Jetzt ist die beste Zeit für Gartenmöbel

Normalerweise kaufen wir Outdoor-Möbel bereits im Winter. Dieses Jahr ist das anders. Dafür können wir uns jetzt von einem reichen Angebot inspirieren lassen.

1 — Klein und fein passt überall

Corona hat einiges vertrieben, so hat sich auch die für die Möbelhändler wichtige Gartenmöbelsaison in Luft aufgelöst. Normalerweise beginnt diese Saison mit der Gartenbaumesse Giardina im frühen März. Die ersten Liegen, Outdoor-Esstische und Lounge-Gruppen für die Terrasse werden meist noch bei Hudelwetter vor den Möbelhäusern unter freiem Himmel zum Verkauf angeboten. So gross ist die Sehnsucht nach den paar Monaten oder Wochen, in denen wir das Leben nach draussen verlegen können. Denn der Sommer bedeutet für die meisten Ferien im Alltag, Grillabende mit Freunden und Wohnen im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Und dafür werden die Möbel immer edler, wohnlicher und haben immer öfter einen hohen Designanspruch.

Das gilt auch bei den kleinen Möbeln. So zeigen sich hier das kleine Bistrotischchen mit quadratischer Tischplatte und zwei Stühle aus dem Programm Belleville von Ronan und Erwin Bouloullec für Vitra in allerbester Form. Sie passen auch überall hin, gar auf den kleinen Balkon. Sie harmonieren auch mit der Architektur und, was noch wichtiger ist, mit dem Mobiliar in der Wohnung. Denn oft vereinen sich im modernen Leben der Aussen- und Innenbereich miteinander. 

2 — Ausflug nach Sorrento

Ja, das mit dem Fernweh ist dieses Jahr besonders stark. Wenn etwas nicht erreichbar ist, wird es noch begehrlicher. So hörten wir, je länger der Lockdown andauerte, immer stärker das Plätschern der Wellen; wir hatten den Duft von Kräutern und Pasta in der Nase und hörten die Zikaden immer lauter singen. Eine kleine Haustherapie gegen das Fernweh ist italienisches Design auf der Terrasse. Das leichte, formschöne Programm Agave von Ethimo wurde denn auch in Sorrento fotografiert und bringt entspannte und stilvolle Italianità nach Hause. 

3 — Machen Sie es sich draussen bequem 

Jeder hat ihn, diesen einen bestimmten Lieblingsplatz, auf dem man gerne liest, den Vögeln beim Zwitschern zuhört und die Seele baumeln lässt. Aber oft fehlt das Lieblingsmöbel dazu. Der Fat Sofa Sessel von Patricia Urquiola für B&B Italia bietet genau so einen Platz. Er verbindet Gemütlichkeit, Natürlichkeit und Formschönheit auf edle italienische Art. 

4 — Formstark und farbenfroh

Draussen liebt oder wagt man andere Farben als in der Wohnung. Da darf es ruhig greller, leuchtender und fröhlicher sein. Dafür lässt der Möbelhersteller Objekte unserer Tage wunderschöne Stühle in allen Farben um einen grossen Holztisch tanzen. 

5 — Mexiko vor der Haustür

Ziemlich weit, nämlich nach Mexiko, entführt das Möbelhaus Pfister mit seinen Outdoorideen. Dazu gehören nicht nur Rattansessel, farbige Kissen und Beistellmöbel, sondern auch viele stimmige Accessoires, die Lust machen, sein Aussenreich in ein Ferienparadies zu verwandeln. Das Haus bietet, wie viele nun, besonders grosszügige Rabatte auf die «verspätete» Gartenmöbelkollektion. 

6 — Setzen Sie auf nachhaltigen Wüsten-Chic

Da die Gartenmöbel dieses Jahr keine richtige Plattform hatten, wurden auch die neuen Trends nicht so stark propagiert. Sie entführen alle weit weg und verbinden Moderne mit Sehnsucht. So denkt man bei vielen Umsetzungen an Lodges in Afrika, an die Wüste, an Mexiko und andere Orte, die mit interessanter Architektur, Sommerfarben und edlen Campingideen inspirieren. Es geht bei diesen Trends aber nicht um Nostalgie oder gar Theatralik, sondern um Modernität, Einfachheit und auch Nachhaltigkeit. In diesem wunderschönen Stuhl von Ferm Living steckt all das. Seine textile Bespannung ist aus recycelten Plastikflaschen hergestellt.

7 — Kaufen Sie sich eine Insel

Wenn wir in diesen Sommerferien schon nicht auf die Insel reisen können, dann holen wir uns eine in den Garten. Dieser riesengrosse Korbsessel, der auch Platz für mehrere Personen bietet, heisst Arena und ist von der renommierten italienischen Firma Roda. Die Trauminsel besteht aus zwei Riesensesseln, die man auch auseinanderziehen kann.

8 — Das schaukeln Sie schon 

Ein grosser kleiner Trend im Outdoorbereich sind Schaukelstühle. Bloss erinnern sie so gar nicht an die alten Opa-Versionen auf der Veranda. Sie sind modern und meist erst bei genauerem Hinschauen als Schaukelstühle erkennbar. Der Folia Rocking Chair von Royal Botania hat einen passenden Hocker, damit das Entspannen noch bequemer wird. Folia heisst er, weil sein Gestell wie ein Blatt geformt ist. Es gibt im Folia-Programm auch Stühle, die nicht schaukeln – alle auch in vielen verschiedenen Farben. 

9 — So chic wie im Esszimmer

Dass Gartenmöbel aus Rattan oder Gusseisen sind und Holzlättli oder gestreifte Bezugsstoffe haben, ist schon lange nicht mehr zwingend. Den meisten Gartenmöbeln sieht man gar nicht an, dass sie für den Aussenbereich konzipiert wurden. Sie sind so chic wie Möbel fürs Ess- oder Wohnzimmer. Ein schönes Beispiel dafür ist dieses Ensemble von Tribù. Den Tisch Illum kann man in unendlich vielen Variationen wählen. Dazu passen die Armlehnstühle Nodi, die mit einem Geflecht aus gedrehtem, wetterfestem Seil bezogen sind. 

10 — Design auf dem Balkon 

Auch aus dem kleinsten Balkon kann man viel herausholen. So richtig geniessen aber kann man ihn vor allem dann, wenn man sich an einen kleinen Tisch setzen kann, zum Essen, Kaffeetrinken und Beisammensein. Hier sehen wir noch mal einen Bistrotisch mit Stühlen aus dem Programm Belleville von Ronan und Erwin Bouloullec für Vitra.

11 — Willkommen im Wald

Bei der Optik von Gartenmöbel spielt auch die Natur eine grosse Rolle. Draussen können viele besser die Liebe zum Land, zum Rustikalen oder Romantischen umsetzen als in der Wohnung. Dass dies sehr wohl modern und stylish aussehen kann, beweist die Gartenmöbelgruppe Ayana von B&B Italia

12 — Schlicht schön 

Minimalistisch, zurückhaltend und funktional zeigt sich die Kollektion BM1771 von der dänischen Firma Carl Hansen. Die Firma ist auf echte Handwerkskunst spezialisiert und produziert zum Beispiel auch die meisten Möbel, die von Hans J. Wegner entworfen wurden. Diese Gartenmöbel aber sind von einem anderen dänischen Designer, von Børge Mogensen. Und zwar wurden sie 1971 entworfen. Sie sind alle klappbar. Zur Kollektion gehören auch Sessel oder Liegen. 

13 — Die wunderbare Leichtigkeit des Sommers

Da möchte man doch genau jetzt sitzen, ein kühles Glas Weisswein geniessen, Oliven knabbern und mit Freunden plaudern. Der Wunsch nach einem grossen Tisch mit Stühlen drumherum ist gross. Denn mit Freunden und Familie zu feiern, geht unter freiem Himmel einfach wunderbar unkompliziert. Der Tisch und die Stühle Branch sind inspiriert von Ästen und bringen Natur und Leichtigkeit elegant zusammen. Die Stühle sind stapelbar. Beides ist von der belgischen Firma Tribù.

14 — Genuss an der frischen Luft 

Da man beim Essen und Geniessen unter freiem Himmel gern lange sitzen bleibt, wünscht man sich bequeme Stühle, ganz wie im Esszimmer. So finden wir auch oft Schalenstühle im Outdoorbereich. Ein schönes Beispiel sind die Stühle Aiir von GamFratesi für Dedon, die zusammen mit dem passenden Tisch aus dem gleichen Programm für eine frische nordische Brise im Sommergarten sorgen. 

15 — Hier geniessen Sie Vogelzwitschern, Grillenzirpen, Wasserplätschern…

… und den Feierabend. Damit man dabei auch ganz stilvoll die Beine hochlagern kann, haben die gemütlichen Sessel Kay von Gloster mit hoher geflochtener Lehne und losen Polsterkissen auch einen passenden Hocker. Zur Kay-Kollektion gehören auch Stühle an den Tisch, eine Bank, eine Liege und ein Schaukelstuhl.

Credits: 

Die Bilder sind von den Herstellern Vitra, Ethimo, Objekte unserer Tage, B&B Italia, Tribù, Royal Botania, Roda, Ferm Living, Carl Hansen, Dedon und Gloster und dem Möbelhaus Pfister

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1 Kommentar zu «Jetzt ist die beste Zeit für Gartenmöbel»

  • Olivier Fuchs sagt:

    Alles, nur kein weisses Plastikmaterial, das angeblich ein Karabik-Gefühl evozieren solle. Bekommt bald Sprünge durch Lichtschäden. Wo sind denn alle Holztische und – bänke geblieben? Eben: Plastik war einmal modern.

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