Die Dachterrasse mit Haus

Manche Wohnungen werden attraktiver, einfach weil sie eine schöne Dachterrasse bieten. Dieses Haus scheint vor allem aus Dachterrasse zu bestehen, kein Wunder bei dieser Aussicht!

Architekt: Plan B

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Die Architekten von Plan B haben das V-House in der Nähe von Bogota gebaut, mit der Idee möglichst intensiv die Aussicht geniessen zu können. Das Resultat ist ein Haus, das vorwiegend aus Dachterrasse besteht. Das Dachterrassenhaus sitzt wie ein riesengrosser Thron im Hügelgelände.
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Das Terrassenhaus hat verschiedene Ebenen und jede davon ist mit einer anderen Terrasse versehen. Der Haupttrakt richtet sich mit einer grossen Fensterfront zur offenen Landschaft.
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Das Haus besteht aus zwei Gebäudetrakten, die mit einer Brücke und einer steilen Treppe verbunden sind. Überall sind Aussichten, Durchsichten und Verbindungen zu entdecken.
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Fensterfronten sind auch auf der Hügelseite des Hauses eingebaut. Hier führt die Sicht auf einen Innenhof, in dem ein wilder, natürlicher Garten wächst.
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Auch im Inneren des Hauses verbinden viele Treppen die verschiedenen Ebenen und Trakte miteinander.

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Die steilen Treppen werden durch Plattformen gegliedert, die für Verschiedenes genutzt werden können, zum Beispiel als kleine Konzertbühne.

Keine Kommentare zu «Die Dachterrasse mit Haus»

  • Eni sagt:

    Also, mir gefällt das Haus überhaupt nicht, es ist so kalt, aber trotzdem frage ich mich, was diese Nörgelei soll. Warum soll das Haus ein Geländer haben? Vielleicht wohnen da Menschen ohne Kinder welche nie Alkohol trinken und Sonnenstiche und Sonnenbrand sind ja auch nicht verboten. Dass sich da ein Architekt ausgetobt hat, ohne aufs Praktische zu schauen ist offensichtlich, selber schuld wenn es jemand kauft der es nicht richtig nutzen kann. Was das Fensterputzen betrift: wer so ein Haus hat putzt nicht selber und die Treppen haben den Vorteil, dass man sich das Fitness-Abo sparen kann.

  • Heinrich Grossen sagt:

    Als Alterssitz wohl sehr ungeeignet… oder Mann und Frau sind dann immer noch gut zu Fuss um diese Treppen bewältigen zu können…

  • jenny callaghan sagt:

    bUENZLI BUENZLI bUENZLI …….DIESE EWIGE NOERGELEI UNMOEGLICH

  • Susanne E. sagt:

    Also so etwas von langweilig und kalt, nicht geschenkt möchte ich dieses Haus mit dieser Dachterrasse !

  • Jorge Garcia sagt:

    Abgesehen vom schönen Parkettboden und die Lüftungsfenster im Hinterhof, die meistens ja geschlossen bleiben müssen, ist das Haus eher unpraktisch und eher mehr für ein entspanntes Wochenend mit viel Schlaf konzipiert. Es gibt bedeutend viel schönere Aussichten und Lagen auch in der Umgebung von Bogota, von wo aus mit Rücksicht auf die Natur und sinnvolleres Bauen auch Lebensfreude mit der Architektur entstehn kann. Es wäre wünschenswert ein Paar Zahlen zu haben, wie Preis, Wohnfläche, etc.

  • Herr Lehmann sagt:

    Schon mal überlegt, dass der Bauherr das Haus genau so wollte? Aber vielleicht hat der ja auch nicht viel studiert…

  • marcel sagt:

    Auf deratig schutzlosen Dachterrassen ist es sogar in der Schweiz im Sommer unerträglich heiss – mal ganz abgesehen davon, dass es – wo auch immer – auch mal regnen könnte. Da hat jemand nicht viel studiert (nach dem eigentlichen studium). style over substance, wie so oft in der modernen architektur. Deshalb durfte wohl auch kein Geländer ran…

    • Frank Zuffnik sagt:

      Auf dem Matterhorn hats auch keine Gelaender, aber jede Menge Touristen. Voellig verantwortungslos sowas! Man kann doch Menschen nicht einfach Selbstverantwortung tragen lassen. Da muss man was tun! Und darum wirds auch Zeit, dass die ganzen Studierenden ein Gesetz betreffend Sonnenschutz einfuehren. Kann man ja auch nicht jedem selber ueberlassen. Voellig abartig, wenn einer darauf verzichten will und dann noch ein Haus baut wie es ihm gefaellt. Das geht wohl nur in Bogota. Bei uns herrscht ja schliesslich Ordnung, wir schuetzen noch jene die es selbst nicht besser wissen. Darum sehen bei uns die ganzen Schuhschachteleinfamilienhaeuser ja auch gleich aus. Weil wir alle denselben Geschmack haben. Und was anderes kann ja nicht richtig sein.

      • marcel sagt:

        Sie haben recht. Geländer an Brücken und Balkonen, Gurten + Knautschzonen beim Auto, Helme für Zweirad- und Skifahrer, Fussgängerstreifen , usw. , alles Blödsinn. Für seine Sicherheit ist natürlich jeder selber verabtwortlich.

  • Roger sagt:

    Ein nettes Häusschen wenn man in einem Land wohnt wo öfter die Sonne scheint.

    Würde man dieses Projekt in der Schweiz realisieren, so würde es mit den vorgeschriebenen 1m hohen Geländer rund um die Dachkante wohl aussehen wie eine Bärenanlage am Hang.

  • James sagt:

    Der hat ein Haus an einen Felsabhang gebaut, der Eingang führt über das Dach, es gibt ja gar keine andere Möglichkeit! Wenn ein Sturm über das Dach fegt, ist der Grill weg und die Liegen futsch….!

  • Pat sagt:

    Also ich finds total geil!
    Wen kümmerts, ob es im Alter unpraktisch ist? Dann zieht man halt um … mannomann ist das hier engstirnig … Lebe den Augenblick, lieber Schweizer.

    • juan sagt:

      genau Pat du hast recht!
      irgendwie engstirnig und bünzlig dieser schweizer Blog,
      andere Länder, andere Gewohnheiten, andere Regeln…………….
      jeder der ein Chalett im Oberland will muss sich auch nicht über ein Betonbau in Bogota äussern.

  • Remo sagt:

    Genial. Aber trotzdem nur fast perfekt :-) Mir fehlt die Solaranlage für die Technik und die Beschattung für den Menschen.

  • Mélanie sagt:

    Genial dieses Haus!!! Schweizer haben ja bekanntlich nicht viel Geschmack und bauen stattdesssen lieber unsere typischen, leblosen Einfamilienhäuser zu duzend in schöne Landschaften. Schade sehe ich nicht mehr hiervon.

  • Dani sagt:

    Es muss ein Schweizer Blog sein, wenn man über diverse Einträge über ein Geländer diskutieren kann. Wie überaus kleinkariert muss man sein. Ich finde das Haus sehr schön und ein Geländer würde die ganze Form verderben.

    • gugus sagt:

      naja, vielleicht muss es nicht unbedingt ein schweizer blog sein, um über geländer zu disutieren. es reichen ein paar menschen mit höhenangst. so attraktiv ich das haus auch finde, mir als höhenangstgeplagte ging das auch gleich durch den kopf.

  • Dominik Fitze sagt:

    Nur mit einem stärker begrünten Dach wärs noch schöner :)

  • tms sagt:

    Die Akustik im Treppenhaus wird wohl perfekt sein, um Schlagzeug zu spielen… Hoffentlich gibts noch ein Paar Oropax beim Hauskauf gratis dazu.

  • Daniel Zollinger sagt:

    Im grossen und ganzen finde ich das Haus genial. Aber man sollte auch ans Alter denken, ob da die vielen Stuffen so sinnvoll sind? Na, ja!!!

  • Carmen sagt:

    Das Haus wirkt unbewohnt, so, als hätte noch kein Mensch es mit Leben gefüllt. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie es weicher in seiner Ausstrahlung würde, wenn einer oder mehrere Bewohner ihre Individualität darin hinterließen. Den Arbeitsplatz auf einer Treppenplattform einzurichten, hat etwas.

  • Marco sagt:

    Von aussen her gefällts mir eigentlich, aber was soll man zu der riesigen Treppe innen sagen, wer will den schon freiwillig so viel Treppensteigen im Haus? Unnutzbarer Platz, womöglich sind die Zimmer (kein Foto?) auch nicht viel besser. Einzig, die Lage mag überzeugen.

  • Katharina sagt:

    Super hübsch! Wer schenkt mir dieses Haus? Bitte inkl. Putzfrau, wegen der Fenster. :o) Ich will so schnell wie möglich einziehen!

  • Brunner Charles sagt:

    So schön dieses Haus auch ist, was macht man dann im Alter mit all diesen Treppen? Charly Brunner

  • Stefan sagt:

    losgelöst von der geländerdiskussion (siehe mein erster beitrag…) finde ich das haus sehr gelungen und spannend. die künstlerische freiheit des architekten sollte jedoch eingedämmt werden, sobald gefahrenherde kreiert werden. und eine terrase in dieser höhe ohne absturzsicherung ist nun halt mal gefährlich. ob das ding nun in bogota oder zäziwil steht, ist ja egal. die kunst besteht ja schlussendlich auch darin, nutzbarkeit und ästhetik/raumgefühl zu vereinbaren. strengt euch an, liebe architekten. es ist zu billig, nur auf die bestehenden gesetze und vorschriften hinzuweisen als hemmschuh der eigenen kreativität!

  • G. Frey sagt:

    Also ich möchte es nicht geschenkt. Die Arschitekten sind so was von igitt. Wer putzt die Fenster wer hindert die Kinder in den Abgrund zu stürzen. Es wird Zeit Wohnungen zu bauen für die Menschen und nicht für die Geltungssucht der Architekten.

  • Frank Zuffnik sagt:

    Also ich find ja so ein urchiges Riegelhaus schoener. Man stelle sich einmal vor, wie schoen sich sowas da in die Landschaft einfuegen taete. Mankoennte ja wenn man es ein bisschen moderner mag einfach auf die Sprossenfenster verzichten. Das waer ja dann die innovativere Variante. Aber dieser Beton, das ist doch nichts. Obwohl, eine so grosse Dachterasse faend ich schon auch nett. Aber ein Riegelhaus mit Flachdach, das saehe dann ja wieder etwas sonderbar aus, Also ich weiss nicht.

  • Cybot sagt:

    Also den Beton würd ich auch sofort übermalen, sieht einfach schrecklich kalt aus.
    Die Form find ich aber sehr gelungen, rechte Winkel sind so öde. Das Dach könnte etwas mehr Grün vertragen, aber ansonsten sehr cool, diese Aussicht hätte wohl jeder gern.
    In der Schweiz wäre aber das Sofa auf dem Dach eher unpraktisch, dafür regnet es hier einfach zu oft. Selbst wenn das Ding wasserfest ist, sähe es in Kürze grausig aus. ;-)

  • Papi sagt:

    Scheint mir für Familien mit Kleinkindern wegen dem rundum vorhandene Absturzgefahr ungeeignet zu sein. Ist aber wohl eher für Yuppies, Dinkys oder Leute wie Flavio Briatore mit einer 30 Jahr jüngere (s)ex-Sekretärin gebaut sein …

  • Maja sagt:

    Finde ich sinnvoll, das Dach auch benutzbar zu machen. Ist doch sonst verschenkte Fläche – bei diesen Bodenpreisen.
    Erinnert mich ein wenig an Lauras Stern:)

  • Alfred sagt:

    Hallo Roger, wenn die Architektur nur noch Selbstzweck ist, und sich um die praktische Nutzbarkeit einen Dreck kümmert (siehe Geländer), soll sie meinetwegen einpacken. Form follows function und nicht andersherum.
    Danke, setzen, durchgefallen.

    • Frank Zuffnik sagt:

      Wie denn jetzt mit dem Gelaender? Hat ja gar keins, was soll denn also daran nicht nutzbar sein?

    • Stefan Meier sagt:

      Genau, durchgefallen:
      Ist das Haus (achtung, schreckliche Annahme) von freien BürgerInnen gebaut, soll es wohl in ihrem persönlichen Ermessen liegen, ob sie Geländer bedürfen, oder eben nicht. Ich meinerseits sehe gerade mindestens 3 Stück an gefährlicheren Orten.
      Auch sind sehr viele Menschen in meinem persönlichen Umfeld mit Vernunft ausgestattet, dass sie sich sogar angeheitert, Stichwort Party, in gefährlicheren Situationen dementsprechend zu benehmen wissen. Nun, ich sollte ja nicht von meinem Sonderfall auf die Allgemeinheit schliessen… aber wenigstens soviel Kompetenz sollte doch noch den Menschen zugetraut werden, dass sie sich nicht wie Lemminge den nächstbesten Abhang hinunterstürzen. Und falls doch, ist halt die Evolution am Arbeiten… das Lebenskonzept der Ungeschickten ist somit durchgefallen.

  • Roger sagt:

    …und das tolle an ZIVILISIERTEN Ländern ist, dass sich alle über alles aufregen und das Nörgeln zur Kunstform erhoben wird… Da kann die Architektur einpacken…

    • sugus sagt:

      Stimmt „Roger“. Es gibt Leute, die IMMER und an ALLEM etwas zu nörgeln haben. Wahrscheinlich eine zutiefst zivilisierte Angewohnheit. Hätte es ein Geländer, so wäre es am falschen Ort, falsches Material und überhaupt. „Fred“, zivilisiert unglücklich???

  • Stefan sagt:

    es bleibt zu hoffen, dass der benutzer die in gleichem masse schönen wie unpraktischen terrassen noch möglichst viele jahre nutzen kann…..und weder er noch seine gäste sich nach zuviel malbec zu nächtlicher stunde das genick brechen…..VIIIIEL glück wünsche ich!

  • Ueli do Big Field sagt:

    In Brasilien nennt man das ‚Favela-Architektur‘. Es wurde bei diesem Haus zwar wahrscheinlich mit besseren Materialien gearbeitet. Um es wirklich schön zu nennen, fehlt mir, wie einem Vorschreiber, zum Beispiel Schatten. Es hätte genügend Platz in der Schräge, um ein paar Bäumchen anzupflanzen. Ausserdem wäre die Lage wahrscheinlich geeignet, um eine Photo-Voltaik Anlage und/oder Sonnenkollektoren einzubauen. Alles in allem gefällt es.

  • Fred sagt:

    Naja. Also in Mitteleuropa uind allen zivilisierten Ländern würde dort ein Geländer verlangt wegen Absturzgefahr. Im Sommer will ich dort auch nicth sitzen – ohne einen Quadratmillimeter Schatten.
    Und wer das schweizer Bunker-Brainwashing vom 2. Weltkrieg noch hat, findet sicher auch den Siochtbeton schön. Ich finde ihn zum Kot…n.
    Alles in allem wal wieder ein Projekt, das der Architekturfreund vielleicht toll findet, aber drin leben will ich definitiv nicht.

    • Orlando sagt:

      In diesem Blog geht es um STIL. Ich finde es daher geschmacklos, dass Sie in Ihrem Kommentar von „Kotzen“ reden, nur weil Ihnen etwas nicht gefällt – die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Kritik darf natürlich geäussert werden, aber bitte mit Niveau!

    • Hans sagt:

      Hallo Fred,

      naja, Geländer sicher. Wenn Du das Klima in Bogota kennen würdest, so würdest auch verstehen, dass ein Sonnenschirm da wohl genügt.

      Grüsse aus Südamerika

      Hans

  • Prächtige Aussicht und schönes Haus! Aber sollte man nicht auch von der Landschaft aus in Richtung des Hauses sehen dürfen: dann würde die Aussicht wohl weniger prächtig ins Auge fallen. In einer intakten Landschaft moderne Baukomplexe. In der Schweiz spräche man von Zersiedelung.

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