Diese Woche kochen wir nur dreimal

Ratatouille, Fleischbällchen und Rindsvoressen: Wie Sie mit diesen drei Gerichten gleich sechsmal gekonnt auftischen.

Ratatouille mit viel Gemüse und Liebe

Das Ratatouille ist ein klassisches Gericht aus der Provence, bei dem Auberginen, Peperoni, Tomaten und Zwiebeln mit Knoblauch und Olivenöl gekocht werden. Es ist ein einfaches, ländliches Gericht und verwandt mit anderen ähnlichen mediterranen Spezialitäten wie der Peperonata, der Caponata oder der baskischen Piperade. Man kann das Ratatouille warm, aber auch kalt geniessen. Als Hauptmahlzeit passt es zu Kartoffeln oder Reis. (Bild über: Stacy Lyn Harris)

Zutaten:

Zubereitung:

4 grosse Tomaten

2 Zucchetti

1 Aubergine

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 grüne Peperoni

1 gelbe Peperoni

1 rote Peperoni

1 Glas Weisswein

1 Bouquet garni mit Thymian, Salbei, Rosmarin und Estragon

Salz und Pfeffer

Olivenöl

Rüsten Sie das Gemüse und schneiden Sie es in Stücke und Rondellen, zerquetschen Sie die Knoblauchzehen leicht. Braten Sie das Gemüse in genügend Olivenöl an und giessen Sie den Wein darüber. Anschliessend das Bouquet garni beigeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist und sich die Geschmäcker verbunden haben. 

Penne mit Ratatouille

Gemüse und Pasta sind ein gutes Paar. So können Sie Ratatouille einfach mit Pasta zubereiten. (Bild über: Nutmeg Nanny)

Und so gehts:
Geben Sie al dente gekochte Penne in das warme Ratatouille und köcheln Sie alles zusammen noch zwei bis drei Minuten. Mischen Sie dabei etwas Pastawasser unter und servieren Sie die Pasta mit geriebenem Pecorino und gehackten Kräutern wie Basilikum oder Petersilie. 

Varianten: 
Ratatouille schmeckt anders und neu, wenn Sie zum Beispiel Thunfisch aus der Dose untermischen. Sie können auch Oliven beigeben oder am Schluss geröstete Pinienkerne darübergeben. 

Crostini mit Ratatouille

Ratatouille schmeckt auch kalt und gibt eine perfekte Zutat für Crostini ab. Solch ein blitzschnelles Mahl kann man an einem Sommerabend mit einem Glas Wein geniessen.  (Bild über: Susans Table)
Und so gehts:
Toasten oder rösten Sie Brotscheiben. Bestreichen Sie sie mit Frischkäse wie Chavroux, Cantadou oder Ricotta. Darauf kommt nun Ratatouille. Alles mit gehackter Petersilie bestreuen und geniessen.

Hackfleischbällchen 

Fleischbällchen gibt es in verschiedenen Küchen. Da sind die schwedischen, welche an einer hellen Sauce serviert werden, die italienischen Polpette oder die amerikanischen Meatballs. Wenn Sie Fleischbällchen machen, dann machen Sie genügend, so können Sie sie ganz unterschiedlich mehrere Male geniessen. Sie können Fleischbällchen auch einfrieren. (Bild über: Natashas Kitchen)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Hackfleisch, Kalbfleisch und Schweinefleisch, gemischt, vom Metzger Ihres Vertrauens

3 Knoblauchzehen, zerdrückt und fein gehackt

2 EL gutes Paniermehl vom Bäcker

1 KL gemahlene Koriandersamen

1 KL gemahlener Kreuzkümmel

1 Prise Muskat

1 Ei

1 KL getrockneter Oregano

Salz und Pfeffer

für die Sauce:

1 dl Weisswein

1 dl Hühnerbouillon

1 dl Rahm 

 

Mischen Sie alle Zutaten für die Fleischbällchen zu einem Teig zusammen und rollen Sie daraus kleine Bällchen. Braten Sie die Bällchen in Olivenöl rundum an, sodass sie aussen braun sind, innen dürfen sie noch ungekocht sein. Legen Sie die Hackfleischbällchen in eine ofenfeste Form und geben Sie sie zum Fertigkochen noch etwa 5–8 Minuten in den 200 Grad heissen Backofen.

Servieren Sie sie am ersten Tag auf die schwedische Art mit einer hellen Sauce. Geben Sie dafür etwas Butter und Mehl in die Pfanne und vermischen Sie alles gut mit den Bratresten. Giessen Sie etwas Weisswein dazu und lassen Sie diesen unter ständigem Rühren einköcheln. Die Bouillon dazugiessen und so lange köcheln lassen, bis eine cremige Sauce entsteht. Rahm beigeben und erwärmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Teil Hackfleischbällchen dazugeben und alles zusammen über Butternudeln servieren. Mit gehackter Petersilie garnieren. 

 Reis mit Fleischbällchen und Erbsli

Eine Art Kindermenü, das aber auch bei Erwachsenen gut ankommt, geht mit Fleischbällchen, Reis und Erbsli. (Bild über: The Food Charlatan)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g gehackte Tomaten aus der Dose

1 Zwiebel, gehackt

5 dl Hühnerbouillon

1 Prise Kreuzkümmel, gemahlen

3 EL Sonnenblumenöl

400 g langkörniger Reis

300 g Erbsli, gefroren oder frisch

1 Limette

Koriander

Pürieren Sie die Tomaten und die Zwiebel in der Küchenmaschine. Bringen Sie das Tomatenpüree mit der Hühnerbouillon und dem Kreuzkümmel zum Kochen. In einer anderen Pfanne erhitzen Sie das Öl und dünsten den Reis darin ca. 7 Minuten an. Die Bouillon-Tomaten-Mischung dazugiessen, die Erbsli beigeben und den Reis zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln. Dann die Fleischbällchen untermischen und alles nochmals 5–7 Minuten zugedeckt weiterköcheln lassen, bis der Reis gar und die Flüssigkeit aufgesogen ist. Aufrühren und 10 Minuten stehen lassen. Danach etwas Limettensaft und gehackten Koriander dazugeben.

Fleischbällchen an Tomatensauce

Mit einer Tomatensauce werden die gleichen Fleischbällchen nochmals zu einem anderen Gericht. (Bild über: Living Lou)

Zutaten:

Zubereitung:

2 Dosen gehackte Tomaten (à 400 g)

Olivenöl

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 Schalotten, fein gehackt

1 Peperoncino, fein gehackt

1 Glas Rotwein (1 dl)

1 dl Bouillon

1 Handvoll Rosinen

Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne und dünsten Sie die Zwiebeln, den Knoblauch und den Peperoncino ca. 7 Minuten an. Achten Sie darauf, dass der Knoblauch nicht anbrennt. Anschliessend den Wein dazugiessen und einköcheln lassen. Danach die Bouillon dazugiessen und ebenfalls etwas einköcheln lassen. Die Tomaten dazugeben, mit Salz würzen und die Rosinen unterrühren. Alles etwa 20 Minuten köcheln lassen und anschliessend die Fleischbällchen dazugeben. Alles nochmals 10 Minuten köcheln und dann zu Bratkartoffeln oder Reis servieren. 

Rindsvoressen

Ein gutes, deftiges Schmorgericht ist immer ein Festessen, und man mag es auch im Sommer. Wenn Sie viel davon kochen, gibt es mehrere leckere Mahlzeiten ab. (Bild über: The answer is always porc)

Zutaten:

Zubereitung:

1,5 kg Rindsvoressen vom Metzger Ihres Vertrauens

12 Saucenzwiebeln

4 Rüebli, in Stücke geschnitten 

2 Knoblauchzehen, zerquetscht

5 dl Rotwein 

2 dl starke Fleischbouillon

60 g Butter

2 EL Mehl

Salz und Pfeffer

einige Zweiglein Thymian

2 Zweige Petersilie  

1 Lorbeerblatt

1 Lauchblatt

Die Hälfte der Butter in eine Gusseisenpfanne geben und die Zwiebeln ganz beigeben. Alles dünsten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Dann nehmen Sie mithilfe einer gelochten Schöpfkelle die Zwiebeln heraus und legen sie zur Seite. Geben Sie die restliche Butter in die Pfanne und braten Sie darin das Fleisch rundherum an, am besten in Portionen. Zur Seite legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann braten Sie die Rüeblistücke an und geben das Fleisch und die Zwiebeln zurück in die Pfanne. Die Knoblauchzehen dazugeben, Mehl darüberstreuen und nochmals gut anbraten. Anschliessend den Wein und die Bouillon darübergiessen. Machen Sie ein Bouquet garni, indem Sie die Petersilie, das Lorbeerblatt und den Thymian in ein dünnes Lauchblatt wickeln und dieses mit einem Baumwollschnürchen zusammenbinden. Alles auf kleinstem Feuer etwa 2 Stunden schmoren. Das Bouquet garni entfernen und servieren.  

Beef Pie

Vor allem in England mag man Pies. Da kocht man Fleisch mit Kartoffel- oder Teighauben im Backofen. (Bild über: Simply Delicoius Food)
Und so geht ein Pie mit Rindsvoressen:
Rindsvoressen in mehrere kleine oder eine grosse Gratinform geben. Wenn Sie mögen, können Sie ein paar Erbsli untermischen. Mit ausgewalltem Blätterteig zudecken. Dabei kleben Sie den Teigrand an die Gratinformkante. Bestreichen Sie den Teig mit einem Eigelb und schneiden Sie in die Mitte ein Loch. Im 200 Grad heissen Backofen so lange backen, bis der Teig knusprig und golden ist und das Fleisch heiss. Servieren Sie den Pie direkt mit der Form. 

Nudeln mit Ragout

Jeder weiss, dass Schmorgerichte immer besser werden, wenn man sie aufwärmt. Oft ist am dritten Tag nur noch ein Rest vorhanden, aber auch aus diesem kann man ein herrliches Nudelgericht zubereiten. (Bild über: Closet Cooking)
Und so gehts:
Kochen Sie den Rest des Rindsvoressens mit einigen Tomatenstücken oder etwas gehackten Tomaten aus der Dose nochmals eine gute halbe Stunde. Zerreissen Sie das Fleisch mit einer Gabel. Kochen Sie Nudeln etwas weniger als al dente und geben Sie die Nudeln direkt in das Ragout. Gut vermischen und etwa 5 Minuten zusammen köcheln. Achten Sie dabei darauf, dass die Nudeln nicht weich werden, sondern al dente bleiben. Etwas Butter beimischen und/oder mit geriebenem Käse servieren. 

Credits:

Bilder über Foodblogs und Magazine: Stacy Lyn Harris, Nutmeg Nanny, Susans Table, Natashas Kitchen, The Food Charlatan, Living Lou, The answer is always porc, Simply Delicious Food, Closet Cooking