen?

Pizzateig in eine längliche Form auswallen, mit Olivenöl bestreichen und mit halbierten Cherrytomaten belegen. Olivenöl darüberträufeln, getrockneten Oregano darüber geben und eine Knoblauchzehe durch die Presse drücken und darüber verteilen, salzen, pfeffern und im heissen Ofen bei 220 Grad ca. 15 Minuten auf der untersten Stufe backen.

15 Kommentare zu «Mit Kindern wohnen»

  • knabenmutti sagt:

    klasse fotos :) ich glaub, ich richte meinem sohn das zimmer ähnlich ein. bloß nicht zu viele und grelle farben :)

  • Ruth sagt:

    Mal wieder ein typisches Beispiel für den Trend, Kinder als Statussymbole zu sehen.

    Garderobe überm Bett – schon mal ausprobiert? Könnte unpraktischer nicht sein.

    Aber ja, die Bilder sind schön. Nur eben sind es Bilder.

    Und zum Glück sieht die Wirklichkeit weniger gestylt aus, dafür abgenutzter, bunter, verdrehter, lebendiger.

  • Daniel sagt:

    Ganz Originell! Also wenn da sich ein Kind nicht wohlfühlt? Dann weiss ich auch nicht mehr weiter!

  • Huzi sagt:

    Ich glaube man sollte den Kindern schon von klein auf beibringen, was Qualität und guter Geschmack ist und nicht all das Plastikzeugs „Made in China“ kaufen. Hier sind einige schöne Beispiele…bravo. Auch wenn dies natürlich nie so aufgeräumt aussieht.

  • Christel sagt:

    Ich finde die Ideen sehr toll, zum Beispiel den Baum im Kinderzimmer, oder auch die Aufhängung für Kinderbilder. Klar sieht ein Kinderzimmer nur so aus, wenn man es selber aufgeräumt hat, aber wer möchte hier schon Bilder sehen, wo ein Riesenpuff drauf ist? Es geht ja mehr um Inspiration…

  • Sonja Maier sagt:

    Schön wäre es noch, wenn die Autoren dem kleinen Bub erklären würden, dass die Schuhe ausgezogen gehören, wenn man auf einem Sofa liegen will.

  • tom huber sagt:

    absurd. mit von kindern bewohnten räumen hat das beim besten willen nichts zu tun…

  • Goliath sagt:

    Kinderfreundlich wohnen? Ich weiss nicht, da hat mich aber wirklich nichts angemacht. Zwei Ideen finde ich allerdings gut – die Mini-Galerie sowie die Schwarz-weiss-Bilder über dem kleinen Sofa.

    Will ein Kind mit diesen weissen Sachen spielen? Will ich, dass mein Kind nur mit weissen Sachen spielt? Wenn die Sachen meines Kindes über dem Bett aufgehängt sind, läuft es da nicht schnell mit den Schuhen aufs Bett, um noch den Rucksack oder die Jacke zu holen?

    Schön sehen die Ideen aus. Praktisch sind sie nicht.

  • diva sagt:

    das soll wohl eine anleitung sein, wie kinder zu design-objekten werden und vor allen dingen, wie sich kinderlose erwachsene die welt und bedürfnisse der kinder vorstellen.

  • Bubenmutter sagt:

    Ich musste ein bisschen grinsen. Das kleine Tischchen im Wohnzimmer oder wo auch immer kann ja süss sein, aber ein Grund, um nicht überall im Wohnzimmer Sachen rumliegen zu lassen oder auf dem Sofa oder am Boden oder sonstwo zu spielen, ist das für die Kinder definitiv nicht…

  • Richi sagt:

    Strahlend weisse und picobello aufgeräumte Kinderzimmer! Ich hätte auch gerne solche Kinder!

    • Andi sagt:

      …ist mir auch gerade durch den Kopf gegangen: Wie lange würde es bei uns wohl dauern, bis das weisse Sideboard die ersten Striemen vom roten Dreirad hätte? Wie lange bis unser kleiner die Plattensammlung darauf „entdeckt“ hätte? Wer möchte die Jacke voller Spielplatzsand wirklich übers Bett hängen und lädt die weisse Kinderecke, die sich so harmonisch in die Erwachsenenwelt fügt, wirklich zum Spielen ein? Die Idee der Kunstgalerie an Seilen find ich aber super – werden wir auch so machen!

  • Schön! Danke für die tollen Bilder.

    Meine Kinder lieben leider dieses Billig/Plastik/Neon/Pink-Spielzeug… Da sieht das Kinderzimmer halt schon etwas weniger hip aus. Was solls; es muss ja den Kids gefallen (und nicht meinem Aesthetikempfinden genügen).

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