Grosse Wohnideen für kleine Budgets

Lust auf Frisches und Neues zu Hause? Das geht auch mit wenig oder ohne Geld.

1 — Seilbahn fürs Homeoffice

Gespannte Drahtseile sind eine perfekte Basis für ein Moodboard und eine analoge Agenda. Hier können Sie Inspirationen, Einladungen und einen Kalender stilvoll und flexibel anklippen. Solche Drahtseile gibt es in Warenhäusern und Papeterien. Sie sind günstig und lassen sich einfach montieren. Wenn sie sich ein solch freundliches kleines Homeoffice wünschen, dann entscheiden Sie sich für schlichte, leichte und kleine Möbel, eine hübsche Tischleuchte und echtes Grün. (Bild über: Découvrir l‘ endroit du décor)

2 — Wohnen auf der Insel

Bei dieser Wohnidee geht es nur ums Umstellen – oder das Besser-Zusammenstellen. Rücken Sie Ihre Wohnmöbel so zusammen, dass sie eine freundliche Gruppe bilden. Dabei helfen auch ungewohnte Ideen wie etwa die, einen Tisch hinter das Sofa zu platzieren. Ein grosser Teppich hält alles zusammen. Übrigens kostet nicht jeder tolle Teppich ein Vermögen. Diesen hier gibt es bei Ikea für 350 Fr. (Bild über: Bungalow Classic)

3 — Bester Service für die Wand

Antike, bemalte Tabletts sind so bildschön wie Kunst. Suchen sie nach ähnlichen Exemplaren auf Flohmärkten, in Trödelläden und im Brockenhaus. Auch rustikale Varianten können toll aussehen. (Bild über: Domino, Foto: John Gruen)

4 — Alles nett im Tablett

Wenn wir schon bei den Tabletts sind: Sie sind die einfachsten und günstigsten Stilmacher. Gruppieren Sie Dinge, die zusammengehören, auf einem Tablett. Sie erreichen damit nicht nur, dass alles besser aussieht, sondern schaffen auch noch Ordnung. Diese Idee können Sie im Bad mit Beautyartikeln umsetzen oder in der Küche mit Dingen wie Essig, Öl und Gewürzen oder mit Getränken, Krügen und Gläsern. Auch im Wohnbereich klappt dieser Trick: Duftkerzen, eine kleine Blumenvase, Bücher, Boxen mit Untersetzer drin – die «Servicemöglichkeiten» eines Tabletts sind fast unbegrenzt. (Bild über: Regards et Maisons)

5 — Märchen im Bad

«Spiegelein, Spiegelein an der Wand» funktioniert meist viel schöner ohne das Schränkchen. Also wieso nicht weg damit? Auch in Mietwohnungen lassen sich diese meist unattraktiven Badezimmermöbel wegschrauben. Hängen Sie stattdessen einen hübschen alten Spiegel hin und entscheiden Sie sich für andere Stauraumlösungen. (Bild über: Être Mieux)

Kleine Miniregale entstehen zum Beispiel, wenn Sie nur die Türen eines Schränkchens entfernen. So sehen Sie die Dinge, die Sie haben, und Sie können sie schön arrangieren. Hinter Türchen geht bekanntlich ja vieles vergessen. (Bild über: Apartment Therapy)

6 — Schwarze Spitze

Zu Hause in der Waschmaschine etwas selber zu färben, ist viel einfacher, als man denkt. So können Sie zum Beispiel eine weisse günstige Häkeldecke umfärben, die man immer noch auf Märkten oder in kleinen Geschäften an Orten wie der Zürcher Langstrasse findet. Ich finde Schwarz sehr chic. Aber auch ein leuchtendes Grün, ein Chinarot oder ein himmlisches Blau helfen solcher Spitze, stilmässig aufzusteigen. (Bild über: SF Girl)

7 — Ordnung wird ein Picknick

Ich habe eine Schwäche für schöne Kartonboxen. Das habe ich bestimmt von meiner Mutter geerbt, denn sie sammelte alle schönen Boxen und Schachteln und liebte es, ihre Dinge darin zu sortieren. Da sie als Handarbeitslehrerin arbeitete, hatte sie eine Unmenge von Stricknadeln, Bändern, Wollresten, Fäden, Perlen, Werkzeug und vieles mehr. Bei mir sind es ähnliche Dinge aber dazu noch viel Papiersachen und ausgeschnittene Zeitschriftenartikel. Boxen aber brauchen ein Regal. Sie gehören meiner Meinung nach in ein Arbeitszimmer, ein Atelier und wirken nicht wohnlich. Körbe aber sind echte Wohnaccessoires und können sich überall zeigen.  

Ich finde diese Idee, entdeckt auf dem Blog Bungalow Classic, sehr verlockend. Da sind allerlei Körbe unter einem Tisch zusammengefasst. Das bietet viel Zusatzstauraum und sieht dabei hinreissend aus. Auch ein bisschen so, als käme man gerade von einer grossen Reise zurück. Die gleiche Idee geht auch mit alten Koffern. Ich habe das so ähnlich umgesetzt und meine Koffer mit alten Krimis gefüllt. Wie das aussieht, entdecken Sie auf meinem Instagramaccount. Folgen Sie mir auch auf Instagram – so sehen Sie ein bisschen hinter die Kulissen von Sweet Home. 

8 — Gesellschaftlicher Aufstieg für die Festbank 

Jede kennt sie, die aufklappbare Bierbank. Wir haben sie jeweils auf den Fotoproduktionen, inklusive Tischen natürlich, damit wir uns zum Mittagessen an einen Tisch setzen können. Hier aber wird die Bank hinter einem Sofa zu einem schicken Möbelstück. Das natürlich auch, weil die Dinge, die darauf stehen, wundervoll sind. (Bild über: SF Girl)

9 — Der Tisch macht blau

Esstische sind meist eine teure Anschaffung. Aber eigentlich bestehen sie einfach aus einer Platte und Beinen. Vielleicht haben Sie noch einen alten Tisch irgendwo, der aus der Mode gekommen ist oder nicht mehr passt. Nehmen Sie die Platte und setzen Sie sie auf farbige Füsse. Füsse und Fusselemente können Sie in Mitnahme-Möbelhäusern oft ziemlich günstig einzeln kaufen. Lackieren Sie sie blau – oder rot oder grün. Damit wird Ihr Budgettisch zum persönlichen Designwunder. (Bild über A part ça)

10 — Die Küche reist nach Paris

Zum Schluss gehts noch in die Küche. Viele von Ihnen haben wie ich eine Einbauküche in einer Mietwohnung. Und diesen fehlen meist Charme und Persönlichkeit. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Auch kleine Veränderungen haben eine grosse Wirkung. Schneiden Sie Modefotos aus Zeitschriften aus, und schmücken damit Ihr kleines Alltagsreich. Montieren Sie eine Stange und hängen Sie Pfannen, Kochwerkzeug und Kräuter auf. So bekommt Ihre Küche ein bisschen Pariser Charme. Und weil wir im Januar sparen, lohnt sich auch eine Reise, die man daheim unternehmen kann. Tauchen Sie dafür in die inspirierende Sweet-Home-Geschichte: Ein Wochenende wie in Paris. (Bild über: Découvrir Design)

Credits: 

Blogs und Magazine: Découvrir Design, A part ça, SF Girl, Bungalow Classic, Apartment Therapy, Être Mieux, Regards et Maisons, Domino, Découvrir l‘ endroit du décor

6 Kommentare zu «Grosse Wohnideen für kleine Budgets»

  • Erika sagt:

    Aufpassen, denn es gibt verschiedene Spiegel, nämlich auch solche, die mit
    der Zeit blind werden. Wer einen Spiegel möchte, sollte tief in die Tasche greifen können – eben wegen der Zeit. Es gibt auch solche, die nach 30 Jahren
    noch tip top sind.

  • ri kauf sagt:

    der spiegel ohne spiegelschrank finde ich spitze! ich such schon lange einen schönen spiegel der bei mir passt. aber ich glaube, ich brauche eine extraanfertigung.

  • Paul Schaub sagt:

    Während unserer Renovation der Eigentumswohnung sah es aus wie Bild #7.
    Kartonschachteln,Körbe etc.Die sind nun weg und Zeugs das in den Abstellraum gehört sind dort.Die Wohnung vollstopfen mit unnötigen Sachen belastet das staubfrei halten.Auch offene Türen tragen nichts bei schöne Sachen zu zeigen.
    Die Vorschläge die hier gemacht werden sind für Leute die Freude haben am dauernden abstauben,für mich gilt je weniger rumsteht je schöner es aussieht.

  • R.E. Michel sagt:

    Zu Bild 5: woher nehme ich den nun fehlenden Stauraum? Ich müsste wieder ein Schrank o.ä. kaufen und benötige dafür zusätzlich Platz. Ob dies so viel besser ist als das „normale“ Schränkchen wage ich zu bezweifeln.
    Zu Bild 6: offene Schränke? Nur wenn jemand wenig Krimskrams hat und sehr ordentlich ist – ansonsten sieht’s schnell sehr ungepflegt aus. Ich bin jeweils froh, wenn ich eine Türe habe, die den Schrank vor Blicken schützt.

  • Cornelia Keller sagt:

    Ich dachte auch, nur ein Spiegel ohne Schrank sei schöner anzuschauen. Nun fehlt mir dieser superpraktische Stauraum dahinter bitterlich… nirgends lassen sich die Sachen eleganter versorgen. Mein Investment 2020: Spiegelschrank!

  • Stephan sagt:

    Wie immer super Wohnideen. Wenn auch nicht unbedingt für das kleine Budget. Auf dem Bild mit den antiken Tabletts hängen gut und gerne Fr. 1’500.– an der Wand. Auf hiesigen Flohmärkten, Trödlermärkten und Brockenhäusern gibt es sowas (wie auch tolle Portraits) schon länger kaum mehr. Und selbst auf den puces und vide greniers in Frankreich sind solche Trouvaillen für wenig Geld kaum mehr zu finden. Super auch die Idee mit der schwarz eingefärbten und damit entmieften weissen Häkeldecke. Solche Textilien gibt es auf jeden Fall für einen „petit prix“.

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