Eine ganze Woche besser kochen

Schluss mit der lästigen Was-soll-ich-kochen-Frage! Dank dem Sweet-Home-Menüplan können Sie sich ganz aufs Geniessen konzentrieren.

Heute machen wir einfach Chips 

Pommes frites, oder im Englischen «Chips», bringen Festlaune, machen den Tag besonders und sind Verwöhnfood. Man kann auch einfache, gesunde Versionen machen, die erst noch keine Fritteuse brauchen. Versuchen Sie heute diese Süsskartoffelchicos mit Joghurt-Kräutersauce. (Bild über: Dolly and Oatmeal)

So gehen Süsskartoffelchips: 
Schälen Sie Süsskartoffeln und schneiden Sie sie in Chips. Legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und mischen Sie sie mit Olivenöl und Salz. Rösten Sie sie bei 200 Grad, bis sie nach ca. 15 Minuten knusprig sind. Anschliessend die Chips wenden und weitere 10 Minuten rösten. 

 

So geht die Kräuter-Joghurt-Sauce:
Vermischen Sie einen grossen Becher Naturjoghurt mit feingehackter Petersilie, ein wenig feingehackter Pfefferminze, ein wenig feingehacktem Dill, 1 KL abgeriebener Zitronenschale, Meersalz, Pfeffer und 1 EL Schnittlauchringli. Fein und frisch ist die Sauce, wenn Sie noch etwas Gurke raffeln, diese gut auspressen und untermischen. 

Freitag ist Fischtag: Lachs mit Tomatencreme-Sauce

Dieses cremige, würzige Lachsgericht schmeckt wundervoll und sieht fantastisch aus. Servieren Sie dazu gemischtes Gemüse. Wenn Ihnen das zu viel Arbeit macht, dann passen auch Butternudeln und ein feiner Rohkostsalat mit Rüebli, Fenchel und Gurken. (Bild über: Eatwell 101)

Zutaten:

Zubereitung:

4 Lachstranchen

Salz und Pfeffer

Olivenöl

2 EL Butter

1 Schalotte, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

2 EL Petersilie, fein gehackt

1 dl Rosé

100 g getrocknete Tomaten, in Olivenöl eingelegt

1 KL Tomatenpüree

2 dl Rahm

Bouillon oder Fischfond

1 Packung Babyspinatblätter, gewaschen

Zitronensaft

Würzen Sie die Lachstranchen mit Meersalz und Pfeffer. Braten Sie sie beidseitig in Olivenöl an und legen Sie sie zur Seite. Geben Sie etwas Butter in die gleiche Pfanne und dünsten Sie die Schalotte, den Knoblauch und die Petersilie darin an. Wenn diese duften und die Schalotte glasig ist, den Wein dazugiessen und einköcheln lassen. Anschliessend das Tomatenpüree sowie die getrockneten, in Streifen geschnittenen Tomaten dazugeben und vermischen. Etwas Bouillon oder Fischfond beigeben und alles schön einköcheln lassen. Danach den Rahm untermischen und den Babyspinat beigeben. Schliessen Sie für zwei, drei Minuten die Pfanne mit dem Deckel, damit der Spinat schneller zusammenfällt. Nun die Sauce mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschliessend den Lachs zurück in die Sauce legen und erwärmen. 

… dazu gibts gemischtes Gemüse aus dem Backofen

Es gibt bereits junges Frühlingsgemüse, aber dieses Gericht können Sie auch einfach mit den Gemüsesorten variieren, die Sie gerade auf Vorrat haben. (Bild über: Noobiee
Und so gehts ganz einfach: 
Gekochte Kartoffeln, gerüstete und in Stücke geschnittene Rüebli und grüne Bohnen mit Olivenöl, etwas Thymian und Meersalz mischen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und im 200 Grad heissen Backofen etwa 20–30 Minuten rösten. 

Am Samstag wird eingekauft

Viele machen am Samstag Grosseinkauf. Ich gehöre auch dazu. Mein Wochenende ist ungemütlich, wenn nicht der Kühlschrank voller Leckerbissen ist. Dabei sollten Sie sich aber vor dem Einkaufen ein gutes Frühstück gönnen. Denn hungrig kauft man viel zu viel ein.

Sandwiches mit Croissants von gestern

Ganz schnell, und ohne zum Bäcker gehen zu müssen, gehen diese Sandwiches. Sie brauchen einfach Gipfeli von gestern oder Aufbackgipfeli, Eier und Schinken. (Bild über: Damn Delicious
Und so gehts: 
Die Gipfeli halbieren, die Innenflächen mit ein bisschen Senfbutter bestreichen und mit Rührei und dünnen Schinkentranchen belegen. Auf ein Backblech legen und so lange backen, bis sie knusprig und warm sind. Sie können sie auch mit Käse, Rauchlachs oder anderen Lieblingszutaten füllen.  

Saturday Night Dinner

Samstag ist Ausgehtag, Datenight oder gemütlicher Fernsehabend zu Hause. Für alle Varianten passt dieses unkomplizierte, ein wenig andere Spaghettirezept. Sie können es vorbereiten und dann einfach, je nach Timing oder Gelegenheit, in den Ofen schieben. (Bild über: How Sweet Eats

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Spaghetti

250 g Fontinakäse, grob geraffelt

4 dl Halbrahm

150 Pecorino Romano, gerieben

1 EL schwarzer Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen

250 g Ricotta

4 Eier

1 KL abgeriebene Zitronenschale

1 Prise Muskatnuss

Olivenöl

etwas geriebenen Parmesan

Sie brauchen eine runde, tiefe Backform oder Pieform von etwa 22–24 cm Durchmesser. 

Bestreichen Sie die Backform gut mit Olivenöl. Sie können Sie nach Geschmack auch noch mit einer Knoblauchzehe ausreiben. Kochen Sie die Spaghetti etwa 4 Minuten weniger als al dente. Mischen Sie den Fontina, den Pecorino, die Ricotta, den Halbrahm, die Eier, den Pfeffer, die Muskatnuss und die abgeriebene Zitronenschale gut in einer Schüssel. Giessen Sie die Pasta an und vermischen Sie sie mit etwas Olivenöl. Vermischen Sie die schon etwas gekühlte Pasta mit der Käse-Eier-Rahm-Mischung und geben Sie sie in eine runde, tiefe Backform. Achten Sie darauf, dass die Spaghetti nicht ganz in der Sauce versinken. So bekommen sie eine knusprige Kruste, die dem Pie Textur gibt. Anschliessend noch etwas geriebenen Parmesan darüberstreuen, alles mit ein wenig Olivenöl beträufeln und den Spaghetti-Pie im 200 Grad heissen Backofen etwa 40 Minuten backen. Sie sollten den Pie noch etwa 10–15 Minuten in der Form lassen, bevor Sie ihn herausnehmen. Anschliessend den Pie in Tortenstücke schneiden und zu einem feinen Salat servieren.

Schneller Gourmetsalat

Dieser Salat geht schnell und einfach, ist voller Vitamine und verleiht dem üppigen Spaghetti-Pie viel Frische. (Bild über: The Bonjon Gourmet
Und so gehts:
Filettieren Sie Orangen und Grapefruits und waschen Sie Salatblätter wie Radiccio und Chicorée. Verteilen Sie alles schön auf Teller und träufeln Sie Zitronensaft, Honig und etwas Olivenöl darüber. Ein klitzekleines bisschen Salz und grob gehackte Nüsse oder Pistazienkerne vervollkommnen das kleine Wunder. 

Den Sonntag feiern wir mit Nudeln und Hackfleischbällchen

Einmal in der Woche Fleisch kochen, genügt vollkommen. Machen Sie daraus ein besonderes Fest und kochen Sie genügend, damit Sie am Montag die Resten geniessen können. Servieren Sie vor dem Pastagericht einen feinen gemischten Salat oder knackig gekochtes Gemüse mit ein bisschen Olivenöl und Zitrone. (Bild über: The Hungry Cook)

Zutaten für die Hackfleischbällchen:

Zubereitung Hackfleischbällchen:

450 g Rindfleisch, gehackt

450 Schweinefleisch, gehackt

70 g Paniermehl

50 ml Milch

2 Eigelb

70 g Pecorino Romano, gerieben

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 Schalotte, fein gehackt

1 Bund Petersilie, fein gehackt

Salz und Pfeffer

Olivenöl

Wichtig sind gute Zutaten. Also kein Budgetfleisch und kein Paniermehl aus dem Supermarkt. Kaufen Sie Ihr Fleisch beim Metzger Ihres Vertrauens. Meiner hat gleich noch das gute, selbst gemachte Paniermehl im Angebot.

Geben Sie das Paniermehl in die Milch, verquirlen Sie die Eier und geben Sie sie dazu. Ebenso den Knoblauch, die Schalotte, die Petersilie und den Käse. Nun mischen Sie mit den Händen das Fleisch dazu. Anschliessend mit Salz und Pfeffer würzen und Fleischbällchen formen. Die Fleischbällchen portionenweise in Olivenöl anbraten, bis sie rundum schön braun sind. Zur Seite stellen. 

Zutaten Tomatensauce:

Zubereitung Tomatensauce und Fertigstellung:

1 Schalotte, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

½ Peperoncino, fein gehackt

2 Dosen à 400 g Pelati, gehackt

2 EL Tomatenpüree

Salz

eine Prise Zucker

1 Bund Basilikum, zerrissen

In eine andere Pfanne geben Sie reichlich Olivenöl. Dann dünsten Sie die Schalotte an, geben eine kleine Prise Zucker bei, und wenn die Schalotten glasig sind, kommen Knoblauch und Peperoncino dazu. Wenn diese duften, mischen Sie die Tomatenpaste unter, und dann kommen die gehackten Tomaten aus der Dose dazu. Salzen, den Basilikum beigeben und 20 Minuten sanft köcheln. Geben Sie nun die Hackfleischbällchen dazu und köcheln Sie alles nochmals etwa 40 Minuten. Achten Sie darauf, dass die Sauce nicht einkocht. 

Kochen Sie Papardelle al dente und mischen Sie sie mit den Hackfleischbällchen an Tomatensauce. Alles mit geriebenem Parmesan darüber servieren und geniessen. 

… und später mit einem Mitternachtsfest und Crêpes mit Orangen

Weil Sonntag ist, feiern wir doppelt: Ein frühes Znacht und etwas Süsses für ein spätes Mitternachtsfest. (Bild über: Anna Banana)

Zutaten:

Zubereitung:

250 g Mehl

4 Eier

5 dl Milch

1 EL Zucker

1 Prise Salz

2 Päckli Vanillezucker

50 g geschmolzene Butter

Tarocco-Orangen

Crème fraîche

Die Eier verrühren, Mehl, Milch, Vanillezucker und Salz beifügen und gut vermischen. Die zerlassene Butter beifügen und die Masse zu einem Teig verrühren. Den Teig 1 Stunde ruhen lassen. Danach dünne Crêpes in einer flachen, grossen Bratpfanne oder auf einem Crêpeeisen backen.

Die Orangen mit einem Messer schälen und in Scheiben schneiden. Anschliessend die Crêpes mit den Orangen und der Crème fraîche servieren. 

 

Tipp:
Machen Sie Vanillezucker selbst. Dafür geben Sie Rohzucker und Vanilleschoten in eine Küchenmaschine und zerkleinern sie. In Konfitürengläsern aufbewahren. 

Am Montag überbacken wir das Sonntagsgericht im Ofen 

Das Beste an einem Sonntagsgericht ist, dass man es am Montag noch einmal geniessen kann. Machen Sie das folgende Gemüsegericht zuerst, denn es schmeckt fein, wenn es nicht heiss serviert wird. Dann ist der Backofen schön warm, und Sie können die Hackfleischbällchen reinschieben. (Bild über: Half Baked Harvest
Und so gehts:
Geben Sie die übrigen Hackfleischbällchen an Tomatensauce in eine Gratinform. Mischen Sie Mozzarellastücke, Spinat oder geschnittene Grünkohlblätter unter und geben Sie reichlich geriebenen Käse darüber. Träufeln Sie etwas Olivenöl darüber und backen Sie alles etwa 30 Minuten im 200 Grad heissen Backofen. 

… und servieren gesundes Gemüse dazu mit einem Blumenkohlsalat

Dieser lauwarme Gemüsesalat ergänzt das Restengericht vom Sonntag auf köstliche und gesunde Weise. (Bild über: The Kitchn)
Und so gehts:
Schneiden Sie einen Blumenkohl in Röschen und mischen Sie ihn mit Salz und Olivenöl. Legen Sie die Röschen mit Pinienkernen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und rösten Sie alles etwa 15 Minuten. Hacken Sie eine Schalotte und einige Datteln grob und mischen Sie alles mit viel gehackter Persilie und Zitronensaft.  

Dienstag ist Markttag

In Zürich ist am Dienstag und Freitag immer Markttag am Bürkliplatz und am Helvetiaplatz. Gehen Sie wieder einmal. Es lohnt sich, denn man kauft ganz andere Sachen ein als so schnell schnell in der Supermarktfiliale im Quartier. Sie entdecken neues Gemüse, bekommen ein Gefühl für Saisonprodukte und werden zu Gemüsegerichten inspiriert. Dazu bringen Sie noch frische Blumen nach Hause und haben ein schönes Erlebnis, das Sie entspannt ins nahe Wochenende führt. Sie müssen einfach früh aufstehen, damit Sie es vor der Arbeit schaffen.

… da kommt der Frühling auf den Tisch mit einer Pasta Primavera

Mit dem Gemüse, das Sie auf dem Markt gefunden haben, kreieren Sie eine feine Pasta Primavera. Dabei können Sie so ziemlich alles Gemüse nehmen, wobei Sie das eine oder andere Gemüse einfach ein bisschen vorgaren müssen, wie etwa Rüebli, Kartoffeln, Sellerie oder Randen. (Bild über: Two Peas & Their Pod)

Zutaten:

Zubereitung:

300 g Penne

1 Broccoli, in Röschen geschnitten

einige grüne Spargeln, in Stücke geschnitten

250 g Cherrytomaten, halbiert

150 g Erbsli, gefroren (vielleicht finden Sie schon frische)

die abgeriebene Schale und den Saft von 1 Zitrone

Olivenöl

1 EL Butter

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 Schalotte, fein gehackt

2 EL geröstete Pinienkerne

1 Handvoll Petersilie, gehackt

Parmesan, gerieben

Kochen Sie die Penne al dente. Blanchieren Sie den Broccoli und die Spargeln ca. 5 Minuten. Stellen Sie das Gemüse zur Seite. Mischen Sie die Butter mit 2 Esslöffeln Olivenöl, dem Saft einer halben Zitrone, der Schalotte und dem Knoblauch. Dünsten Sie die Mischung, bis der Knoblauch duftet. Geben Sie die Petersilie bei, die Erbsli und das blanchierte Gemüse. Dünsten Sie alles gut, bis es warm, gar und knackig ist. In einer Schüssel mischen Sie Cherrytomaten mit der Zitronenschale, dem restlichen Zitronensaft, 2 Esslöffeln Olivenöl und ein wenig Salz. Nun mischen Sie die Pasta mit der Gemüsesauce und geben die rohe Tomatenmischung und die getoasteten Pinienkerne darüber. Mit Parmesan und Basilikumblättern servieren.

Am Mittwoch gibts Linsen auf französische Art

In einen guten Alltagsmenüplan gehören einfache Gerichte mit Hülsenfrüchten. Geniessen Sie wieder einmal klassische Linsen wie in Frankreich. (Bild über: Recipe tin eats)

Zutaten:

Zubereitung:

250 g grüne Linsen

1 Stange Sellerie, grob gehackt

1 Schalotte, grob gehackt

2 Rüebli, grob gehackt

2 Lorbeerblätter

1 KL Thymianblättchen

Olivenöl

Butter

Zitronensaft

Petersilie, fein gehackt

Geben Sie etwas Butter in eine Pfanne und dünsten Sie die Schalotte, die Rüebli und den Sellerie mit den Thymianblättchen an. Giessen Sie etwa dreimal so viel kaltes, ungesalzenes Wasser wie die Linsenmenge darüber. Kochen Sie alles auf und geben Sie die Linsen und die Lorbeerblätter bei. Köcheln Sie alles etwa 20 Minuten, bis die Linsen gar sind und die Flüssigkeit aufgesogen ist. Anschliessend das Gericht salzen und mit etwas Olivenöl, gehackter Petersilie sowie Zitronensaft servieren. 

 

Tipp: Sehr fein ist es, wenn Sie ein verlorenes oder weichgekochtes Ei auf jeder Linsenportion servieren. 

… und Berliner zum Dessert!

Sie haben gerade Saison und sind einfach herrlich. (Bild über: Seasons and Suppers

Servieren Sie zum Dessert feine Berliner von Ihrem Lieblingsbäcker. Ich habe leider noch keinen gefunden, der wirklich gute Berliner macht. Vielleicht haben Sie, liebe Sweet-Home-Leserinnen und -Leser, ja gute Tipps dafür?

Von Herzen wünsche ich Ihnen eine genussvolle Woche.

Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: Seasons and Suppers, Recipe tin eats,  Two Peas & Their Pod, The Kitchn, The Hungry Cook, Half Baked Harvest, The Hungry Cook, Anna Banana, Eatwell 101, Dolly and Oatmeal, Noobiee, The Bonjon Gourmet, How Sweet EatsDamn Delicious

4 Kommentare zu «Eine ganze Woche besser kochen»

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